Backtipps

Im Folgenden haben ich für euch einige Infos bereitgestellt, wie ich in der Küche arbeite und mit verschiedenen Problemen umgehe. Ich habe vor, die Liste immer mal wieder zu ergänzen, sie ist also noch längst nicht vollständig!

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In vielen Rezepten, die ich hier poste, kommt die Maßeinheit "Cup" vor. Wer danach googelt, findet verschiedene Angaben, was denn eine "Cup" eigentlich ist; in jedem Fall aber ein Volumenmaß. Wer möchte, kann sich natürlich Cupbecher kaufen, mit denen sich 1, 1/2, 1/3, 1/4 Cup usw. prima abmessen lassen. Solche Cupmaße habe ich auch, bin aber viel zu faul, nach dem Backen immer alle zu spülen. Daher benutze ich einfach einen kleinen 250ml-Messbecher und die folgende Umrechnung:

1 Cup = 250 ml
1/2 Cup = 125 ml
1/3 Cup = gut 80 ml
1/4 Cup = gut 60 ml
1/8 Cup = gut 30 ml (so genau kann man das da ja sowieso nicht sehen).

Mit dieser Annäherung bin ich bisher bei allen Rezepten gut gefahren. Wer seine Zutaten lieber abwiegt, findet zum Beispiel hier eine Umrechnungstabelle. Ich finde das Messen in Cups aber mittlerweile sogar sehr praktisch: Erst messe ich alle trockenen Zutaten ab und stelle Mehl usw. gegebenenfalls in einer zweiten Schüssel beiseite. Dann benutze ich den Messbecher für Öl, Sojamilch und alles andere "Feuchte". Danach einfach Messbecher in die Spülmaschine stellen und fertig. Prima.
Ein weiterer Vorteil: Wenn man in einem anderen Haushalt "fremdbackt", findet sich ein Messbecher leichter als eine richtig funktionierende Waage...

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Mein Handrührgerät benutze ich nur noch sehr selten. Zum Verrühren von Cookiesteig verwende ich meistens eine Gabel, die kommt auch dann noch durch, wenn der Teig dem Rührgerät schon zu fest wäre, und man kann damit Schokoladenstücke, Mandeln usw. super einarbeiten. Für Cupcakesteige habe ich einen schönen Schneebesen; das macht es mir leichter, wirklich nur so lange zu rühren, bis alle trockenen Zutaten gerade feucht sind. Ansonsten werden die Cupcakes nämlich schnell klebrig.

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Da ich keine Küchenmaschine habe, die Leinsamen mahlen könnte, mache ich das immer im Mörser. Das geht bei den kleinen Mengen, die man normalerweise braucht, ganz prima.

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Hefeteig rühre ich immer erst mal nur mit etwa 3/4 der angegebenen Mehlmenge an. Den Rest knete ich nach dem Gehen unter, so geht der Teig besser auf. Zum Gehen nehme ich meistens eine große Tupperschüssel mit Deckel, die ich dann schließe und in das Waschbecken in der Küche stelle, das ich vorher mit warmem Wasser gefüllt habe. Ab und zu muss ich dann mal nachprüfen, ob das Wasser noch warm genug ist.

1 Kommentar:

  1. Hefeteig geht auch wunderbar auf einer gefüllten Wärmflasche (luftleer machen). Das spart Energie, weil nicht so viel Wasser benötigt wird und die Wärme besser gehalten wird.

    Veronika

    P.S.: Ich checks irgendwie nicht, was ich auswählen muss, um meinen Namen einzugeben.... :(

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