Samstag, 31. Januar 2015

Endeckt: Vegane Milchschokolade von der gepa!


Passend zu meinem Blogevent habe ich schokoladige Neuigkeiten für euch: Auch die gepa produziert jetzt vegane Reismilchschokolade! Und zwar in den Sorten "Haselnuss" und "Pur" (die aber auch Haselnussmark enthält, s. Zutatenliste weiter unten) sowie einen Kokos-Schoko-Riegel. Kennengelernt habe ich sie bei unserem letzten Weltladentreffen, als es eine Flut an neuen Schokoladensorten zu probieren gab.

Beide Schokoladen schmecken eher herb und nicht so süß wie andere Reismilchschokoladen. Den Riegel habe ich leider nicht probiert. Im Onlineshop der gepa kosten die Tafeln 2,49 Euro und der Riegel 0,99 Euro.

Ich finde die neuen Sorten nicht nur deshalb toll, weil vegane Milchschokolade so auch Einzug in die Weltläden halten kann. Nein, ich hoffe auch auf die Supermärkte! Viele führen bereits gepa-Produkte, und vielleicht ist das die Gelegenheit, vegane Milchschokolade ins Sortiment zu bekommen. Für Veganer auf dem Land, die nicht unbedingt einen Bioladen in der Nähe haben, eine tolle Sache.

Daher ist es wohl in diesem Fall besonders wichtig, in Weltläden und Supermärkten, die schon gepa-Produkte führen, nach den neuen Sorten zu fragen. Die Nachfrage bestimmt schließlich das Angebot. Also los!







Mittwoch, 28. Januar 2015

Vegan Wednesday #126: Vom Aufbrauchen


Beim dieswöchigen Vegan Wednesday möchte ich euch die Gerichte zeigen, die ich im Rahmen des Use Up Along in den letzten Wochen gekocht und gebacken habe. Gesammelt wird diese Woche bei Regina auf muc.veg.


Gleich das erste Bild passt nicht zum Thema: Bohnen in roter Soße. Das Besondere: Es handelt sich diesmal nicht um Kidneybohnen aus der Dose, sondern um unsere eigenen Käferbohnen, die ich im Sommer eingekocht habe. Ich bin ganz stolz auf mich!



Aber jetzt zu den Resten. Ich habe noch eine Menge Misopaste aufzubrauchen, dementsprechend gibt es jetzt öfter Misosuppe.



Die TK-Erdbeeren landeten ebenso wie die TK-Himbeeren in einem Smoothie. Außer Banane habe ich noch Apfel-Granatapfel-Saft untergemixt. Eine tolle Kombination!



Vom Vollkorn-Blitzbrot mit Haselnüssen, Sesam und Mohn, dafür ohne Gehenlassen, habe ich leider nur ein Vorbereitungsfoto... Der Rest war zu schnell aufgegessen.



Gebackene Banane mit Vanille und Kokosraspeln.



Nussecken.



Gerstenschnitten mit Kräuterquark aus Sojajoghurt und Cashewnüssen. Beide Rezepte stammten aus dem Klima-Kochkurs an der Uni Gießen.



Tsampa-Kugeln.

Dienstag, 27. Januar 2015

Use Up Along 2015: Mein Zwischenstand (und Sammelpost)

Ich bin stolz. Sehr stolz. Es ist schon so viel weggekommen! Schaut mal im Vergleich:

Ende Dezember:


Und jetzt (nix mehr gestapelt!):


Irgendwie brauche ich doch immer eine Aktion wie den Use Up Along, um mit dem Aufbrauchen voranzukommen... Und ich fand es auch interessant, darüber nachzudenken, warum ich eigentlich so viel Zeug habe. Angie hat ihre Gründe so schön zusammengestellt, dass ich das jetzt einfach nachmachen möchte:
  • Oft bleiben Reste von Kochkursen übrig (brauner Zucker, Sesam...), die die Teilnehmer nicht mitnehmen und die ich dann nur schwer aufgebraucht kriege.
  • Letztes Jahr waren die Schwiegereltern mehrere Wochen zu Gast, und sie kochen deutlich anders als wir. Da blieben auch einige Dinge übrig (Bratensoße...), ebenso wie durch unseren temporären Mitbewohner im September (Kabapulver, zarte Haferflocken...).
  • Manches kaufe ich für ein Rezept und brauche es dann nicht auf (Pektin, Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl, Reissirup...).
  • Ich koche/backe zu viel auf Vorrat (Nussecken, Müsli...).
  • Einiges (Kokosprodukte) hat durch ein Probepäckchen den Weg in meine Küche gefunden und gehört nicht zu meinem Standardrepertoire an Zutaten, sodass ich mir da erst überlegen muss, wie ich es aufgebraucht kriege.

Insbesondere am Ein-Rezepte-Problem sollte ich definitiv arbeiten. Wie sieht es bei euch so aus zum Zwischenstand? Die Links zu eurem Blogpost könnt ihr mir gern in den Kommentaren hinterlassen, ich fasse die Bilder dann kurz nach dem Zwischenstandstermin am 1. Februar zusammen.

Derzeit läuft auch auf Hüpfgemüse.de die dritte Challenge zur Aktion ("Koche ein Gericht, das mindestens 5 Zutaten aus deinem Vorrt enthält!"), an der ihr gerne auch dann teilnehmen könnt, wenn ihr den Use Up Along selbst nicht mitmacht!

Oh, und Petzi veranstaltet sogar ein Gewinnspiel zum Use Up Along. Ich mache mal lieber nicht mit, ich will ja weniger Zeug haben und nicht mehr, aber vielleicht ist ja was für euch dabei.

Und jetzt noch meine aktualisierte Liste (ein * bedeutet, dass ich immerhin angefangen habe, etwas aufzubrauchen). Fotos von meinen Aufbrauchmahlzeiten findet ihr in meinem nächsten Vegan-Wednesday-Post.

Gefrierschrank
3 Päckchen TK-Mangos
TK-Erdbeeren (angebrochen)
TK-Himbeeren (angebrochen)
Klumpen Seitan
TK-Schnittlauch
*TK-Brechbohnen (angebrochen)
Yufkateig

Kühlschrank
*2 Päckchen Palmin Seife kochen
Mandelmus (geöffnet) Vanillecreme
*Reissirup (geöffnet) Tsampa-Kugeln
Marzipan (angebrochen)
vegane Hotdogwürstchen
veganer Parmesan (selbstgemacht)
*Misopaste (angebrochen)
getrocknete Tomaten (angebrochen) Tofubällchen mediterran
*körniger Senf (angebrochen)
Leinsamen (angebrochen)

Küchenschrank (alles angebrochen)
Plätzchen
Zwieback
Dinkelvollkornmehl Vollkorn-Blitzbrot im Glas
Marshmallow Fluff
Ahornsirup
*Kokosmehl Kokos-Panna Cotta
*Kokosflakes
*Rotweinessig
Earl-Grey-Tee, lose
Earl-Grey-Tee, Beutel
English Breakfast Tea
Kokosblütenzucker
Kokosblütensirup
Aroniabeeren
*Kokosöl
*Sonnenblumenkerne Tofu-Spinat-Cannelloni
*Erdnüsse, gesalzen
*Erdnussmus
Kabapulver
Grünkern Grünkernlaibchen
Guarkernmehl
Johannisbrotkernmehl
Apfelpektin Gummibärchen
Zwiebelschmelz
*Vitamin C
Sonam's Tsampa Tsampa-Kugeln
Alnatura-Frühstücksbrei
gemahlene Haselnüsse
ganze Haselnüsse
gehobelte Mandeln
*Mandelstifte Rotkohl-Nudel-Auflauf
Seitanfix
Pulver für Rahmsoße zu Braten
Pulver für Rahmsoße
Pulver für Bratensoße
2 Dosen Müsli

Speisekammer (teilweise angebrochen)
gekochte Maronen Mushroom Chestnut Soup, Maronencreme
Nussecken
getrocknete Zwetschen
*Sesam Vollkorn-Blitzbrot im Glas
*Mohn Vollkorn-Blitzbrot im Glas, Mohn-Grießbrei
feine Haferflocken Quinoabällchen
brauner Zucker
Weizen und Gerste gemischt Gerstenschnitten
Nackthafer selbst Haferflocken quetschen
Kokosraspel
*Kichererbsenmehl
*Sojamehl
*Backpulver
Naturreis
Pistazien
Preiselbeergelee
Kokosbratöl
*Cashewkerne

Montag, 26. Januar 2015

Use Up Along 2015: Challenge 3


Hier seht ihr die Zutaten von meinem Beitrag zur Challenge #3 beim Use Up Along 2015. "Koche ein Gericht, das mindestens fünf Zutaten aus deinem Vorrat enthält!" lautet die Aufgabe von Claudia. Na dann. Ich habe zugegebenermaßen etwas gemogelt und sozusagen vorgearbeitet, denn letzte Woche ging uns auf einmal das Brot aus. Also kam Folgendes in eine Schüssel:


Dinkelvollkornmehl, Sesam, Mohn, selbst gequetschte Haferflocken und Haselnüsse.

Für das fertige Ergebnis musste ich allerdings ein Archivfoto bemühen. Irgendwie war das Brot nämlich zu schnell aufgegessen. Das Rezept findet ihr bei "flowers on my plate": ein Vollkorn-Blitzbrot, das sich auch wunderbar in ein 1-Liter-Glas schichten lässt (siehe unten).







Samstag, 24. Januar 2015

Schokoladig nachgekocht: Das Blogevent (mit Verlosung)


Wer mich kennt, weiß, dass ich süchtig nach Schokolade bin. Bei so ziemlich jedem Rezept mit Schokolade auf anderen Blogs denke ich darüber nach, es zu pinnen. Obstkuchen backe ich fast gar nicht, und Kekse ohne Schokolade sind mir die Mühe meist nicht wert. Daher kommt jetzt auch endlich ein passendes Blogevent auf twoodledrum:

Schokoladig nachgekocht!

Oder nachgebacken, natürlich. Die Regeln: Wenn ihr teilnehmen wollt, dann kocht oder backt ihr ein (schon im Original) veganes Rezept von einem (fremden) Blog nach, das mindestens ein Kakaoprodukt (Kakaopulver, Schokolade, Kakaobutter...) enthält, und schickt mir das Foto, den Rezeptlink und gerne auch einen kurzen Kommentar bis zum 8. Februar an info@twoodledrum.de. Pro Person kann nur ein Beitrag eingereicht werden. Die Gewinne werden dann unter allen TeilnehmerInnen verlost. Falls ihr einen Gewinn nicht haben möchtet, schreibt das bitte dazu!

Falls ihr einen Blog habt, seid bitte so fair und kopiert nicht einfach die Rezepte von dem "Spenderblog", sondern fragt auf jeden Fall vorher nach.

Mit eurer Teilnahme erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden, die ihr am Ende des Beitrags findet. Zuerst möchte ich euch nämlich die schokoladigen Gewinne vorstellen. Ich freue mich sehr, dass ich Produkte von zwei Firmen verlosen darf, die deutliche Ansprüche über die Qualität der Schokolade hinaus haben. Was Veganismus und fairer Handel für mich miteinander zu tun haben, hatte ich hier schon einmal ausführlicher beschrieben, und diese Wertvorstellungen teilen auch die Firmen, die das "Schokoladig nachgekocht"-Event unterstützen:



Original Beans stellt ein Schokoladenpaket aus zwei Tafeln dunkler Schokolade (Papua Kerafat mit 68 % Kakao und Grand Cru Blend No. 1 mit 80 % Kakao) und einem Päckchen Piura Porcelana, einer Kochschokolade mit 75 % Kakao, zur Verfügung. Ziel der Firma ist es, hochwertige Schokolade mit guten Lebensbedingungen der Kakaobauern und Umweltschutz im Herkunftsland des Kakaos zu verbinden. So werden z. B. die Kakaobohnen direkt von den Bauern angekauft, sodass kein Zwischenhändler mitverdient, und für jede Tafel Schokolade wird ein Kakaobaum gepflanzt.



Von lovechock gibt es jetzt ganz neu die Sorte "Pecan/Maca" mit Pekannüssen und Maca-Pulver. Passend zum Valentinstag ist in jedem Riegel ein Liebesbrief zum Ankreuzen und Ausfüllen enthalten. Das Besondere: lovechock ist roh. Und auch hier werden die Kakaobohnen direkt von den Kakaobauern angekauft. Biozertifizierung ist selbstverständlich, und lovechock achtet auf umweltfreundliche Verpackungen.

Na, Interesse geweckt? Dann ab in die Küche! Ich plane, hier in den nächsten zwei Wochen auch noch das ein oder andere Schoko-Special einzuschieben, um die Schokoladenlust ein wenig zu befördern. Die ersten Kekse sind schon fertig. Aber jetzt zum Schluss noch schnell...


...die Teilnahmebedingungen:
  • Jeder kann teilnehmen, egal ob mit oder ohne Blog.
  • Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 8. Februar 2015.
  • Du bist 18 Jahre alt oder hast, falls du jünger bist, die Einverständnis deiner/s Erziehungsberechtigten zur Teilnahme.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinne wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt und können nicht bar ausgezahlt oder in andere Produkte eingetauscht werden.
  • Die Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ermittelt und dann per Mail kontaktiert.
  • Wenn ich auf meine Benachrichtigung nicht innerhalb einer Woche eine Antwort bekomme, wird der Gewinn weiterverlost.
  • Mit deiner Teilnahme erklärst du dich einverstanden, dass ich im Falle eines Gewinnes deine Adresse an die Firmen, die die Produkte zu Verfügung stellen, weiterleiten kann, damit du deinen Gewinn direkt von dort erhältst.

Freitag, 23. Januar 2015

Use Up Along 2015: Challenge 2


"Koche für Gäste!" ist das Motto der dieswöchigen Challenge bei Use Up Along 2015. Besuch hatten wir zwar keinen, aber ich habe die Gerstenschnitten und den Kräuterquark kurzerhand mit an die Uni genommen und mit einer Kollegin geteilt.

An Resten sind Weizen- und Gerstenschrot darin gelandet, und auch der Sesam obendrauf stammt aus der Restekiste. Im Quark habe ich dann noch Cashewnüsse und TK-Schnittlauch von der Aufbrauchliste verarbeitet. Ein voller Erfolg.



Mittwoch, 21. Januar 2015

Vegan Wednesday #125: Schlemmen bei den Schwiegereltern


Diesen Mittwoch möchte ich für ein Lob meiner Schwiegereltern nutzen. Also, für das eine Paar davon - das Los der Patchworkfamilien. Jedenfalls sind wir dort ein- bis zweimal im Jahr für etwa eine Woche zu Gast, und ich muss sagen: Die Verpflegung ist jedesmal grandios. Meine Schwiegereltern sind überzeugte Fleischesser, aber für mich kochen sie jeden Tag extra vegan. Und sie kochen verdammt gut! Hier eine kleine Auswahl unseres Urlaubs Anfang Januar. Gesammelt wird diese Woche übrigens bei Cookies&Style.



Am ersten Abend gab es Gemüselasagne. Mein Schwiegervater hatte sich extra die Mühe gemacht und einen Käseersatz aus gemahlenen Mandeln und Gemüsebrühe recherchiert. War am nächsten Tag noch besser, da richtig knusprig!



Selbstgemachte Pommes mit Asiagemüse.



Frühstück: Tee und Brötchen mit Aufstrich und Gemüse. Der Gemüseteller zum Frühstück ist dort Pflicht.



Mein persönliches Highlight: Der Latte Macchiato aus dem Vollautomaten, natürlich mit Sojamilch. Davon gab es jeden Tag mindestens zwei.



Meine Schwiegermutter und ich haben eine Fondanttorte nach diesem Rezept (für den Boden und die Ganache) und mit dieser Creme gebacken. Gegessen habe ich sie im Wesentlichen alleine, aber da bin ich schmerzfrei.



Die Reste vom Blumenkohl im Bierteig. Der Rest war leider schon aufgegessen, als ich an das Foto gedacht habe.



Gemüse mit Kartoffelbrei.

Wenn ich mir mit meinem Essen doch nur selbst auch so viel Mühe geben würde wie meine Schwiegereltern... Womit wir dann auch bei der Frage von Cookie nach den guten Vorsätzen wären.

Montag, 19. Januar 2015

{Rezension} "Vegane Tapas" von Gonzalo Baró


Ich stelle immer wieder fest, dass ich beim Kochen doch sehr eingefahren bin. Klar, manches mag ich einfach nicht, aber in den meisten Fällen fehlt mir einfach die Fantasie. Gonzalo Barós Büchlein "Vegane Tapas"*, in dem er mehr als 30 Rezepte für spanische Tapas zusammengetragen oder selbst entwickelt und teilweise veganisiert hat, hat mich ein wenig aus meiner Routine gerissen, denn mit der spanischen Küche hatte ich bisher so gar nichts am Hut. Danke an den NeunZehn-Verlag für's Zur-Verfügung-Stellen des Rezensionsexemplars!

Zuerst einmal machen schon die tollen Fotos Lust auf’s Nachkochen – kein Wunder, denn der Autor ist selbst Fotograf. Und dann kann man quasi direkt loslegen: Die Zutaten sind, was man vielleicht nicht erwarten würde, fast alle im gut sortierten Supermarkt erhältlich, außer vielleicht die Edamamé-Bohnen (siehe unten). Unbekannt waren mir lediglich die Piquillo-Paprikas, für die aber eine Ersatzmöglichkeit angegeben ist, und Padrón-Paprikas . Es wird sehr, sehr viel Gemüse verwendet, sehr häufig Tomaten und Paprika, aber auch Zucchini, Rucola, Spargel und Aubergine, und es finden sich Rezepte selbst mit Lauch, Mangold und Quitten. Ein großes Lob für diese Vielfalt, da ist echt für jeden was dabei. In wenigen Rezepten werden auch Ersatzprodukte verwendet, z. B. vegane Wurst, die allermeisten kommen aber ohne aus.

Manche Tapas sind etwas aufwändiger, andere dafür sehr schnell gemacht. Auch hier eine gute Mischung. Im Inhaltsverzeichnis sind sie praktischerweise nach „Basics“, „warm“ und „kalt“ sortiert, sodass man direkt den Überblick hat. Das Inhaltsverzeichnis findet ihr bei Amazon*.

Kleines Manko: Am Ende gibt es kein Zutatenregister, sondern nur eine alphabetisch sortierte Auflistung aller Rezepte.

Inwiefern die Rezepte tatsächlich spanisch sind, kann ich allerdings nur sehr eingeschränkt beurteilen – dafür bin ich einfach zu selten international unterwegs. Das Ausprobieren fiel mir jahreszeitenbedingt etwas schwer, aber ich habe dann doch etwas gefunden:


Die gefüllten Zwiebeln haben mich total überzeugt. Die Füllung besteht aus Broccoli und Haselnüssen, und Zwiebeln hatten wir noch von der letzten Ernte im Keller. Das Gericht, das durch Estragon seine besondere Note bekommt, wird auf jeden Fall seinen Platz im nächsten Kochkurs finden.


Dagegen waren die Edamamé-Bohnen mit Minze und Zitrone so gar nicht mein Fall, was aber nicht am Rezept, sondern an den Bohnen selbst lag. Ich hatte sie vorher noch nie gegessen und werde das vermutlich auch nicht mehr tun. Schade, denn das Gericht sah so hübsch aus!

Als nächstes stehen die patatas bravas (Kartoffeln in Bravasoße) und die Mini-Cocas mit Mangold, Tomaten und Champignons auf dem Plan, und im Sommer, wenn wieder Paprikas und Tomaten aus lokalem Anbau zu haben sind, werde ich noch mehr ausprobieren.

Fazit


Mal ein erfrischend anderes veganes Kochbuch jenseits von grünen Smoothies, Kichererbsenbratlingen und Gemüsecurry und mit 4,90 Euro absolut erschwinglich.

ISBN: 3942491397

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Falls euch weitere Kochbuchrezensionen von mir interessieren: *klick*

Was haltet ihr von "Vegane Tapas"? Ich freue mich auf eure Kommentare!

*Affiliate Link

Samstag, 17. Januar 2015

Ausprobiert: Mandelschlagsahne, Trüffelschokolade und Sojafrischkäse

Mittlerweile bin ich nur noch alle paar Wochen mal im Bioladen zu finden - nicht aus Desinteresse, sondern weil er schlichtweg zu weit ab vom Arbeitsweg liegt, insbesondere bei schlechtem Herbst- und Winterwetter. Der Vorteil davon ist neben einer gewissen Geldersparnis, dass ich bei meinen Besuchen eigentlich immer irgendetwas Neues entdecke. Diese Woche waren es der neuen Dinge gleich drei: aufschlagbare Mandelsahne, Trüffelschokolade und Sojafrischkäse.


Die Mandelsahne von Soyana (ich liebe deren Sojafrischkäse Soyananda!) ist für mich insofern ein Glücksgriff, als ich die Standard-Schlagsahnen von Soyatoo und Natumi einfach nicht mag. Ich finde den Beigeschmack oft sehr streng. Mit der Mandelsahne hoffte ich auf eine Alternative. Das Aufschlagen zu Hause habe ich, erst einmal ohne Sahnesteif, direkt probiert. So fluffig wie Kuhmilchsahne wird das Produkt nicht, eine Volumenzunahme war schon gar nicht auszumachen, und ich weiß nicht, ob man die Sahne wirklich auf eine Torte spritzen könnte, denn mir kam es so vor, als sei die feste Konsistenz vor allem einer guten Kühlung geschuldet. Für das Dessert, das ich gemacht habe, war die Schlagcreme aber auf jeden Fall super, und sie hat auch sehr neutral geschmeckt - wahrscheinlich, weil sie als Bioprodukt frei von dubiosen Zusatzstoffen ist:



Nachteilig finde ich den hohen Preis (3,99 Euro habe ich für 250 g bezahlt) und die eher kurze Haltbarkeit. Dennoch werde ich die Sahne auf jeden Fall wieder kaufen und auch über kommende Tortenprojekte berichten. Falls ihr schon Erfahrungswerte habt, freue ich mich sehr über eure Kommentare!



Als Schokoladenliebhaberin hat es mich natürlich ganz besonders gefreut, diese Erweiterung des veganen Schokoladensortiments von Rapunzel zu entdecken. Eine gefüllte "Milch"schokolade hat mir schon lange gefehlt. Die Reismilchschokolade ist, wie gewohnt, süßer als das Äquivalent mit Kuhmilch, schmeckt aber dennoch sehr gut. Wird auch wieder gekauft! Auch Sebastian hat es geschmeckt. Die 100-g-Tafel kostete 1,99 Euro.



Sehr überzeugt hat uns beide die neue Bio-Frischcreme von Green Heart, im Prinzip ein Zwischending aus Frischkäse und Kräuterquark, so kam es mir zumindest vor. Wie gesagt, ich liebe den Soyananda sehr, aber dieser Frischkäse hier kostet nur 1,99 Euro für 150 g und ist damit um Welten billiger. Und so lecker! Den würde ich auch Milchessern anbieten, was ich z. B. vom "Wie Frischkäse" von Heirler nicht sagen kann. Daumen hoch! Und der Vollständigkeit halber hier noch die Zutatenliste:


Was waren eure veganen Neuentdeckungen in der letzten Zeit?

Donnerstag, 15. Januar 2015

Use Up Along 2015: Challenge 1


Dieses Jahr gibt es ja beim Use Up Along nicht nur das allgemeine Aufbrauchen, sondern auch noch verschiedene Challenges. Das Motto der ersten:

„Koche ein Gericht, das höchstens eine Zutat enthält, die nicht aus deinen Vorräten stammt!“

Weitere Infos gibt es bei Claudia auf huepfgemuese.de. Teilnehmen kann man auch, ohne beim eigentlichen Use Up Along mitzumachen! Nur für den Fall, dass ihr auch Vorräte zu Hause habt...

Und ich möchte euch jetzt meinen Beitrag präsentieren: Die Tsampa-Kugeln aus "Vegan & basisch" von Johann und Gabi Ebner, das ich hier rezensiert habe. Die einzige "frische" Zutat darin ist Sojamilch. Aus meinen Aufbrauchvorräten kamen Sonam's Tsampa, Reissirup und Kokosöl, und der Rest stand noch in Küchenschrank und Speisekammer. Bitteschön:


Montag, 12. Januar 2015

Use Up Along 2015: Bestandsaufnahme aller Teilnehmerinnen


Irgendwie beruhigend, dass ich nicht die Einzige bin, deren Küchenschränke überquellen - und auch irgendwie erschreckend. Hier kommt die Parade der Vorräte. Oh, und nicht vergessen: Seit heute läuft die 1. Challenge: Koche ein Gericht mit maximal einer Zutat, die nicht aus deinen Vorräten stammt! Weitere Infos gibt es bei Claudia auf huepfgemuese.de - ihr müsst nicht beim Use Up Along dabei sein, um bei den Challenges mitzumachen! Und alle Details zur Aktion findet ihr hier. Ich ergänze in den nächsten Tagen auch gerne noch Nachzüglerbilder.


Rose von "Rose kocht vegan!" hatte ihre Liste schon fertig, bevor ich die Aktion überhaupt angekündigt hatte. Und das, was ihr auf dem Foto seht, ist längst nicht alles!



Chris von "Wald & Wiese" ist zum ersten Mal dabei. Ihre Herausforderung sind südamerikanische Lebensmittel.



Petzi hat auf "From Veggie to Vegan" auch gleich ihre Ideen zum Verbrauchen der Lebensmittel festgehalten. Auch hier gibt es noch weitere Fotos!



Die Aufbrauchliste der Bösen Hexe des Westens auf "Welcome to the Madness of Wolverhampton" ist vorbildlich kurz. Beneidenswert!



In Anbetracht ihrer Vorräte hat sich MamaMia vorgenommen, nur noch 10 Euro die Woche für neue Lebensmittel auszugeben. Das Bild ist übrigens nicht vollständig, eine Liste gibt es auf ihrem Blog.



Hier seht ihr die Vorräte von Sabine von "Wos zum Essn". Das Tiefkühlfach ist leider etwas untergegangen. Oh, und Sabine könnte noch ein paar Tipps gebrauchen.



Die Saisongärtnerin hat alle ihre Vorräte auf dem Tisch ausgebreitet und dann noch einmal nach Kategorien sortiert.



elbmöhre war letztes Jahr schon mit dabei, diesmal ist ihre Liste etwas länger. Und es beruhigt mich irgendwie, dass auch bei ihr noch Vorräte vom letzten Jahr dabei sind...



Das Problem von Mimi von "Mimi's Fairy Cakes" ist ihre neue Speisekammer. Sie hofft auf einen ebenso guten Wegkocherfolg wie 2013. Wir sind gespannt!



Die aufzubrauchenden Vorräte von Sarah von "bento & mehr" sehen gegen meine Liste sehr schaffbar aus...



Neben viiiel Brei muss Agnes von "Glückstopf" vor allem Käferbohnen aufbrauchen. Und noch so einiges andere; das seht ihr auf ihrem Blog.



Angie von "Bissen fürs Gewissen" hat eine Mammutaufgabe vor sich. War da nicht letztes Jahr was? Aber sie hat auch fleißig Gründe analysiert und Besserung gelobt.



Auch greenfoodymonster kämpft mit etlichen Ladenhütern - das hier ist nur ein Foto von mehreren. Besonders gern gesehen: Verwendungsideen für Reis. Ideas, anyone?



Sulevia von "Sulevia's World" hat eine ihre kompletten Vorräte gesichtet und dabei einige Notfälle identifiziert. Das Tiefkühlfach wartet noch.



Einen Blick in ihre Kühltruhe gestattet uns Dani von "my vegan Luxembourg". Ein zweites Bild mit Vorräten gibt es auf ihrem Blog. Der gute Vorsatz: Nur noch frische Lebensmittel und Aufgebrauchtes nachkaufen.



Auch xiaoying von "k.o.n.s.u.m." ist nicht zum ersten Mal beim Use Up Along dabei. Das spricht wohl eher gegen die Nachhaltigkeit der Aktion... Ein zweites Bild gibt es übrigens auf xiaoyings Blog.



Die Vorräte auf "konsumexperiment" sind dank umsichtiger Einkaufsweise eher überschaubar. Schaut euch die Bilder an und staunt!



Claudia von "Hüpfgemüse" hat ihre gesamten Vorräte auf die Liste gesetzt mit dem simplen Ziel, möglichst viele davon aufzubrauchen. Und sie auch wäre dankbar für ein paar Tipps.



Hier seht ihr meine eigenen Vorräte. Peinlich, peinlich. Aber ich habe schon Ideen!