Sonntag, 19. Juli 2015

Hasenliebe reloaded




Wir hätten es nicht gedacht, aber es hat geklappt: Trixie hat einen Mann! Der ca. sechs Jahre alte Freddy ist seit knapp einer Woche bei uns und hat Trixies soziale Inkompetenz in den ersten Tagen geduldig ertragen. Dafür wird jetzt umso inniger gekuschelt. Freddy ist viel ruhiger und auch deutlich weniger verfressen als die anderen Mitglieder unseres langohrigen Streichelzoos, daran müssen wir uns noch gewöhnen. Ein Schmusehase wird der Kleine wohl auch nie werden, aber das muss er ja auch nicht. Wir freuen uns einfach aus der Ferne an seinem herrlichen schwarzen Fell.

Den anderen vier Langohren geht es auch gut. Leider vertragen sich die beiden Rammler nicht, sodass wir jetzt insgesamt drei Hasenpärchen beherbergen, was teilweise ein organisatorischer Kraftakt ist, weil wir eigentlich nur für zwei Hasengruppen bequem Platz haben. Wenn sich Hoppli und Hoppla dann aber unter den Bäumen in den Nadeln wälzen, entschädigt das für alles.

Mittwoch, 8. Juli 2015

Erdbeersekt


Wenn ich durch die Wein-, Sekt- und Spirituosenabteilung im Supermarkt gehe, bin ich immer wieder erstaunt, was es so alles gibt. Manche Ideen finde ich aber auch richtig gut, wie z. B. die für einen süßen Erdbeersekt. Die Herausforderung: Es soll sich wirklich nur der Sekt rot färben, schwarze Körnchen oder Fruchtfleisch sind nicht erwünscht. Wenn euch das nicht stört, könnt ihr natürlich auch einfach den Erdbeersirup verwenden.

Zutaten (für 6 Gläser):
200 g Erdbeeren
2 EL Zucker
Sekt

Die Erdbeeren mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken (nicht pürieren) und in einem kleinen Topf leicht erwärmen. Dann zuerst über ein großes und dann noch mal über ein feines Küchensieb abgießen, dabei mit einem Löffel vorsichtig auf die Erdbeermasse drücken, damit ihrmöglichst viel Saft auffangen könnt - allerdings auch nicht zu fest, denn es soll wirklich nur der Saft aus dem Sieb laufen, keine Fruchtstückchen oder so.
Die ausgedrückte Masse könnt ihr dann als Erdbeerbrei oder so weiterverarbeiten, wir sind nur an dem Saft interessiert. Der wird gut gekühlt und mit dem Zucker verrührt, bis sich alles aufgelöst hat. Das kann durchaus eine Weile dauern, weil es im Verhältnis zum Erdbeersaft eine Menge Zucker ist. Dann mit einem Trichter 5 bis 6 Teelöffel in ein Sektglas geben (probiert aus, welche Menge euch am besten schmeckt) und mit gut gekühltem, trockenen Sekt aufgießen.

Montag, 6. Juli 2015

Minz-Erdbeer-Bowle


Auch heute gibt es wieder nur einen Rezeptlink, und zwar zu einer Bowle mit Erdbeeren und Minze, die ich vor zwei Jahren schon mal gepostet hatte. Diesmal habe ich ein schöneres Foto gemacht und außerdem festgestellt, dass Erdbeerminze noch einen Tick besser zu der Bowle passt. Toll für den Sommer. Wenn die Erdbeersaison vorbei ist, nehmt ihr einfach TK-Erdbeeren. Und Reste wandern dann nach der Anregung auf Gourmandises végétariennes in eine Erdbeersoße.

Samstag, 4. Juli 2015

Erdbeersoße mit Vanille


Schmeckt hervorragend zu Eis. Über die Haltbarkeit kann ich nichts sagen; ich würde die Soße aber vorsichtshalber kühlen und bald aufbrauchen. Sie ist zwar gekocht, enthält aber nur wenig Zucker. Die Vanille fand ich zunächst ungewohnt, sie unterstreicht das Erdbeeraroma aber ganz wunderbar. Wenn ihr Vanille nicht besonders mögt, reduziert die Menge auf einen halben Teelöffel.

Zutaten (für ca. 400 ml):
500 g Erdbeeren, geputzt und gewaschen
75 g Zucker
1 EL Zitronensaft
1 gestr. TL gemahlene Vanille

Erdbeeren mit dem Pürierstab pürieren, mit Zucker, Zitronensaft und Vanille verrühren und in einem Topf, der wegen der Überkochgefahr nicht mehr als halb gefüllt sein sollte, zum Kochen bringen. Wenn die Soße sprudelnd kocht, noch 5 Minuten weiterkochen lassen und dann direkt in heiß ausgekochte Flaschen füllen.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Erdbeerlimes


Den Erdbeerlimes hatte ich letztes Jahr schon gekocht, konnte da aber noch nichts zur Haltbarkeit sagen und habe es daher so lange vor mir hergeschoben, das zu Rezept zu verbloggen, dass am Ende die Erdbeerzeit vorbei war. Mittlerweile ist von ehemals 14 Flaschen noch eine übrig, und der Erdbeerlimes schmeckt gut wie eh und je. Er hat nur etwas an knallroter Farbe eingebüßt, wie ihr auf dem Foto sehen könnt.

Das Rezept stammt vom Kleinen Kuriositätenladen, und ich will es hier gar nicht kopieren: Ehre, wem Ehre gebührt.

Ich habe allerdings eine Änderung vorgenommen und nur 200 ml Zitronensaft verwendet, weil mir von mehreren Mittrinkern zurückgemeldet wurde, der Erdbeerlimes sei etwas zu sauer. Als Alkohol habe ich weißen Rum benutzt, das hat super gepasst. Den gibt es übrigens auch fair gehandelt!

Und zur Haltbarkeit: Wie gesagt, eine Flasche hat bei uns im Kühlschrank jetzt ein Jahr überdauert. Vermutlich könnte man den Erdbeerlimes auch ungekühlt aufbewahren, das traue ich mich aber nicht so richtig. Wichtig ist nur, die Flasche vor dem Verzehr einmal gut zu schütteln, weil sich Fruchtfleisch usw. im unteren Teil der Flasche absetzen.

Prost!