Mittwoch, 11. Februar 2015

Ordnung in der Samensammlung



Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, nicht immer nur von der Essenszubereitung, sondern mehr von der Essenserzeugung zu schreiben. Konkret: von der Essenserzeugung im eigenen Garten. So sah das ganze Projekt vor knapp einem Jahr, genauer gesagt im April 2014, aus:


Die kleine Person in der Mitte, die versucht, das Unkraut zu bändigen, bin ich. Und ich habe es tatsächlich bis ans Ende geschafft! Letztes Jahr haben wir Erd-, Him- und Brombeeren, Mangold, Lauch, Zwiebeln, Chinakohl, Salat, Endivien, Weißkohl, Wirsing, Fenchel, Erbsen, Spargel, Buschbohnen, Zierkürbisse, Käferbohnen, Gurken, Möhren, Kräuter, Tomaten, Kohlrabi, Sellerie, Rote Bete und Runkelrüben. Manches hat gut funktioniert, anderes weniger, aber auf jeden Fall habe ich eine Menge gelernt.

Und damit es 2015 gleich organisiert weitergehen kann, habe ich Ende des letzten Jahres mal mein Saatgut organisiert. Die Idee, die Samentütchen nach den Aussaatzeiten zu sortieren, stammt von Annika und hat mich direkt überzeugt. Letztes Jahr war ich nämlich an der ein oder anderen Stelle ziemlich spät dran, weil ich die Aussaatzeitpunkte nicht alle auf dem Schirm hatte.

So sitzen jetzt meine Tütchen, von Pappstücken nach Monaten getrennt, in einer alten Taschentuchbox und harren der Dinge, die da kommen. Für die selbst erzeugten Samen habe ich eigene Samentütchen gebastelt, die genau in die Box passen, und sie mit dem Namen der Pflanze, Erntejahr und Aussaatmonat beschriftet.

Zwei Boxen hat meine Mutter schon für sich als Geburtstagsgeschenk geordert, und ich glaube, ich brauche auch noch eine zweite. So lohnt sich der Dauerschnupfen wenigstens.

Kommentare:

  1. Bitte mehr zu diesem Thema. Hab mein erstes Gartenjahr vor mir, bin schon ganz gespannt :)
    Liebe Grüße
    Sina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ui, spannend :) Wie viel Platz hast du? Und Haus- oder Schrebergarten?

      Löschen
  2. Wow, dein Garten schaut so toll aus. Was würde ich für so ein tolles, großes, eigenes Gemüsebeet geben. Ich freu mich schon auf Deine Berichte. Ich will dieses Jahr auch wieder im Saisongarten aktiv werden und hoffe inständig, dass das Projekt wegen der Pannen im letzten Jahr hier in Gießen zustande kommt.

    Viele Grüße
    Die Saisongärtnerin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huch, wo war das Prohekt denn letztes Jahr? Ich bin nicht so ganz auf dem aktuellen Stand, glaube ich...

      Löschen
    2. Das Projekt war auch in Gießen in der Nähe der Marburger Straße. Aber weil dort am Ende so viel geklaut und randaliert wurde, wollen die Projektverantwortlichen nach einem neuen Standort suchen.

      Löschen
    3. Ah ok. Hoffentlich finden sie einen besseren Platz!

      Löschen
  3. Ich bin grad etwas neidisch auf Dein Gartenstück...mein Mann gewährt mir hier nur ein Minipflanzstück - ist ja unnötig - Blumen sind schöner... nach und nach reiß ich immer was raus ;-) Ich hab letztes Jahr auch einiges verpasst rechtzeitig auszusäen... vielleicht sollte ich das auch so machen...auf jeden Fall werd ich dann ja hier erinnert wenn die Möhren dran sind ;-) LG

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Blumen haben wir auch noch genug, die Blumenbeete sind auf dem Bild gar nicht alle drauf ;) Der riesige Garten war ein Kaufargument für unser Haus. Obwohl er auch anstrengend war letztes Jahr.

      Löschen
  4. Oh wie toll, ich freue mich schon auf die Beiträge. Ich bin immer ganz neidisch auf Menschen mit Garten, ich selbst habe nicht mal einen Balkon und für einen Schrebergarten bin ich zu viel unterwegs. Dafür tobe ich mich aus, wenn ich meine Eltern besuche!
    Die Idee, das Saatgut nach Monaten zu sortieren, finde ich großartig! Ich glaube, dass macht es wirklich einfacher und man vergisst nicht auszusäen. Die Idee werde ich garantiert weiter erzählen.
    Liebe Grüße, Maike

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Auf den Garten habe ich auch lange sehnsüchtig gewartet... Schrebergarten hat für mich nicht so gut funktioniert. Der war zu weit weg. So am Haus kann ich auch mal eben schnell eine halbe Stunde was machen und auch besser ernten.
      Zur Box: Ich bin vor allem begeistert von der Möglichkeit, die Tütchen dann auch weiterzuschieben, also z. B. Rote Bete auszusäen, dann das Tütchen eine Abteilung weiter hinzustecken und im Monat drauf nachzusäen, ohne das dauernd zu vergessen :)

      Löschen
  5. Oh schön, das Thema :-) bin seit eingen Jahren im Garten meiner Eltern aktiv und mache gerade eine Liste, was ich dieses Jahr an Gemüse und Kräutern plane :-) und mein Rhabarber ist jetzt im zweiten Jahr (wurde Herbst 2013 gepflanzt) und das heißt: juhu, dieses Jahr darf ich ihn essen :-D

    LG
    Isa

    AntwortenLöschen
  6. Oh wow, das sieht wunderschön aus, ich bin ganz neidisch auf deinen Garten und hätte auch total gerne ein großes Grundstück auf dem ich nach Herzenslust Essbares anbauen kann. Immerhin haben wir eine Terrasse, ist zwar nicht das gleiche, aber ein bisschen was anbauen geht schon und jetzt bin ich motiviert :-)

    AntwortenLöschen