Sonntag, 7. Dezember 2014

{Adventskalendertürchen 7} Natalies Mozartkugeln


Natalies Blog "Essen. Leben. Leben lassen." ist mir beim letzten Use-Up-Along aufgefallen, und seitdem lese ich dort gerne mit. Und das heutige Rezept ist für mich als Schokoladenliebhaberin wundervoll geeignet! So ein Probierunfall hätte mir auch passieren können...


Hallo zusammen,
ich bin Natalie – vielleicht kennt mich der/die ein oder andere Leser*in ja von meinem veganen Foodblog "Essen. Leben. Leben lassen." – und freue mich, heute das 7. twoodledrum-Adventskalendertürchen für euch öffnen zu dürfen. Als Carola mich fragte, ob ich vielleicht Lust hätte, ein Rezept mit euch zu teilen, musste ich nicht lange überlegen, denn in den vorangegangenen Jahren habe ich den Adventskalender immer ganz gespannt verfolgt. Da ist es natürlich etwas ganz Besonderes, nun auch ein Teil davon sein zu dürfen! Das Motto - "Geschenke aus der Küche" - sagte mir sofort zu, denn ich gehöre tatsächlich zu den Menschen, die gerne mal Kulinarisches oder anderes Selbstgemachtes verschenken. Dieses Jahr wird es für meine Lieben unter anderem Mozartkugeln geben. Die Österreicher*innen unter euch werden dieses leckere Konfekt aus Marzipan (mit oder ohne Pistazien), Nougat und Schokolade sicherlich kennen, alle anderen sollten es auf jeden Fall mal probieren – wie ich sie hergestellt habe, zeige ich euch hier.



Mozartkugeln


Für ca. 30 Mozartkugeln benötigt ihr:

Für den "Kern":
10 g Pistazien (ungesalzen, geschält gewogen)
20 g Marzipan

Für die 2. Schicht:
175 g veganes Nougat (das dunkle von Ruf ist vegan)

Für die 3. Schicht:
350 g Marzipan

Für die äußere Schicht:
200 g vegane Zartbitterkuvertüre
1 EL Öl
20 g gehackte Pistazien

Pistazien in der Küchenmaschine fein mahlen. Nach und nach in die 20 g Marzipanrohmasse einkneten, bis sie homogen und nicht mehr krümelig ist. Daraus rund 30 Kugeln in der Größe von (großen) Erbsen formen.

Nougat zwischen zwei Frischhaltefolien platzieren und mithilfe eines Nudelholzes 4 mm dick ausrollen. In so viele Stücke, wie grüne Marzipan-Pistazien-Kugeln da sind, teilen und diese kugelförmig mit dem Nougat umhüllen (Überlappungen sind besser als eine zu knappe Kalkulation, dann artet es nämlich in nerviges Zuppeln und Zerren aus ;)). Möglicherweise schmilzt das Nougat dabei ein bisschen an, das ist aber nicht weiter schlimm.

Nun das Marzipan ebenfalls zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie ausrollen und in eine Dicke von ungefähr 4 mm walzen. In die gewünschte Anzahl teilen und die Nougatkugeln mit Marzipan ummanteln, sodass wiederum eine Kugel entsteht.

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, in eine Tasse geben und mit 1 TL geschmacksneutralem Öl vermischen.

Die Kugeln auf Zahnstocher aufspießen und komplett (die Kugel, nicht den Zahnstocher) in die Schokolade eintauchen. Nun die Schokolade durch vorsichtiges Drehen noch etwas abtropfen lassen, mit ein paar Pistazien bestreuen und mit dem Zahnstocher zum Trocknen z.B. auf halbierten Orangen, Styropor oder einem speziellen Cakepop-Ständer festpinnen. Seid kreativ. Ich habe vier Orangenhälften auf einem großen Teller platziert, sodass sich die Kugeln nicht berühren, aber gleichzeitig tropfende Schokolade "aufgehalten" wird.

Nach dem Trocknen vorsichtig vom Zahnstocher lösen und die Kugeln am besten irgendwo verstecken, damit man nicht alle auf einmal "probiert", bevor man zum Verschenken kommt. Letzteres ist uns nämlich passiert, so dass ich mich nun noch mal in die Küche stellen werde.
Verpacken könnt ihr die Pralinen in Zellofanpapier mit Schleifchen und (selbstgebasteltem) Geschenkanhänger oder auch in einem hübschen Glas.

Ich hoffe, euch hat das Rezept gefallen und ihr habt noch einen wunderschönen 2. Advent sowie einen guten Start in die nächste Woche!

Kommentare:

  1. Boah, wie lecker, ich LIEBE Mozartkugeln, seit ich als Kind Urlaub in Salzburg gemacht habe. Ich bin eigentlich keine Pralinenqueen, sondern eher eine Frau fürs Grobe, aber das werd ich doch vielleicht mal ausprobieren. ;-)

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  2. O M G ! Wie lange warte ich schon auf ein super Rezept für Mozartkugeln?! Natürlich auch aus dem Grund, weil ich selbst zu faul war mir eines auszudenken ;-)

    Werden auf jeden Fall nachgemacht!

    LG,
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  3. Wahnsinn! Ich liebe Mozartkugeln, ich fürchte nur, ich bin zu faul das nachzumachen :(

    Liebe Grüße
    Angie

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