Montag, 13. April 2015

Ausprobiert: Amaranth aus Österreich und Kokosprodukte von Rapunzel



Ich mag Produkttestpakete. In diesem Fall kam das Päckchen von Rapunzel. Themenschwerpunkte waren "Amaranth aus Österreich" und "Kokosprodukte", selbstverständlich alles vegan. Vorab schon mal eine Entschuldigung für die schlechten Fotos.

Dass Amaranth auch in Österreich wächst, wusste ich noch gar nicht, aber umso besser! Ich mache mir ja schon so ab und an meine Gedanken, was passiert, wenn nicht mehr nur die verrückten Veganer und Gesundheitsapostel nach Qunioa & Co. gieren, sondern diese Produkte Einzug in die allgemeine Ernährung halten. Lokal (naja, zumindest in Europa...) erzeugter Amaranth wäre damit abgehakt.

Bei Rapunzel ist er in zwei Alpen-Amaranth-Müslis gelandet: "Schoko" und "Beeren" sind die Geschmacksrichtungen. Das Schokomüsli habe ich an eine Freundin weitergegeben, da ich gerade versuche, weitgehend auf Zucker zu verzichten. Ihr Fazit: "Erst mal ungewohnt durch den Amaranth. Ist ganz lecker, aber der Schokogeschmack kommt hauptsächlich aus den großen Knusperteilen und die sind leider sehr rar gesät."
Das Beerenmüsli war zum Glück zuckerfrei. Von mir aus hätten es ruhig noch mehr getrocknete Beerenstückchen sein können. Ich mag die! Also geht es mir wie meiner Freundin mit den Knusperteilen. Insgesamt muss man sich etwas beim Essen beeilen, denn der gepuffte Amaranth weicht sehr schnell durch.

Ebenfalls nicht gesüßt ist der Frühstückbrei Ayurveda, der neben Getreideflocken auch Kokosraspeln, Pflaumen und Gewürze enthält. Er wird einfach mit heißer Flüssigkeit übergossen und muss dann nur noch kurz ziehen. Eher was für den Winter, aber das Frühjahr war ja bisher noch reich an kühlen, breigeeigneten Tagen.

Bei den Kokosprodukten musste ich ein wenig lachen: Kaum habe ich es mal geschafft, ein Glas mit Kokosmus aufzubrauchen, kommt schon das nächste ins Haus... Das letzte Mal habe ich aber immerhin herausgefunden, dass ich Kokosmus am liebsten pur mag. Also schnell einen Teelöffel geschnappt, aus dem Glas gelöffelt und... bäääh! Ich hatte mir nicht gemerkt, dass sich bei Kokosmus das Fett in der Regel oben im Glas absetzt. Weiter unten wird es dann besser.

Die Fruchtschnitten "Kokos" und Ingwer-Kokos sind beide lecker, aber sehr reichhaltig. Eine gute Zwischenmahlzeit. Wer keinen Ingwer mag, sollte von dem Ingwerriegel aber besser die Finger lassen, der Geschmack ist schon sehr deutlich. Gesüßt sind die Schnitten mit Reissirup und Agavendicksaft - für meinen Geschmack fast etwas zu stark, aber das kann auch am Zuckerverzicht liegen.

Kommentare:

  1. Hallo,

    Amaranth wird auch in Deutschland angebaut, z.B. hier http://www.amarant.de .
    In diesem Ort (Petersaurach) habe ich mal gewohnt, deshalb ist mir Amaranth schon seit Jahrzehnten ein Begriff. Als dort mit dem Anbau angefangen wurde, war Amaranth noch nicht so bekannt wie jetzt.

    Viele liebe Grüße
    Ruthie

    P.S. Ich lese deinen Blog sehr gerne.

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    1. Danke für dein Hinweis, wieder was gelernt :) Und auch danke für das Lob!

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