Sonntag, 27. Dezember 2015

twoodledrum-Adventskalender 2015: Zusammenfassung


Am Anfang kamen mir die 24 Türchen wahnsinnig viel vor, und dann waren sie auf einmal schon alle offen... Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen des twoodledrum-Adventskalenders 2015 bedanken! Es sind wunderbare Menüvorschläge zusammengekommen (die sich ganz gewiss auch noch nach Weihnachten kochen lassen!). Unten findet ihr die Einzelbeiträge noch einmal nach Vorspeise/Hauptgericht/Nachspeise sortiert, hier kommen sie jetzt in chronologischer Reihenfolge (zu den Beiträgen gelangt ihr mit einem Klick auf das jeweilige Bild):

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-1-vorspeise.html
Selleriecremesuppe mit Granatapfelkernen

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-2-hauptgericht.html
Shepard's Pie mit Linsen und Champignons

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-3-nachspeise.html
Schokogrießcreme mit Bratapfel-Lebkuchen-Crumble

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-4-hauptgericht.html
Portobellos mit Maronen-Sellerie-Füllung und Steinpilz-Rotwein-Soße

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-5-nachspeise.html
Marzipanmousse und Marzipankonfekt

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-6-nachspeise.html
Vegane Schokopuddingcreme

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-7-vorspeise-ofen.html
Ofenweißkohl mit Winterpesto

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-8-hauptgericht.html
Tagliatelle in Maronen-Kürbis-Rahmsoße

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-9-nachspeise.html
Nougatcreme mit Marzipantopping

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-10-nachspeise.html
Winterliches Trifle mit Spekulatiusbiskuit und Vanille-Zimt-Creme

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-11-vorspeise.html
Brokkolitatar

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-12-hauptgericht.html
Senf-Knusper-Seitan mit gemischten Pilzen im Hirsebett

Schokoladig-spekulatiöses Weihnachtsdessert in Schichten

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-14-vorspeise.html
Knusprige Birnen-"Speck"-Tarte mit Walnüssen

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-15-hauptgericht.html
Gebackene Süßkartoffel mit Kürbis-Chili

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-16-nachspeise.html
Zweierlei vegane Mousse au chocolat

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-17-vorspeise.html
Karottensuppe mit crunchigem Erdnusstopping

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-18-hauptgericht.html
Kokos-Süßkartoffel-Maronen-Topf mit Basmatireis

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-19-vorspeise.html
Dreierlei Kleinigkeiten für das Weihnachtsmenü und eine kulnarische Reise durch den Orient

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-20-hauptgericht.html
Kichererbsentörtchen mit buntem Ofengemüse

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-21-nachspeise.html
Bratäpfel mit veganer Vanillecreme

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-22-vorspeise.html
Zucchini-Brokkoli-Suppe mit minziger Einlage

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-23-hauptgericht.html
Gebackener Butternutkürbis mit kleinen Bratkartoffeln und geröstetem Tofu

http://www.twoodledrum.de/2015/12/adventskalenderturchen-24-nachspeise.html
Weihnachtliches Schoko-Dessert mit Granatapfelsoße

Vorspeisen


Selleriecremesuppe mit Granatapfelkernen
Ofen-Weißkohl mit Winterpesto 
Brokkolitatar
Knusprige Birnen-"Speck"-Tarte mit Walnüssen 
Karottensuppe mit crunchigem Erdnusstopping 
Dreierlei Kleinigkeiten für das Weihnachtsmenü und eine kulinarische Reise durch den Orient
Zucchini-Brokkoli-Suppe mit minziger Einlage

Hauptgerichte


Shepard’s Pie mit Linsen und Champignons
Portobellos mit Maronen-Sellerie-Füllung und Steinpilz-Rotwein-Sauce
Tagliatelle in Maronen-Kürbis-Rahmsoße 
Senf-Knusper-Seitan mit gemischten Pilzen im Hirsebett 
Gebackene Süßkartoffel mit Kürbis-Chili 
Kürbis-Süßkartoffel-Maronen-Topf mit Basmatireis
Kichererbsentörtchen mit buntem Ofengemüse 
Gebratener Butternutkürbis mit kleinen Bratkartoffel und geröstetem Tofu

Nachspeisen


Schokogrießcreme mit Bratapfel-Lebkuchen-Crumble
Marzipanmousse
Vegane Schokopuddingcreme
Nougatcreme mit Marzipantopping
Winterliches Trifle mit Spekulationsbiskuit und Zimt-Vanille-Creme
Schokoladig-spekulatiöses Weihnachtsdessert in Schichten 
Zweierlei vegane Mousse au chocolat 
Bratäpfel mit veganer Vanillecreme
Weihnachtliches Schoko-Dessert mit Granatapfelsoße

Donnerstag, 24. Dezember 2015

{Adventskalendertürchen 24}: Nachspeise: Weihnachtliches Schoko-Dessert mit Granatapfelsoße


Jenni von "Mehr als Grünzeug!" ist dieses Jahr zum ersten Mal bei meinem Adventskalender dabei und bietet ein würdiges Finale ganz nach meinem Geschmack: mit Schokolade! Auf ihrem Blog findet ihr jede Menge weitere Rezeptideen, einige davon auch glutenfrei wie ihr heutiges Dessert. Aber auch Einträge rund um das vegane Leben gibt es bei ihr. Check it out!


Hallo, liebe Leser*innen von twoodledrum und hallo, liebe Carola!

Zum 24. Dezember 2015 präsentiere ich – Jenni von Mehr als Grünzeug! – euch nun ein lecker-weihnachtliches Dessert, mit dem ihr eure Mitmenschen tierleidfrei und gesund verwöhnen könnt. Ich bin gleichzeitig aufgeregt und freue mich sehr, dass ich von der lieben Carola die Möglichkeit bekommen habe, euch hier zu schreiben. Aber es soll hier ja nicht um mich gehen – sondern um euch!
Und um eine neue Möglichkeit für euch, Schokoladenkuchen kennenzulernen. Habt ihr schon einmal Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern probiert? Dann habt ihr schon eine ungefähre Vorstellung davon, wie mein Dessert zu Weihnachten aussieht, denn es ist stark von diesem Klassiker inspiriert.
Und weil ich es mir gewissermaßen zur Pflicht gemacht habe, auf Weißmehl und Industriezucker in meinen Rezepten zu verzichten, kommen diese kleinen schokoholic-konformen Dessert-Küchlein auch ganz ohne beides aus. An ihre Stelle treten Apfelmark, Birkenzucker und Buchweizenmehl. Letzteres sorgt dafür, dass die Küchlein zusätzlich ein glutenfreier Genuss sind, sodass auch wirklich alle etwas davon haben.
Abgerundet werden die einfach gehaltenen Schoko-Küchlein durch eine Granatapfelsoße. Diese Frucht, die zurecht als eine der Früchte des Paradieses gilt, passt hervorragend zu Weihnachten. Und zu Schokolade sowieso.
Aber ich schweife ab. Nun genug der Vorrede – zum Rezept!


Weihnachtliches Schoko-Dessert mit Granatapfelsoße


(4 Portionen)

Ihr braucht:

Für die Küchlein:
100g vegane Zartbitterschokolade (50% Kakaoanteil)
3 EL Kokosöl
4 EL Apfelmark
4 EL Birkenzucker
3 EL Buchweizenmehl

Für die Granatapfelsoße:
Kerne von 1 Granatapfel
10 EL Kokosmilch
10 EL Sojajoghurt
1 Banane

So geht’s:
Die Schoko-Küchlein:
Heizt euren Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor.
Gebt das Kokosöl zusammen mit der Schokolade in einen kleinen Topf und erhitzt beides, bis es flüssig wird und stellt die Mischung zunächst beiseite.
Vermengt in einer Rührschüssel das Apfelmark mit dem Birkenzucker.
Gebt nun die Kokosöl-Schoko-Mischung hinzu und vermengt alles gut miteinander.
Fügt anschließend das Buchweizenmehl hinzu und rührt dieses ebenfalls gut unter.
Jetzt ist euer Teig auch schon fertig! Gebt ihn in eure Förmchen. (Ich habe – weil sie so gut zum Anlass passen – Herzformen gewählt. Ihr könnt aber auch einfache Muffin-Förmchen nehmen.)
Gebt eurer zukünftiges Weihnachts-Schoko-Dessert nun auf die mittlere Stufe eures vorgeheizten Backofens und lasst es für die nächsten 15 Minuten backen.
Kümmert euch in der Zwischenzeit um die Granatapfelsoße.

Die Granatapfelsoße:
Diese Soße ist wunderbar einfach hergestellt – die Zubereitung funktioniert wie bei einem Smoothie: Gebt alle Zutaten in den Mixer eures Vertrauens und pusht für ungefähr eine Minute, bis ihr eine homogene, zartrosafarbene Flüssigkeit erhalten habt.
Fertig!

Das Anrichten:
Nun habt ihr es schon fast geschafft. Holt eure kleinen Schoko-Küchlein aus dem Ofen und stürzt sie auf einen Teller.
Begießt die Küchlein mit der Granatapfelsoße und serviert sie euren hungrigen Gästen. Das sollte möglichst schnell geschehen, denn die Küchlein schmecken besonders toll, wenn sie warm und die Schokolade noch flüssig ist.
Erfreut euch an den zufriedenen Gesichtern eurer Familie und Freunde!

Ihr seht: Ein weihnachtliches, mit Liebe gemachtes und tierleidfreies Weihnachts-Dessert ist schnell hergestellt. Gerade das Fest der Liebe sollte sich nicht mit Leid schmücken – vor allem, wenn es so einfach auch anders geht. Und mit diesem Schoko-Dessert habt ihr ein Argument mehr, eure Lieben von einer pflanzlichen Ernährung zu überzeugen – denn wer mag keine Schokolade?
Was auch immer unter eurem Tannenbaum liegen mag, wie auch immer ihr das Fest der Liebe und der Geburt eines der größten Religionsstifter begeht – ich wünsche euch allen besinnliche Feiertage, schöne und gemütliche Momente mit euren Lieben und die Vergegenwärtigung der schönen Dinge des Lebens: Zusammensein, Liebe, Gemütlichkeit, Aufmerksamkeit.

Bis bald!
Eure Jenni

Mittwoch, 23. Dezember 2015

{Adventskalendertürchen 23} Hauptgericht: Gebackener Butternutkürbis mit kleinen Bratkartoffeln und geröstetem Tofu


Nur noch ein Tag, dann ist der Adventskalender schon zu Ende... Schade! Das letzte Hauptgericht stammt von Frau Schulz vom gleichnamigen Blog. Letztes Jahr war sie bereits mit einem Pflaume-Zimt-Likör, das Jahr zuvor mit einem Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf dabei. Ihren Blog kennt ihr bestimmt schon - auch Frau Schulz bloggt einen bunten Mix rund um das vegane Leben.


Heiligabend gab es bei uns früher immer Kartoffelsalat, russische Eier und - für die Fleischesser - Würstchen. So musste Oma nicht lange in der Küche stehen (abgesehen von der stundenlangen Arbeit beim Vorbereiten der russischen Eier), sondern konnte mit uns am Tisch sitzen und hatte als Gastgeberin ebenso viel von dem gemeinsamen Beisammensein wie wir Gäste. Nachdem wir nun bereits das fünfte Jahr ohne Oma und somit auch ohne das angestammte Weihnachtsessen den Heiligabend begehen, tendiere ich dazu, eher aufwändig zu kochen. Ich genieße es, am Heiligabend stundenlang in der elterlichen Küche zu stehen, mehrere Gänge vorzubereiten und meine Eltern und das Geschwisterkind vegan zu bekochen.
Den Hang zu Einfachheit am Heiligabend kann ich erst so recht verstehen, seit ich selbst koche. Denn so schön es ist, Unmengen an Essen vorzubereiten und zu kochen, so anstrengend ist es auch. Und gelegentlich sehne ich mich nach der Einfachheit der Küche meiner Großmutter zurück.

In diesem Sinne habe ich ein Weihnachtsessen entworfen, das der Idee geschuldet ist, mit möglichst wenig Aufwand ein leckeres Gericht auf dem Teller zu wissen. Die Präsentation macht natürlich einiges her, aber man steht kaum in der Küche und kann auch für größere Gruppen im Nu ein leckeres Weihnachtsessen zaubern!


Gebackener Butternutkürbis mit kleinen Bratkartoffeln und geröstetem Tofu


Man nehme...
1 Butternutkürbis
5 mittelgroße Kartoffeln
1 Zwiebel
100 g Räuchertofu
2 Zweige frischen Rosmarin
2 Zehen Knoblauch
Salz
Olivenöl

Den Kürbis halbieren, Kerne entfernen und den Kürbis gitterförmig einritzen. Mit Salz beträufeln, Knoblauchzehen halbieren und den Kürbis damit einreiben. Mit Olivenöl beträufeln, Rosmarinnadeln grob hacken und ebenfalls auf den Kürbishälften verteilen.
Den Kürbis bei 190°C für mindestens 20 - 30 Minuten in den Ofen schieben. Tipp: Er ist gar, wenn er goldbraun wird bzw. man mit einer Gabel ganz einfach einstechen kann.
In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen. Die Kartoffeln in sehr kleine Würfel schneiden. Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die rohen Kartoffelwürfel darin goldbraun braten. Kurz vor Ende der Garzeit die ebenfalls sehr klein gehackte Zwiebel zugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer lecker abschmecken.
Räuchertofu würfeln und ohne Fett in einer separaten Pfanne anbraten.

Den Kürbis aus dem Ofen nehmen, mit den kleinen Bratkartoffeln und dem Räuchertofu füllen und sofort servieren.


Dazu passt ein Aprikosenchutney oder ein Dip aus Sojajoghurt und Zitrone.

Dienstag, 22. Dezember 2015

{Adventskalendertürchen 22} Vorspeise: Zucchini-Brokkoli-Suppe mit minziger Einlage


Farbenfroh und mit wundervollen Fotos, so kenne ich Ulrikes Blog "Cookies & Style". So würde ich auch gern fotografieren (und auch kochen!) können. Ihr Süßkartoffel-Maroni-Braten mit lila Kartoffelknödeln und Wurzelgemüse-Sauce aus dem letzten Jahr war ein wahrer Augen- und ganz bestimmt auch Gaumen-Schmaus, ebenso wie die Weihnachtsrouladen mit Birnen-Blaukraut und Brezenknödeln aus 2013. Da bin ich fast ein bisschen traurig, dass sie diesmal "nur" eine Vorspeise mitgebracht hat...


Alle Jahre wieder...
auch dieses Jahr bin ich wieder beim Adventskalender der fantastischen Carola mit dabei. Liebe Carola, an dieser Stelle vielen Dank, dass du dir das jedes Jahr antust, 24 Rezepte zu sammeln, um diese auf deinem Blog vorzustellen.

Einige von euch kennen mich und meinen Blog Cookies&Style ja vielleicht bereits aus den Vorjahren. Dieses Mal bin ich mit einer weihnachtlichen Vorspeise vertreten, die recht schnell zubereitet ist; wer will denn den Heiligabend auch schon Stunden lang in der Küche zubringen?!


Zucchini-Brokkoli-Suppe mit minziger Einlage


Zutaten (als Vorspeise für 4 Personen):
2 große Zucchini
1 großer Brokkoli
1 große, gelbe Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 L Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

für die Einlage:
300 g Mini-Kartoffeln
2 Zweige Minze
1/2 Bund Basilikum
Salz und Pfeffer
Saft einer Zitrone (Schale vorher schon in Zesten reißen)
1 EL Olivenöl
1 EL Agavendicksaft
4 EL gemahlene Mandeln
200 g vorgegarte Maronen

1. Für die Suppe zuerst die Zwiebel klein hacken, ebenso die Knoblauchzehe.
In einem großen Topf in etwas Olivenöl anbraten, bis alles gut gebräunt ist. Die Zucchini in Würfel schneiden, den Brokkoli in einzelne Röschen reißen; ebenfalls in den Topf geben und mitbraten.

2. Die Kartoffeln in reichlich Salzwasser gar kochen. Alle Zutaten für die grüne Marinade (außer die Maronen) mit dem Stabmixer in einem hohen Gefäß pürieren.

3. Das Gemüse für die Suppe mit der Brühe aufgießen und etwas weicher kochen lassen. Danach ebenfalls pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die Maronen grob hacken und in etwas Öl in einer Pfanne anbraten.

4. Nun die Kartoffeln abschütten, vierteln und in der Marinade schwenken. Kurz durchziehen lassen und danach als Einlage in der Suppe servieren. DIe Maronen und noch etwas von der gerissenen Zitronenschale darüber verteilen und servieren.

Lasst es euch gut schmecken und frohe Weihnachten, in zwei Tagen ist ja bereits so weit!
Eure Cookies

Montag, 21. Dezember 2015

{Adventskalendertürchen 21} Nachspeise: Bratäpfel mit veganer Vanillecreme


Katharinas Blog "Ab jetzt vegan" ist mir erst vor Kurzem bei einem Blick in meine vegane Blogliste aufgefallen. Schade, dass ich ihn so lange übersehen habe! Es gibt dort nicht nur Rezepte, sondern auch dies und das rund ums vegane Leben.


Hier schreibt Katharina vom Blog Ab jetzt vegan. Bei mir geht es um mein veganes Leben und natürlich leckeres Essen! Ich stelle euch heute eines meiner liebsten Winterrezepte vor:


Bratäpfel mit veganer Vanillecreme


Für 4 Personen benötigt ihr:

4 säuerliche Äpfel
80 g Marzipan-Rohmasse
40 g getrocknete Cranberries
4 TL Erdnussbutter
Saft von 1 Zitrone
4 EL Orangensaft
4 EL Mandelsplitter
1 Päckchen Vanillepulver
200 g Sojajoghurt natur (ungesüßt)
1 EL Sojadrink
1 TL Agavendicksaft

Zubereitung:


Äpfel waschen und mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse entfernen. Je 20g Marzipan Rohmasse mit 10g Cranberries vermischen, zu einer Rolle formen und in die Äpfel stecken. Je 1 TL Erdnussbutter darauf geben. Die Äpfel in eine Auflaufform setzen und mit Zitronensaft und Orangensaft begießen. Für ca. 30 Minuten bei 180°C im Backofen backen. Mandelsplitter in einer Pfanne ohne Fett anrösten und über die Bratäpfel geben. Für die Vanillecreme Sojajoghurt mit Vanillepulver, Pflanzendrink und Agavendicksaft verrühren. Auf einem Teller Vanillecreme streichen, den warmen Bratapfel darauf setzen und mit Mandelsplitter garnieren.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

Sonntag, 20. Dezember 2015

{Adventskalendertürchen 20} Hauptgericht: Kichererbsentörtchen mit buntem Ofengemüse


Für Linneas Beitrag bin ich ganz besonders dankbar. Ich kann Obst im essen nämlich nicht leiden, während es bei ihr schon eher zum Standard zu gehören scheint. So kommt ihr jetzt auch auf meinem Blog mal in den Genuss eines obsthaltigen Hauptgerichts. Schon einmal hat euch Linnea bei mir mit einer orientalischen Gemüsepfanne ein solches präsentiert. Außerdem war sie bereits mit Weihnachtsduft-Bratäpfeln und mit mediterranen Grissini bei mir zu Gast. In ihrem eigenen Blog "Wollgespinst" geht es auch ab und zu um Rezepte, weitaus öfter aber um die kleinen Dinge des Lebens, die den Alltag schöner machen. Ich bewundere immer wieder die wundervolle, entspannte Stimmung, die Linnea mit wenig materiellem Aufwand für ihre und mit ihren Kindern kreiert. Lasst euch verzaubern!


Ich bin Linnea vom Blog Wollgespinst und gehöre nach mittlerweile vier Jahren wohl zu den alten Hasen bei Carolas Adventskalender - gut, dass hier kein Tier in den Kochtopf kommt, ich brauche also nichts zu fürchten. Heute stelle ich euch eines unserer Lieblingsweihnachtsgerichte, einen wunderbaren Hauptgang im Menue, vor. Es ist ein wenig orientalisch, fruchtig und auch optisch wirklich festtagstauglich und noch dazu wunderbar vorzubereiten. Die Inspiration stammt aus dem wunderbaren Kochbuch Fein, leicht, vegetarisch von Rose Elliott, im Lauf der Jahre haben wir aber hier noch ein wenig Zitrone ergänzt, da ein neues Gemüse hinzugefügt... Habt viel Spaß beim Nachkochen!


Kichererbsentörtchen mit buntem Ofengemüse

(für 3 Personen)

1 Knolle Rote Bete
3 Möhren
4 Topinamburknollen
1 Zitrone
Olivenöl
Orange
1 große Zwiebel
1 große Knoblauchzehe
Kichererbsen aus der Dose (Abtropfgewicht 500 g)
Kreuzkümmel
Olivenöl
Kräuter (Petersilie oder Koriander)

Für das Ofengemüse wähle ich farbintensive, leicht süßliche Sorten. Es passen auch Kürbis, Süßkartoffel oder Fenchel. Diesmal hatten wir Möhren, Topinambur und Rote Bete: Alles schälen (die Rote Bete mit Handschuhen) und in Scheiben schneiden. Schale einer Zitrone abreiben und Saft einer Hälfte auspressen. Alles in einer Schüssel mit Olivenöl vermischen. In einer flachen Form bei 180° Umluft ca. 45 Minuten backen, dabei gelegentlich durchmischen.
Kichererbsen abtropfen lassen. Zwiebel fein hacken, in reichlich Olivenöl glasig dünsten. Knoblauchzehe fein hacken. Zusammen mit Filets einer halben Zitrone sowie Kreuzkümmel zu den Zwiebeln geben, andünsten. Zuletzt Kichererbsen hinzufügen. Von der heißen Platte nehmen, alles pürieren, bis eine breiige Konsistenz entsteht. Salzen und pfeffern.
6 Taler auf ein mit Backpapier belegtes Blech formen mit Alufolie abgedeckt 15 Minuten auf der oberen Schiene im Ofen backen. Anschließend mit Olivenöl beträufeln und nochmal offen 5-10 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Alles zusammen anrichten und mit Orangenscheiben sowie Kräutern dekorieren.

Samstag, 19. Dezember 2015

{Adventskalendertürchen 19} Vorspeise: Drei Kleinigkeiten für das Weihnachtsmenü und eine kulinarische Reise in den Orient


Auch dieses Jahr habe ich immer wieder gespannt auf Andreas Berichte aus dem Saisongarten gewartet. Dazwischen gibt es auf ihrem Blog mit eben diesem Namen - "Die Saisongärtnerin" - auch noch jede Menge vegane Rezepte. Mit einem davon, einem Chili-Aufstrich, war sie letztes Jahr in meinem Adventskalender zu Gast. Und was sie uns dieses Jahr mitgebracht hat, kann einfach nur wunderbar sein, bei diesem blumigen Titel!


Auf dem Blog „Die Saisongärtnerin“ dreht sich alles ums Essen und zwar vom Ursprung an. Ich bin begeisterte Gärtnerin: mich fasziniert immer wieder wie aus einem Samenkorn eine Pflanze entsteht und ich schrecke auch nicht vor der Gartenarbeit und den Misserfolgen zurück. Da ich weiß, wie viel Fleiß im Anbau von Gemüse liegt, versuche ich Zubereitungen zu finden, bei denen das komplette Produkt mit möglichst wenig Abfall verarbeitet werden kann. Der Saisongarten diktiert den Speiseplan und lässt viele neue Gemüsesorten und mit ihnen verbundene Genüsse entdecken. Dass unsere Ernährung und die Rezepte vegan sind, ist für uns Alltag und selbstverständlich. Ich versuche, aus wenig viel zu machen und die Kleinigkeiten zu schätzen. Deswegen kommen die Rezepte auch ohne viel Schnickschnack aus.

Das Weihnachtsmenü sollte überraschend und besonders schmecken. Doch nicht nur der Gaumen isst mit, auch ein Augenschmauß sollte das Weihnachtsessen sein. Bei meiner Vorspeise, die ich für den Adventskalender von twoodledrum kreiert habe, wird es ein wenig exotisch. Ein Hauch Rose ist zu schmecken, süßund scharf wird es, und auch etwas Würziges und Knuspriges ist dabei.

Das Rezept für diese Dreierkomposition reicht für etwa 3-4 Personen als kleine Vorspeise.


Drei Kleinigkeiten für das Weihnachtsmenü und eine kulinarische Reise in den Orient


Rundes Allerlei mit einem Hauch Rose


3 Karotten
3 Streifen Zitronenschale (mit dem Sparschäler)
1/2 Zwiebel
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
Pfeffer, Salz
3 Stängel Petersilie
2 TL Rosenwasser
etwas Olivenöl

Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und den Ingwer schälen und fein Würfeln. Etwas Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen. Karotten, Zwiebel, Ingwer und Zitronenschale anbraten. Ein paar Tropfen Wasser mit in den Topf geben, einen Deckel aufsetzen und so lange garen, bis die Karotten bissfest sind. Das Karottengemüse salzen, pfeffern und mit gehackter Petersilie bestreuen. Bei bedarf noch etwas Olivenöl hinzugeben. Kurz vor dem Servieren die Karotten mit etwas Rosenwasser aromatisieren.


Süß-Scharfe rote Stäbchen


1 große Rote Bete
1 TL Kokosöl
1 TL Agavendicksaft oder Honig
Salz, Pfeffer
1 TL getrockneter Thymian
Saft einer halben Zitrone

Die Rote Bete schälen und in Scheiben und dann in Stäbchen schneiden. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Rote Bete darin anbraten. Nach einiger Zeit einen Deckel aufsetzen und die Rote Bete in dem entstehenden Dampf bissfest garen. Mit dem Agavendicksaft oder dem Honig karamelisieren und den Thymian darüberstreuen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.


Knusprig-rauchige Dreiecke


1 Block Tofu natur
1/2 Zwiebel
4-5 Stängel Petersilie
Pfeffer, Salz
1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
2 TL Olivenöl
Chili
1 Packung Strudelteigblätter
Olivenöl und Schwarzkümmel

Den Tofu mit den Händen zerbrösel. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Petersilie hacken. Tofu, Zwiebel und Petersilie mischen und mit den Gewürzen abschmecken. Etwas Olivenöl zur Masse geben, damit diese etwas cremiger wird.

Die Strudelteigblätter in Streifen schneiden und jeweils 1 TL Füllung an ein Ende des Streifens geben. Die Teiblätter zu Dreiecken aufwickeln. Den Herzensmann rufen und ihn mit dem Einstreichen der Dreiecke mit reichlich Olivenöl beauftragen. Die Dreicke mit Schwarzkümmel bestreichen und im 180 Grad heißen Ofen ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Alle drei Kleinigkeiten auf einem Teller anrichten und servieren.

Freitag, 18. Dezember 2015

{Adventskalendertürchen 18} Hauptgericht: Kokos-Süsskartoffel-Maronen-Topf mit Basmati-Reis


Schon einmal gab es in diesem Adventskalender ein Gericht mit Maronen: Tagliatelle in Maronen-Kürbis-Rahmsoße. Und schon einmal war dafür Jessi von "Be veggie - going vegan" verantwortlich. Sie hat nämlich dieses Jahr zwei Türchen in meinem Adventskalender. Danke, Jessi!


Hallo zusammen,
ich freue mich, noch ein Türchen bei Carolas veganen Adventskalender "befüllen" zu dürfen: Ich hatte euch ja versprochen, dass es noch ein zweites Gericht mit Maronen geben würde. Das, was ich geplant hatte, ist leider in die Hose gegangen *schiefgrins*, also musste ich mir noch schnell was Neues ausdenken.


Kokos-Süsskartoffel-Maronen-Topf mit Basmati-Reis


1 Süßkartoffel
1 Brokkoli
1 rote Paprika
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
150 g Maronen (vorgekocht)
Kokosmilch
Brühe
1-2 EL Mandelmus (damit es sämiger wird)
evtl. etwas nachwürzen, nach eigenem Geschmack

Das Gemüse falls nötig schälen und klein schneiden. Mit der Zwiebel in etwas Fett anbraten. Mit Brühe ablöschen, das alles gut bedeckt ist. Ca. 5-8 min. köcheln lassen. Dann die Maronen dazu geben (mind. halbieren) und warm werden lassen. Mit Kokosmilch und Mandelmus kurz aufkochen, evtl. noch mal nach Belieben nachwürzen - die Knoblauchzehen vor dem Servieren entfernen.

Dazu schmeckt Basmati-Reis.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

{Adventskalendertürchen 17} Vorspeise: Karottensuppe mit crunchigem Erdnusstopping


Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen: Ich liiiebe Billas Bilder! Egal, ob auf ihrem Blog "Billas Welt", in ihren bisherigen Beiträgen zu meinem Adventskalender (ein ganz entspanntes Weihnachtsmenü und Energiekugeln) oder in ihrem Buch "Power Food vegan". Und es würde mich wundern, wenn euch die Fotos nicht direkt Lust aufs Nachkochen machen würden.


Als Carola mich fragte, ob ich dieses Jahr wieder dabei bin, wollte ich erst absagen, ist ja immer zuviel Stress vor Weihnachten … aber dann habe ich beschlossen, das der Dezember der chilligste Monat werden soll,- so mit Entschleunigung und Achtsamkeit etc.
Ist mir bis jetzt super gelungen, denn ich mache nur die mir wichtigen Dinge und gekocht wird, was schnell und einfach geht. Wenn ihr meinen Blog kennt, dann wisst ihr, das ich eigentlich immer koche, was schnell und einfach geht; ; ) Aber jetzt für Weihnachten soll es ja ein bisschen was hermachen und auch gut vorzubereiten sein. Voilà, hier ist sie, die leckere Karottensuppe mit chrunchigem Erdnusstopping. Lasst es euch schmecken!