Dienstag, 30. Juni 2015

{Verlosung} Urwaldkaffee vom Feinsten


Ende des letzten Jahres bin ich unter die Kaffeetrinker gegangen. Dementsprechend habe ich mich über eine Testanfrage der Urwaldkaffee GmbH gefreut, die ich vorher noch abgelehnt hätte: Urwaldkaffee, produziert von den Kogi in Kolumbien.

Nun hätte ich auch einfach bei meinem bisherigen, fair gehandelten Kaffee bleiben können. Ich finde das Projekt, das übrigens gerade erst richtig anläuft, aber aus mehreren Gründen interessant:
  • Durch das Projekt wird die aus ca. 1600 Familien bestehende Volksgruppe der Kogi direkt unterstützt. 
  • Der gezahlte Preis liegt über dem Fairtrade-Mindestpreis.
  • 20 % der Gewinne gehen darüber hinaus an die Kogi zurück.
  • Der Kaffee wächst nicht auf Plantagen, sondern nahezu wild. Das bedeutet maximale Nachhaltigkeit, heißt allerdings auch, dass die Erträge eher gering sind - nur wenige Säcke Kaffee pro Familie und Jahr.
  • Das Geld wird von den Kogi verwendet, um ihre heiligen Stätten zurückzukaufen, die ihnen vor längerer oder kürzerer Zeit durch die spanischen Invasoren, Siedler, Guerilla usw. genommen wurden.
  • Ich finde es schön, dass die Urwaldkaffee GmbH als deutsche Vertriebsfirma auch in Kleinigkeiten Wert auf Nachhaltigkeit legt.
Zuerst hat mich allerdings irritiert, dass der Café Kogi überhaupt nicht gesiegelt ist, obwohl den Angaben zufolge sowohl Bio- als auch Fairtrade-Siegel problemlos möglich sein müssten. Die Begründung der Kogi dafür ergibt für mich allerdings durchaus Sinn:

„Warum sollten wir uns von Euch, die Ihr die Erde schädigt, zeigen lassen, wie man mit der Natur umgeht? Wir leben im Einklang mit der Natur. IHR könnt von uns lernen!“
Das bedeutet aber eben auch, dass alle Angaben zum Kaffee rein auf Vertrauen basieren - noch mehr als bei Bio- und/oder Fairtrade-Siegel sowieso schon.

Den reinen Arabica-Kaffee gibt es als Röstungen für Filtermaschinen und für Vollautomaten sowie als Espresso. Da wir nur eine Filtermaschine haben, habe ich auch nur diese Röstung getestet. Der erste Anlauf dabei war etwas gruselig: Offensichtlich ist der Kaffee, den wir sonst trinken, extrem mild, denn der mit derselben Menge Kaffeepulver gekochte Café Kogi war etwas stark. Nach einer Mengenreduktion um ein Drittel war er dann aber wirklich lecker. Allerdings würde ich das von einem Kaffee, bei dem das halbe Pfund je nach Packungsgröße zwischen sieben und acht Euro kostet, auch erwarten - positive Auswirkungen hin oder her. Hat aber alles gepasst, daher herzlichen Dank fürs Zur-Verfügung-Stellen!

Hier noch einige Fotos von den Kogi. Ich finde, das sieht aus wie aus einer anderen Welt...

Foto: Oliver Driver

Foto: Oliver Driver

Foto: Oliver Driver

Foto: Oliver Driver

Foto: Oliver Driver

Foto: Oliver Driver


Hast du auch Lust bekommen, den Kaffee zu testen? Wenn du bis zum 8. Juli einen Kommentar mit deiner Mailadresse und deine gewünschte Röstung (Filterkaffee gemahlen/Bohne, Espresso oder Vollautomat) hinterlässt (am besten zur Abwehr von Spam das @ durch ein $ ersetzen), landest du im Lostopf. Mit deinem Kommentar erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Teilnahmebedingungen:
  • Teilnahmeschluss ist Mittwoch, der 8. Juli 2015.
  • Du bist 18 Jahre alt oder hast, falls du jünger bist, die Einverständnis deiner/s Erziehungsberechtigten zur Teilnahme.
  • Du hast eine Postadresse in Deutschland.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinne wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt und kann nicht bar ausgezahlt oder in andere Produkte eingetauscht werden.
  • Der Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ermittelt und dann per Mail kontaktiert.
  • Wenn ich auf meine Benachrichtigung nicht innerhalb einer Woche eine Antwort bekomme, werden die Gewinne weiterverlost.
  • Mit deiner Teilnahme erklärst du dich einverstanden, dass ich im Falle eines Gewinnes deine Adresse an die Urwaldkaffee GmbH weiterleiten kann, damit du deinen Gewinn direkt von dort erhältst.

Sonntag, 28. Juni 2015

Zitronenjoghurt-Erdbeer-Dessert


Seit einigen Wochen ist Erdbeerzeit - endlich! Ich pflücke alle zwei Tage und esse dann massenweise Erdbeeren, am liebsten einfach nur verlesen und gewaschen (ungewaschen knirscht seit dem Regen so hässlich zwischen den Zähnen). Gestern habe ich dann aber doch mal etliche Erdbeeren weiterverarbeitet und möchte euch in den nächsten Tagen die Rezepte präsentieren. Den Anfang macht dieses Dessert, das ihr auf verschiedene Weise anrichten könnt.

Links habe ich erst Joghurt, dann Erdbeerpüree und dann wieder Joghurt in das Gläschen gegeben, mit einer Stricknadel ein Muster hineingezogen und dann mit einer Schicht Erdbeerpüree abgeschlossen. Rechts habe ich einfach ganz langweilig geschichtet. Das sieht sicher auch im Sektglas toll aus. Alternativ könntet ihr, wenn eure Joghurtmasse flüssiger wird als meine, kleine, eher breite Dessertschälchen nehmen und dann abwechselnd einen Esslöffel Joghurtmasse und Erdbeerpüree in die Mitte geben. Dadurch sollten witzige Zebrastreifen entstehen.

Die Joghurtmasse ist übrigens die vom Zitronen-Joghurt-Eis. Eine echte Entdeckung!

Zutaten:
500 g Sojajoghurt
70 g Zucker
60 ml Zitronensaft (aus dem Kühlschrank)
***
250 g Erdbeeren
1,5 EL Zucker
1/2 EL Zitronensaft

Sojajoghurt mit Zucker und Zitronensaft verrühren.
Erdbeeren gut pürieren und ebenfalls mit Zucker und Zitronensaft verrühren.
In gewünschter Weise in Gläser schichten und z. B. mit Walderdbeeren oder Erdbeerminze dekorieren.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Vegan Wednesday #147


Beim dieswöchigen Vegan Wednesday habe ich mich, was die Fotos angeht, noch weniger mit Ruhm bekleckert als sowieso schon immer... Aber gut. So ist es eben. Gezeigt werden soll ja schließlich Alltagsessen - und die Gerichte für den Sonnenschein (wir wollen dabei nicht vergessen, wie nötig der Regen war und in einigen Regionen immer noch wäre...) sammelt diese Woche Missy Cookie. Vielen Dank dafür! Und das gab es bei mir:


Nicht aus den letzten Regentagen, sondern aus den vorausgehenden heißeren Zeiten stammt dieses Zitronen-Joghurt-Eis.



Der Salat ist endlich gewachsen! Irgendwie hat das dieses Jahr nicht so gut funktioniert wie letztes.



Gigantisch ist dafür unsere Erdbeerernte. So langsam gehen mir die Gefrierdosen aus. Am liebsten esse ich Erdbeeren allerdings frisch und pur.



Wie groß einige Exemplare sind, kommt hier leider nicht so gut raus. Diese Erdbeere wog jedenfalls 32 Gramm.



Etwas vertrocknet sind meine Ofenkartoffeln mit Leinöl, und das lag an...


...diesem Gesellen hier, vermutlich ein Spatzenküken. Unser Patenkind hat es auf der Straße aufgelesen, und nach einem vorübergehenden Aufenthalt unter der Rotlichtlampe wurde es dann, als der Tierarzt wieder offen hatte, an die Helferinnen übergeben, die es an eine Auffangstation weiterleiten.



Gestern Abend gab es dann Gyros mit Naturreis. Den Salat hatte ich auch fotografiert, aber das Bidl war noch unschärfer als das der Erdbeeren... Denkt ihn euch einfach ähnlich wie den oben.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Sonntagsfrühstück: Vegane "Butter"hörnchen


Dieses Rezept ist nicht meine eigene Kreation, sondern aus der Berliner Küche geklaut und veganisiert. Gleichzeitig habe ich die Teigmenge halbiert; so hatten wir immer noch 12 Hörnchen, allerdings im Mini-Format. Einige davon habe ich außerdem mit Schokolade gefüllt. Achtung: Der Teig muss über Nacht gehen!

Zutaten (für 12 Mini-Hörnchen):
250 g Mehl
1 gehäufter TL Sojamehl
1,5 EL Zucker
1/2 TL Salz
7 g Trockenhefe
175 ml Pflanzenmilch
40 g Alsan bio, zimmerwarm
noch etwas Sojamilch
ggf. 12 Stückchen Zartbitterschokolade

Die trockenen Zutaten gut vermischen, dann Pflanzenmilch und Alsan zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten, ggf. noch etwas Mehl zugeben. Bei Zimmertemperatur über Nacht gehen lassen.
Am nächsten Tag ein Backblech mit Backpapier belegen. Aus dem Teig einen Kreis ausrollen; der Teig sollte ca. 3 mm dick sein. Daraus wie bei einer Torte 12 Stücke schneiden. Wer mag, kann jetzt auf die breite Seite ein Stück Schokolade legen. Dann die Hörnchen von außen (der breiten Seite) nach innen (zur Spitze) einrollen, auf das Backblech legen, mit einem Geschirrtuch bedecken und noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Hörnchen mit Sojamilch bepinseln und ca. 20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Dienstag, 16. Juni 2015

Testpaket von Keimling - und warum Omega-3-Fettsäuren so wichtig sind


Vor einiger Zeit brachte die Paketbotin ein hübsches Paket, und zwar von Keimling - der Internetversand ist euch als Anbieter von Dörrautomaten, Saftpressen, Rohkost und allerhand anderen "alternativen" Lebensmitteln gewiss ein Begriff. Den Inhalt des Päckchens durfte ich mir aussuchen, und da ich etwas für meinen Fettsäurehaushalt tun wollte, stand eine Flasche frisch gepresstes Leinöl ganz oben auf meiner Liste.

Ich zitiere aus meiner VegAnleitung:

Fett in der Nahrung ist in erster Linie ein Energieträger, erfüllt aber auch noch weitere Funktionen im Organismus. Als optimal wird derzeit angesehen, wenn ca. 30 % der täglichen Energiezufuhr durch Fett gedeckt werden. Bezüglich der Fettzusammensetzung gilt, dass gesättigte Fettsäuren (v. a. in tierischen Lebensmitteln, aber auch in pflanzlichen Fetten, die bei Zimmertemperatur fest sind, wie Palmöl, Kokosfett oder Kakaobutter) und Transfette (entstehen z. B. bei der Härtung von Fet-ten) das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Empfehlenswert sind vor allem einfach (z. B. in Oliven- oder Rapsöl) oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z. B. in Sonnenblu-men- oder Distelöl). Bezüglich der mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist allerdings das Verhältnis zwischen den sogenannten Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren (die Namen beziehen sich auf den chemischen Aufbau der Moleküle) zu beachten. Omega-6-Fettsäuren sind vor allem in Form von Linolsäure z. B. in großen Mengen in Sonnenblumenöl enthalten, und die zugeführte Menge ist in der Regel ausreichend. Omega-3-Fettsäuren wie die alpha-Linolensäure kommen z. B. in Leinöl vor und werden oft in zu geringer Menge verzehrt. Da das optimale Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren bei etwa 5:1* (oder sogar 4:1 bis 2:1) liegt, sollten Öle mit einem hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren (Distel-, Maiskeim-, Schwarzkümmel-, Sesam-, Sojabohnen-, Sonnenblumen- und Weizenkeimöl) von Veganern eher sparsam verwendet und gleichzeitig der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren durch Leinöl, geschrotete Leinsamen oder auch Walnüsse gedeckt werden.

Ich bekenne mich auf jeden Fall schuldig, zu viele gesättigte Fette zu essen. Als flüssige Öle haben wir sowieso nur Oliven- und Rapsöl da, aber sehr viele vegane Produkte, z. B. Aufstriche, auf Basis von Sonnenblumenöl hergestellt sind, kann täglich ein Esslöffel Leinöl zur Ergänzung ja nicht schaden. Das Rohkost-Leinöl von Keimling wird direkt vor dem Versand frisch gepresst und ist dann gekühlt drei Wochen haltbar - ich muss allerdings zugeben, dass ich es auch so weiter esse. Da Leinöl nicht zum Erhitzen geeignet ist, habe ich es bisher nicht geschafft, die Flasche zu leeren. Trotz des doch recht happigen Preises werde ich das Öl wohl nachbestellen, es hat nämlich so gar nicht den unangenehmen Geschmack der Leinöle, die ich bisher gekauft und probiert habe.


Das zweite Produkt, das ich mir ausgesucht habe, ist ein veganes Fertiggericht: "TischleinDeckDich", eine Mischung aus Quinoa, Hirse und getrocknetem Gemüse, bio und außerdem glutenfrei. Gerade, wenn es stressig wird, neige ich nämlich blöderweise dazu, meine Ernährung zu vernachlässigen. Da kam mir diese Mischung gerade recht:


Mittlerweile hat sie mich schon mehrfach vor dem mittäglichen Fastfoodverzehr gerettet. Ganz plump mit Wasser aufgekocht, gesalzen und mit etwas Leinöl gemischt sieht das Ganze dann so aus:


Im Prinzip eine Art Brei. Sehr lecker und macht auch satt. Außerdem kann der Brei noch prima gepimpt werden, wie ihr auf der Verpackung sehen könnt. Die Frage ist, ob der Preis mit knapp 10 Euro für 400 g nicht etwas hoch ist - andererseits sind in der Packung fünf bis acht Portionen enthalten, und das, was ich sonst stattdessen essen würde, wäre auch nicht unbedingt billiger. Bequemlichkeit hat ihren Preis.



Das letzte Produkt, das Keimling mir geschickt hat, ist der Matcha Premium von Izumi, der sich nicht nur zum Kochen und Backen (meine bevorzugte Verwendung), sondern auch zur Zubereitung als Getränk eignet. Die Bewertung der Qualität habe ich daher in die Hände einer Freundin gelegt, die in der Zubereitung von Matcha deutlich mehr Erfahrung hat als ich:

Ich habe gestern natürlich gleich, als der Matcha eintraf und habe Haselnussmilch zusammen mit Mandelmilch aufgeschäumt, denn das gibt einen grandiosen süßen und leckeren Milchschaum!
Den frisch eingetroffenen Matcha hab ich anschließend nach Anweisung angerührt. Ich hoffe ja immer noch, dass ich irgendwann einen Matcha hinbekomme der die typischen 3 Farbstufen des Latte Macchiato hat, naja wie gesagt, gelingt bisher noch nicht so ganz, aber es schmeckt um so besser!
Wenn ich es noch süßer haben möchte, rühre ich Matcha mit Agavendicksaft an. Ich vertrage Matcha sehr gut, besser als Espresso oder Kaffee. Bisher habe ich immer viel grünen Tee getrunken, den ich sehr mag. Aber da ich aufgeschäumte Milch liebe, hat mir oft der letzte Kick gefehlt, bis ich dann Matcha mit aufgeschäumter Milch entdeckte! Pflanzenmilch wie Soja-, Mandel- oder Haselnussmilch kann man problemlos in handelsüblichen Milchhaufschäumern aufschäumen.
Der Geschmack des Keimling-Matchas ist übrigens wie angekündigt sehr mild und angenehm!


Auch dieses Produkt hat sich also gelohnt, wird für mich allerdings ein Luxusprodukt bleiben.

Herzlichen Dank an Keimling für das Paket!

*Biesalski, Hans Konrad; Grimm, Peter (2004): Taschenatlas der Ernährung. 3., erweiterte und aktualisierte Auflage. Stuttgart/New York: Thieme.

Sonntag, 14. Juni 2015

Veganes Zitronen-Joghurt-Eis


Nach dem Gastpost von Martha im letzten Jahr, mehreren Besuchen auf ihrem Blog "Selbstgemachtes Eis" und einer von einer Kollegin ausgeliehenen Eismaschine musste, so stand für mich fest, ein eigenes Gerät her. Seitdem läuft unsere (gebraucht gekaufte) Eismaschine immer mal wieder - zuletzt vor allem für dieses sehr erfrischende Eis, ein echtes Sommerrezept. Als Inspiration hat mir ein Rezept von Martha gedient, allerdings habe ich es stark vereinfacht. Generell bin ich ein Freund von einfachen Zutaten. Die Folge: Man muss das Eis sofort essen, es schmilzt sehr stark und wird beim Einfrieren im Gefrierfach zum Block. Ist mir aber egal, ich komme mit der Notwendigkeit der direkten Vernichtung prima klar, und solange ich das Eis nicht anbieten will, sind ja auch harte Brocken kein Problem.

Zutaten:
500 g Sojajoghurt
70 g Zucker
60 ml Zitronensaft (aus dem Kühlschrank)

Alle Zutaten mischen, in die Eismaschine geben und zu Eis weiterverarbeiten lassen. Dann direkt genießen.

Montag, 8. Juni 2015

TTIP: Schreibt an eure Europaabgeordneten - am 10. Juni wird abgestimmt! Und: Online-Talk mit Thilo Bode am 9. Juni


"TTIP muss gestoppt werden! Das ist das Fazit Thilo Bodes nach seiner aufrüttelnden Analyse der Folgen des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA: Mit der Verabschiedung des Abkommens würde ein Regelwerk in Kraft gesetzt, das in erster Linie Konzernen nützt, während es der Mehrheit der Menschen in den USA und Europa schadet. Es ginge zu Lasten von Verbrauchern, Arbeitnehmern und vielen kleinen und mittleren Unternehmen, zu Lasten der Umwelt und – das ist der wichtigste Aspekt – zu Lasten der Souveränität der Länder, in demokratischen Prozessen darüber zu entscheiden, welche Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitnehmerrechte sie haben wollen. Das gilt es zu verhindern."

Das Buch von Thilo Bode zu TTIP hatte ich euch ja bereits vorgestellt. Jetzt gibt es mal wieder eine E-Mail-Aktion, und die Zeit drängt: Am 10. Juni stimmt das Europaparlament über eine Resolution zu TTIP an. Diese ist noch nicht die endgültige Entscheidung, wird aber wichtige Signale für die Endfassung liefern. Schreibt an eure Europaabgeordneten und äußert eure Bedenken! Ganz einfach hier.

Und wenn euch das Thema weiter interessiert: Am 9. Juni gibt es einen 60-minütigen Online-Talk zwischen Sebastian Matthes (Huffington Post) und Thilo Bode, den ihr nicht nur im Livestream verfolgen, sondern in dem ihr auch eure eigenen Fragen stellen könnt. Mehr Infos gibt es hier - dort könnt ihr euch auch kostenlos anmelden.

Samstag, 6. Juni 2015

Der Garten Ende Mai


Und jetzt der Garten Ende Mai... Der rote Klee hat tatsächlich draußen überwintert, als Wurzelrest, obwohl er angeblich nicht frosthart ist.



Blick in den Gemüsegarten. Das Durcheinander hinten ist der Teil mit den Beeren.



Findet ihr Schnittlauchblüten auch so hübsch? Im Hintergrund bringen sich die Maiglöckchen in Stellung.



Das Frühbeet ist bei uns eigentlich immer belegt. Hier im Bild: Sonnenblumen, Gurken, Zierkürbis (von vorne nach hinten).



Den Platz zwischen den Erdbeeren nutze ich traditionell für Zwiebeln - in diesem Jahr etwa 34 Meter.



Der Salat der Schwiegereltern hat sich unter den Hütchen deutlich besser entwickelt als unserer ohne.



Das Beet unserer Mieter. Unter den Bretter sitzen morgens immer viele Schnecken, die sich dann absammeln und wegtragen lassen.



Hinter der Schnur seht ihr das neu angelegte Beerenbeet mit Himbeeren, den Johaniisbeerstecklingen aus dem letzten Gartenpost und Jostas.



Von links nach rechts: Steckrüben, Blumenkohl (im Frühbeet vorgezogen) und Runkelrüben. Die Rüben hatte ich euch letztes Mal schon gezeigt. Seitdem gelernt: Steckrüben lassen sich nicht verpflanzen. Die Runkelrüben muss ich noch vereinzeln. Damit warte ich aber, bis sie etwas mehr Blätter haben, die Kaninchen lieben die nämlich.


Tolle, aber undefinierte Blume. Weiß jemand, was das ist?



Vincents Grab. Das Tränende Herz hat sich wunderbar entwickelt. Das von Moritz unter dem Pfirsichbaum kümmert leider vor sich hin.



Wenn auf dem Rasen etwas blüht, lasse ich gern kleine Inseln stehen.



Akelei.



Gehört nicht zum Garten, stand aber auf der Terrasse rum: Mein neues Projekt, eine alte Kommode. Sie hat lauter Holzwurmlöcher, die ich mit Essigessenz ausspritze. Auf dem Tisch seht ihr die Avocados vom letzten Mal.



Auch auf der Terrasse: die Tomaten. Die Fremdlinge haben ihre Blattform nicht geändert, blühen aber auch schon fleißig.



Noch eine Akelei. Ich liebe diese Blumen.



Leider schon verblüht: eine Schlüsselblume.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Vegan Wednesday #144


Eigentlich würde ich ja gern öfter beim Vegan Wednesday mitmachen, aber ich brauche immer eine Weile, bis ich ein paar Fotos zusammen habe. Heute dann mal wieder meine gesammelten Werke. Vielen Dank an Petzi fürs Sammeln!


Rhabarber-Bananen-Kompott.



Der Soja-Cappuccino von Alnatura hat mir leider gar nicht geschmeckt. Viel zu getreidig.



Erbsenbrei mit Sauerkraut.



Happy Vegan Chocolate Chip Cookies in Papptellerverpackung.



Türkische Linsensuppe (mit Minze).



Brot mit Hobelz.



Schachbrettkuchen ganz...


... und als Stückchen.



Selbstgemachte TK-Pizza.