Freitag, 31. Januar 2014

Vegan-Wednesday-Winterrezept: Apfelpunsch mit Ingwer


Toll. Jetzt habe ich diesen Punsch in den vergangenen Monaten schon viermal gemacht und es nie auf die Reihe bekommen, mal ein Bild zu machen. Und da ich jetzt keine Lust mehr habe, Ananassaft für das Originalrezept zu kaufen, habe ich ihn einfach in einen Apfelsaftpunsch umgewandelt (der war nämlich noch da, und zwar sogar der gute, selbstgepresste von meinen Großeltern). Ist auch regionaler als Ananas - diese Variante ist aber auch nur zu empfehlen! In jedem Fall passt der Punsch wunderbar zum Winterrezepte-Special vom Vegan Wednesday. An dem will ich jetzt übrigens endlich mal wieder regelmäßig teilnehmen. Der Beitrag für diese Woche ist schon geschrieben. Aber jetzt erst mal der Punsch. Btw: Der schmeckt auch ohne Alkohol.


Zutaten (für 8 kleine Tassen):
30 - 40 g frischer Ingwer
4 EL Zucker
200 ml Wasser
2 Zimtstangen
400 ml frisch gebrühter schwarzer Tee
800 ml Apfelsaft (oder 800 ml Ananassaft (nicht -nektar!) und 4 EL Orangensaft)
100 ml weißer Rum

Ingwer schälen und fein hacken. Zucker mit dem Wasser aufkochen, vom Herd ziehen, Ingwer und Zimtstangen zugeben und den Deckel auflegen. 15 Minuten ziehen lassen. Jetzt ist ein gute Zeitpunkt, den Tee aufzubrühen! Wenn die Viertelstunde um ist, Tee, Saft und Rum zu der Wasser-Zucker-Mischung geben, erhitzen (nicht kochen!) und alles durchsieben. In eine vorgewärmte Thermoskanne füllen.

Quelle: lecker 2/2006

Donnerstag, 30. Januar 2014

Give-Away: Matcha-Müsli von mymuesli


mymuesli kennt ihr vermutlich: den Online-Müslimixer, bei dem man sich aus den verschiedensten Bio-Zutaten ein eigenes Müsli zusammenstellen kann. Als ich vor einigen Jahren das erste Mal dort bestellt habe, war ich zwar auch schon von der Auswahl der Zutaten erschlagen (es gab so viel!), aber mittlerweile hat das Angebot an fertigen Müslimischungen einen ähnlichen Umfang erreicht. Laktosefrei, glutenfrei, vegan, zuckerfrei oder einfach nur lecker - es gibt so ziemlich alles. Mir ist bei den veganen Müslis vor allem das Matcha-Müsli* aufgefallen, und mymuesli war so nett, mir nicht nur eine Dose zum Verlosen für euch zur Verfügung zu stellen, sondern hat mir auch noch selbst eine zum Probieren geschickt. Mjamm!

Die Zutaten: Haferflocken, getrocknete Aprikosen, Walnusskerne, Pistazien, getrocknete Apfelstücke, Haferkleie, Dinkelvollkornmehl, 0,5% Matchatee, Rohrzucker, Reismehl, Meersalz und Maismalzsirup.

Für meinen Geschmack könnte etwas mehr Matchatee dabei sein, und auch mehr "Einlage" fände ich nett, aber insgesamt ist das Müsli eine runde Sache. Nicht zu süß, dafür sättigend. Ich mag's. Falls du auch probieren willst, hinterlass mir einfach bis einschließlich Montag, 3. Februar, einen Kommentar unter diesem Post, in dem du deine Mailadresse angibst und mir außerdem verrätst, welches der veganen Müslis* dein persönlicher Favorit ist. Durch das Hinterlassen eines Kommentars erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen (s. unten) einverstanden.


Teilnahmebedingungen:
  • Teilnahmeschluss ist Montag, der 3. Februar 2014.
  • Du hast einen Wohnsitz oder eine Adresse in Deutschland.
  • Du bist 18 Jahre alt oder hast, falls du jünger bist, die Einverständnis deiner/s Erziehungsberechtigten zur Teilnahme.
  • Du bist damit einverstanden, dass ich im Falle eines Gewinnes deine Adresse an mymuesli weitergebe, damit dir der Gewinn zugestellt werden kann.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Give-Away wurden mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt und kann nicht bar ausgezahlt oder in andere Produkte eingetauscht werden.
  • Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt und dann per Mail kontaktiert.
  • Wenn ich auf meine Benachrichtigung nicht innerhalb einer Woche eine Antwort bekomme, wird der Gewinn weiterverlost.

Update: Ich habe gelost...


... und gewonnen hat "Anonym" mit seinem/ihrem Kommentar:
Das Matcha Müsli klingt total lecker, ich mag es auch wenn nicht zu viel Einlage im Müsli ist.
Super lecker klingt auch das Kakaosplitter-Nuss-Müsli,
Schokomüslis ohne Zucker gibt es ja leider nicht so oft.
Liebe Grüße
Herzlichen Glückwunsch! Eine Mail habe ich schon rausgeschickt.


*Affiliate Link

Mittwoch, 29. Januar 2014

Ist Kokosöl besser als Palmöl?

Erbses Beitrag "Kosmetik ohne Palmöl finden" und die Kommentare dazu erinnerten mich daran, dass ich zu dieser Thematik noch eine Frage in die Runde werfen wollte, und zwar die nach den Alternativen zu Palmöl.

Was ist eigentlich das Problem mit Palmöl?


Aber bevor ich hierauf eingehe, vielleicht erst mal ein paar grundsätzliche Fakten zum Thema Palmöl. Palmöl (nicht zu verwechseln mit Kokosöl!) rückt in der letzten Zeit immer mehr in den Mittelpunkt der Kritik. Für seine Erzeugung wird Regenwald abgeholzt, Orang-Utans und andere Tiere verlieren ihre Lebensräume, und die indigene Bevölkerung wird gewaltsam vertrieben. Es komplett zu vermeiden ist schwierig, da es als preisgünstiges Fett mit guten Verarbeitungseigenschaften in sehr vielen Produkten enthalten ist: Margarine, Gebäck, Süßwaren und Fertigprodukte sind nur einige Beispiele für den Lebensmittelbereich. Explizit deklariert werden muss Palmöl dabei nicht, sondern versteckt sich z. B. hinter der Bezeichnung „ungehärtetes Pflanzenfett“. Palmöl ist außerdem in den meisten Wasch- und Putzmitteln, Kosmetika und Körperpflegeprodukten enthalten. Auf umweltblick.de gibt es eine unvollständige Liste mit palmölfreien Produkten. Weitere Hintergrundinformationen zum Thema (auch zu Biosprit, der ebenfalls Palmöl enthält, und zu der Frage, warum Bio-Palmöl keine Lösung ist) stellt Rettet den Regenwald e.V. zur Verfügung, und bei Cara auf „think. care. act.“ finden sich mehrere lesenswerte Artikel zum Thema Palmölvermeidung bei Lebensmitteln, bei Kosmetik und bei anderen Produkten des Alltags.

Was sind die Alternativen?


So. Palmöl ist also schlecht, und es ist in vielen Dingen enthalten, die man täglich verwendet, auch als Veganer, und hier sogar umso mehr, da Palmöl (ob direkt oder als Margarine) als Alternative zu Butter verwendet wird. An vielen Stellen lässt es sich vermeiden, siehe oben - aber sind diese Alternativen auch wirklich nachhaltig? Auffällig für mich war dabei immer, dass von den großen Organisationen wie Greenpeace und Rettet den Regenwald e.V. zwar auf die Problematik hingewiesen wird, dass aber nirgendwo explizit steht, was man denn in der heimischen Küche stattdessen verwenden soll.

Ok, Pflanzenöl im Rührkuchen. Klar. Aber das löst das Problem mit dem Mürbeteig nicht. Und irgendwas muss ja auch in den palmölfreien Cremes und Shampoos drinstecken, am besten ein Fett, das ähnliche Eigenschaften wie Palmöl aufweist (also geschmacksneutral und bei Zimmertemperatur fest). Die Zutatenliste von Wilmersburger bringt die Lösung: Kokosfett. Auch ich habe eine ganze Weile auf Kokosfett zurückgegriffen, z. B. beim Fetten von Kuchenformen und als Fett in verschiedenen Plätzchenteigen. Bis mich dann Zweifel beschlichen, was es eigentlich mit der Nachhaltigkeit von Kokosfett so auf sich hat. Wenn jetzt Kokosfett im großen Stil als Ersatz für Palmöl verwendet würde, was würde dann passieren? Also stellte ich Mailanfragen.

Ist Kokosöl besser als Palmöl?


Greenpeace antwortete folgendermaßen:
"Sollten Ölpalmplantagen durch Kokospalmpalntagen ersetzt werden, müssten Kokospalmen in großem Stil, in Monokulturen angebaut werden. Die dadurch verursachten Probleme - Brandrohdung und massiver Artenverlust, Belastung der Böden/Bodenerosion, Flächenkonkurrenz, Verlust der Ernährungssouveränität usw. - sind die gleichen, die auch bei Ölpalm-Monokulturen auftreten. Insofern würde eine Umstellung auf Kokosölproduktion an dieser Problematik wenig ändern und, sollte dieser Anbau zudem in Konkurrenz zu Ölpamlanbau stattfinden, die Zerstörung tropischen Regenwaldes noch beschleunigen."

Von Rettet den Regenwald e.V. erhielt ich diese Auskunft:
"Kokosöl ist oft von Kleinbauern. Es ist nicht ganz so schlimm wie die Ölpalmplantagen. Wir würden es aber nicht empfehlen, da es auch aus den Tropen kommt."

Zwei Quellen, eine Message: Kokosöl ist im derzeitigen Anbau nachhaltiger als Palmöl, weil es oft von Kleinbauern produziert wird. Sollte Kokosöl aber als tatsächliche Alternative zu Palmöl in vielen Bereichen verwendet werden, ändert sich an der Problematik rein gar nichts.

War wohl nix mit der Patentlösung, und es bleibt wie in so vielen Bereichen: Unser derzeitiges Konsumniveau ist nicht nachhaltig und ungesund. Da gibt es nichts schönzureden.

Montag, 27. Januar 2014

Rezension: "La Veganista" von Nicole Just


Nicole Justs Kochbuch "La Veganista"* habe ich letztes Jahr bei einem Gewinnspiel von Claudi gewonnen. Es war das Buch, das mich aus meiner Kochlethargie im Frühjahr gerissen und mich wieder für Ernährungsfragen begeistert hat. Umso schlimmer, dass ich mich bisher nicht zu einer ausführlichen Rezension aufraffen konnte. Aber jetzt!

Mit dem Untertitel „Lust auf vegane Küche“ setzt Nicole Just sich selbst ein hohes Ziel, finde ich: Für mich klingt es so, als wolle sie nicht nur Schon-Veganer begeistern, sondern auch Sympathisanten überzeugen, und zwar durch „100 leckere Rezepte von Frühstück bis Abendessen“.

Das Buchcover verrät dabei noch nichts über den Inhalt: Es ist mit Zeichnungen und nicht mit Rezeptbildern oder einem Bild der Autorin gestaltet. Insgesamt kommt das Buch sehr hochwertig daher mit seinem matten Hardcovereinband. Das Innere ist modern und seriös gehalten, und alle Rezepte sind mit appetitlichen Bildern versehen – etwas, das ich sehr liebe. So macht das Durchblättern gleich viel mehr Spaß. Ein großes Lob hier an René Riis für die Fotos! Wo ich gerade von Fotos spreche: Nicole Just hält sich sehr sympathisch im Hintergrund. Einige Bilder von ihr sind zwar zu sehen, und sie hat auch ein kurzes Vorwort verfasst, aber das Buch dient nicht der Selbstinszenierung als vegane Kochgöttin. Angenehm.

Was zum Kochen benötigt wird, ist auf den ersten Blick ersichtlich. Die Zutaten sind übersichtlich an der Seite aufgeführt, bei Bedarf unterteilt z. B. in „Für den Teig“ und „Für die Füllung“. Darunter sind jeweils die Personenzahl, für die das Rezept gedacht ist, sowie Zubereitungszeit und Nährwerte angegeben – außer der Personenzahl für mich eher uninteressant, aber kann ja auch nicht schaden. Fest jedes Rezept ist übrigens mit irgendeinem Tipp versehen, was den Austausch von Zutaten, Abwandlungs- oder Resteverwertungsmöglichkeiten angeht. Daumen hoch.

Im Großen ist das Buch folgendermaßen gegliedert:
  • Guten Morgen! Vegan frühstücken
  • Für vorneweg, zwischendurch und unterwegs
  • Satt und zufrieden: Hauptgerichte für jeden Tag
  • Aufgekocht! Vegan schlemmen
  • Hmm, süß! Desserts und Gebäck

Dem Ganzen vorgeschaltet ist noch ein „Serviceteil“ mit Tipps und Tricks aus der veganen Küche. Sehr informativ, das kann man nicht abstreiten, aber für meinen Geschmack etwas unübersichtlich, wenn man nur kurz etwas nachschlagen will. Am Ende folgen ein kurzer Glossar mit Infos zu einigen besonderen Zutaten (z. B. Kala Namak) und eine Auflistung aller Rezepte. Sie sind hier nicht nur alphabetisch, sondern auch nach Hauptzutaten sortiert. Perfekt, wenn man noch irgendetwas übrig hat und eine Verwertungsmöglichkeit sucht!

Was die Bildung unerwünschter Vorräte angeht, ist hier sowieso hervorzuheben, dass außer Kudzu und Guarkernmehl erfreulich wenig „abgehobene“ Zutaten verwendet werden. Seht mir hier nach, wenn ich nicht exotisch genug esse und nicht experimentierfreudig genug bin, aber ich mag es nicht besonders, vor dem Kochen erst einen Marathon durch die diversen Asia- und Bioläden der Stadt absolvieren und mein halbes Monatsgehalt dort ausgeben zu müssen. Das ein oder andere Besondere ist auch in „La Veganista“ dabei, z. B. Chiasamen, aber die Rezepte sind überwiegend mit leicht erhältlichen Zutaten nachzukochen. Das meiste gibt es im Supermarkt, ein Bioladen in der Nähe schadet aber auch nicht - und wenn man mal das ein oder andere nicht findet, sind auch oft Austauschmöglichkeiten angegeben.

Dennoch sind die Rezepte alles andere als langweilig. Ihren besonderen Charme gewinnen sie meiner Meinung nach dadurch, dass Altbekanntes auf neue Art und Weise zubereitet wird. Außerdem, und das ist für mich der Grund dafür, von diesem Buch so begeistert zu sein, sind nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Tomaten, Zucchini, Paprika und Rucola in den Rezepten zu finden. Nein, es kommen auch Steckrübe, Mairübchen, Brennnesseln, Rote Bete, Fenchel und Pak Choy zum Einsatz. Insgesamt sind die verwendeten Zutaten sehr vielfältig. Auch Sojaprodukte (Fleischersatz, Tofu oder Tempeh) und Seitan sind dabei. Nicole Just gelingt meiner Meinung nach also ein wirklicher Rundumschlag durch die vegane Küche, sowohl für Anfänger als auch für Vegan-Fortgeschrittene, die schon einiges ausprobiert haben. Der Hausmannskost-Einschlag, von dem die Autorin im Vorwort spricht, ist dabei deutlich, aber zumindest für mich ist das eher ein Pluspunkt. Ich esse gerne so, auch wenn mich der mehrfache Einsatz von Sojawürstchen, z. B. in einem Eintopf, jetzt nicht besonders überzeugt.

Auch der Süßes- und Gebäck-Teil ist abwechslungsreich. Hier finden sich Desserts, gebackene und auch ein Rohkostkuchen. Schade finde ich allerdings, dass beim Gebäck sehr oft auf Margarine zurückgegriffen wird. Nun ist im Vorwort zwar nicht von Umweltschutz die Rede, aber es wäre trotzdem nett gewesen, darauf zu achten. Aber gut, ich muss die Sachen ja nicht nachbacken, und allzu viele sind es sowieso nicht, sodass mein positiver Eindruck nicht allzu sehr getrübt wird.

Ausprobiert


Und jetzt das Wichtigste: Wie schmecken die Gerichte denn? Ich habe noch nicht so wahnsinnig viel nachgekocht, aber einiges eben doch, und teilweise habe ich die Gerichte auch in Bildern festgehalten:


Der Chiapudding war ganz nett, zusätzlich zu den Chiasamen kommen hier Cashewnüsse zum Einsatz, die fein püriert werden sollen. Das hat mit meiner Küchenausstattung (sprich: kein Hochleistungsmixer) leider nur bedingt gut geklappt, sodass das Ganze etwas wässrig wurde.



Der Rote-Bete-Salat war wirklich lecker und empfehlenswert. Mmmh.



Auch der gedünstete Pak Choy (bei mir ohne Koriander-Blumenkohl) hat mir sehr gut geschmeckt. Hier habe ich mich aber gefragt, wer das alles essen soll. Vier Pak Choys für vier Personen, dazu noch Reis und ein Kopf Blumenkohl? Fragwürdig. Auch, was die gleichzeitige Zubereitung der Pak Choys in einer einzige Pfanne angeht…
Edit: Nicole Just merkte an, dass mein Pak Choy deutlich zu groß war. Also mein Fehler.



Dasselbe Problem mit den Portionsgrößen bei den Teufelskartoffeln mit Rucola. Geschmacklich haben sie nicht nur mich, sondern auch Sebi absolut überzeugt, aber 1 Pfund Kartoffeln, 240 g Kichererbsen und ein Bund Rucola waren für uns beide einfach viel zu viel.



Sehr großzügig bemessen waren die Mengen außerdem bei den Pizzaknödeln, hier hätte unserer Meinung nach fast die Hälfte gereicht. Zusätzlich sahen sie zumindest bei uns aus wie ein Unfall, s. Foto. Sebi fand sie grauenvoll, ich eigentlich ganz lecker, aber der Knaller waren sie jetzt nicht.

Ebenfalls nicht fotografierwürdig war mein Resultat der Buchweizenpfannkuchen mit Linsen-Aioli-Füllung, die ich jetzt schon zweimal gemacht habe. Ich finde sie sehr lecker, und hier passten auch die Mengen, aber ich kriege sie einfach nicht aufgerollt. Zum Glück ist es den Geschmacksnerven ja egal, wenn man sie statt als Rolle als platten Fladen mit der aufgestrichenen Füllung verzehrt. Warum in der Mayonnaise allerdings Guarkernmehl verwendet wird, erschließt sich mir nicht; bei mir wird sie immer von selbst fest.

Fazit


Ich liebe dieses Buch einfach, trotz der bisher etwas durchwachsenen Ergebnisse. Es liegt gut in der Hand, ich blättere total gerne darin und schaue mir die Rezepte an. Zum großen Teil liegt das wohl daran, dass ich die meisten der verwendeten Zutaten gerne esse und die Rezepte meinem Kochstil entsprechen. Hätte ich es nicht gewonnen, wäre es wohl tatsächlich eins der wenigen Kochbücher gewesen, die ich mir selbst gekauft hätte – und das will etwas heißen, denn selbst gekauft habe von meinen acht veganen Kochbüchern (ja, ich habe wirklich nur so wenige!) bisher nur drei und gerade auch kein einziges auf meiner Wunschliste. Es hilft allerdings, bei den Zutatenmengen das Hirn einzuschalten, denn hier passt manches wirklich hinten und vorne nicht.

Leseprobe (mit einigen Rezepten)
Trailer

Über die Autorin


Nicole Just lebt und arbeitet in Berlin. Wenn sie gerade nicht an ihrem Blog schreibt oder Kochbücher herausbringt, gibt sie Kochkurse oder krendenz mit Mund|Art|Berlin vegane Köstlichkeiten.


„La Veganista“, 192 Seiten, wird vom Verlag Gräfe und Unzer (GU) herausgegeben und ist zum Preis von 16,99 Euro erhältlich.

* Affiliate Link

Samstag, 25. Januar 2014

Hell Bunny: Himbeer-Vanille-Likör


Hier seht ihr das Weihnachtsgeschenk von einer Kollegin: eine Flasche mit Hell-Bunny-Geschenkband. Der Inhalt: Himbeer-Vanille-Likör. Letzte Woche habe ich ihn dann ausprobiert und für sehr lecker befunden. Die nächste Portion ist schon angesetzt - eine prima Verwertungsgelegenheit für den Wodka aus dem Use Up Along.

Zutaten:
300 g TK-Himbeeren
120 g Zucker
1 Vanilleschote
500 ml Wodka

Himbeeren, Zucker und Vanilleschote in ein verschließbares Glas geben und mit dem Wodka aufgießen. Das Glas verschließen und an einem hellen Ort ca. 4 Wochen ziehen lassen. Dabei hin und wieder schütteln. Danach absieben und in eine saubere Flasche füllen.


Quelle: Chefkoch

Mittwoch, 22. Januar 2014

Hokuspokus Fidibus, einmal schwarzer Kater! {Hallo, Moritz!}



Wir sind wieder komplett, der Pelztierplatz in unserem Haushalt ist neu belegt, und im Flur liegen schon wieder Haare und Katzenstreu: Am Sonntag kam Moritz zu uns, schon ein alter Herr mit seinen etwa 20 Jahren. Ihm fehlt ein Auge, auf dem anderen ist er blind, und er hört nur noch extrem wenig, was die Kommunikation mit ihm etwas schwierig gestaltet, aber im Schmusen ist er ein echter Profi!

Mittlerweile hat er sich auch räumlich etwas eingelebt. Die ersten paar Tage waren doch sehr schwierig und von vielen Kollisionen mit Wänden und Möbeln geprägt. Armer Kerl. Aber nun erkundet er täglich ein zusätzliches Zimmer der Wohnung, hat seinen Lieblingsplatz vor dem Ofen im Wohnzimmer entdeckt, findet zuverlässig Toilette und Futternäpfe und hat auch schon mehr als deutlich gemacht, dass er es nicht schätzt, gebürstet zu werden.

Wir brauchen sicher noch einige Zeit, um uns aneinander zu gewöhnen, aber er hat auch Sebis Herz im Sturm erobert. Und wenn der kleine Moppel auf dem Wohnzimmerteppich schnarcht, so wie jetzt gerade, kann man ihn einfach nur liebhaben. Willkommen, Moritz! Wir hoffen, du bleibst eine Weile bei uns.

Samstag, 18. Januar 2014

Round up zum Use Up Along 2014, Etappe 1: Bestandsaufnahme


Da sind sie: die Bestandsaufnahmen der Teilnehmerinnen am Use Up Along 2014! Falls noch jemand einsteigen möchte, ist das bis zum 5. Februar problemlos möglich. Ein paar Tage später gibt es dann auch einen Sammelpost mit den Zwischenständen. Aber jetzt erst mal die Ausgangs"werte":


Erste Teilnehmerin am Start war Rose von "Rose kocht vegan!". Unter dem angegebenen Link findet ihr alle Bilder zur Aktion (das hier ist nämlich nur ein Teil der Vorräte). Eine Liste gibt es extra. Roses großes Problem sind Dopplungen. Das ist nun tatsächlich einmal etwas, mit dem ich nicht so große Probleme habe. So ziemlich das einzige aber auch...



Auch Salka von "Bissen für's Gewissen" weiß von übervollen Vorratsschränken zu berichten. Zwecks Erlangung von Übersichtlichkeit hat Salka alle ihre Vorräte in einer Liste aufgeführt (allerdings die Backzutaten und Gewürze ausgespart). Das sieht tatsächlich beeindruckend aus. Was die Sachen auf dem Bild rechts unten angeht, wäre ich aber sicher ganz vorne mit dabei, den Bestand zu reduzieren...



Wirklich übersichtlich ist elbmöhres Auflistung ihrer auszubrauchenden Lebensmittel. Das, was ihr auf dem Bild seht, ist nämlich wirklich schon alles! Respekt.



Jenny hat da schon mehr zu tun (wenn auch ihr Bild vollständig ist - und solange noch alles auf ein Foto passt, kann es noch gar nicht sooo viel sein, finde ich!). Die Farbgestaltung ihrer Liste zeigt aber, dass sie beim Aufbrauchen auch schon ganz schön weit gekommen ist.



Tanja von "Her mit dem Grünzeug!" ist noch auf der Suche nach Rezeptvorschlägen für Okraschoten und Jackfruit in Lake. Auf ihrem Bild fehlt der Inhalt des Tiefkühlschranks, aber auch hier sieht alles recht übersichtlich aus!



Frau Schulz vom gleichnamigen Blog musste feststellen, dass ihre guten Vorsätze von der Aufbrauchaktion letztes Jahr offensichtlich nicht allzu lange angehalten haben. Hier seht ihr die Abteilung "Süßes und Backkram". Sehr gespannt bin ich vor allem auf die Aufbrauchideen für 6 Kilo Salz...



Jessi von "Be veggie - going vegan" bereitet gerade einen Umzug vor, und das sieht man ihre Vorräten auch an. Das sieht absolut aufbrauchbar aus, wie ich finde.



Natalie von "Essen. Leben. Leben lassen." hat im November eine Großbestellung bei Alles vegetarisch getätigt und hat jetzt mit den Auswirkungen zu kämpfen (daher auch der ganze Fleischersatz). Ansonsten sieht mir das Ganze vor allem nach viiiel Tee aus - im Winter sicher nicht das Schlechteste, was einem passieren kann.



xiaoying von "ko.n.s.um" dagegen muss sich mit den vielen Zutaten auseinandersetzen, die sich durch ihre Kochbuchchallenge angesammelt haben. Hier seht ihr einen Teil der Vorratskammer. Sehr hübsch sind auch die vielen Flaschen voller Hülsenfrüchte usw. (hier leider nicht im Bild, sondern auf ihrem Blog zu bestaunen).



Gourmande von "Gourmandises végétariennes" ist mit zwei Tischen voller Vorräte am Start. Sie geht die Sache sehr strukturiert als Jahresprojekt mit Wochenplänen an. Rezeptvorschläge sind gern gesehen!



Verena von "Soulfood Giesing" kämpft außer mit diesem Haufen an Lebensmittel auch noch mit eingefrorenen Resten aus dem Gefrierfach, die sich leider nicht von selbst essen. Wie bekannt mir das vorkommt...


Ohne Foto, dafür mit sehr ausführlicher Liste dabei ist Missy Cookie von Cookies&Style.



Hier seht ihr einen Teil der Vorräte von Frl.Fröstelig vom gleichnamigen Blog. Viele Sachen kamen mir so bekannt vor... Die Liste könnte fast meine eigene sein!



Natalie von "essen & l(i)eben"ist ebenfalls mit einem Post dabei. Sie listet insbesondere ihre kritischen Lebensmittel auf, eine vollständige Liste gibt es aber ebenfalls.



Und hier noch der Beitrag von meiner Wenigkeit. Auch bei mir fehlt noch das ein oder andere, vor allem Sachen aus dem Gefrierschrank, aber auch noch andere Kleinigkeiten. Wie ihr seht, habe ich noch einiges vor mir...

Dienstag, 14. Januar 2014

Mit Zyklustee gegen PMS


Seit ich vor zwei Jahren die Pille abgesetzt habe, habe ich mit PMS zu tun: In der letzten Zykluswoche bin ich aggressiv, niedergeschlagen und habe außerdem mit Wassereinlagerungen zu kämpfen. Mit Hormonen waren zwar andere Dinge deutlich schlimmer (ein Grund, warum eine hormonelle Verhütung für mich nicht mehr in Frage kommt), aber angenehm ist das so dennoch nicht - auch wenn ich mehr als dankbar bin, dass sich die Beschwerden während meiner Periode auf ein wenig Bauchzwicken ab und an beschränken.

Um die PMS-Beschwerden zu lindern, trinke ich seit über einem Jahr meine Zyklustees. Ich bilde mir ein, dass sie zumindest gegen die Niedergeschlagenheit helfen, denn wenn ich das Trinken mal vergesse, ist sie deutlicher spürbar. Und selbst, wenn es nur ein Placebo-Effekt sein sollte: Ich liebe Kräutertee und die Wärme, die er insbesondere im Winter spendet. Allein das ist es also schon wert.

Zutaten für die 1. Zyklushälfte (ab Beginn der Blutung):
Himbeerblätter
Rosmarin
Salbei
Beifuß
Holunderblüten

Zutaten für die 2. Zyklushälfte:
Brennessel
Schafgarbe
Frauenmantel

Für jeden Tee werden die Kräuter zu gleichen Gewichtsanteilen gemischt, also für Tee 1 zum Beispiel je 10 g von jeder Zutaten und für Tee 2 je 15 g). Jeweils ein Teelöffel der Teemischung wird dann mit heißem Wasser aufgegossen, zehn Minuten ziehen gelassen und dann getrunken, am besten drei Tassen über den Tag verteilt.

Alle Kräuter (bis auf die Brennessel, die wassertreibend wirkt) wirken sanft auf den Hormonspiegel ein und sollen dadurch den Zyklus stabilisieren. Daher werden die Tees auch bei Kinderwunsch empfohlen, insbesondere der Tee für die 2. Hälfte. In der Schwangerschaft sollten die Tees nicht weiter getrunken werden, weil einige Kräuter hier unerwünschte Wirkungen haben können, insbesondere auf die Gebärmutter.

Ihr bekommt die Kräuter in der Apotheke, im Internetversandhandel oder evtl. auch im Bioladen oder Reformhaus. Einige der Kräuter habe ich auch schon bei Karstadt gesehen. Manche Apotheker mischen die Tees sogar für euch an.

Sonntag, 12. Januar 2014

Use Up Along 2014, Etappe 1: Meine Aufbrauchliste


Ach herrje. Da hatte ich nach dem Use Up Along letztes Jahr gedacht, dass es diesmal ja gar nicht so schlimm werden könnte, und lag komplett falsch. Am Ende war der ganze Küchentisch voll mit Lebensmitteln, die aufgebraucht werden wollen... Mal sehen, wie weit ich in den nächsten Wochen komme. Einige Ideen habe ich zumindest schon.

Wenn ihr auch beim kollektiven Lebensmittelaufbrauchen mitmachen wollt, seid ihr herzlich dazu eingeladen. Hier findet ihr alle Infos.


Meine Liste:

Speisekammer
7 6 Dosen Weihnachtsplätzchen
5 Päckchen Lebkuchen (à 300 g) foodsharing.de
2 Früchtebrote foodsharing.de
1 Päckchen Zwieback Tiramisu
Walnüsse
Marzipan mit Zartbitterschokolade überziehen
Thunfisch
Haselnussfüllung für Gebäck Nussschnecken
2 Sojapasteten foodsharing.de
Lebkuchenchutney mit Kartoffelspalten aus dem Ofen
BBQ-Soße Buffalo Cauliflower Snack
Rohkost-Pitabrot
Polenta Polenta-Nuss-Schnitten, Polenta-Kartoffel-Ofenbratlinge, Polenta-Pfannkuchen
Hirse zu Minestrone mit dicken Bohnen
Saure Gurken
Rauchsalz mit Kollegin teilen
Buchweizenmehl Buchweizenpfannkuchen
Kichererbsenmehl
Grieß
2,5 kg Brotbackmischung
1 Vollkorn-Blitzbrot im Glas
1 Glas Sauerkraut Erbsenbrei mit Sauerkraut
3 Gläser Rotkohl
1 kg Mehl, Type 550
1 große Schüssel voll Kartoffeln

Küchenschrank
2 angebrochene Päckchen Zwieback Tiramisu
Spearmint-Öl
Rosenwasser Payesh
kleines Fläschchen Olivenöl
Sojamedaillons foodsharing.de
Vollkornnudeln
Grafschafter Goldsaft
Noriblätter Sesam Seitan Somen
Roggenvollkornmehl
Karamell-Matcha als Shake mit Sojamilch und Banane
Maismehl
Cornflakes
Hartweizenmehl Pasta
Dinkelmehl
Sahnesteif meiner Mutter geben
Kala Namak Kichererbsenrührei
2,5 Tütchen Weinsteinbackpulver
Rohrohrzucker
Kräuteressig
Rotweinessig

Kühlschrank
Kokosmus Raspberry Coconut-Oat Macaroons
Carob-Sirup
Ahornsirup Brownies
Reisessig
Reissirup
Mandelmus
Amarena-Kirschen
Räuchertofu an Kollegin verschenken
Apfelmus
Tahini
getrocknete Tomaten an Freundin verschenken
Marzipan (angebrochen) mit Zartbitterschokolade überziehen
frischer Meerrettich
frischer Ingwer

Tiefkühlfach
Rinderfilet
3 Dosen Wirsing
2 Dosen Mangold Minestrone mit dicken Bohnen
1 Stück Kräuterbutter
4 Hamburgerbrötchen
3 Gläser Seidentofu (je 90 g)
1 Ben & Jerry's
Tempeh
5 Dosen Suppe
1 Dose Spinat

Gewürze
Italienische Gewürzmischung
Chinesische Gewürzmischung
getrocknete Chilischoten
scharfe Gewürzmischung

Getränke
Wodka
Whiskey
Himbeer-Vanille-Likör

Freitag, 10. Januar 2014

Update: Vegane Blogliste

http://twoodledrum.blogspot.de/p/vegane-blogs.html

Nach einem halben Jahr wurde es mal wieder Zeit: Ich habe meine Liste deutschsprachiger Veganblogs durchforstet, nicht mehr aktive Blogs entfernt und solche, die ich im Juni rausgenommen hatte, auf denen aber mittlerweile wieder gepostet wird, wieder aufgenommen.

Wenn ihr selbst einen solchen Blog betreibt und noch nicht auf der Liste seid oder andere Linktipps für mich habt, dann immer her damit! Ihr könnt entweder hier oder direkt unter der Liste kommentieren oder mir eine E-Mail an twoodledrum[ät]gmx[punkt]de schicken.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Schneebälle (Pralinen aus Nussmus und Amaranth-Pops)


Vor Kurzem habe ich bei Jenny auf "Kochen, Backen, Leben" ein Paket mit Rohkostpralinen, Rohkostbrot und rohem Kokosmus gewonnen. Erstere haben mich nicht sooo überzeugt, obwohl sie ganz lecker waren, Zweiteres hab ich noch nicht probiert, aber das Kokosmus habe ich angebrochen, kurz nachdem es bei mir angekommen war. Es ist in diese Schneebällchen gewandert, für die ich ein Rezept auf Chefkoch gefunden habe (bzw. korrekter: von einer Freundin empfohlen bekam).


Zutaten:
100 g Kokosmus
60 g helles Mandelmus
30 g Agavendicksaft
40 g gepuffter Amaranth
evtl. Kokosraspel

Kokosmus im Wasserbad schmelzen, falls es zu hart sein sollte. Mit Mandelmus und Agavendicksaft verrühren, dann den gepufften Amaranth einarbeiten. Die Masse zu Bällchen formen, evtl. in Kokosraspeln wälzen (bei mir ging das nicht, die Kugeln waren zu trocken) und gut gekühlt servieren.

Samstag, 4. Januar 2014

Neue Mitbewohner: Hoppli und Hoppla

Hoppli

Wahnsinn, dass es jetzt schon fast zwei Monate her ist, dass wir unser Katerchen gehen lassen mussten. Die Wohnung ist immer noch leer und kalt ohne Vincent. Aber zumindest im Garten ist etwas Leben: Kurz vor Vincents Tod sind zwei Stallhasen zu uns gekommen, oder richtiger: Eigentlich waren sie schon die ganze Zeit da. Aber seitdem sind es unsere Hasen.

Sie sind sozusagen vom Vorbesitzer des Hauses übrig geblieben. Übernommen haben wir sie als zwei Rammler und als solche auch am Montag vor Weihnachten zum Tierarzt zum Kastrieren gebracht. Mit nach Hause genommen habe ich dann einen kastrierten Rammler und eine unkastrierte Häsin. Sebastian meinte, das würde auch ihre Zickigkeit erklären... Während Hoppla, der Rammler, sich nämlich sehr gern streicheln und kraulen lässt, fährt Hoppli, die Häsin, gerne mal die Krallen aus und schlägt beim Füttern nach unserer Hand. Tsss.

Hoppla

Betonen möchte ich übrigens, dass Sebi die Namen vergeben hat - ich habe damit nichts zu tun! Momentan wohnen die beiden noch in ihren alten Käfigen und werden bei gutem Wetter abwechselnd in einen kleinen Freilauf gesetzt (auch wenn ich zugeben muss, dass ich echt Angst vor Hoppli und ihren Krallen habe und sie nur ungern auf den Arm nehme). Derzeit zäunen wir aber den alten Hundezwinger neben dem Haus mit Hasendraht ein. Dann fehlt noch die Rückwand aus Holz, um Zug abzuhalten, und danach können die beiden dann in ihren größeren Dauerauslauf umziehen. Drückt uns die Daumen, dass die Vergesellschaftung in ein paar Wochen klappt!

Mittwoch, 1. Januar 2014

Use Up Along 2014 - kollektives Lebensmittelaufbrauchen


Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen! Seid ihr gut reingekommen? Ich auf jeden Fall - gestern gab es Raclette, und heute haben wir den Großteil des Tages auf der Couch verbracht. Aaaah. So gut. Aber der Ernst des Lebens beginnt wieder, und wenn bei mir auch nicht mit Arbeit, so doch mit Entrümpeln. Überhaupt eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, aber der Beginn eines neuen Jahres bietet sich dafür natürlich ganz besonders an. Und was liegt für einen Foodblog näher, als sich auch mal mit den Inhalten des Vorratsschrankes zu beschäftigen? Noch dazu macht das Aufbrauchen kollektiv gleich doppelt so viel Spaß, und daher kündige ich ihn stolz an: den

Use Up Along 2014!

War er 2013 noch auf Bloggerinnen beschränkt, so können dieses Jahr ausdrücklich alle dabei sein, ob mit oder ohne Blog. Ihr könnt entweder heimlich mitmachen oder, und das fände ich schöner, mir eure Bilder schicken, und zwar bis zu folgenden Daten:

15. Januar: ein Foto von all euren Lebensmitteln, die ihr aufbrauchen wollt - hier geht es zur Bildersammlung.

5. Februar: Zwischenstand.

26. Februar: den Endstand mit allen (oder auch keinen?) Resten.

Zum Wochenende fasse ich dann jeweils alle Fotos zu einem Sammelpost zusammen.

Eure Lebensmittel müssen dabei nicht vegan oder auch nur vegetarisch sein, denn das sind meine auch nicht alle - wie auch, wenn man mit einem Omni zusammenlebt? Jede/r ist herzlich eingeladen, mitzumachen.

Dabei könnt ihr gern alles zeigen, was ihr aufbrauchen wollt. Eher nicht gemeint sind Dinge, die ihr sowieso nachkauft, sobald sie alle sind, sondern eher die "Ladenhüter" im Vorrats- und Kühlschrank, die es bisher noch nicht auf den Teller geschafft haben.

Sendet mir einfach zu jedem Termin eine Mail mit einem Foto an twoodledrum[ät]gmx[punkt]de. Ihr könnt auch gerne zum 5. Februar noch einsteigen.

Extra für Blogger(innen):
Wenn ihr einen Blog habt, seid ihr aber natürlich auch herzlich eingeladen, mehr zu euren Lebensmitteln zu schreiben und für die Aktion zu werben! Wenn ihr mir zu eurem Foto den Link mitmailt, verlinke ich euch gerne. Das Logo von oben könnt ihr euch gern mitnehmen.

Und hier die Beiträge vom letzten Jahr:
Etappe 1 (Bestandsaufnahme)
Etappe 2 (Ideen)
Etappe 3 (Zwischenstand)
Endstand