Dienstag, 18. November 2014

Vegane Honigkuchen


Normalerweise bin ich ja kein Freund davon, schon vor Totensonntag mit der Weihnachtsbäckerei zu beginnen. Bei diesen Honigkuchen ist das allerdings nötig, denn sie brauchen eine Weile, um durchzuziehen. Das Rezept meiner Oma, das ich letztes Jahr veganisiert habe, ist gleichzeitig mein Beitrag zur Weihnachtsbäckereiblogparade (was die deutsche Sprache doch für Möglichkeiten bietet...) auf RundumVegan, bei der ihr noch bis zum 30. November mitmachen könnt.

Zutaten (für zwei Bleche):
125 g Zucker
500 g Agavendicksaft
65 g Zitronat
1/2 Bio-Zitrone, davon die abgeriebene Schale
1 EL Zimt
1/2 EL gemahlener Ingwer
1/2 EL gemahlener Kardamom
Ersatz für 2 Eier, angerührt mit No-Egg-Eiersatzpulver
1 kg Mehl, Type 405
6 gestrichene TL Backpulver
125 g gemahlene Mandeln
8 g Pottasche
150-200 ml Wasser

für den Guss:
300 g Puderzucker
etwas lauwarmes Wasser

Zwei Bleche mit Backpapier belegen und Ofen auf 160°C (Umluft) vorheizen.
Zucker und Agavendicksaft in einer großen Schüssel verrühren, Zitronat, Zitronenschale und Gewürze unterrühren, Eiersatz und Mandeln unterrühren. Mehl sieben und mit Pottasche mischen, nach und nach unter den Teig rühren. Immer, wenn der Teig zu fest wird, um ihn auf dem Backblech auszurollen, etwas Wasser ergänzen und so die Konsistenz einstellen. Ca. 30 Minuten backen.
Aus gesiebtem Puderzucker und lauwarmem Wasser einen zähflüssigen Zuckerguss erstellen und auf den noch warmen Honigkuchen verteilen. Wenn der Guss fest geworden ist, in Quadrate oder Dreiecke schneiden und einige Wochen ziehen lassen, z. B. in einem gusseisernen Topf mit Deckel.

1 Kommentar:

  1. mmmh, die sehen lecker aus. Vielleicht probiere ich den auch mal...
    Bei mir ist das befüllen und basteln des veganen Adventskalenders bisher noch die einzige Weihnachtsvorbereitung. Bin eh erstaunt, wie früh viele schon anfangen Weihnachtsdeko im/am Haus anzubringen....

    Grüßle, Jessi

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