Sonntag, 31. Mai 2015

Der Garten Anfang Mai


So. Ich habe eigentlich schon wieder neue Fotos geschossen, aber zuerst muss ich euch noch die alten von vor vier Wochen zeigen. Oben seht ihr die Avocados von Ende Februar. Mittlerweile sind sie alle gekeimt.


Der Rhabarber wächst und gedeiht.


Jemand eine Idee, wie man die Schnittlauchbüschel daran hindern kann, gleichzeitig zu blühen?



Die Petersilie hat sich durch das Unkraut im Kräuterbeet gekämpft.



Grünspargel wird einfach über dem Boden abgeschnitten. Ich habe ihn dann einfach gekocht und gebraten.



Die Erdbeeren haben wundervolle Blüten angesetzt. Erst dachte ich, das sei meiner Düngergabe im Herbst zu verdanken (da soll man gut düngen, weil die Blütenanlagen dann schon gebildet werden), aber es scheint einfach ein gutes Erdbeerjahr zu sein, das höre ich von allen Seiten.



Erste Kleekeimlinge. Die Pfade im Garten habe ich mit Weißklee angesät. Das hat viele Vorteile:
  • Man stapft beim Ernten nicht durch den Matsch, wenn es geregnet hat.
  • Der Weißklee als Leguminose fixiert Stickstoff.
  • Kaninchen fressen gern Klee.
  • Den abgerupften Klee kann man hervorragend zum Mulchen nehmen. 
  • Der Klee unterdrückt Unkraut relativ gut.

Nachteile gibt es aber auch:
  • Man muss sich den Sommer über anstrengen, den Klee in seine Schranken zu weisen, ansonsten breitet er sich begeistert aus.
  • Das Entfernen des Klees kann nervig sein, aber drinlassen kann man ihn auch nicht, weil er im zweiten Jahr richtig blüht und dann natürlich aussamt.
  • Die Kleepfade bieten Schnecken ein hervorragendes Versteck.


Steckrüben.



Runkelrüben.



Rote Bete.



Pflücksalat.



Radieschen.



Um den Rhabarber herum habe ich die Erika und die Primeln aus den Kübeln vor dem Haus geparkt. Warum sollte man die schließlich jedes Jahr neu kaufen?



Der Klee ist mittlerweile aus der Waschküche in die Kübel vor dem Haus umgezogen. Im Hintergrund: Tomaten.



Kopfsalat und Tagetes, angezogen im Mini-Gewächshaus.



Johannisbeerstecklinge, die meine Freundin mir letztes Jahr geschenkt hat. Über den Winter sahen sie aus wie tot.



Und zum Abschluss noch der Blick über die Erdbeerreihen, in der Hoffnung auf kommende Spitzenerträge.

Freitag, 29. Mai 2015

Bericht von der UGB-Tagung zu aktuellen Ernährungsthemen am 8./9. Mai


Vorletztes Jahr hatte ich berichtet, letztes Jahr war ich zwar einen Tag da, aber leider zu platt. Und diesmal habe ich mir von vornherein gar nicht vorgenommen, an der ganzen UGB-Tagung teilzunehmen, sondern mir die für mich interessanten Themen rausgepickt.

Der Freitag begann mit dem Themenblock „Nährstoffe im Fokus“. Prof. Claus Leitzmann, der den ersten Vortrag zum Thema „Nährstoffempfehlungen auf dem Prüfstand“ hielt, höre ich einfach immer wieder gerne zu. Das Thema selbst war, wie angekündigt, tatsächlich etwas trocken, frischte aber mal das Studiumswissen zum Unterschied zwischen Empfehlungen, Schätzwerten und Richtwerten für die Nährstoffzufuhr wieder auf. Konkret: Empfehlungen beruhen auf einem hohen Evidenzgrad durch experimentell gesicherte Daten. Schätzwerte sind auch experimentell gestützt, sind aber mit mehr Unsicherheit behaftet. Und Richtwerte, die dann angegeben werden, wenn kein durchschnittlicher Bedarf benennbar ist, gelten z. B. für Energie, Fett, Wasser, Alkohol oder Fluorid.

Im zweiten Vortrag von Dr. Markus Keller ging es um „Vitamin B12-Mangel – Mythos oder Wirklichkeit“? Die von ihm vorgestellten Daten zeigten, dass zwar auch Mischköstler teilweise die Vitamin-B12-Zufuhrempfehlungen nicht erreichen, dass die Blutwerte von Vegetariern und insbesondere Veganern aber deutlich öfter (in einer Studie von Hermann et al. (2003) bei 80 bis 90 % der Veganer!) einen Mangel aufzeigen. Zu bestimmen seien bei einem Bluttest nicht vorrangig Homocystein und Serumcobalamin, sondern vor allem auch Holo-Transcobalamin (Holo-TC) und Methylmalonsäure (MMA), weil durch die Bestimmung des Serumtranscobalamins allein in eben der besagten Studie 30% der Mangelfälle nicht aufgedeckt wurden. Für längerfristige Veganer führe nach aktuellem Stand der Wissenschaft kein Weg an Supplementen vorbei. Es gebe zwar erste Hinweise darauf, dass auch Nori-Algen und Chlorella größere Mengen an verfügbarem und wirksamem Vitamin B12 enthalten, das sei aber bisher nicht gesichert und wegen der möglichen irreversiblen Schäden durch einen Mangel würden nach wie vor Supplemente empfohlen.
Interessant fand ich Dr. Kellers Schlussworte zur Frage nach der Natürlichkeit von Supplementen: Jodsalz, die Einnahme von Vitamin D im Winter, Wiener Schnitzel und Autofahren seien ebenfalls nicht natürlich.

Nach der Mittagspause ging es dann weiter mit dem Vortrag „Multiresistente Erreger – eine hausgemachte Gefahr?“ von Dr. Sabine Poschwatta-Rupp. Für Veganer interessant hier die Rolle der Tierhaltung als Quelle für multiresistente Keime, weil dort viele Antibiotika eingesetzt werden. Insbesondere Schweine und Geflügel sind zu sehr hohen Prozentsätzen infiziert. Bisher gebe es zwar keine Untersuchungen zum Risiko, sich durch den Verzehr von Fleisch einen multiresistenten Keim einzufangen, aber das statistische Risiko steige mit steigendem Fleischverzehr. Für Fleisch aus artgerechter Haltung [womit sie wohl meinte, dass die Tiere dort auch weniger krank werden und daher weniger Antibiotika nötig sind] habe es bisher noch keine Risikomeldungen gegeben.
Spannend zu hören fand ich außerdem die Fakten zu Fernreisen. Anfang des Jahres hatte ich mich gegen die Teilnahme an einer Tagung in Indien entschieden, weil ich auf zeit.de einen Artikel zum Antibiotikaeinsatz und zu multiresistenten Keimen dort gelesen hatte, und fand mich zwischenzeitlich selbst etwas hysterisch. Laut einer Studie des Uni-Klinikums Leipzig, so erfuhr ich dann am Freitag, bringen aber tatsächlich mehr als 70% der Indienreisenden einen multiresistenten Erreger von dort mit. Zwar werden diese Keime von gesunden Menschen meist abgeschüttelt, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen… Die Frage, die die Referentin aufwarf, fand ich denn auch gerechtfertigt: Müssen wir überall hin reisen?

Auf den vierten Freitagsvortrag hatte ich mich besonders gefreut: Prof. Niko Paech sprach über „Postwachstumsökonomie in der Praxis – Modell mit Zukunft“, und zwar in gewohnt motivierter Weise. Mich störte daher auch das leichte Überziehen nicht. Inhaltlich Neues bot mir der Vortrag zwar nicht, aber dafür eine Menge neuer Motivation. Es gehe in der Postwachstumsökonomie darum, bei einer Wochenerwerbsarbeitszeit von 20 Stunden die frei werdende Zeit dazu zu nutzen, Dinge selbst zu produzieren, gemeinschaftlich zu nutzen, länger zu nutzen und zu reparieren sowie sich über Kunst, soziale Netzwerken, körperliche Aktivität und die Entrümpelung des eigenen Lebens insgesamt besser zu fühlen. Literaturhinweis: Rob Hopkins: The Transition Handbook. Das habe ich noch am selben Abend angefangen zu lesen.

Die letzten beiden Vorträge des Tages habe ich nicht besucht. Im Beitrag „Internationale Freihandelsabkommen – Verbraucherschutz in Gefahr?“ von Reinhild Benning ging es um CETA und vor allem um TTIP. Mit diesem Thema habe ich mich in den vergangenen Wochen bereits ausführlich auseinandergesetzt und hatte daher das Gefühl, mir einen weiteren Einführungsvortrag sparen zu können. Ich finde es aber extrem wichtig, dass Bewusstsein für die Bedeutung und die großen Risiken von TTIP geschaffen wird. Wenn ihr euch kurz und knapp informieren und außerdem eure Stimme gegen TTIP erheben wollt (bitte tut das!), ist hier eine gute Adresse (unter dem Text gibt es einen Button „Hintergrund“).

Der zweite Vortrag, den ich ausgelassen habe, wurde von Johanna Feichtinger gehalten und beschäftigte sich mit „Nutrigenomics: Gencode fürs Menü“. Laut Tagungsmappe gibt es mittlerweile etliche Anbieter von Gentests, die versprechen, nach einer Genanalyse personalisierte Ernährungsempfehlungen auszusprechen. Fazit: Bisher alles Humbug und nicht wissenschaftlich fundiert, daher sei davon abzuraten.

*****************

Der Samstag ging mit drei Vorträge zu Lebensmittelunverträglichkeiten ernährungswissenschaftlich los. Zuerst referierte Dr. Astrid Menne zu „Fruktose, Laktose, Histamin – sichere Diagnose von Unverträglichkeiten“. Ich will hier nur einige wenige für mich interessante Fakten herausgreifen: Tatsächlich litten, so Dr. Menne, deutlich weniger Menschen in Deutschland unter einer Lebensmittelunverträglichkeit, als davon überzeugt seien. Für Veganer vielleicht spannend (ich habe mich das zumindest öfter gefragt): Eine Laktoseintoleranz könne nicht durch einen Laktoseverzicht ausgelöst werden, da die Produktion der Laktase im Körper nicht substratabhängig, also durch den Verzehr von Laktose gesteuert, sei. Generell sei eine mögliche Erklärung für das gestiegene Auftreten von Unverträglichkeiten die Veränderung der allgemeinen Ernährungsgewohnheiten. Und, da auch hier das Thema Glutenverzicht im Raum stand: Eine glutenfreie Ernährung könne allein deshalb zu Verbesserung im Empfinden der Patienten führen, weil sie mit deutlichen Veränderungen der gesamten Ernährungsweise in Verbindung stehe.

Passend dazu gab es anschließend einen Vortrag von Prof. Helmut Heseker zu „Glutensensitivität – aktueller Stand der Wissenschaft“. Was ich schon wusste: Eine nichtallergische Gluten- oder Weizensensitivität ist nicht zu verwechseln mit einer Zöliakie oder Weizenallergie. Was ich mir erhofft hatte, war eine Klärung der Frage, was denn bei der nichtallergischen Form jetzt wirklich wissenschaftlich gesichert und was Mythos ist, und hier half mir Prof. Heseker sehr gut weiter. Euch ja vielleicht auch:

Die Pathologie der nichtallergischen Gluten- und Weizensensitivität ist noch nicht vollständig verstanden. Als Auslöser für die Symptome kommen jedoch vorrangig drei Substanzen in Frage:
  • das Gluten selbst (bei der Glutensensitivität),
  • ATIs und
  • FODMAPs.
ATI steht für Alpha-Amylase-Trypsin-Inhibitoren. Diese Proteine kommen in Weizen und verwandten Getreidearten vor und dienen als natürlich Abwehrstoffe. Die Hypothese bzgl. der Weizenunverträglichkeit sei nun, dass in moderne Weizensorten so viele Resistenzen eingezüchtet worden seien, dass die Menge der ATIs sich erhöht habe, worauf einige Menschen mit Unverträglichkeiten oder sogar mit Allergien reagierten. Dies würde erklären, warum andere Getreidearten, u. a. Dinkel, oft problemlos vertragen würden.

FODMAPs sind Fruktane, eine Art von Ballaststoffen, die im Dickdarm von Bakterien fermentiert werden und ebenfalls bei einigen Patienten eine Unverträglichkeit hervorrufen könnten. Hier sei aber noch vieles unklar, weil FODMAPs auch z. B. in Hülsenfrüchte vorkommen, die von den Patienten dann wiederum problemlos vertragen würden.

Wichtig sind hier vor allem folgende Aspekte: Eine Weizenunverträglichkeit muss nicht zwingend mit Gluten zu tun haben, und ursächlich für die Unverträglichkeiten ist wenn dann überhaupt die normale Weizenzüchtung und keine gentechnischen Veränderungen (in Europa sind gentechnisch veränderte Weizensorten für den menschlichen Verzehr nämlich nicht zugelassen). Generell sei eine glutenfreie Ernährung nur für die wenigsten Menschen nötig, alle anderen verzichteten unnötigerweise auf die positiven Gesundheitswirkungen von Getreide (Ballaststoffe, wichtige Aminosäuren aus dem Gluten…). Als möglicher „Kriegstreiber“ gegen den Weizen, u. a. durch solche Bücher wie „Weizenwampe“, wurde dann die Fleischlobby ins Gespräch gebracht. Das würde ins Bild passen, insbesondere vor dem derzeitigen Low-Carb-Trend, findet ihr nicht?

Nach diesem Vortrag trat ich dann den Heimweg an, um mich ganz im Sinne der Postwachstumökonomie meinem Garten zu widmen. Die restlichen Vorträge des Tages beschäftigten sich mit Hauterkrankungen (nicht mein Thema) und mit nachhaltiger Ernährung (zu lange schon mein Thema, ich bin hier informationsmüde). Daher kann ich euch zu diesen Beiträgen keine Informationen liefern. Ich hoffe aber, dass ich euch ein paar interessante Fakten mitbringen konnte, und freue mich schon auf die Tagung im nächsten Jahr.

Sonntag, 24. Mai 2015

Gebratener Grünspargel


Etwas, das ich an unserem Gemüsegarten ganz besonders liebe, ist die Grünspargelreihe. Zwar muss ich meist einige Tage lang sammeln, bis ich eine Portion für mich zusammen habe, aber das lohnt sich definitiv. Sebastian isst keinen Spargel - so geht das Sammeln schneller!

In diesem Jahr habe ich den Spargel noch nicht groß in irgendwelchen Gerichten verarbeitet, sondern ihn einfach pur genossen.

Dafür den Spargel in Stücke schneiden, holzige Teile entfernen und die Köpfe beiseite legen. In einem Topf Wasser mit Salz und Zucker zum Kochen bringen und zuerst die Stielteile darin garen. Gegen Ende der Garzeit (die hängt von der Dicke der Spargelstücke ab) die Köpfe hinzugeben und alles bissfest garen. In einem Sieb abgießen und geschmacksneutrales Öl in den Topf geben und erhitzen. Die Spargelstücke wieder hineingeben, kurz anbraten und mit Salz und Zucker abschmecken.

Mittwoch, 20. Mai 2015

{Rezension} "Die Freihandelslüge. Wie TTIP nur den Konzernen nützt - und uns allen schadet" von Thilo Bode und warum ihr etwas gegen TTIP tun solltet


Normalerweise bin ich ja eher unpolitisch unterwegs. Nicht unbedingt meinungslos, aber doch ohne nennenswertes Engagement, wenn man von einigen Online-Petitionen mal absieht. Aus irgendeinem Grund hat aber das Thema TTIP, also das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU mit dem Titel „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ meine Aufmerksamkeit gewonnen – und passend dazu kam die Mail der Verlagsgruppe Random House, Thilo Bodes Buch „Die Freihandelslüge“ über eben dieses Abkommen zu rezensieren. Vielen Dank für das Buch. Es hat mich besorgter gemacht und mich davon überzeugt, mich einzubringen. Aber dazu später mehr.

Die Freihandelslüge*“ fasst auf 270 Seiten, davon 227 Seiten Text und der Rest Anhang, den aktuellen Stand zu TTIP zusammen. Redaktionsschluss war der 31. Januar, die Informationen sind also sehr neu. Im ersten Teil geht es darum, was TTIP überhaupt ist, während der zweite Teil näher beleuchtet, wie TTIP unseren Alltag beeinflussen wird. Keine Angst vor dem Thema: Thilo Bode schreibt sehr gut verständlich, aber trotzdem nicht zu oberflächlich, die Lektüre fällt also nicht schwer.

Die These des ersten Teils: Mit TTIP unterwirft die Politik sich Konzerninteressen. Dabei seien Freihandel und eine Angleichung von technischen Standards zur Förderung des internationalen Handels definitiv begrüßenswert. Kritisch sei dagegen, dass auch sogenannte „nichttarifäre Handelshemmnisse“ wie Umwelt-, Tierschutz-, Verbraucherschutz- und Arbeitnehmerstandards zur Verhandlung stünden, die logischerweise für die Unternehmen vor allem Kostenfaktoren darstellten. Während die Verhandlungen unter Beteiligung von Wirtschaftsvertretern hinter verschlossenen Türen stattfänden, werde die Öffentlichkeit nur unzureichend informiert, und selbst die Abgeordneten von EU-Parlament und den nationalen Parlamenten erhielten nur sehr eingeschränkten Zugriff auf Unterlagen zum derzeitigen Verhandlungsstand. Gleichzeitig werde TTIP der Öffentlichkeit als Wachstumsmotor und Arbeitsplatzgarant verkauft, was aber nur in sehr optimistischen Studien der Fall sei. Das tatsächlich vorhergesagte Wachstum in der EU durch TTIP würde zwischen 0.027 und 0.048 Prozent pro Jahr liegen. Ab 2027 stünden jedem EU-Bürger dadurch je nach Prognose zwischen 2 und 11 Euro mehr im Monat zur Verfügung. Arbeitsplätze würden nur in sehr geringem Umfang geschaffen bzw. könnten je nach zugrunde gelegten Annahmen sogar verloren gehen. Wo sei also der Vorteil des Abkommens für die Bürger? Und wenn die keinen Vorteil davon hätten, müsse dieser, so Thilo Bode, ja woanders liegen: bei den Konzernen. TTIP werde den rechtlichen Status eines völkerrechtlichen Vertrages haben und damit über EU- und Nationalrecht einzustufen sein. Konzerninteressen würden hier also in Gesetzesform gegossen, denn Lobbyisten beeinflussten die Verhandlungen massiv. Gleichzeitig sollen unter dem Stichwort „Investitionsschutz“ sogenannte Schiedsgerichte eingerichtet werden, die vorbei an der bisherigen Justiz entscheiden, wenn ausländische Unternehmen sich von den Staaten, in denen sie investiert haben, benachteiligt fühlen. Was passiert also, wenn ein Land höhere Umwelt- oder Verbraucherschutzstandards einführen will? Genau. Es läuft Gefahr, von Unternehmen auf Schadensersatz verklagt zu werden. Wenn das mal keine Einschränkung der Demokratie ist.

Auf die einzelnen Themenfelder des zweiten Teils will ich hier gar nicht näher eingehen. Hier werden am Beispiel des Vorsorgeprinzips (Chemikalien werden z. B. in der EU nur zugelassen, wenn ihre Unbedenklichkeit gezeigt wurde), des Umgangs mit Chemikalien (Stichwort REACH), der Lebensmittelsicherheit, der Landwirtschaftsstandards und der Arbeitsnehmerrechte die Thesen aus dem ersten Teil abgearbeitet.

Das Fazit des Autors: TTIP in seiner jetzigen Form muss gestoppt werden. Konzerninteressen müssen in ihre Schranken gewiesen werden, und der parlamentarische Entscheidungsspielraum muss erhalten bleiben. (Fußnote: Das EU-Parlament darf über TTIP am Ende nur mit „ja“ oder „nein“ abstimmen. Ob eine Ratifizierung durch die nationalen Parlamente wie z. B. den Bundestag nötig ist, ist noch gar nicht klar.)

Fazit und was ihr tun könnt

Vielleicht ist es euch aufgefallen: Oben im Titel steht „Buchempfehlung“. Normalerweise schreibe ich „Rezension“. Aber dieses Buch empfehle ich als Einführung in die TTIP-Thematik wirklich uneingeschränkt. Lest es so bald wie möglich, wenn ihr könnt, und werdet aktiv! Kurze Infos zu TTIP und die Möglichkeit, den Bürgerprotest zu unterschreiben, gibt es hier. Weitergehende Infos hier. Und hier könnt ihr eine vorgefertigte Mail an die Bundestagsabgeordneten eures Wahlkreises versenden. Ich habe tatsächlich von beiden Abgeordneten eine Rückmeldung bekommen. Die erste war eine Einladung der SPD zu einer Infoveranstaltung zu TTIP mit Klaus Barthel, die zweite eine ausführliche Mail des CDU-Bundestagsabgeordneten. Dieser kritisierte die foodwatch-„Massenmail“, erwähnte aber auch, dass er sie mehr als fünfzigmal bekommen habe. Wenn das mal kein Erfolg ist – es wird ja gerade daran deutlich, dass es in der Bevölkerung große Bedenken gegen TTIP gibt. Und je mehr Menschen diese äußern, desto besser.

Update: Die Rezension habe ich vor einer Woche geschrieben. Heute Morgen las ich im Stern, dass die Schiedsgerichte überarbeitet werden soll, sodass z. B. eine Revision zulässig ist. Ich verstehe allerdings immer noch nicht, warum wir überhaupt Schiedsgerichte brauchen. Sowohl die EU als auch die USA haben ein (halbwegs) funktionierendes Rechtssystem, und Verluste der Firmen durch geänderte Regelungen würde ich unter Unternehmerrisiko fassen. Ändern sich die Regeln für die Firmen zum Positiven, bekommt der Staat ja auch nicht automatisch den ganzen Gewinn.

Über den Autor

Thilo Bode hat mehrere Jahre für Greenpeace gearbeitet und ist Geschäftsführer der von ihm gegründeten Organisation foodwatch.
Infos zum Buch

Thilo Bode: Die Freihandelslüge. Warum TTIP nur den Konzernen nützt - und uns allen schadet.
Deutsche Verlags-Anstalt 2015, 272 Seiten, 16,95 Euro
ISBN 978-3421046796


~~~~~~~~~~~
Falls euch weitere (Kochbuch-)Rezensionen von mir interessieren: *klick*

Habt ihr euch schon mit TTIP beschäftigt? Und kennt ihr das Buch? Ich freue mich auf eure Kommentare!

*Affiliate Link

Montag, 18. Mai 2015

Probierpakete von Alnatura und nu3


Die Gartensaison geht los - diesmal mit Alnatura! Verschiedene Blumen- und Gemüsesamen haben zusammen mit tollen Holzsteckern den Weg zu mir nach Hause gefunden. Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Samentütchen geht an Stiftungen zum Erhalt samenfesten Saatguts, zum Schutz von Streuwiesen und zur Förderung von Bienen. Nähere Infos findet ihr unter dem Link. Ausgesät ist das meiste schon, die Sonnenblumen sind auch schon aufgegangen, die Kresse wächst ebenfalls, und auf die restlichen Blumen und den Salat warte ich gespannt!



So konventionell ich bin, ab und zu probiere ich doch ganz gerne neue Sachen aus. Da kam das Probierpäckchen von nu3 gerade recht. Ok, Kokosöl kannte ich schon, ebenso Chia (toll!) und lovechock, aber Blaubeersaft, Ombar, Moringa-Tee und Grünkohlpulver hatte ich bisher noch nicht probiert. Was es alles gibt! Ombar ist jetzt meine neue Liebe.

Dienstag, 12. Mai 2015

Zuwachs an der Langohrfront: Trixie. Und ein Kaninchenfilm.



Gestatten: Trixie. Die kleine Dame mit einem stattlichen Alter von neun Jahren komplettiert unseren bislang achtohrigen Kaninchentrupp. Trixie ist ein "Kinderzimmerhase" und hatte die letzten Jahre fast keinerlei Auslauf, daher muss sie jetzt erst einmal das Hoppeln und Grasfressen üben, bevor sie hoffentlich bald zu den anderen darf. Momentan verbringt sie ihre Tage im Auslauf im Garten, solange das Wetter es zulässt, und schläft mangels Winterpelz nachts in der Waschküche (daher sind die Fotos auch so schlecht).

Mit wertvollen Infos zur Kaninchenhaltung werden wir seit dem Sommer vom Kaninchenschutz e.V. unterstützt. Wir haben gemerkt, dass wir einiges falsch gemacht haben, und z. B. das Futter umgestellt. Als Kaninchenanfänger waren wir wahnsinnig dankbar für einen Ansprechpartner in allen Fragen und auch für das umfangreiche Infomaterial, das man für wenig Geld im Shop des Vereins bestellen kann.

Sehr ans Herz legen kann ich euch den Bericht mit 10 Tipps für ein schönes Kaninchenleben, den der Verein für das WDR-Format "Tiere suchen ein Zuhause" gedreht hat:

http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/tieresucheneinzuhause/sendungen/glueckliche-kaninchen-100.html

Wir haben in den letzten eineinhalb Jahren eine Menge über Kaninchenhaltung gelernt. Auch wenn die kleinen Zwerge anspruchslos scheinen, sind sie eigentlich alles andere als das. Und vielleicht verhilft der Bericht ja dem ein oder anderen Kaninchen zu einem artgerecht(er)en Leben.

Sonntag, 10. Mai 2015

{Verlosung} Salaaaaaat - Vegane Wochen im Salädchen


Ihr kennt gewiss das Problem: Unterwegs eine leckere und evtl. auch noch gesunde vegane Mahlzeit zu finden, kann unter Umständen eine Herausforderung sein, wenn man nicht gerade in München, Berlin oder Frankfurt lebt und auch nicht unbegrenzt Zeit für den Weg hat.

Als ich am Freitag auf der UGB-Tagung in Gießen war (dazu in einigen Tagen mehr), hatte ich jedoch Glück: Erstens wurde bei der Tagung selbst veganes Essen angeboten, und zweitens hatte ich eine Mission zu erfüllen. Gemeinsam mit einer früheren Kollegin zog ich aus, um das Angebot der veganen Wochen im Salädchen zu begutachten.

Das Salädchen ist eine Salatbar mit 10 Filialen in ganz Deutschland. Zur Salatgrundlage (grüner Salat und Nudeln) kann man verschiedene Basis- und Spezialzutaten wählen. Eine Portion wie auf dem Bild mit grünem Salat oder Nudeln, vier Basiszutaten und zwei Brötchen kostet 5,20 Euro, Spezialzutaten werden extra berechnet. Es gibt verschiedene Dressings zur Auswahl, und wer mag, bekommt auch (teilweise vegane) Suppen, Ofenkartoffeln, Getränke und Desserts.

Das Besondere im Mai: Zusätzlich zu den sowieso veganen Dressings "Balsamico" und "Nordic" gibt es ein veganes Dressing Sylter Art, außerdem als Basiszutat veganen Käse und als Sonderzutat vegane Sojafiletstreifen. Wir haben das vegane Dressing probiert und waren uns einig: Schmeckt toll, da würde kein Kritiker etwas Veganes hinter vermuten.


Falls ihr auch testen wollt, hier die gute Nachricht für euch: Bis Donnerstag könnt ihr hier zweimal 2 5-Euro-Gutscheine für eine Filiale eurer Wahl (Marburg, Köln, Gießen, Berlin, Freiburg, Frankfurt, Soest, Schwerin) gewinnen! Hinterlasst einfach einen Kommentar mit eurem Lieblingssalat und vergesst eure Mailadresse nicht.

Achtung: Eine Teilnahme ist erst ab 18 möglich. Wenn ihr unter 18 seid, braucht ihr das Einverständnis eurer Erziehungsberechtigten. Die Gutscheine werden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Viel Glück!

Samstag, 9. Mai 2015

Foto- und Rezeptupdates

Es gibt mal wieder neue Bilder! Und auch eine kleine Rezeptänderung, die den palmölfreien Marmorkuchen betrifft: Da habe ich die Kakaomenge nach unten angepasst. Ein Fotoupdate hätte der auch dringend nötig... Aber das gab es jetzt erst mal bei den folgenden beiden Rezepten:



Vollkorn-Blitzbrot im Glas: ein Brot, das gebacken wird, ohne den Teig gehen zu lassen. Ich werde es demnächst zum Einzug verschenken.



Lecker am Sonntag: Dark Chocolate Cake Waffles.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Vegan Wednesday #140


Shame on me. Jede Woche nehme ich mir vor, mal wieder beim Vegan Wednesday mitzumachen, aber irgendwie kriege ich die Kurve nie... Jetzt aber. Diesmal bekommt ihr alle aufgestauten Fotos der letzten Wochen ab, appetitlich wie unappetitlich. Wie das Leben halt so spielt. Gesammelt wird diese Woche bei Frau Schulz.


Bananen-Haselnuss-Waffeln, bei denen irgendwas schiefgegangen ist. Der Teig war ziemlich flüssig und ist daher im Waffeleisen hängengeblieben. Vermutlich hätte ich den Teig etwas länger quellen lassen sollen. Geschmeckt hat es dennoch.



Dauerbrenner in meinen Kochkursen: das Vollkorn-Blitzbrot im Glas. Schnell gemacht und reichhaltig. Diese Mischung bekommt meine Schwester zum Einzug.



Waffeln #2, diesmal in gelungen: Dark Chocolate Cake Waffles.



Abendessen: Chiasamen mit Saft, Tortilla mit Nussnougatcreme und Kamillentee.



Ayurveda-Porridge von Rapunzel, flüssig.



Kaffee-Gewürzkuchen, leider etwas matschig, aber extrem lecker.



Challah aus der Post Punk Kitchen. Die Optik hab ich selbst verbockt, aber auch geschmacklich keine Offenbarung.



Noch mal Ayurveda-Porridge, diesmal eher fest.



Die letzten Himbeeren vom letzten Jahr mit Chia-Samen.



+++++ Jetzt tauschen: Vegane und nachhaltige Buchtauschwoche vom 1. bis 10. Mai 2015 +++++

Dienstag, 5. Mai 2015

{Rezension} Konzeptwerk Neue Ökonomie (Hg.): Zeitwohlstand.


Die Umbewertung von Zeit ist ein wichtiger Bestandteil der Postwachstumsökonomie, und daher war ich sehr erfreut, dass mir der oekom verlag zusätzlich zu Niko Paechs „Befreiung vom Überfluss“ auch noch einen Band des Konzeptwerks Neue Ökonomie zur Verfügung stellte. Herzlichen Dank dafür!

Zeitwohlstand. Wie wir anders arbeiten, nachhaltig wirtschaften und besser leben“* vereint Beiträge zu einer Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Arbeit und Wohlstand neu definieren – Politische Diskussion und Vergnügen kommen zusammen“:

  • Friederike Habermann: Die Freiheit, so zu leben, wie wir es wollen
  • Frigga Haug: Zeit, Wohlstand und Arbeit neu definieren
  • Niko Paech: Suffizienz und Subsistenz: Therapievorschläge zur Überwindung der Wachstumsdiktatur
  • Hartmut Rosa: Resonanz statt Entfremdung, Zehn Thesen wider die Steigerungslogik der Moderne
  • Felix Wittmann: Zeit für die Wohlstandsdebatte!
  • Lena Kirschenmann: Argumente für einen neuen Umgang mit Zeit und Wohlstand

Super finde ich zuerst einmal, dass das Buch CO2-neutral und auf Recyclingpapier gedruckt wurde, wie alle Bücher des Verlages.

Was die Texte selbst angeht, so fand ich sie oft schwer verdaulich, sehr theoretisch und wenig motivierend, in der Praxis etwas zu verändern. Man sollte vermutlich mit derartigen Texten vertraut sein, um die Kernaussage schnell und sicher erfassen zu können. Meine sozialwissenschaftliche Ausbildung ist dazu mittlerweile doch schon etwas zu lange her, sodass die Naturwissenschaftlerin in mir regelmäßig schrie: „Jetzt komm doch endlich mal zum Punkt!“, während ich mich gleichzeitig nach einem klar erkennbaren roten Faden sehnte. Das kann man aber nicht den Autoren, sondern nur meinem Hintergrund anlasten. Im Wesentlichen geht es in allen Beiträgen darum, dass auf einem Weg in eine nachhaltigere Gesellschaft weniger Erwerbsarbeit mit mehr Reproduktionsarbeit (sprich: Familie- und Hausarbeit) und gesellschaftlichem Engagement gekoppelt werden soll oder muss. Das ermöglicht dann auch dem Einzelnen ein größeres persönliches Glück, da die Beschäftigung wieder sinnstiftend wird und die Menschen aus ihren derzeitigen gefühlten Hamsterrädern aussteigen können. Und bei der wiederholten Lektüre finden sich immer mehr interessante Argumentationsbausteine. Beharrlichkeit lohnt also.

Im Gegensatz zu den anspruchsvollen Texten steht für mich die „alternative“ Rahmengestaltung des Buches. Während ich symbolisch untermalte Zeitangaben für die schnelle (Blitz), gemütliche (Kaffeetasse) oder intensive (Stift) Lektüre noch einfach überlesen konnte, war ich von der Bauanleitung für eine Zeitmaschine doch etwas peinlich berührt. Oh, und ein paar Kommas mehr wären dem Buch insgesamt gut bekommen.

Fazit: Keine leichte Lektüre und nicht praxisorientiert, liefert aber interessante Denkanstöße.

Konzeptwerk Neue Ökonomie (Hg.): Zeitwohlstand. Wie wir anders arbeiten, nachhaltig wirtschaften und besser leben.
oekom verlag 2013, 112 Seiten, 16,95 Euro
ISBN 978-3865814760


~~~~~~~~~~~
Falls euch weitere (Kochbuch-)Rezensionen von mir interessieren: *klick*

Was haltet ihr von "Zeitwohlstand"? Ich freue mich auf eure Kommentare!
*Affiliate Link

Sonntag, 3. Mai 2015

Produkttest: Gesichtscreme und Lippenpflegestift von Fair Squared


Wie ihr wisst, bin ich ein großer Fan des fairen Handels. Daher war ich sehr gern bereit, Kosmetik mit fair gehandelten Inhaltsstoffen von Fair Squared zu testen. Fair Squared produziert Gesichts-, Lippen- und Handpflege sowie Kondome, vieles davon ist vegan und von der Vegan Society gelabelt.

Ich durfte den Lippenpflegestift testen: Sieht aus wie ein Labello, riecht gut und ist relativ fettig. Die Zutatenliste seht ihr unten. 23% der Zutaten (Aprikosenöl, Mandelöl und Kokosöl) stammen aus fairem Handel.


Die Gesichtscreme, die ich außerdem ausprobieren durfte, war leider nichts für mich: Zu wenig reichhaltig, und irgendwas hat mal wieder meine Haut gereizt, die war danach knallrot. Letzteres hat mich aber nicht überrascht, ich vertrage ja leider nur die wenigsten Produkte. Hier auch die Zutatenliste für die Gesichtscreme, die 7% fair gehandelte Zutaten (Aprikosenöl und Olivenöl) enthält:



Die Produkte von Fair Squared sind ausschließlich online erhältlich.

Freitag, 1. Mai 2015

Vegane und nachhaltige Buchtauschwoche 2015: Die Angebote und Gesuche


Es tut mir leid, dass der Post so spät kommt - unsere Putzhilfe, die immer freitags kommt, hat heute natürlich auch frei, und so mussten wir heute Vormittag selbst ran. Aber jetzt ist alles schön sauber, und der Buchtausch kann beginnen! Leider sind diesmal nicht so viele Teilnehmerinnen dabei wie 2014. Falls ihr euch also noch nachträglich anmelden wollt, findet ihr alle Infos hier.

Hier noch mal die Regeln:
  • Die Idee: Bücher werden gegen Bücher getauscht. Wenn euch ein Buch gefällt, schickt ihr einfach eine Mail mit eurem Tauschangebot direkt an die angegebene Mailadresse (ist hinter den Namen versteckt). Was eure Tauschpartnerin sucht und in welche Länder sie verschickt, ist beim Angebot vermerkt. 
  • Kommt ein Tausch zustande, tauscht ihr untereinander die Adressen aus und einigt euch über den Versand (z. B. versichert, als Büchersendung…).
  • Ihr nehmt auf eigenes Risiko teil. Wir übernehmen keine Haftung für nicht abgesandte, verloren gegangene oder falsch beschriebene Bücher.
  • Jeder trägt seine eigenen Versandkosten. Geld kommt sonst an keiner Stelle ins Spiel. Die Deutsche Post bietet z. B. die Möglichkeit, Bücher günstig als Büchersendung zu verschicken. Dafür gelten allerdings besondere Regeln.
  • Wer etwas anbietet, muss natürlich nicht jeden Tauschpartner und jedes Gegenangebot akzeptieren! Bitte seid nicht traurig, wenn euer Buch abgelehnt wird.
  • Wir planen, Bücher, die nicht mehr angeboten werden, entsprechend zu kennzeichnen. Ihr könnt also davon ausgehen, dass Bücher, die noch auf der Liste stehen, auch noch zu haben sind. Mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung müsst ihr allerdings rechnen.
  • Fragen könnt ihr jederzeit per Mail stellen.

Wir würden uns freuen, wenn ihr die Aktion auf eurem Blog bekannt machen, den Link auf Facebook teilen (vielleicht ja sogar in einer veganen Gruppe, z. B. in eurer Ortsgruppe oder in der veganen Tauschbörse) oder sonst auf irgendeine Art Werbung machen würdet. Das Logo könnt ihr euch dafür gern mitnehmen.

Falls ihr über eine Wiederholung dieser Aktion und auch über anderes (z. B. veganes Adventskalenderwichteln, Gewinnspiele...) per Mail informiert werden wollt, könnt ihr euch hier für den twoodledrum-Newsletter eintragen. Keine Sorge: Ihr werdet nicht mit Mails überflutet, dafür fehlt mir die Zeit. Die Adresse wird natürlich nur für die Benachrichtigungen benutzt und nicht weitergegeben. Ihr könnt euch jederzeit aus dem Verteiler löschen lassen.

Und jetzt viel Spaß beim Tauschen!


+++ Angebote +++


Katharina
Land: Deutschland
Versand: national, nach Österreich und in die Schweiz


Angebote:
  1. Josita Hartanto: Vegan genial (sehr guter Zustand)
  2. Ruediger Dahlke: Peace Food. Das vegane Kochbuch (sehr guter Zustand)
  3. Emily Mainquist: Sweet Vegan (guter Zustand)
  4. Vegan backen ohne Autor (Neunzehn Verlag) (guter Zustand)

Gesuche:

  • Vegan lecker lecker!
  • Abgefahrn Vegan. Good Food for Bad Vegans
  • Vegan rockt! Das Backbuch
  • Das vegane Backbuch
  • Vegane Zuckerbäckerei
  • Vegan für Naschkatzen
  • Vegan: Kekse und Konfekt
  • Vegane Kuchenträume werden wahr
  • Vegan & Süß
  • Klassiker vegan backen
  • Vegane Versuchung. Soja- & weizenfrei backen
  • Vegan verführt

+++ offen für Angebote +++


Pusteblume
Land: Deutschland
Versand: national




Angebote:
  1. Ute-Marion Wilkesmann: "Indisch inspiriert. Vegetarisch / vegan und vollwertig kochen" (vegetarisch, weil in einigen Rezepten Honig verwendet wird – guter Zustand, nur auf einer Seite Anmerkungen mit Bleistift)

Gesuche:
  • Jérôme Eckmeier: Vegan: tut gut, schmeckt gut
  • Jérôme Eckmeier und Daniela Lais: Einfach vegan backen
  • Lisa Pfleger: Vegan, regional, saisonal
  • Johann und Gabi Ebner: Vegan und basisch
  • Katharina Bretsch: Kochen ohne Tiere
  • Katharina Bretsch: Süßes ohne Tiere
  • Justin Moore: The Lotus and the Artichoke - Mexico!
  • einige vegane Bücher aus dem pala-Verlag


Carola
Land: Deutschland
Versand: national



Angebote:
  1. Christy Morgan: Blissful Bites (englisch) (in Ordnung)
  2. Jonathan Safran Foer: Tiere essen (sehr gut bis auf den Umschlag)
  3. Ruby Roth: Warum wir keine Tiere essen (sehr gut, vorne allerdings einige Kratzer)
  4. Kathrin Hartmann: Ende der Märchenstunde (in Ordnung)
  5. Fred Pearce: Viermal um die ganze Welt (in Ordnung)

Gesuche:
  • T. C. Campell: China Study (deutsch & englisch)
  • Annette Heimroth: Vegan & vollwertig genießen
  • Isa Chandra Moskowitz: Vegan Brunch
  • Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero: Vegan Cookies (deutsch)
  • Isa Chandra Moskowitz: Isa Does It!
  • vegane Backbücher im Allgemeinen

+++ offen für Angebote +++