Donnerstag, 24. Dezember 2015

{Adventskalendertürchen 24}: Nachspeise: Weihnachtliches Schoko-Dessert mit Granatapfelsoße


Jenni von "Mehr als Grünzeug!" ist dieses Jahr zum ersten Mal bei meinem Adventskalender dabei und bietet ein würdiges Finale ganz nach meinem Geschmack: mit Schokolade! Auf ihrem Blog findet ihr jede Menge weitere Rezeptideen, einige davon auch glutenfrei wie ihr heutiges Dessert. Aber auch Einträge rund um das vegane Leben gibt es bei ihr. Check it out!


Hallo, liebe Leser*innen von twoodledrum und hallo, liebe Carola!

Zum 24. Dezember 2015 präsentiere ich – Jenni von Mehr als Grünzeug! – euch nun ein lecker-weihnachtliches Dessert, mit dem ihr eure Mitmenschen tierleidfrei und gesund verwöhnen könnt. Ich bin gleichzeitig aufgeregt und freue mich sehr, dass ich von der lieben Carola die Möglichkeit bekommen habe, euch hier zu schreiben. Aber es soll hier ja nicht um mich gehen – sondern um euch!
Und um eine neue Möglichkeit für euch, Schokoladenkuchen kennenzulernen. Habt ihr schon einmal Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern probiert? Dann habt ihr schon eine ungefähre Vorstellung davon, wie mein Dessert zu Weihnachten aussieht, denn es ist stark von diesem Klassiker inspiriert.
Und weil ich es mir gewissermaßen zur Pflicht gemacht habe, auf Weißmehl und Industriezucker in meinen Rezepten zu verzichten, kommen diese kleinen schokoholic-konformen Dessert-Küchlein auch ganz ohne beides aus. An ihre Stelle treten Apfelmark, Birkenzucker und Buchweizenmehl. Letzteres sorgt dafür, dass die Küchlein zusätzlich ein glutenfreier Genuss sind, sodass auch wirklich alle etwas davon haben.
Abgerundet werden die einfach gehaltenen Schoko-Küchlein durch eine Granatapfelsoße. Diese Frucht, die zurecht als eine der Früchte des Paradieses gilt, passt hervorragend zu Weihnachten. Und zu Schokolade sowieso.
Aber ich schweife ab. Nun genug der Vorrede – zum Rezept!


Weihnachtliches Schoko-Dessert mit Granatapfelsoße


(4 Portionen)

Ihr braucht:

Für die Küchlein:
100g vegane Zartbitterschokolade (50% Kakaoanteil)
3 EL Kokosöl
4 EL Apfelmark
4 EL Birkenzucker
3 EL Buchweizenmehl

Für die Granatapfelsoße:
Kerne von 1 Granatapfel
10 EL Kokosmilch
10 EL Sojajoghurt
1 Banane

So geht’s:
Die Schoko-Küchlein:
Heizt euren Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor.
Gebt das Kokosöl zusammen mit der Schokolade in einen kleinen Topf und erhitzt beides, bis es flüssig wird und stellt die Mischung zunächst beiseite.
Vermengt in einer Rührschüssel das Apfelmark mit dem Birkenzucker.
Gebt nun die Kokosöl-Schoko-Mischung hinzu und vermengt alles gut miteinander.
Fügt anschließend das Buchweizenmehl hinzu und rührt dieses ebenfalls gut unter.
Jetzt ist euer Teig auch schon fertig! Gebt ihn in eure Förmchen. (Ich habe – weil sie so gut zum Anlass passen – Herzformen gewählt. Ihr könnt aber auch einfache Muffin-Förmchen nehmen.)
Gebt eurer zukünftiges Weihnachts-Schoko-Dessert nun auf die mittlere Stufe eures vorgeheizten Backofens und lasst es für die nächsten 15 Minuten backen.
Kümmert euch in der Zwischenzeit um die Granatapfelsoße.

Die Granatapfelsoße:
Diese Soße ist wunderbar einfach hergestellt – die Zubereitung funktioniert wie bei einem Smoothie: Gebt alle Zutaten in den Mixer eures Vertrauens und pusht für ungefähr eine Minute, bis ihr eine homogene, zartrosafarbene Flüssigkeit erhalten habt.
Fertig!

Das Anrichten:
Nun habt ihr es schon fast geschafft. Holt eure kleinen Schoko-Küchlein aus dem Ofen und stürzt sie auf einen Teller.
Begießt die Küchlein mit der Granatapfelsoße und serviert sie euren hungrigen Gästen. Das sollte möglichst schnell geschehen, denn die Küchlein schmecken besonders toll, wenn sie warm und die Schokolade noch flüssig ist.
Erfreut euch an den zufriedenen Gesichtern eurer Familie und Freunde!

Ihr seht: Ein weihnachtliches, mit Liebe gemachtes und tierleidfreies Weihnachts-Dessert ist schnell hergestellt. Gerade das Fest der Liebe sollte sich nicht mit Leid schmücken – vor allem, wenn es so einfach auch anders geht. Und mit diesem Schoko-Dessert habt ihr ein Argument mehr, eure Lieben von einer pflanzlichen Ernährung zu überzeugen – denn wer mag keine Schokolade?
Was auch immer unter eurem Tannenbaum liegen mag, wie auch immer ihr das Fest der Liebe und der Geburt eines der größten Religionsstifter begeht – ich wünsche euch allen besinnliche Feiertage, schöne und gemütliche Momente mit euren Lieben und die Vergegenwärtigung der schönen Dinge des Lebens: Zusammensein, Liebe, Gemütlichkeit, Aufmerksamkeit.

Bis bald!
Eure Jenni

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