Dienstag, 11. Februar 2014

Linktipps: Gedanken zum Sparen, Aufbrauchen und über die Zeit

Der Januar ist traditionell der Monat des Nachdenkens und der Neuanfänge, scheint mir. Zumindest sind mir in den letzten Tagen sehr viele Posts zu diesem Thema über den Weg gelaufen.

Konsumgedanken


Den Anfang macht Romy von "Vegan Witch" mit ihren Gedanken zum Thema Konsum. Was ist zu viel, was ist genug, wo kann und will ich sparen? Eure Meinung ist gefragt. Und ich bin sehr gespannt auf ihr Experiment: Um einen Überblick über das zu bekommen, was sie so kauft und verbraucht, will Romy im Februar ihre Ausgaben aufzeichen. Einen Zwischenstand bis zum 8. Februar gibt es hier. Vielleicht folgt dieser Beobachtung dann auch irgendwann ein konsumfreier Monat.

Eine Woche essen für 20 Euro


Von Romy führte mein Weg zu Franzi auf "Wo geht's zum Gemüseregal?", die den Versuch wagte, eine Woche lang für 20 Euro möglichst bio zu essen. Ich war ehrlich gesagt schon vom Einleitungspost an skeptisch, daher überrascht mich das Fazit nicht wirklich. Und ich bin so, so, so froh, ein größeres Budget zur Verfügung zu haben. Wie Franzi finde ich nämlich Einschränkungen beim Essen ganz grauenvoll (also, finanzieller Art).

Wen das Thema interessiert, dem sei übrigens das Buch Arm aber Bio!" * von Rosa Wolff empfohlen. Nicht vegan, nicht vegetarisch, aber interessant.

Cheap Vegan


Ein ähnliches Projekt startete Lea von "Vegan in Berlin". In der ersten Februarwoche hat sie sich überwiegend von Vorräten ernährt und kam damit auf 18 Euro Lebensmittelkosten.

Aufbrauchen


Während hier auf twoodledrum der Use Up Along für Lebensmittel läuft, macht sich auch Erbse auf "Blanc et noir" ihre Gedanken zum Thema Aufbrauchen. Ihr geht es unter anderem darum, warum man teure Produkte (in ihrem Fall Kosmetik) aufbewahrt, statt sie zu verbrauchen und sich daran zu freuen. Ich habe im letzten Jahr versucht, mir genau das abzugewöhnen. Ich esse leckere Dinge auf, statt sie "für eine besondere Gelegenheit" so lange aufzubewahren, bis sie schlecht geworden sind, und trage meine Lieblingsklamotten möglichst oft, um viel von ihnen zu haben.

Zeit haben für das Wichtige


Vielleicht, nein, ganz sicher ist es nicht nur wichtig, etwas von materiellen Dingen zu haben. Was ist mit unserer Zeit, wie nutzen wir die? Völlig unabhängig von Veganismus, Umweltschutz etc. ist dieser Artikel von Rachel Macy Stafford: Der Tag, an dem ich aufhörte, "Beeil dich" zu sagen. Sebi hat mir den Link geschickt, und ich möchte ihn gern mit euch teilen, denn er ist nicht nur für Eltern interessant.


*Affiliate Link

Kommentare:

  1. Sehr interessant. Werd mich mal durch die Links klicken. :)
    Lara- www.kleiderkraenzchen.com

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  2. Zu vegan und günstig fällt mir noch diese Seite ein: http://plantbasedonabudget.com/ Da gibt's regelmässig einfache, vegane Rezepte und gab's da auch so eine Selbstversuchsaktion zum Mitmachen. Ich find's super, dass solche Ideen nun auch auf deutschsprachigen Blogs Verbreitung finden!

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    1. Ja, Verbreitung und Aufmerksamkeit ist gut. Und außerdem finde ich es sowieso immer interessant, wie andere ihre (Spar-) Prioritäten setzen. Manche Sachen, die mir total leicht fallen, sind für andere schwer und umgekehrt. Danke für den Link!

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