Donnerstag, 30. Oktober 2014

{Verlosung} Gutscheine von vekoop


Seid ihr schon fleißig am Einkaufen für das vegane Adventskalenderwichteln? Dann habe ich hier vielleicht etwas für euch: Gutscheine für die Bestellung beim veganen Internetversand vekoop*. Im Weihnachtsspecial* gibt es nicht nur eine Vielzahl von Backzutaten, sondern auch vegane Weihnachtsmänner und sonstige Leckereien. Aber natürlich findet ihr auch sonst alles, was das vegane Herz begehrt. Besonders schön am Shop finde ich übrigens, dass Dinge, die nahe am MHD sind, zu niedrigeren Preisen verkauft werden. Ich mag einfach Angebote!

Für euch gibt es heute drei 10-Euro-Gutscheine zu gewinnen (gültig ab einem Mindestbestellwert von 30 Euro). Hinterlasst mir zur Teilnahme einfach einen Kommentar mit eurem Lieblingsprodukt aus dem Weihnachtsspecial und eurer Mailadresse, in der ihr zur Abwehr von Spam am besten das @ durch ein $ ersetzt. Mit dem Hinterlassen eines Kommentars erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen:

  • Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 2. November 2014. Die Auslosung erfolgt am 3. November.
  • Du bist 18 Jahre alt oder hast, falls du jünger bist, die Einverständnis deiner/s Erziehungsberechtigten zur Teilnahme.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt und kann nicht bar ausgezahlt oder in andere Produkte eingetauscht werden.
  • Die Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ermittelt und dann per Mail kontaktiert.
  • Wenn ich auf meine Benachrichtigung nicht innerhalb einer Woche eine Antwort bekomme, wird der Gewinn weiterverlost.

Gewonnen haben:


Herzlichen Glückwunsch!

*Affiliate Link

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Vegan Wednesday #114 - mit Einladung zum veganen Adventskalenderwichteln!


Nach ziemlich langer Zeit bin ich auch mal wieder beim Vegan Wednesday dabei - und dementsprechend hat sich einiges angesammelt, das ich euch heute zeigen möchte. So viele Suppen gibt es bei mir übrigens deshalb, weil sie sich so gut vorkochen und aufwärmen lassen. Gesammelt wird diese Woche bei Petzi. Danke für die Mühe!


Bohnensuppe.



Pasta mit gebratenen Champignons in Hafersahne.



Orangensalat mit Crunchies.



Pilzrisotto.



Spaghetti mit gebratenen Tomaten mit den letzten Cocktailtomaten vom Balkon.



Ofengeröstete Tomatensuppe.



Weißkrautsuppe.

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http://www.twoodledrum.de/2014/10/veganes-adventskalenderwichteln-2014.html


Aber natürlich geht es nicht immer nur um's Essen. So langsam fängt wieder die Weihnachtsstimmung an, und damit rufe ich erneut zum veganen Adventskalenderwichteln auf. Schnell mitmachen, die Anmeldung läuft noch bis zum 15. November!

Dienstag, 28. Oktober 2014

{Rezension} "Vegan & basisch" von Johann und Gabi Ebner


Vor mittlerweile doch einiger Zeit bekam ich mal wieder eine Rezensionsanfrage, und zwar für Vegan & basisch: Die gesündeste Art des Kochens - 100 Rezepte* von Johann und Gabi Ebner. Ich habe eine Weile gebraucht, aber jetzt kann ich euch das Buch endlich umfassend vorstellen.

Das Buch beginnt mit gleich drei Vorworten – vom „Zugpferd“ Heather Mills und dann von jedem der beiden Autoren. Allerdings fassen sich alle drei recht kurz, sodass die Vorworte eine nette Gelegenheit sind, die Autoren kennenzulernen. Danach geht es weiter mit einer Einführung in das Konzept der basischen Ernährung, das ich hier nicht auswalzen will. Aufgefallen ist mir allerdings, dass Gemüse als säurebildend eingestuft wird. Das ist mir neu, aber ich kenne mich auch in der Säure-Basen-Ernährung nicht so gut aus. Basisch sind laut den Ebners nur Gewürze, Bitterstoffe aus Kräutern, Meersalz, Öle, fermentierte Lebensmittel und Buchweizen. Bei allen anderen, also den sauren, Lebensmitteln komme es darauf an, sie basisch zuzubereiten. Zu den empfohlenen Basenbildnern gibt es denn auch umfangreiche Beschreibungen.

Positiv finde ich, dass auf die Bedeutung der Omega-3-Fettsäuren eingegangen wird, auch wenn ich nicht verstehen kann, dass auf der übernächsten Seite Sonnenblumenöl als „Allrounder, der in keiner Küche fehlen sollte“, bezeichnet wird. Aber gut. Den Eiweißlieferanten in der veganen Küche ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Zu Vitamin B12 fällt leider kein Wort. Man tut also gut daran, sich in Sachen Ernährungswissen noch an anderen Stellen zu belesen. Das wird auch an der Buchempfehlung „Die Weizenwampe“ von William Davis deutlich. Angeblich führt moderner Weizen durch besondere Proteine zu entzündlichen Reaktionen im Körper. Ich will das weder bejahen noch bestreiten – ich weiß es schlichtweg nicht, und ich glaube durchaus, dass es Personen gibt, die keinen Weizen vertragen. Davis‘ Buch habe ich aber zufällig gelesen, und es ist alles andere als eine wissenschaftliche Grundlage, auf die man irgendwelche allgemeingültigen Aussagen zu Weizen stützen sollte.

Nach all den einleitenden Worten und Informationen geht es dann weiter mit dem Rezeptteil, der in folgende Kapitel gegliedert ist:
  • Grundrezepte
  • Vorspeisen, Dips und Salate
  • Suppen
  • Warme Hauptgerichte
  • Süßes

Leider ist der größte Teil der Rezepte nicht mit einem Foto versehen, das meiste muss man sich denken. Die Bilder, die es gibt, sind dafür aber sehr appetitlich und machen Lust auf’s Nachkochen. Insgesamt ist das Hardcover-Buch hochwertig und lässt sich schön durchblättern. Die Rezepte sind übersichtlich: Zutatenliste links, Zubereitungsschritte rechts. Kalorienangaben oder Infos zu den Zubereitungszeiten gibt es nicht.

Die Rezepte


Zu den Rezepten muss ich ehrlicherweise sagen, dass es mir am Anfang schwer fiel, irgendetwas zu finden, das ich nachkochen wollte, und zwar aus drei Gründen: Ich musste erst einmal Ume Su, einen Sud aus fermentierten Aprikosen, auftreiben, der in sehr vielen Gerichten verwendet wird. Letztendlich stellte sich das aber als einfacher heraus als gedacht, ein Besuch im Bioladen reichte.

Dann war ich genervt davon, dass in sehr vielen Rezepten auf andere Rezepte aus dem Grundrezepte-Teil verwiesen wurde, die dann auch erst wieder nachgekocht werden müssen. Hier habe ich mir letztendlich Alternativen gesucht, also z. B. einfach Gemüsebrühe statt des Basenfonds verwendet. Das ist zwar aus Sicht der basischen Ernährung sicherlich nicht empfehlenswert, aber ich wollte ja einfach „nur“ etwas Leckeres kochen.

Der dritte Grund ist gleichzeitig mein größter Kritikpunkt, was die Rezepte angeht: Man merkt deutlich, dass die beiden Autoren ein Restaurant führen und dass die Rezepte darauf ausgelegt sind. Die Gemüsemengen sind nicht haushaltsüblich angegeben („1 mittelgroße Zwiebel“), sondern immer in Gramm, und zwar bezogen auf das geputzte Gemüse. Darunter kann ich mir nur selten etwas vorstellen. Zusätzlich braucht man oft nur sehr kleine Mengen, dafür aber von einem ganzen Haufen unterschiedlicher Gemüsesorten, für den Basenfond z. B. 300 g gemischtes Wurzelgemüse, 100 g Weißkraut, 50 g Lauch, 50 g Kohlrabi mit Schale und 50 g Fenchel. Das gibt dann 5 Liter Fond, den man auf Vorrat zubereiten soll, weil er sich mindestens drei Tage im Kühlschrank hält. Ähm?! Was mache ich denn dann a) mit den Gemüseresten, und wie soll ich b) 5 Liter Gemüsefond in wenigen Tagen verbrauchen? Hier lässt die Alltagstauglichkeit dann doch etwas zu wünschen übrig, zumindest für mich. Zumal leider ein Zutatenindex fehlt, mit dem man schnell und unkompliziert nach Verwertungsmöglichkeiten suchen könnte.

Aber nun genug gemeckert! Denn nachdem ich mich erst mal auf das Buch eingelassen hatte, habe ich eine Menge Gerichte entdeckt, die ich nach und nach ausprobieren möchte. Auf meiner Liste stehen zum Beispiel:

Rote-Linsen-Karotten-Cremesuppe mit Kokosmilch
Rote-Rüben-Cremesuppe mit Kren (Meerrettich)
Buchweizenspätzle mit Kastanien, Wirsing und Räuchertofu
Grünkernlaibchen
Dinkellasagne mit Linsen-Gemüse-Fülle
Kichererbsen-Gemüse-Gulasch mit gerösteten Tofuwürfeln
Kamutspiralen mit Kichererbsen-Bolognese
Kartoffel-Sellerie-Auflauf mit Seitan
Apfel-Mohn-Strudel
Dinkel-Kastanien-Palatschinken mit Madelmusfülle

Ihr seht also, das „saure“ Gemüse kommt in den Rezepten keinesfalls zu kurz. Sehr positiv aufgefallen ist mir, dass bei vielen Rezepten Austauschmöglichkeiten für Gemüse angegeben sind – für Hobbygärtner wie mich oft sehr praktisch. Nicht alle Rezepte sind übrigens etwas für den schnellen Koch. Sicher spielt das Schnippeltempo hier eine Rolle, aber ein wenig Zeit sollte man sich zum Kochen schon nehmen. Dafür sind die Gerichte einfach mal was anderes als die Standard-Tofubolognese.

Ein paar Rezepte habe ich natürlich auch ausprobiert.

Das Gerstenrisotto mit Süßkartoffeln, Fenchel und Blattspinat hat es leider nicht auf’s Foto geschafft, hat aber sehr lecker geschmeckt und war auch prima in der Mikrowelle aufzuwärmen – ein tolles Essen für die Arbeit.


Beim Gelbe-Linsen-Eintopf, bei mir laut „Austauschanleitung“ mit roten Linsen und außerdem mit Paprika, war ich ob der Vielzahl der verwendeten Gewürze (Ingwer, Majoran, Basilikum, Kräuter der Provence, Petersilie) etwas skeptisch. Die Suppe schmeckte dann tatsächlich unerwartet gut, allerdings würde ich sie nicht mehrere Tage hintereinander essen wollen, denn der Geschmack war doch etwas speziell.


Leider wird das Foto meinem absoluten Favoriten überhaupt nicht gerecht: den Tsampa-Kugeln. Ich habe, wie in den Anregungen angegeben, etwas Kakao untergemischt, und sie schmecken mit den weihnachtlichen Gewürzen so wie der Teig für meine Lieblingsplätzchen. Sooo gut!


Fazit

Das ernährungs“wissenschaftliche“ Konzept hinter „Vegan & basisch“ finde ich an vielen Stellen fragwürdig und würde es niemandem empfehlen, der gerade erst beginnt, sich mit veganer Ernährung zu beschäftigen. Ich stehe doch eher auf harte Fakten und sehe Ideologie eher als Ergänzung.

Was die Rezepte angeht, sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass man an der ein oder anderen Stelle doch etwas mehr Arbeit investieren muss. Dafür winken aber durchaus ausgefallene und vor allem leckere vegane Gerichte.

„Vegan & basisch“ hat 144 Seiten, ist durchgehend farbig und kostet 17,99 Euro. Es ist im kneipp-Verlag erschienen.

Eine weitere Rezension des Buches findet ihr bei Fraujupiter.

Infos zu den Autoren


Johann und Gabi Ebner leiten das „biochi“ in Schladming, laut Klappentext „eine Kombination aus Biofachgeschäft, Bistro und der ersten biozertifizierten vegetarisch-veganen Kochschule Österreichs“.


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Falls euch weitere Kochbuchrezensionen von mir interessieren: *klick*

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Sonntag, 26. Oktober 2014

Wie viele Sklaven arbeiten für dich? - Lass es dir ausrechnen!


Wie viele Menschen auf der Welt leben in sklavereiähnlichen Verhältnissen - für deinen Konsum? Bei mir hat der Rechner die beschämende Zahl von 43 ausgespuckt. Die Ursachen: Elektronik, Ernährung, Kleidung. Dabei hatte ich eigentlich vermutet, dass unser Haus einen größeren Einfluss haben würde... Aber das ist dann wohl eher das CO2, das dadurch in die Höhe schießt. Und an und für sich ist weder meine Ausstattung an Elektronik überbordend, noch ist meine Ernährungsweise außerordentlich oder aber mein Kleiderschrank bis zum Bersten gefüllt. Das beste Beispiel dafür, wie man schon mit einem "durchschnittlichen" Lebensstil einen grauenvollen Einfluss auf die Welt haben kann.

Natürlich könnte ich mir das Ganze jetzt schönreden und sagen, dass ich mir Auto und Fernseher ja mit Sebastian teile, dass ein großer Teil unseres Gemüses mittlerweile im eigenen Garten wächst und dass ein großer Prozentsatz meiner Kleidung und auch meiner Elektronik gebraucht ist, aber das ändert ja auch nichts an der Tatsache, dass durch meinen Lebensstil Menschen ausgebeutet werden. Und zwar viel zu viele!

Hier kannst du ausrechnen lassen, wie viele Sklaven für dich arbeiten. Und vielleicht hast du ja Lust, das Ergebnis in den Kommentaren zu teilen? Ich würde mich freuen.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Eure Meinungen zu veganen Nahrungsergänzungsmitteln

Neulich hatte ich nach euren Meinungen zu veganen Nahrungsergänzungsmittel gefragt, und hier ist das, was so zusammenkam. Danke für eure Antworten!

Also ich ernähre mich jetzt ja seit etwas mehr 3 Jahren komplett vegan, zuvor nur vegetarisch mit veganen Episoden und davor omnivor. Ich selbst supplementiere nur Vitamin B12. Ein- bis-zweimal pro Monat (meist, wenn ich eine neue Packung der "Pille" beginne) spritze ich mir eine Ampulle B12 unter die Haut. Ist ein Klacks für mich, da ich immer wieder zweimal am Tag Heparin spritzen muss (Blutgerinnungsstörung). Aber auch sonst finde ich dies praktisch: man muss nicht jeden Tag dran denken, die Kapseln zu schlucken, ich mag das Schlucken von Tabletten nicht (muss eh schon genug Cortison schlucken, auch wieder wegen meiner Blutkrankheit) und die Vitamin-B12-Ampullen sind spottbillig im Vergleich zu allem anderen. Hab erst vor zwei Monaten eine 50er-Packung (reicht bei mir knapp zwei Jahre) für 15,60 Euro gekauft. Warum ich außer B12 nichts substituiere? - Weil mir sonst nichts fehlt. Meine Blutwerte werden SEHR oft gecheckt (auch wieder wegen der Blutkrankheit, yeah ich hab den Jackpott geknackt - haha) und nie mangelt es an Calcium etc. Meine Ernährung ist aber natürlich auch gut überlegt und bei Sojamilch greife ich gerne zur angereicherten. Ansonsten: viel buntes Obst und Gemüse auf den Teller und Hülsenfrüchte sowie Tempeh und Seitan. Tofu mag ich nicht soooo sehr, esse es aber auch hin und wieder, wenn sonst nichts da ist, das mir eine gute Eiweißquelle bietet. Chiasamen landen außerdem täglich in meinem Müsli, dann hab ich zum einen die wichtigen Omega-Fettsäuren sicher und zum anderen sättigen sie schön. Zu guter Letzt bin ich bei Öl sehr wählerisch. Mir kommt nur qualitativ hochwertiges, kalt gepresstes Öl auf den Teller (außer beim Backen und beim Braten mit hohen Temperaturen). Es gibt also durchaus ein paar Dinge, auf die ich beim Essen aus ernährungstechnischen Gründen achte (auch wenn das für eine Ernährungsexpertin wie dich Kinderkram ist und vielleicht wissenschaftlich nicht mal 100%ig belegt ist) - das Wichtigste ist aber, dass das Essen schmeckt :-)
PS: Da mein Körper aufgrund einer Resorptionsstörung kein Eisen aus der Nahrung aufnimmt, bekomme ich das immer wieder als Infusion. Das hat aber mit meiner Ernährung nichts zu tun, die Infusionen brauchte ich auch schon zu Veggie- und sogar Omni-Zeiten. Im Gegenteil, ich benötige seit einiger Zeit nur noch zwei bis drei Infusionen im Jahr, früher waren es mind. 4.

Wie stehst du zu Nahrungsergänzungsmitteln?
Solange ein Mangel besteht, der nur mit großen Nahrungsmengen (die den Ernährungsrahmen sprengen) zu verbessern ist, finde ich es gut, wenn man Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt.

Nimmst du selbst welche?
B12

Wenn ja, warum?
Weil ich mich vegetarisch aber haupsächlich vegan ernähre und mit der Einnahme von B12 fitter fühle.

Ich benutze B12-Zahnpasta und -Tabletten, weil bei mir ein grenzwertiger Mangel festgestellt wurde (9 Jahre vegetarisch, davon ca 5 Jahre vegan).

Ich persönlich finde, dass man eigentlich nicht so viele NEMs nehmen sollte, weil man die Nährstoffe durch eine abwechslungsreiche Ernährung zu sich nehmen sollte. Bei veganer Ernährung ist natürlich B12 unumgänglich.

Ich selbst habe noch kein B12 supplementiert, weil mein Speicher noch voll war und seit ich hin und wieder auch mal Käse wieder esse, reicht das aus. Das einzige, was ich von Zeit zu Zeit nehmen muss, ist Eisen. Ich gehöre zu den Menschen, deren Eisenwert immer mal wieder ziemlich niedrig ist. Ich durfte vor etlichen Jahren mal nicht Blut spenden, weil der Eisenwert zu niedrig war, und seither lass ich den immer wieder überprüfen und nehme bei Bedarf auch Eisen zu mir.

Ich muss zugeben, dass ich bei den Omega-3-Fettsäuren oft schludere. Die Kurve mit dem Leinöl kriege ich nicht so richtig, daher sind Nahrungsergänzungsmittel für mich hier sicher sinnvoll. Einen Vitamin-D-Mangel habe ich auch, daher nehme ich auch das ein, allerdings höher dosiert. Vitamin B12 ist für mich dafür als NEM nicht relevant, weil ich einen Gendefekt habe und B12 daher sowieso extrem hoch dosiert einnehmen muss.

Montag, 13. Oktober 2014

Veganes Adventskalenderwichteln 2014


Weihnachten nähert sich rasenden Schrittes... Könnte man zumindest meinen, wenn man so in die Supermärkte schaut. Pünktlich zum 1. September gab es bei uns Spekulatius und Lebkuchen. Ganz so früh bin ich mit meinem Aufruf nicht dran, aber ich kann es völlig verstehen, wenn euch noch etwas die Weihnachtsstimmung fehlt. Allerdings: Gut' Ding will Weile haben, und das gilt natürlich insbesondere für die Vorbereitung eines Adventskalenders.

Nach der tollen Resonanz im letzten Jahr mit 70 TeilnehmerInnen geht das vegane Adventskalenderwichteln in die zweite Runde. Im Wesentlichen bleibt alles wie gehabt, nur die Anmeldung läuft dieses Jahr über ein Formular. Es war nämlich doch etwas anstrengend, alle Angaben aus den Mails in eine Exceltabelle zu überführen... Außerdem gibt es eine zweite Deadline für die Anmeldung, für Spätstarter und Kurzentschlossene. Also, hier die Regeln:

Anmeldeschluss für die erste Runde: 25. Oktober.
Bitte meldet euch bis zum genannten Termin über das Anmeldeformular an. Ich brauche folgende Angaben von euch:
  • Name und Mailadresse,
  • gewünschtes Budget (15-20 Euro, 20-25 Euro oder 25-30 Euro, jeweils zzgl. Porto - ihr könnt natürlich auch mehrere Optionen wählen, wenn es euch egal ist),
  • euer Land und ob ihr nur national oder auch international verschicken würdet und
  • ob ihr zusätzlich zur veganen Ernährung noch auf etwas anderes achtet. Dann versuche ich, die Partner passend zuzuteilen.

Zuteilung der Tauschpartner der ersten Runde: 26. Oktober.
Ihr erhaltet im Laufe des Tages eine Mail von mir mit dem Namen und der Mailadresse eures Tauschpartners sowie einem Fragebogen zu den Inhalten des Kalenders (auch Kosmetik oder Selbstgemachtes, Vorlieben, Abneigungen, Allergien...). Ihr könnt dann mit eurem Tauschpartner Kontakt aufnehmen und die Fragebögen sowie eure Adressen austauschen.*
Falls ihr am 27. Oktober noch keine Mail von mir bekommen habt, kontrolliert bitte euren Spamordner und meldet euch bei mir, falls ihr auch dort nichts findet!

Teilnahmeschluss für die zweite Runde: 15. November
Falls ihr es bis zum 25. Oktober nicht schafft, könnt ihr euch auch danach noch anmelden, ebenfalls über das Anmeldeformular. Hier wird es allerdings keine geblockte Partnerzuteilung geben, sondern ich benachrichtige euch, sobald sich ein passender Partner gefunden hat. Risiko: Ihr geht leer aus (aber ich tue natürlich mein Bestes). Außerdem bekommt ihr die Benachrichtigung evtl. erst sehr spät, sodass ihr beim Zusammenstellen des Kalenders ziemlich Gas geben müsst.

Einkaufen!
Ich habe den Anmeldeschluss extra früh gelegt, um euch die Möglichkeit zu geben, ausgiebig nach veganen Kleinigkeiten zu suchen oder auch noch eine Online-Bestellung zu tätigen. Natürlich müsst ihr nicht vegan leben, um teilzunehmen. Aber euer Kalender muss vegan sein. Wenn ihr euch bei einigen Produkten nicht ganz sicher seid, schaut lieber zweimal hin oder fragt nach. Honig oder Bienenwachs dürfen in den Produkten nicht enthalten sein, und bei Aroma- und Farbstoffen sind tierische Bestandteile leider oft nicht ausgewiesen.
Ansonsten sieht so ein Kalender hübsch verpackt natürlich gleich viel besser aus. Inspirationen könnt ihr euch auf dem Pinterest-Board vom letzten Jahr holen.

Der Kalender soll dann spätestens am 30. November bei eurem Tauschpartner ankommen.
Bitte meldet euch nur an, wenn ihr euch sicher seid, dass ihr den Termin auch einhalten könnt. Es wäre wirklich schade, wenn am Ende jemand leer ausginge oder seinen Kalender verspätet bekäme.

Ich freue mich über ein Foto!
Natürlich wollen alle auch die "fremden" Kalender bestaunen! Schickt mir dazu doch bitte ein Foto des Kalenders an die oben genannte Mailadresse, dann kann ich, je nach Anzahl der Bilder, entweder einen Blogpost daraus machen oder aber ein Pinterest-Board erstellen. Wenn ihr einen Blog habt, könnt ihr mir auch gern den Link zu einem Adventskalender-Blogpost schicken.

Und jetzt: Werbung machen!
Wenn ihr die Möglichkeit habt, über euren Blog für die Aktion zu werben, freue ich mich sehr! Je mehr Leute mitmachen, desto einfacher wird es, "passende" Partner zu finden. Das Logo von oben könnt ihr natürlich gern mitnehmen.

Noch Fragen?
Dann schickt einfach eine Mail an twoodledrum[ät]gmx.de.

*Ich weiß, dass es für euch einfacher wäre, wenn ich die Adressen und Fragebögen gleich bei der Anmeldung einfordern und dann nur noch weitergeben würde. Dass ich trotzdem den komplizierten Weg wähle, hat folgenden Grund: Ich habe die Hoffnung, dass ein persönlicher Kontakt zum Tauschpartner die Verbindlichkeit der Aktion erhöht. Schließlich wäre es ja schade, wenn jemand zwar einen Kalender verschicken, aber keinen erhalten würde.