Sonntag, 14. Dezember 2014

{Adventskalendertürchen 14} Claudias und Emmanuels Granatapfel-Minz-Sirup


Und schon wieder Wiederholungstäter! Letztes Jahr gab es vom Bloggerteam von "Hüpfgemüse" Kürbisschiffchen mit Zimtstreuseln und Apfelchutney. Und dieses Jahr ist was Süßes dran!


Hallo ihr Lieben und einen entspannten dritten Advent, wünschen wir euch! Wir sind Emmanuel und Claudia, wir bloggen auf hüpfgemüse.de seit zwei Jahren über veganes Essen (und manchmal Trinken...). Als Carola gefragt hat, ob wir dieses Jahr wieder bei ihrem Adventskalender mitmachen wollen und das Thema „Geschenke aus der Küche“ verraten hat, mussten wir erstmal ein wenig überlegen. Aber dann kam ganz plötzlich die Idee, einen Granatapfel-Minz-Sirup zu machen. Granatäpfel mögen wir eigentlich ganz gerne, aber sind immer etwas zu faul, um diese ganzen Kerne aus ihrer Schale zu lösen und dann hab sind da noch Erinnerungen an laute roter Flecken auf einer weißer Tischdecke...

Nun ja, der Sirup macht an dieser Stelle also etwas Arbeit, aber es lohnt sich. Wir haben diesmal die Granatäpfel halbiert und die Kerne unter Wasser gelöst, die feinen weißen Häuten schwimmen dann oben und lassen sich rausfischen, die Granatapfelkerne sinken auf den Boden der Schüssel. Ganz ohne rote Spritzer!


Granatapfel-Minz-Sirup


Zutaten:
2 Riesen-Granatäpfel (die waren so groß wie Grapefruits), alternativ 3 „normale“
1 Handvoll frische Minzblätter
600 Gramm Zucker

Die Granatapfelkerne in einen Topf geben und mit Wasser etwa 2 cm bedecken, aufkochen lassen und eine gute Viertelstunden köcheln lassen. Danach die Kerne mit dem Wasser durch eine Flotte Lotte passieren. Das dauert, ihr braucht etwas Geduld, nach einer Zeit sind aber wirklich fast nur noch die kleinen, weißen Kerne übrig. Den roten Saft lasst ihr nochmal mit den kleingezupften Minzblättern aufkochen und dann über Nacht ziehen. Am nächsten Tag wird er durch ein feines Sieb gegeben. Zur Orientierung: wir hatte jetzt etwa 600 ml Flüssigkeit und haben ein 1: 1 Verhältnis von Zucker zu Flüssigkeit verwendet. Wenn ihr weniger oder mehr Saft habt, reduziert den Zucker dementsprechend.
Jetzt kocht den Granatapfelsaft mit dem Zucker auf und lasst ihn etwa 1 Minute sprudelnd kochen. Längere Kochzeit führt dazu, dass der Sirup eher fester wird.
Den Sirup noch heiß in Flaschen füllen, die zuvor mit kochenden Wasser ausgespült wurden. Insgesamt hatten wir etwa einen Liter.
Der Sirup schmeckt etwas herb nach den Granatäpfel, durch die Minze aber doch frisch, das passt besonders gut zu Sekt!

Jetzt wünschen wir euch noch eine frohe Adventszeit und viel Spass in der Küche beim Zubereiten der ganzen Geschenke!

1 Kommentar:

  1. Was für eine tolle Geschenkidee und mal was anderes als Kuchen im Glas und Co. (;

    Liebe Grüße und einen schönen 3. Advent,

    Johanna

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