Freitag, 28. Februar 2014

Use Up Along 2014: Round up zum Endstand


Es wurde fleißig gekocht, gebacken, gegessen und verschenkt, und hier sind sie jetzt: die Endstände zum diesjährigen Use Up Along. Seht und staunet! In vielen Beiträgen findet ihr außer dem Foto vom Endstand zum Vergleich auch noch die Bilder vom Anfang und vom Zwischenstand. Beeindruckend, was sich bei einigen getan hat!



Die Erfolge von Rose von "Rose kocht vegan!" sind nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Im Inneren der Dosen hat sich aber einiges getan.


Salka von "Bissen fürs Gewissen" hat kein Foto hinbekommen (ich kann mir gut vorstellen, dass Schwangersein anstrengend ist!), aber ihre Liste ist aktuell.



Bei elbmöhre gab es von Anfang an nur wenig aufzubrauchen, und die Reste sind jetzt noch geringer. Während der Aktion hat sie einige neue Lieblingslebensmittel für sich entdeckt. Wenn das mal kein Erfolg ist!



Jenny von "Jennys veganem Blog" schätzt, dass sie ihre Bestände in etwa halbiert hat, und freut sich über mehr Platz im Vorratsschrank. Auch sie wird einiges nachkaufen und hat außerdem gute Vorsätze, um eine erneute Essensschwemme zu vermeiden. Dazu gibt es noch Bilder vom Gekochten.



Frau Schulz hatte mit mangelnder Motivation zu kämpfen. Daher sind die Lebensmittel auf dem Foto auch nicht etwa die einzigen verbliebenen Reste, sondern vielmehr die ganz besonderen Sorgenkinder. Tipps sind gerne gesehen! Die vollständige Liste findet ihr hier. Zumindest die Salzreduktion war wohl ganz erfolgreich.



Zu Jessi von "Be veggie - going vegan" habe ich nicht mehr zu sagen als: Ich beneide dich!



Hier der Endstand von Natalie von "Essen. Leben. Leben lassen." Ebenfalls beeindruckend!



xiaoying von "k.o.n.s.u.m." hat ihr Foto vom Zwischenstand kreativ aktualisiert. Da sieht man aber auch gut, dass einiges weggekommen ist!



Gourmande von "Gourmandises végétariennes" verbucht als ihren größten Erfolg, dass sie nun alle Reste auf einen Tisch bekommt. Bei ihr geht das Projekt aber noch weiter und kann auf ihrem Blog verfolgt werden.



Verena von "Soulfood Giesing" lässt sich von ihren Resten indirekt Vorwürfe machen, aber nicht mehr lange! Sieht ja auch alles sehr aufbrauchbar aus.


Auch Frl.Fröstelig hat ihren Endstand dokumentiert. Da ist wirklich einiges weggekommen!



Und ganz zum Schluss noch mein eigenes Bild. Ich bin mehr als zufrieden und freue mich schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr - dann hoffentlich nicht mit einem ganzen Tisch voll Zeug!

Mittwoch, 26. Februar 2014

Jetzt anmelden: Veganes Seminar und 5-Gänge-Menü in Hamburg


Heute mal ein Gastpost der etwas anderen Art. Vielleicht sind ja einige von euch interessiert - ich finde das Angebot jedenfalls super!

Moin moin, ich bin Caro von dem Blog Ökozwergin. Und mit diesem Gastpost darf ich ein bisschen über zwei tolle "vegane Angebote" informieren – vielen Dank nochmal dafür, Carola :)

Im Haus am Schüberg, einem (Umwelt-)Bildungs- und Tagungshaus bei Hamburg, findet vom 7.- 9. März ein Seminar zum „Globalen Weltthema Essen“ statt. Genauer gesagt zum Thema vegane Ernährung, Leben und was so dazu gehört.

Innerhalb des Seminars wird es ein paar Vorträge geben und es wird viel gemeinsam vegan gekocht werden. Das Highlight wird der Samstag, an dem ein 5-Gänge-Menü gekocht werden wird. Außerdem wird genügend Zeit sein, um zu diskutieren und sich auszutauschen. Die Zielgruppe wird komplett durchmischt sein. Zum einen werden Fleischesser und Neuveganer erwartet, zum anderen aber auch alte Hasen der veganen Lebensweise.

Hier könnt ihr euch nochmal über das Seminar informieren und euch anmelden.

Des Weiteren wird es im Haus am Schüberg am 17. April, dem Gründonnerstag ein „Mahl mit Sinn“ geben. Genauer gesagt ein veganes 5-Gänge-Menü mit Musik und Texten zwischen den einzelnen Gängen. Hier geht es zu näheren Infos und zur Anmeldung.

Diese beiden Angebote laufen im Rahmen der Aktion "7 Wochen mit…". Das ist eine Aktion zur Fastenzeit, bei der verschiedene Gerichte mit je einem regionalen bzw. saisonalen Produkt und einem Fair-Trade-Produkt zubereitet werden. Bei dieser Aktion macht das Haus am Schüberg mit und die Gerichte werden zudem vegan sein.

Sonntag, 23. Februar 2014

Use Up Along 2014, Etappe 3: Endstand


http://www.twoodledrum.de/2014/01/use-up-along-2014-kollektives.html

"Es ist vollbracht!", so würde ich gerne ausrufen. Stimmt aber nicht ganz, wie ihr auf dem Foto sehen könnt: Ein paar Reste sind immer noch da. Da aber der Neukaufstopp weiter in Kraft ist, solange es noch Sachen zum Aufbrauchen gibt, bin ich ganz zuversichtlich, auch die noch verbliebenen Reste in den kommenden Wochen aus Speisekammer, Gefrierschrank & Co. entfernen zu können. Und wenn man sich die Bilder der beiden vorhergehenden Etappen (Mitte Januar und Anfang Februar) anguckt, habe ich mich gar nicht so schlecht geschlagen, wie ich finde. Allerdings fällt mir gerade beim Schreiben auf, dass ich die Tüte mit der Brotbackmischung vergessen habe. Die müsst ihr euch also noch dazudenken!


Im Januar passte nicht mal alles auf den Tisch. Es fehlen vor allem noch die Kartoffeln und die Sachen aus dem Gefrierschrank. Dafür nehmen die Weihnachtsreste sehr viel Platz ein.


Im Februar sah es schon besser aus: Immerhin stand jetzt wirklich alles auf dem Tisch, und ich musste gar nicht mehr sooo sehr stapeln.

Hier außerdem noch meine vollständige Liste (Dinge, die ich anfangen habe, habe ich mit einem * gekennzeichnet). Jetzt lehne ich mich erst mal zurück und freue mich auf die Endstände der anderen Aufbraucherinnen!

Speisekammer
7 Dosen Weihnachtsplätzchen
5 Päckchen Lebkuchen (à 300 g) foodsharing.de
2 Früchtebrote foodsharing.de
Walnüsse
Marzipan mit Schokolade überziehen
Thunfisch
Haselnussfüllung für Gebäck Nussschnecken
2 Sojapasteten foodsharing.de
Lebkuchenchutney mit Kartoffelspalten aus dem Ofen
BBQ-Soße Buffalo Cauliflower Snack
Rohkost-Pitabrot
Polenta Polenta-Nuss-Schnitten, Polenta-Kartoffel-Ofenbratlinge, Polenta-Pfannkuchen
Hirse zu Minestrone mit dicken Bohnen
Saure Gurken
*Rauchsalz mit Kollegin teilen
*Buchweizenmehl Buchweizenpfannkuchen
Kichererbsenmehl Kichererbsenrührei, Bratlinge
Grieß
2,5 1,25 kg Brotbackmischung
1 Vollkorn-Blitzbrot im Glas
1 Glas Sauerkraut Erbsenbrei mit Sauerkraut
3 1 Glas Rotkohl
*1 kg Mehl, Type 550
1 große Schüssel voll Kartoffeln

Küchenschrank
2 angebrochene Päckchen Zwieback Tiramisu
Spearmint-Öl
Rosenwasser Payesh
kleines Fläschchen Olivenöl
Sojamedaillons foodsharing.de
Vollkornnudeln
Grafschafter Goldsaft
Noriblätter Sesam Seitan Somen
Roggenvollkornmehl
Karamell-Matcha als Shake mit Sojamilch und Banane
Maismehl
Cornflakes
Hartweizenmehl Pasta
Dinkelmehl
Sahnesteif meiner Mutter geben
Kala Namak Kichererbsenrührei
*2,5 Tütchen Weinsteinbackpulver
*Rohrohrzucker
*Kräuteressig
*Rotweinessig

Kühlschrank
Kokosmus Raspberry Coconut-Oat Macaroons
Carob-Sirup
*Ahornsirup Brownies
*Reisessig
*Reissirup
Mandelmus
Amarena-Kirschen
Räuchertofu
Apfelmus
Tahini
getrocknete Tomaten
Marzipan (angebrochen) mit Zartbitterschokolade überziehen
frischer Meerrettich
frischer Ingwer

Tiefkühlfach
Rinderfilet
3 1 Dose Wirsing
2 1 Dose Mangold Minestrone mit dicken Bohnen
1 Stück Kräuterbutter
4 Hamburgerbrötchen
3 Gläser Seidentofu (90 g)
1 Ben & Jerry's 
Tempeh
5 Dosen Suppe
1 Dose Spinat

Gewürze
Italienische Gewürzmischung
Chinesische Gewürzmischung
getrocknete Chilischoten
scharfe Gewürzmischung

Getränke
Wodka
Whiskey
Himbeer-Vanille-Likör

Dienstag, 18. Februar 2014

Rohe Schoko-Käsekuchen-Kiwitörtchen


Normalerweise bin ich ja kein großer Fan von Rohkost, aber nachdem die rohen Himbeer-Cupcakes so lecker waren, musste ich dieses Rezept sozusagen nach- ja, was? "Backen" trifft es ja nicht so ganz. Aber egal. Das Originalrezept stammt vom englischsprachigen Blog "Wholly Vegan", und Jen hat mir netterweise gestattet, es für euch ins Deutsche zu übersetzen.

Wenn ihr keinen ordentlichen Mixer habt (so wie ich), würde ich euch übrigens empfehlen, die Kokosflocken im Boden zur Hälfte durch 50 g Mandelmus zu ersetzen. Oh, und ich habe natürlich mal wieder was vergessen, in diesem Fall den Kakao im Boden... War aber auch so sehr lecker, was daran zu erkennen ist, dass mir mein Fehler erst jetzt beim Posten auffällt.

Zutaten (für 12 Törtchen):

für den Boden:
1/2 Cup ungeschälte Mandeln (bei mir waren das 100 g)
1/2 Cup Kokosraspel
1/2 Cup Rosinen oder entsteinte Datteln (ich hatte 80 g getrocknete Datteln)
3 EL Kakaopulver, ungesüßt
1 Prise Salz
optional: 1 EL Ahornsirup

für die Käsekuchenmasse:
3/4 Cup Cashews (gehäuft), mindestens eine Stunde, besser über Nacht, in Wasser eingeweicht und dann abgegossen
1/4 Cup Zitronensaft
1/4 Cup Ahornsirup
1/4 Cup Kokosöl, geschmolzen
2 EL Wasser
1/2 TL gemahlene Vanille
1 Prise Salz

für das Topping:
4 Kiwis, geschält und etwas kleingeschnitten
optional: 1-2 EL Ahornsirup

Mandeln in der Küchenmaschine grob mahlen, dann die restlichen Zutaten zugeben und so lange mixen, bis eine klebrige Masse entsteht. Eine Muffinform mit 12 Papierförmchen auslegen (oder Silikonförmchen verwenden) und die Masse darauf verteilen. Glatt streichen.

Für die Käsekuchenmasse die eingeweichten Cashews mit den restlichen Zutaten glatt mixen und auf die Förmchen verteilen. Die Oberfläche mit einem Teelöffel glatt streichen, die Form abdecken und für mindestens 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Für das Topping die Kiwis und ggf. den Ahornsirup pürieren und auf die gefrorene Cashewmasse geben. Erneut abdecken und einfrieren.

30 Minuten vor dem Verzehr aus dem Gefrierschrank nehmen.

Sonntag, 16. Februar 2014

Soulfood: Kartoffelgulasch


Habt ihr von Jessis neuer Aktion gelesen? Bei ihr gibt es jetzt alle 14 Tage eine Kochchallenge mit einem bestimmten Thema. Noch bis Sonntag ist alles zum Thema "Soulfood" gesucht. Für mich bedeutet das: Es ist warm. Es ist herzhaft. Ich kann es mit dem Löffel essen. Und idealerweise ist auch noch viel Eiweiß dabei.


Letzteres ist bei diesem Rezept zwar nicht der Fall, aber die anderen Punkte sind alle erfüllt. Als ich das Gulasch ausprobiert habe, war ich übrigens beim ersten Teller total enttäuscht, dann aber schwer begeistert. Manchmal muss man sich wohl erst an ein Rezept gewöhnen.

Zutaten (für 3 Personen):
750 g Kartoffeln
3 mittelgroße Zwiebeln
60 g Olivenöl
1 Liter Gemüsebrühe
3 EL mildes Paprikapulver
3 EL Tomatenmark
1 TL Chilipulver
1 Knoblauchzehe
1 Bund Schnittlauch, fein gehackt (oder 50 g TK-Schnittlauch)
1 EL gehackte Petersilie
125 ml trockener Rotwein oder 1 EL Rotweinessig
1 Prise Muskat
evtl. etwas Salz

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebeln fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Kartoffelwürfel darin anbraten. Wenn sie beginnen, braun zu werden, die Zwiebeln zugeben. Mit Gemüsebrühe ablöschen, die restlichen Zutaten zugeben und eine Stunde auf kleiner Flamme bei offenem Topf köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren, damit nichts anbrennt. Evtl. mit etwas Salz abschmecken.

Das Gulasch schmeckt pur oder mit frischem Graubrot.

Quelle: Chefkoch

Samstag, 15. Februar 2014

(Unscharfer) Vegan Wednesday #77


Mh, meine Fotos sind ja schon im "Normalzustand" nicht unbedingt Kunstwerke, aber diese Woche toppen sie alles... Im negativen Sinne, versteht sich. Da ich sie aber nun einmal gemacht habe, will ich sie euch auch wenigstens zeigen, zumal die Pizza ein echter Knaller war! Gesammelt wird diese Woche übrigens bei Regina auf muc.veg. Und falls ihr kein Interesse an hässlichen Fotos habe, so möchte ich euch zumindest mein Gewinnspiel an's Herz legen. Bis morgen (Sonntag) könnt ihr noch mitmachen!



Frühstück: Rohkosttörtchen (ok, nicht im strengen Sinne, aber immerhin nicht gebacken) mit Kiwi. Rezept folgt.



Zwischendurch: Peanut Butter Agave Cookies aus "Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar".



Mittags: Pizza vom Italiener mit den Kollegen. So gut!



Nachmittags gab es dann Schokolade und Grünkohlchips. Erinnert sich noch jemand an den Hype um letztere? Ich hatte letzte Woche vergessen, unsere Gemüsekiste abzubestellen, und habe jetzt viiiel Kohl zum Verarbeiten.

Abends hatte ich ein Resteverwertungscurry mit Erdnuss- und Kokosmus. Das hätte das einzig schöne Foto des Tages werden können, aber da habe ich das Fotografieren vergessen... Naja.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Give-Away: Käse und Kaviar von boutique vegan

Ich bin keine große Lebensmittel-im-Internet-Bestellerin. In vier Jahren habe ich einmal selbst bestellt und mich einmal einer anderen Bestellung angeschlossen. Zweimal war ich in veganen Supermärkten, einmal habe ich meine Schwester losgeschickt, und das war es dann auch schon mit den rein veganen Einkaufsstätten. Offensichtlich ist hier das Angebot im Bioladen, im tegut und im Reformhaus zu gut - zumindest, was meine Bedürfnisse angeht. Viele Spezialprodukte sind mir einfach zu teuer dafür, dass sie mir nicht oder nicht besonders gut schmecken. Außerdem: Wenn ich dann doch mal eine Liste mit drei, vier Produkten habe, die ich gerne ausprobieren würde, und die Onlineshops durchstöbere, gibt es in dem einen das eine, im zweiten das nächste, aber in keinem alles zusammen. Dann habe ich in der Regel keine Lust mehr und gebe das Vorhaben auf.

Dementsprechend war ich dann auch eher skeptisch, als ich vor einiger Zeit angeschrieben wurde, ob ich einige Produkte aus einem neuen veganen Onlineshop testen wolle: boutique vegan. Ich hatte erwartet, dort dasselbe Angebot zu finden wie sonst auch überall, und davon haut mich ja das meiste einfach nicht vom Hocker. Aber mitnichten. Der Shop gefiel mir auf den ersten Blick, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Zusätzlich zu vielen "alten Bekannten" gibt es im Sortiment auch Produkte, die ich sonst noch nirgendwo gesehen habe - jedenfalls bei den Lebensmitteln, bei pflegender und dekorativer Kosmetik kenne ich mich ja nicht aus.
  • Bei jedem Produkt sind alle wichtigen Eigenschaften (glutenfrei, bio, fair, nussfrei, tierversuchsfrei...) durch Icons im Vorschaubild dargestellt. Ich weiß, dass das auch bei anderen Shops so ist, aber ich mag es trotzdem! Außerdem lassen sich die Produkte nach diesen Eigenschaften filtern.
  • Es gibt Angebote. Ehrlich gesagt fehlt mir das woanders oft: Selten ist mal etwas reduziert, das meiste muss man zum regulären Preis kaufen. boutiquevegan hat aber nicht nur reguläre Angebote, sondern setzt auch Ware, die nahe am MHD ist, um 15 bis 30 % im Preis herab. Perfekt für Leute wie mich, die zwar gerne ab und zu etwas Neues ausprobieren, denen die regulären Preise aber oft zu hoch sind.
  • Durch eine besondere Kennzeichnung ist bei vielen Produkten ersichtlich, ob z. B. im selben Betrieb auch unvegane Produkte hergestellt werden.

Bestellt habe ich dennoch noch nichts - der Geiz hat gesiegt. Und getestet habe ich auch nichts, sodass ich zu Lieferzeiten etc. nichts sagen kann. Die Versandkosten liegen jedenfalls bei 4,95 Euro. Kleines Manko: Versendet wird nur von Montag bis Donnerstag. Wer später bestellt, muss bis Montag warten.

So. Jetzt aber zum Give-Away. Da ich selbst nichts getestet habe, hat boutique vegan mir netterweise einige Preise für euch zur Verfügung gestellt, und zwar:


 

Bildquelle: boutique vegan

ein Dreipäckchen Violife-Käse mit dem Violife Original, Violife Creamy Kräuter und Violife For Pizza,

Bildquelle: boutique vegan

    eine Dose veganen Kaviar "Cavi-Art schwarz" und


    Bildquelle: boutique vegan

      einen Gutschein für boutique vegan im Wert von 5 Euro, der dann quasi einer versandkostenfreien Lieferung entspricht.

        Mitmachen könnt ihr, indem ihr mir bis einschließlich Sonntag, 16. Februar, eine E-Mail an twoodledrum[ät]gmx.de schickt. Ich wähle diesmal diesen Weg und nicht den über die Kommentare, weil ich es nicht gut finde, wenn in den Kommentaren offen alle Mailadressen stehen, ich aber andererseits die Mailadressen zur Kontaktaufnahme brauche (und beim letzten Gewinnspiel einige im Eifer des Gefechts ohne Mailadresse kommentiert hatten). Mit eurer Teilnahme erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. Bitte schreibt mir auch dazu, wenn ihr an einem bestimmten Gewinn nicht interessiert seid, dann kann ich euch dort aus der Verlosung rausnehmen.

        Teilnahmebedingungen:
        • Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 16. Februar 2014.
        • Du hast einen Wohnsitz oder eine Adresse in Deutschland.
        • Du bist 18 Jahre alt oder hast, falls du jünger bist, die Einverständnis deiner/s Erziehungsberechtigten zur Teilnahme.
        • Du bist damit einverstanden, dass ich im Falle eines Gewinnes deine Adresse weitergebe, damit dir der Gewinn zugestellt werden kann.
        • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Give-Away wurden mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt und kann nicht bar ausgezahlt oder in andere Produkte eingetauscht werden.
        • Die Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ermittelt und dann per Mail kontaktiert und auch unter diesem Beitrag veröffentlicht.
        • Wenn ich auf meine Benachrichtigung nicht innerhalb von drei Tagen eine Antwort bekomme, wird der Gewinn weiterverlost.

        Viel Glück!



        Update: Gewonnen haben Nora, Fiona und Annika! Herzlichen Glückwunsch! Die Benachrichtigungsmail habe ich schon rausgeschickt und warte jetzt auf eure Adressen.

        Dienstag, 11. Februar 2014

        Linktipps: Gedanken zum Sparen, Aufbrauchen und über die Zeit

        Der Januar ist traditionell der Monat des Nachdenkens und der Neuanfänge, scheint mir. Zumindest sind mir in den letzten Tagen sehr viele Posts zu diesem Thema über den Weg gelaufen.

        Konsumgedanken


        Den Anfang macht Romy von "Vegan Witch" mit ihren Gedanken zum Thema Konsum. Was ist zu viel, was ist genug, wo kann und will ich sparen? Eure Meinung ist gefragt. Und ich bin sehr gespannt auf ihr Experiment: Um einen Überblick über das zu bekommen, was sie so kauft und verbraucht, will Romy im Februar ihre Ausgaben aufzeichen. Einen Zwischenstand bis zum 8. Februar gibt es hier. Vielleicht folgt dieser Beobachtung dann auch irgendwann ein konsumfreier Monat.

        Eine Woche essen für 20 Euro


        Von Romy führte mein Weg zu Franzi auf "Wo geht's zum Gemüseregal?", die den Versuch wagte, eine Woche lang für 20 Euro möglichst bio zu essen. Ich war ehrlich gesagt schon vom Einleitungspost an skeptisch, daher überrascht mich das Fazit nicht wirklich. Und ich bin so, so, so froh, ein größeres Budget zur Verfügung zu haben. Wie Franzi finde ich nämlich Einschränkungen beim Essen ganz grauenvoll (also, finanzieller Art).

        Wen das Thema interessiert, dem sei übrigens das Buch Arm aber Bio!" * von Rosa Wolff empfohlen. Nicht vegan, nicht vegetarisch, aber interessant.

        Cheap Vegan


        Ein ähnliches Projekt startete Lea von "Vegan in Berlin". In der ersten Februarwoche hat sie sich überwiegend von Vorräten ernährt und kam damit auf 18 Euro Lebensmittelkosten.

        Aufbrauchen


        Während hier auf twoodledrum der Use Up Along für Lebensmittel läuft, macht sich auch Erbse auf "Blanc et noir" ihre Gedanken zum Thema Aufbrauchen. Ihr geht es unter anderem darum, warum man teure Produkte (in ihrem Fall Kosmetik) aufbewahrt, statt sie zu verbrauchen und sich daran zu freuen. Ich habe im letzten Jahr versucht, mir genau das abzugewöhnen. Ich esse leckere Dinge auf, statt sie "für eine besondere Gelegenheit" so lange aufzubewahren, bis sie schlecht geworden sind, und trage meine Lieblingsklamotten möglichst oft, um viel von ihnen zu haben.

        Zeit haben für das Wichtige


        Vielleicht, nein, ganz sicher ist es nicht nur wichtig, etwas von materiellen Dingen zu haben. Was ist mit unserer Zeit, wie nutzen wir die? Völlig unabhängig von Veganismus, Umweltschutz etc. ist dieser Artikel von Rachel Macy Stafford: Der Tag, an dem ich aufhörte, "Beeil dich" zu sagen. Sebi hat mir den Link geschickt, und ich möchte ihn gern mit euch teilen, denn er ist nicht nur für Eltern interessant.


        *Affiliate Link

        Sonntag, 9. Februar 2014

        Round up zum Zwischenstand beim Use Up Along 2014


        Die 2. Etappe des Use Up Along 2014 ist zu Ende gegangen. Eine lange Vorrede will ich hier gar nicht halten, sondern euch einfach die Posts präsentieren. Dabei habe ich dieselbe Reihenfolge eingehalten wie bei der Bestandsaufnahme, um euch die Übersicht zu erleichtern.

        Einige Teilnehmerinnen konnten leider kein aktuelles Foto machen (kann ich verstehen, man muss ja doch ziemlich in den Schränken wühlen) oder sind komplett ausgestiegen. Wer noch "nachreichen" will, kann das aber gern tun. Den Endstand brauche ich dann bis zum 26. Februar.

        Und hier die Beiträge:


        Rose von "Rose kocht vegan!" hat es vor lauter Stress leider nicht geschafft, die Küchenschränke erneut auszuräumen. Ihre Liste ist aber auf dem aktuellsten Stand.


        Salka kämpft auf "Bissen für's Gewissen" mit der Problematik, dass zwar schon einiges von der Liste verschwunden ist, dafür aber auch viel Neues dazukam. Ein aktuelles Foto gibt es auch bei ihr nicht, dafür aber Fotos von den gekochten Gerichten.


        elbmöhre setzt diesmal mit dem Mitmachen aus - ihre Liste war ja von Anfang an sehr kurz. Einen Endstand wird es aber auf jeden Fall geben.



        Aus Jennys Küchenschränken ist schon einiges verschwunden. Ebenso wie ich merkt sie, wie die Lebensmittelkosten zurückgehen, wenn man erst mal aufbraucht und nur Obst und Gemüse frisch kauft... Die komplette Liste gibt es auf Jennys veganem Blog.


        Zu Tanjas Zwischenstand, den ihr auf "Her mit dem Grünzeug!" findet, kann ich euch leider kein Bild zeigen, denn ich kann es nicht herunterladen. Wird nachgereicht!


        Frau Schulz hat ebenfalls schon einiges geschafft. Auch hier gibt es kein Foto vom gesamten Zwischenstand, aber dafür ganz viele Bilder von gebackenen und gekochten Leckereien.



        Jessi hatte ja von Anfang an nicht viel aufzubrauchen, dennoch muss man ihrer Leistung Respekt zollen: Fast alles ist weg! Hier auf "Be veggie- goging vegan! die vollständige Liste.


        Keine Foto von den restlichen Vorräten, dafür aber von den gekochten Gerichten gibt es bei Natalie auf "Essen. Leben. Leben lassen.".



        xiaoying startet auf "k.o.n.s.u.m." noch einmal durch, und zwar diesmal mit einer Liste der Dinge, die wirklich verbraucht werden sollen, und nicht von ihren gesamten Vorräten. Die Agenda seht ihr auf dem Foto.


        Gourmande hat ebenfalls kein Zwischenstandsfoto gemacht, hält aber auf "Gourmandises végétariennes" ihre Aufbrauchliste beständig aktuell. Auch sie freut sich über Rezeptideen!


        Verena lässt uns auf "Soulfood Giesing" an beachtlichen Aufbraucherfolgen teilhaben. Bewundernswerte finde ich vor allem die Menge der Hülsenfrüchte, die schon aufgegessen ist.



        Frl.Fröstelig vom gleichnamigen Blog hat ebenfalls schon einiges verbraucht. Für einige Dinge werden aber noch Tipps gesucht.


        Auch von Natalie von essen & l(i)eben gibt es leider kein aktuelles Bild, aber nichtsdestotrotz einen Zwischenstand.



        Auf diesem Foto seht ihr meine eigenen Erfolge, und es gibt derer einige!

        Freitag, 7. Februar 2014

        Vegan Wednesday #76


        Tadaaa! Erst Freitag, und trotzdem hab ich den Beitrag "schon" fertig. Wenn das mal kein Engagement ist. Allerdings sind die Bilder nicht so wahnsinnig schön geworden, denn ich habe sie mit dem Handy aufgenommen. Ist aber immer noch besser, als den ganzen Tag eine große Kamera durch die Gegend zu schleppen... Gesammelt wird diese Woche übrigens von Missy Cookie auf Cookies&Style.


        Morgens gab es, wie so oft, Haferflocken mit Kaba und Sojamilch.



        Zwischenmahlzeit I: Zwieback aus dem Use Up Along. Der ist hiermit aufgebraucht!



        Zwischenmahlzeit II: eine Pomelo (die Reste gab es nachmittags) und eine Kaki (nicht im Bild).



        Mittags: Farfalle-Auflauf mit Tofu rosso (ohne Farfalle, dafür mit Spirelli) aus "Vegan Guerilla".



        Nachtisch: Vollkornkekse mit Kokosmus, Carobsirup, Tahini und Haferflocken.


        Abends gab es Kidneybohnen in Tomatensoße und später noch eine Kaki. Nach denen bin ich derzeit süchtig!

        Mittwoch, 5. Februar 2014

        Mitmachen: Umfrage zum Thema "Vegane Blogs und öffentliche Meinung"

        Hallo ihr Lieben,

        an der Uni Hamburg führt eine Studentin gerade für ihre Bachelorarbeit eine Umfrage zum Thema "Vegane Blogs und öffentliche Meinung" durch. Ihr würdet ihr sehr helfen, wenn ihr euch beteiligen würdet - egal, ob ihr Veganer seid oder nicht und selbst bloggt oder nicht. Der Zeitaufwand ist mit ca. 5 Minuten sehr überschaubar. Hier geht es zur Umfrage. Danke für's Mitmachen! Die Umfrage läuft noch ca. 10 Tage.

        Dienstag, 4. Februar 2014

        Use Up Along 2014, Etappe 2: Zwischenstand


        Hiho! Da bin ich wieder mit einem Foto von meinen Vorräten, und zwar mit dem Foto zur 2. Etappe im Use Up Along 2014, dem Zwischenstand.

        Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass seit der 1. Etappe, der Bestandsaufnahme, tatsächlich noch einige Dinge hinzugekommen sind. Da hatte ich wohl nicht richtig hingeschaut. Aber jetzt ist die Liste hoffentlich vollständig, und es ist auch schon einiges weggekommmen! Auch wenn der Tisch noch so voll aussieht wie eh und je: Immerhin passt jetzt alles drauf! Vorher haben nämlich die Kartoffeln, das Zeug aus dem Gefrierfach und noch so manches gefehlt.

        Einiges habe ich über foodsharing.de abgegeben, das meiste haben wir jedoch selbst aufgegessen. Allerdings waren auch nicht alle Packungen voll, vieles war schon angebrochen oder sogar fast aufgebraucht. Bei Dingen, bei denen ich das Aufbrauchen immerhin angefangen habe, habe ich ein * vorangestellt.


        Wie die Bestandsaufnahme bei anderen aussah, könnt ihr euch hier anschauen. Bis Mittwoch hätte ich gern von allen Teilnehmerinnen das zweite Bild (und auch gerne den Link zum Blogpost), damit ich zum Wochenende hin eine Zusammenfassung zum Zwischenstand erstellen kann. Wer noch verspätet einsteigen will: Kein Problem! Alle Infos findet ihr hier. Meldet euch einfach, ich trage euch dann nach.

        Speisekammer
        7 Dosen Weihnachtsplätzchen
        5 Päckchen Lebkuchen (à 300 g) foodsharing.de
        2 Früchtebrote foodsharing.de
        Walnüsse
        Marzipan mit Schokolade überziehen
        Thunfisch
        Haselnussfüllung für Gebäck Nussschnecken
        2 Sojapasteten foodsharing.de
        Lebkuchenchutney mit Kartoffelspalten aus dem Ofen
        BBQ-Soße Buffalo Cauliflower Snack
        Rohkost-Pitabrot
        *Polenta Polenta-Nuss-Schnitten, Polenta-Kartoffel-Ofenbratlinge, Polenta-Pfannkuchen
        Hirse zu Minestrone mit dicken Bohnen
        Saure Gurken
        *Rauchsalz mit Kollegin teilen
        *Buchweizenmehl Buchweizenpfannkuchen
        Kichererbsenmehl Kichererbsenrührei, Bratlinge
        *Grieß
        2,5 2 kg Brotbackmischung
        1 Vollkorn-Blitzbrot im Glas
        1 Glas Sauerkraut Erbsenbrei mit Sauerkraut
        3 2 Gläser Rotkohl
        *1 kg Mehl, Type 550
        *1 große Schüssel voll Kartoffeln

        Küchenschrank
        *2 angebrochene Päckchen Zwieback Tiramisu
        Spearmint-Öl
        Rosenwasser Payesh
        kleines Fläschchen Olivenöl
        Sojamedaillons foodsharing.de
        Vollkornnudeln
        Grafschafter Goldsaft
        Noriblätter Sesam Seitan Somen
        Roggenvollkornmehl
        Karamell-Matcha als Shake mit Sojamilch und Banane
        Maismehl
        Cornflakes
        Hartweizenmehl Pasta
        Dinkelmehl
        Sahnesteif meiner Mutter geben
        Kala Namak Kichererbsenrührei
        *2,5 Tütchen Weinsteinbackpulver
        *Rohrohrzucker
        *Kräuteressig
        *Rotweinessig

        Kühlschrank
        Kokosmus Raspberry Coconut-Oat Macaroons
        *Carob-Sirup
        Ahornsirup Brownies
        Reisessig
        *Reissirup
        *Mandelmus
        Amarena-Kirschen
        Räuchertofu
        Apfelmus
        *Tahini
        getrocknete Tomaten an Freundin verschenken
        Marzipan (angebrochen) mit Zartbitterschokolade überziehen
        frischer Meerrettich
        frischer Ingwer

        Tiefkühlfach
        Rinderfilet
        3 2 Dosen Wirsing
        2 1 Dose Mangold Minestrone mit dicken Bohnen
        *1 Stück Kräuterbutter
        4 Hamburgerbrötchen
        3 1 Glas Seidentofu (90 g)
        1 Ben & Jerry's 
        Tempeh
        5 4 Dosen Suppe
        1 Dose Spinat

        Gewürze
        Italienische Gewürzmischung
        Chinesische Gewürzmischung
        getrocknete Chilischoten
        scharfe Gewürzmischung

        Getränke
        Wodka
        Whiskey
        Himbeer-Vanille-Likör

        Sonntag, 2. Februar 2014

        Rezension: "Vegane Backträume" von Brigitte Bach


        Schon wieder ein Backbuch, das ich nicht selbst gekauft habe… "Vegane Backträume"* von Brigitte Bach. Diesmal habe ich es allerdings nicht gewonnen, sondern vom löwenzahn-Verlag für eine Rezension zur Verfügung gestellt bekommen. Die besondere Herausforderung für mich lag darin, einerseits einige Rezepte auszuprobieren, um auch wirklich etwas Fundiertes zum Buch sagen zu können, andererseits aber nur mit den Zutaten zu arbeiten, die ich schon zu Hause hatte. Immerhin will ich gerade meine Vorräte reduzieren. Ob das geklappt hat, lest ihr weiter unten. Jetzt erst mal zum Buch (wo ihr es bis heute Nacht noch gewinnen könnt, ist unten angegeben):

        Brigitte Bach ist angetreten, um zu zeigen, dass man auch ohne Ei und Butter süße Leckereien backen kann. „40 unwiderstehliche Lieblingsrezepte“ verspricht der Klappentext, und „veganes Backvergnügen 100 % pflanzlich, 100 % Genuss“.

        Rein optisch konnte ich mir das nach dem ersten Durchblättern absolut vorstellen. „Liebevoll gestaltet und wunderschön bebildert“, wie es der Klappentext formuliert, ist das Buch auf jeden Fall. Das Design ist super, die Fotos sind toll, und besser könnte der erste Eindruck nicht sein. Auch haptisch kommt das Buch als Hardcover und mit recht dicken Seiten sehr hochwertig daher.

        Die Gestaltung der Rezepte ist übersichtlich: Foto auf der einen, Text auf der anderen Seite. Die Zutaten sind nach Rezeptteil getrennt („für den Boden“, „für die Füllung“), und auch Angaben zur Größe der Form und zur Zahl der Gebäck- oder Kuchenstücke fehlen nicht. Einige Rezepte sind auch um Tipps und Abwandlungsmöglichkeiten ergänzt. Warum jedes Rezept einzeln kommentiert werden muss, erschließt sich mir aber nicht. Um es persönlicher zu machen? Wirkt teilweise etwas gekünstelt. Warum muss man die Rezepte auch noch anpreisen?

        Als „Rahmenprogramm“ gibt es nach dem Vorwort detaillierte Erklärungen zum Ersetzen von tierischen Produkten beim Backen und auch eine Eiersatztabelle. Daumen hoch dafür! Die Tipps für Backanfänger (sich an das Rezept halten, Stäbchenprobe…) habe ich dafür getrost überlesen, und die „Verpackungstipps“, die irritierenderweise mitten im Buch untergebracht sind, haben meiner Meinung nach mit einer Doppelseite ohne konkrete Anleitungen die Überschrift „Tipps“ nicht ganz verdient.



        Das Inhaltsverzeichnis vorne wird ergänzt durch ein Stichwortverzeichnis am Ende mit Rezepten und Zutaten in alphabetischer Reihenfolge und, was ich besonders toll finde, unter jeder Zutat die Auflistung aller Rezepte, in denen sie verwendet wird. Außerdem gibt es noch einen Glossar, der teilweise etwas übertrieben wirkt (Stichwort „Heidelbeere“), aber bei Infos zu österreichischen Bezeichnungen oder Produkteigenheiten (z. B. für die Übersetzung des genannten Ausmahlungsgrads be Mehl) sehr hilfreich ist. Oder hättet ihr gewusst, dass bei Dinkelmehl Type 700 dem deutschen Dinkelmehl Type 630 entspricht?

        Stichwort Dinkelmehl: Alle Rezepte verlangen nach Dinkelmehl. Brigitte Bach begründet das mit dem Geschmack des Gebäcks. Als Alternative ist Weizenmehl Type 550 angegeben, was prima funktioniert. Weitere besondere Zutat in jedem Rezept: Rohrohrzucker, „da die Verwendung von raffiniertem weißem Zucker ernährungsphysiologisch zahlreiche Probleme mit sich bringen kann.“ Solche Aussagen finde ich, vorsichtig gesagt, seeeehr grenzwertig. Die größten ernährungsphysiologischen Probleme entstehen durch Saccharose selbst, und Saccharose ist Saccharose, ob jetzt in weißem Zucker oder Rohrohrzucker oder Agavendicksaft. Wie soll der Körper da unterscheiden? Der Mineralstoffgehalt in weniger stark raffiniertem Zucker wie Rohrohrzucker oder süßen Pflanzensäften ist vernachlässigbar. Oder will mir jemand ernsthaft erzählen, dass Agavendicksaft als alternativer Mineralstofflieferant zu Obst und Gemüse dienen kann? Und wo wir schon bei Ernährungsphysiologie sind: Auch das als Alternative zu Rapsöl genannte Sonnenblumenöl hat durch seinen hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren außerordentlich unerwünschte Effekte, was aber nicht erwähnt wird. Seid also besser vorsichtig mit Ernährungsratschlägen aus Backbüchern.

        Was ich allerdings positiv anmerken möchte, ist, dass die von mir ausprobierten Gebäcksorten (mit Ausnahme der Füllung der Nusshörnchen) tatsächlich nicht übermäßig süß schmecken. Das ist sicher zum Teil auch der etwas geringeren Süßkraft des Rohrohrzucker geschuldet, aber auch sonst sind die Zuckermengen in den Rezepten nicht sehr hoch, insbesondere, wenn man mit amerikanischen Rezepten vergleicht.

        Sehr gut gefallen hat mir, dass die Zutaten überwiegend unspektakulär und in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich sind. Natürlich gibt es auch die ein oder andere Ausnahme, ohne die es aber auch langweilig wäre. Eine sehr gute Mischung aus Einfachem und Besonderem jedenfalls und daher meiner Meinung nach gerade für Anfänger und Dorfmenschen wie mich sehr gut geeignet. Mein Vorhaben, nichts neu zu kaufen, hat einwandfrei geklappt, weil ich sowieso schon alles da hatte.

        Da ich außerdem in jedem Kochbuchreview ein Wort zu Palmöl verliere, will ich es auch diesmal tun: Im Vorwort erwähnt die Autorin die Problematik (Daumen hoch!) und auch den Konflikt, in den man gerät, wenn man versucht, völlig auf Palmöl zu verzichten. Sie schlägt daher vor, Margarine und andere palmölhaltigen Produkte sparsam zu verwenden und eher als Luxus anzusehen. Soweit super, aber wie sieht die Umsetzung aus? Nun, ich halte es für utopisch, ein palmölfreies, veganes Backbuch zu schreiben, das dennoch für eine große Zielgruppe interessant ist. Hier hat Brigitte Bach meiner Meinung nach den Spagat zwischen palmölfreien Rezepten, von denen es sehr viele gibt, und margarinehaltigen Rezepten sehr gut hinbekommen.

        Sehr toll finde ich außerdem, wie Brigitte Bach das vorgestellte Gebäck dekoriert hat. Alles ist sehr appetitlich angerichtet, aber dennoch so dekoriert, dass auch ich als Deko-Niete etwas Vergleichbares hinbekommen könnte. Dadurch wirkt das Buch nicht abgehoben, sondern sehr alltagstauglich. Außerdem schön: Brigitte Bach drängt sich als Person nicht in den Vordergrund. Nach einem Vorwort, was ich immer sehr sympathisch finde, tritt sie als Autorin zurück und die Rezepte in den Vordergrund. Das könnte auch anders sein, wie uns bestimmte vegane Kochbuchautoren schon gezeigt haben.

        Ausprobiert



        Zuerst habe ich die Schoko-Nougat-Gugelhupfe nachgebacken, wie ihr seht, nicht in einer Mini-Gugelhupfform (denn so eine besitze ich nicht), sondern in einer Muffinform. Eigentlich sollte man sie vor dem Aufbringen der Kuvertüre noch mit Marmelade überziehen, und das wäre auf jeden Fall eine gute Idee gewesen, denn ohne waren sie sehr trocken. Das Nougat hat man allerdings nicht herausschmecken können.



        Danach waren die Nusskipferl dran. Zielvorgabe waren Nusshörnchen, die außen etwa so aussehen wie Crossaints. Was rauskam, seht ihr selbst. Dass „nochmals etwas ausrollen“ mit „so dünn ausrollen wie möglich“ übersetzt werden sollte, konnte ich ja nicht ahnen. Geschmack: ok, mehr auch nicht. Sehr interessant und auch erfolgreich ist allerdings Brigitte Bachs Methode, Plunderteig durch das gemeinsame Verarbeiten von Hefe- und Blätterteig zu imitieren.



        Die Heidelbeeren im Maiskuchen habe ich kurzerhand durch Schokolade ersetzt. Die war nämlich noch da, und außerdem bin ich kein großer Fan von Obst in Kuchen. Etwas ungewöhnlich sind hier Maismehl und Reissirup als Zutaten, und das Dinkelmehl kann bei Bedarf auch durch eine glutenfreie Backmischung ersetzt werden. War mal was anderes, rechtfertigt aber meiner Meinung nach nicht das Geld für den doch recht teuren Reissirup.



        Als Letztes, gebacken gestern mit einer Freundin: Doppel-Nuss-Doppel-Schoko-Cookies. Als „süchtig machend“ sind sie beschrieben, und das trifft absolut zu! Ein echter Knaller. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Doch, eins noch: Packt die Kekse nach dem Auskühlen direkt in eine Plätzchendose. Bei mir waren sie heute Morgen leider schon gar nicht mehr so knusprig.

        Fazit


        Kaufen würde ich das Buch zum Preis von 17,95 Euro (für 40 Rezepte) vermutlich eher nicht. Meine Backversuche haben mich nicht wirklich überzeugt – zumindest nicht, solange so viele tolle Rezepte frei im Internet verfügbar sind. Die im Klappentext versprochenen „Klassiker“ habe ich nämlich vergeblich gesucht. Allerdings habe ich nun, da das Buch einmal da ist, schon Lust, die restlichen Rezepte auszuprobieren, insbesondere die mit Sahne und Cremes, denn sehr lecker sieht das alles auf jeden Fall aus! Und ein großer Kochbuchkäufer bin ich ja sowieso nicht, daher ist meine Kauf- oder Nichtkauft-Entscheidung vermutlich auch kein Maßstab, denn ich würde nur die wenigsten Bücher kaufen.

        Ein gänzlich anderes Fazit zieht Laura von "Tofuliebe".

        Wenn ihr euch eine eigene Meinung bilden wollt, könnt ihr das Buch natürlich entweder selbst kaufen oder aber auf „Leckeres in vegan“ gewinnen. Teilnehmen könnt ihr noch bis heute, 2. Februar, um Mitternacht.

        Infos zur Autorin


        Brigitte Bach kommt aus Österreich. Auf ihrem Blog „B.B.‘s Bakery“ teilt sie Rezepte für vegane Leckereien und eine Vielzahl von Backtipps.

        „Vegane Backträume“ von Brigitte Bach, 120 Seiten, ist im löwenzahn-Verlag zum Preis von 17,95 Euro erschienen.


        *Affiliate Link