Montag, 30. Dezember 2013

"Beichtpost": Ich lebe nicht mehr vegan.

So. Damit ist es raus. Was? Siehe Überschrift. Von meinen Zweifeln am veganen Leben hatte ich ja im August schon berichtet, dann aber eigentlich den Vorsatz gefasst, es noch einmal zu versuchen. Aber es wurde und wurde nicht besser. Im November habe ich mich dann entschieden, mich nicht mehr Veganerin zu nennen. Ich denke einfach, dass das der ehrliche Weg ist. Die ein oder andere Ausnahme gab es ja sowieso immer mal wieder:
  • als ich z. B. im vorletzten Sommer eine Woche lang unvegane Herrencreme zu jeder Mahlzeit gelöffelt habe, weil von der Hochzeit meiner Mutter noch so viele Reste übrig waren und wir nicht schüsselweise Nachtisch wegwerfen wollten,
  • als ich für meine eigene Hochzeit Lederschuhe gekauft habe, weil ich keine vegane Alternative gefunden habe, die meinen Anforderungen genügt hätte (schwarz, wenig Absatz, aber auch nicht ganz flach, genug Halt für einen schmalen Fuß, nicht total billig verarbeitet, aber auch mit einem Preis unter 100 Euro),
  • als ich mir im September bei der Feldarbeit mit einem Kilo Abnahme pro drei Tagen nicht mehr anders zu helfen wusste als mit Käsebroten, weil ich mit dem Essen nicht mehr nachkam,
  • ...
Natürlich hätte es für all diese Probleme sicher irgendeine vegane Lösung gegeben. Dass es (fast) immer eine gibt, klang ja auch in einigen Kommentaren zu meinem oben verlinkten Post an, und ich weiß das auch. Aber: Ich will diese Lösung nicht mehr immer finden müssen. Ich sage nicht, dass ein veganes Leben unmöglich ist. Das ist immer von der Person abhängig, die diesen Weg einschlägt. Aber ich kann und will ihn nicht mehr so kompromisslos gehen. Mich hat er fast schon krank gemacht. Nicht körperlich, sondern seelisch - durch den Druck, den ich mir selbst aufgebaut habe. Es ist gut, wenn andere diesen Druck nicht als solchen, sondern als Herausforderung und Bereicherung wahrnehmen. Mir ging es leider nicht so.

Das schmerzt, weil sich an den Gründen, aus denen ich ursprünglich vegan wurde, ja nichts geändert hat und sogar noch einige, z. B. gesundheitliche, Pro-Argumente hinzugekommen sind. Aber das nützt ja alles nichts, wenn ich nicht mehr das Gefühl habe, überhaupt zu leben. Seit Ende November hat sich auf der einen Seite sehr viel und auf der anderen Seite sehr wenig verändert.

Sehr viel, weil es mir einfach wieder gut geht und ich meine Lebensfreude zurückgewonnen habe. Ich hätte vorher nie vermutet, dass es tatsächlich das möglichst kompromisslos vegane Leben ist, das mich so niedergedrückt hat.

Wahrscheinlich spielt dabei natürlich auch eine Rolle, dass ich schon lange nicht mehr den Anspruch hatte, "nur" vegan zu leben. Fair, palmöl- und plastikfrei sollte es bitte auch noch sein, und so war das schlechte Gewissen mein ständiger Begleiter. Auch diese Ansprüche habe ich heruntergeschraubt. Ich achte noch darauf, mache mich aber auch selbst nicht mehr für Ausnahmen fertig.

Natürlich ist dafür Verdrängung nötig. Die ist aber auch erforderlich, wenn man um die Palmölproblematik weiß und weiter Margarine verwendet oder die Reportagen über die Kindersklaven auf Kakaoplantagen kennt, aber trotzdem bei Kakao und Schokolade nur auf den Preis achtet. Ich bewundere hier ehrlich jeden, der in allen Punkten konsequent sein kann. Meine Willenskraft reicht dafür leider nicht aus.

Sehr wenig hat sich dagegen in meinem Alltag geändert. Die Entscheidung gegen den möglichst perfekten Veganismus bedeutet ja nicht, dass jetzt plötzlich wieder Fleisch, Eier, Käse und andere Milchprodukte in Massen in unserem Kühlschrank aufgetaucht wären. Eigentlich läuft alles weiter wie bisher, bis auf dass ich mir Ausnahmen erlaube.

Interessanter Effekt Nummer 1: Während ich sonst oft neidisch auf Sebastians Würstchen geschielt habe (denn die Lust auf Fleisch habe ich leider nie verloren, und so lecker Fleischersatzprodukte sind, sie sind einfach nicht dasselbe), ist es mir jetzt meist total egal, was er isst - ich dürfte ja auch! Will ich dann aber meist gar nicht. Und sollte ich auch nicht, denn:

Interessanter Effekt Nummer 2: Ich vertrage vieles nicht mehr so gut. Milchprodukte liegen mir oft dermaßen schwer im Magen, dass ich das Zeug schon deswegen gar nicht mehr bzw. nur in kleinen Mengen essenmag.

Beides darf bitte auch gerne so bleiben.

Warum ich das überhaupt thematisiere? Weil ich ehrlich sein will. Und warum erst jetzt? Weil ich mir sicher sein wollte, wie mein weiterer Weg aussieht: so vegan wie möglich, aber nicht veganer, als es mir selbst gut tut.

P.S.: Auf twoodledrum bleibt aber alles beim Alten. 

Samstag, 28. Dezember 2013

Gastposts: Spritzgebäck und Kandiskuchen-Kokos-Würfel

Wer will denn nach Weihnachten noch Plätzchen? Eigentlich niemand mehr. Aber die nächste Adventszeit kommt bestimmt, und da schadet es nicht, ein paar Rezepte in der Hinterhand zu haben. Ich habe dieses Jahr auch gebacken, auch wenn es durch den Adventskalender nicht so ganz rauskam, und war mit den Rezepten gleich auf zwei Blogs zu Gast:



Am 10. Dezember gab es auf Barbaras Spielwiese Kandiskuchen-Kokos-Würfel, die ganz ohne Backen auf die Schnelle gemacht sind.



Am 4. Advent gab es dann Spritzgebäck auf "Gourmandises végétariennes" - Gourmande war ja schon das ein oder andere Mal bei mir zu Gast, und jetzt konnte ich mich endlich mal revanchieren.

Freitag, 27. Dezember 2013

Vegane Schlagsahne im Supermarkt: "gesüßte Schlagcreme" von Schlagfix


Vor einigen Wochen habe ich sie schon im tegut entdeckt, jetzt ist sie endlich auch bei uns im Edeka erhältlich: "gesüßte Schlagcreme" von Schlagfix, ein aufschlagbarer, veganer Sahneersatz. Offensichtlich mussten erst noch Restmengen abverkauft werden, und jetzt ersetzt das Produkt das bisher unvegane Schlagfix mit Milcheiweiß. Ein Light-Produkt ist übrigens auch im Handel, das habe ich allerdings erst im tegut gefunden.

Pluspunkte:
- kleine Packungsgröße (200 ml)
- kleiner Preis (79 bis 99 Cent)
- lange Haltbarkeit (bei meiner Packung bis Juni)

Nach der ersten Begeisterung fand ich allerdings den Blick auf die Zutatenliste etwas ernüchternd: hauptsächlich E-Nummern.


Hier mal die Übersetzung:

E 435: Polyoxyethylen-sorbitan-monostearat, Polyoxyethylen-sorbitan-tristearat
E 331: Natriumcitrat
E 464: Hydroxypropylmethylcellulose
E 460: Cellulose
E 466: Carboxymethylcellulosen
E 339: Natriumphosphat
E 481: Natriumstearoyl-2-lactylat
E 471: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
E 475: Polyglycerinester von Speisefettsäuren

Und zum Vergleich die Zutatenliste von Soyatoo Soy Whip:

Sojadrink (Trinkwasser, Sojabohnen) (75 %)
Pflanzenfett gehärtet
Invertzuckersirup
Emulgator: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren (pflanzlich)
Verdickungsmittel: Cellulose und Natriumalginat
Säureregulatoren: Kaliumphosphat und Mononatriumcitrat
Speisesalz
Aroma (pflanzlich)

Also auch nicht viel besser. So werden beide Sahneersatzprodukte weiterhin Ausnahmen in meinem Kühlschrank bleiben. Dass ich Sahneersatz nicht wirklich oft brauche (es sei denn, ich mache Tiramisu), sieht man auch daran, dass ich die Schlagfix irgendwann Ende November gekauft und sie bisher noch nicht getestet habe. Daher kann ich zu Geschmack und Aufschlagverhalten nicht viel sagen. Ich habe nur den Hinweis gefunden, dass man sie vor der Verarbeitung kühlen soll, und hoffe, dass sie ähnlich gut schmeckt wie das alte, unvegane Schlagfix, das ich vor Kurzem durch ein Versehen probieren durfte und das schön fluffig war. War natürlich keine Schlagsahne, aber schon lecker, und da ich von der Sprühsahne derselben Firma ja schon mal sehr angetan war, hoffe ich hier auf eine positive Überraschung.

Hat jemand von euch die neue Schlagfix schon mal ausprobiert und kann vielleicht mehr verraten?

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Mein veganer Adventskalender


Zweiter Weihnachtstag, und morgen ist es wieder vorbei... Ich bin jedes Jahr erneut erstaunt, wie lange man sich auf Weihnachten freut und wie schnell die Tage dann tatsächlich vorübergehen. Heiligabend haben wir bei meinem Schwiegervater und seiner Frau verbracht, und gestern waren wir erst bei Sebastians Verwandtschaft zum Mittagessen und Kaffeetrinken eingeladen (ich habe am Nachmittag fast drei Stunden mit dem Sohn Lego gebaut - allein das liebe ich ja schon) und abends dann auf einen Reinfeier-Geburtstag. Heute machen wir uns einen faulen Tag, bevor Sebastian sich morgen mit Freunden betrinken geht (das heißt hier "Wandertag") und ich schon mal vorfahre zu meiner Mutter. Da bleibt ein wenig Zeit zum Bloggen, und die möchte ich nutzen, um mich bei Jess von "Cookie Ninja" für ihren tollen Adventskalender zu bedanken, den ich von ihr beim Adventskalenderwichteln bekommen habe.

Einen Eindruck vom Kalender bekommt ihr auf dem Foto oben. Zusätzlich zu lauter tollen Päckchen waren in den Tüten auch noch täglich eine selbstgemachte Praline und ein Teebeutel versteckt - genau mein Geschmack! Und Jess hat sich sogar noch mehr Mühe gemacht: Es gab nämlich auch jeden Tag einen Umschlag mit einem selbstgestaltetem Rezept, dankenswerterweise gleich am 1. Dezember das für die leckeren Pralinen im Kalender:


Danke, liebe Jess, für deine Mühe! Ich habe mich jeden Tag sehr auf's Auspacken gefreut.

Bilder von vielen anderen tollen Adventskalendern, die im Rahmen der Aktion verschickt wurden, findet ihr bei Pinterest.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Adventskalenderzusammenfassung 2013


Frohe Weihnachten, ihr Lieben! Ich hoffe, euer Heiligabend war schön und besinnlich. Mögen die beiden Feiertage genauso sein. Mehr zu Übersichtszwecken kommt heute trotz aller Weihnachterei dennoch ein Post von mir: die Zusammenfassung des twoodledrum-Adventskalenders 2013 mit dem Motto "Gesund durch die Adventszeit". Ich danke noch mal ganz herzlich allen Gastbloggerinnen, die Tag für Tag ein tolles Rezept zur Verfügung gestellt haben. Im Folgenden findet ihr alle Beiträge in der Übersicht. Außerdem habe ich ein Pinterest-Board mit den Bilder zusammengestellt.

Lauras Kürbis-Steckrüben-Blumenkohl-Curry

Ankes Hokkaido-Apfel-Ofengemüse

elbmöhres winterlicher Salat mit Pflaumen und Haselnüssen

Frau Schulz' Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf

Gourmandes gebratener Sesam-Grünkohl

Lauras vollwertige Walnuss-Brownies

Julis gesunde Zimtsterne

Cookies&Styles Weihnachtsrouladen mit Birnen-Blaukraut und Brezenknödel

Susannes Mandel-Zimtcreme mit Birnen und Mandel-Schokocreme mit Pflaumen

Danis Minestrone mit Mangold, dicken Bohnen und Quinoa

Kates Birnenmousse mit Weihnachtsapfel

Marias Wintergetränk mit Ingwer, Mandarine und Ribisel

Reginas Thai European Fusion

Billas ganz entspanntes Weihnachtsmenü

Jess' Kartoffel-Spinat-Knödel

Greenderellas Bratapfelporridge

fraujupiters Gebackene Dinkelfladen mit herrlichem Wintergemüse

Kürbisschiffchen mit Zimtstreuseln und Apfelchutney von Hüpfgemüse

Caros Wirsingrouladen auf Rote-Bete-Creme mit Wintersalat

Polenta-Kartoffel-Ofenbratlinge mit Kräuterquark

Romys winterlicher Salat mit Rote-Bete-Dressing

Mimis Spinatquiche mit Sternchen

Leas Vollkornspaghetti mit Walnusspesto und Maronenkrümeln

Linneas orientalische Gemüsepfanne

Dienstag, 24. Dezember 2013

{Adventskalendertürchen 24} Linneas orientalische Gemüsepfanne


Und, ist bei euch jetzt endgültig die Weihnachtshektik ausgebrochen? Bei uns nicht, da ist alles ganz entspannt. Alle Geschenke sind verpackt, heute Abend sind wir beim Schwiegervater eingeladen, morgen bei Sebastians Verwandtschaft, und am 2. Feiertag machen wir einfach nichts. Allerdings haben wir uns mit den Geschenken dieses Jahr auch in Sachen Selbermachen nicht mit Ruhm bekleckert, sondern alles gekauft. Ganz im Gegensatz zu Linnea von "wollgespinst". Die ganzen letzten Wochen gab es dort schon liebevoll Selbstgestricktes, -genähtes und -gebasteltes zu bestaunen. Für mich lässt das selbst als Unbeteiligte Weihnachtsstimmung aufkommen. Und für die, die vor lauter Basteln noch nicht zum Vorbereiten des Weihnachtsmenüs gekommen sind, hat Linnea noch ein schnelles und vor allem auch leichtes Rezept mitgebracht. So bleibt vielleicht noch etwas Raum für ihre Weihnachtsduft-Bratäpfel, mit denen sie letztes Jahr hier zu Gast war, zum Nachtisch.


Ich bin Linnea, heute zu Gast bei twoodledrum, und wünsche meinen Mitstreiterinnen und allen Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest! Nun aber zum 24. Türchen:
Es freut mich sehr, dass ich nun bereits zum zweiten Mal bei Carolas Adventskalender mitmachen darf; noch mehr freut es mich, dass mir das Thema diesmal zu hundert Prozent zusagt: Die vier bis fünf Wochen andauernde Adventsvöllerei, in der jeder jammert, dass er im neuen Jahr den Weihnachtsspeck aber dringend wieder abnehmen müsse und zugleich bergeweise Süßes, Fleisch und Fettiges auf den Tellern landen, ist gar nicht nach meinem Gusto. Da koche ich lieber eine bunte Gemüsepfanne mit weihnachtlichen Gewürzen und Trockenobst, das häufig sowieso gerade für diverse Backvorhaben vorgehalten wird. Wer sich zwischen den Jahren an einem leichten, aber umso geschmacksintensiveren Gericht erfreuen will, ist zum Nachkochen ganz herzlich eingeladen!
Tipp: Ersetzt man den Reis durch Bulgur und trinkt ein Glas Orangensaft zum Essen, ist die Pfanne übrigens auch eine perfekte Eisenquelle, getrockene Aprikosen und Spinat tragen sowieso schon dazu bei.

Orientalische Gemüsepfanne


Zutaten (für 4 Portionen):
450 g TK-Blattspinat (oder frischen vom Markt)
4 mittelgroße Möhren
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g Basmatireis
4 El Olivenöl
Gewürze: Koriander und Kreuzkümmel; wer mag, kann zudem während der Kochzeit Sternanis dazugeben
ca. 1 l Gemüsebrühe
4-5 getrocknete Feigen
100 g getrocknete Aprikosen
Salz, etwas Cayennepfeffer, Zimt

Spinat auftauen lassen. Möhren schälen, in feine Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen, fein würfeln. Möhren, Zwiebel, Knoblauch und Reis in 2 El Öl andünsten, mit Koriander und Kreuzkümmel würzen. Gemüsebrühe dazugießen, aufkochen, evtl. Sternanis dazugeben, alles bei kleiner Hitze ca. 15 Min. offen köcheln lassen, dabei öfter umrühren.
Feigen und Aprikosen klein schneiden, beides unter Wenden im restlichen Öl anbraten. Dann zusammen mit dem Spinat unter die Reismischung heben, weitere 5 Min. garen lassen und mit Salz, Cayennepfeffer und Zimt würzen. Evtl. Sternanis entfernen.
Als Deko einfach noch eine Feige aufschneiden und obenauf legen, ebenso eignen sich Petersilie oder frischer Koriander.

Montag, 23. Dezember 2013

{Adventskalendertürchen 23} Leas Vollkornspaghetti mit Walnusspesto und Maronenkrümeln


Auch Leas Blog "Vegan in Berlin" ist eine Vegan-Wednesday-Entdeckung von mir. Irgendwie bin ich zu selten im Internet unterwegs und kriege nix mit. Aber ist ja gerade noch mal gut gegangen! Leas Blog kann ich euch nur empfehlen. Neben tollen Rezepten postet sie auch dies und das aus der veganen Welt. Schön zu lesen.


Ich hab mich sehr gefreut, als Carola mich bat an an ihrem Adventskalender teilzunehmen. Um etwas Gesundes und auch noch Saisonales zu finden, dass nicht so viel Zeit verschlingt – und natürlich lecker ist! - musste ich mir erst ein mal ein wenig den Kopf zerbrechen. Mit Erfolg! Laut meinem Freund „Mindestens in den Top 5 der besten Malzeiten!“ Da muss man dann auch mal ertragen können, dass es sich hierbei nicht ums fotogenste Essen der Welt handelt. Aber ich verspreche, dass ein Pesto auch ohne Öl toll schmecken kann. Für den Tofu habe ich Mori-Nu benutzt, aber gekühlter Seidentofu in Wasser sollte genauso funktionieren.

Zutaten (für 4 Personen):

Pesto:
100 g Walnüsse, kleingehackt
2 Knoblauchzehen, kleingehackt
10 g frischen Basilikum
1 EL Nährhefe
100 g Seidentofu
½ TL Salz
1 TL Balsamicoessig

Restliche Zutaten:
300 g Vollkornspaghetti
1 EL Olivenöl
2 TL getrockneter Thymin
200 g gekochte Esskastanien
1-2 EL Nährhefe
Salz & Pfeffer

Einen Topf mit gesalzenem Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.
Alle Zutaten für das Pesto in einer Küchenmaschine oder mit einem Handmixer pürieren.
Die Nudeln ins kochende Wasser geben und etwa 10 Minuten (nach Packungsanleitung) kochen.
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Thymian dazugeben und die Esskastanien in die Pfanne krümeln. Einige Minuten unter Rühren anbraten, bis es duftet. Nun von der Herdplatte nehmen, die Nährhefe darunter rühren und gut mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Pesto unter die gekochten Nudeln rühren und auf vier Teller verteilen. Die Maronenkrümel über die Nudeln geben.

Sonntag, 22. Dezember 2013

{Adventskalendertürchen 22} Mimis Spinatquiche mit Sternchen


Normalerweise ist Mimi von "Mimi's Fairy Cakes" Expertin für wundervolle Cupcakes, toll dekorierte Kekse und göttliche Torten. Allein die vielen Weihnachtsplätzchen, die es dieses Jahr wieder gibt, lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen! Und die Dekorateurin kommt natürlich auch bei dieser winterlichen Spinatquiche durch.


Als Carola bei mir angefragt hat, ob ich einen Beitrag für ihren diesjährigen Adventskalender schreiben möchte, sind bei mir scheinbar einige Synapsen durchgebrannt. Yeah, klar will ich das! Und gleich danach sind vor meinem inneren Auge Träumchen aus Schokolade, Karamell, Mandel und Zimt vorbeigezogen… Tja, das passiert eben, wenn man vor lauter Freude die Mail nicht fertig liest. Carola hat mich glücklicherweise wieder auf den Boden der Tatsachen geholt – es geht nämlich ausnahmsweise einmal um etwas GESUNDES. Wie, gesund? Echt jetzt? Wie geht das denn? Große Verwirrung im Hause Mimi. Na gut, so schlimm war’s dann doch nicht. ;-) Immerhin koche ich fast jeden Abend und das auch noch sehr sehr gerne. Insofern war ich begeistert, eine kleine Abwechslung in der Weihnachtszeit besteuern zu können.
Für euch habe ich eines meiner liebsten Rezepte ein wenig abgewandelt. Diese Quiche war für mich früher (und heute auch noch) ein Festtagsessen – und bisher hat sie wirklich jedem geschmeckt.


Spinatquiche à la Mimi


Zutaten (für eine große Quicheform):

Boden:
250 g Roggenvollkornmehl
5 EL Polenta
90 ml Öl
90 ml lauwarmes Wasser
1 TL Backpulver
1 Prise Salz + Zucker

Füllung:

350 g geputzte und gewürfelte Austernpilze
1 TL Rosmarin
450 g aufgetauter und ausgedrückter TK-Spinat
1 Zwiebel
400 g Seidentofu
100 g Sojajoghurt
2 TL Johannisbrotkernmehl (gestrichen)
1 EL Stärke (gehäuft)
etwas Öl
Salz + Pfeffer
etwas Pflanzenmilch

Für die Füllung die Pilze in ein wenig Olivenöl schön knusprig braun anbraten, mit Rosmarin und Salz würzen und in eine Schüssel füllen.
Die Zwiebel fein würfeln, ebenfalls in ein wenig Öl glasig braten und den Spinat dazugeben. Kurz mitdünsten, dann mit Salz und Pfeffer würzen. Vom Herd nehmen und ein wenig abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit alle Zutaten für den Boden zu einem Teig verkneten. Wenn er zu fest ist einfach noch ein wenig Wasser hinzufügen.
Eine Quicheform fetten und mehlen. Den Teig (bis auf ein kleines bisschen für die Deko) gleichmäßig darin verteilen. Ich fange dabei immer mit dem Rand an, das macht es leichter.

Mit Backpapier bedecken, Trockenerbsen (oder einen entsprechend großen flachen Teller) als Beschwerung darauf geben und 10 Minuten bei 180°C blindbacken.
Nun Seidentofu mit Sojajoghurt, Johannisbrotkernmehl und Stärke glattrühren und anschließend gut mit dem Spinat mischen. Bei Bedarf nachwürzen.
Die gebratenen Pilze gleichmäßig auf dem vorgebackenen Boden verteilen und die Spinatmischung darauf geben.

Für den letzten Schliff den verbliebenen Teig ausrollen, kleine Sterne ausstechen und diese auf der Quiche verteilen. Mit ein wenig Pflanzenmilch bestreichen.
Die Quiche bei 180°C ca. 30 Minuten backen, bis sie leicht braun ist. 5 Minuten ruhen lassen, anschneiden und restlos verputzen.

Samstag, 21. Dezember 2013

{Adventskalendertürchen 21} Romys winterlicher Salat mit Rote-Bete-Dressing


Romys Blog "Vegan Witch" unterscheidet sich ein wenig von den Blogs, die ich sonst so lese. Zwar ist Veganismus auch hier ein Thema, man merkt aber, dass Romy sich abseits des Mainstreams z. B. auch mit altgermanischem Brauchtum beschäftigt - für mich in meiner naturwissenschaftlichen Welt eine echte Bereicherung, denn ich muss regelmäßig die Bedeutungen der Begriffe und Feste nachschlagen. Zwischendurch geht es dann aber auch wieder um mir ganz vertraute Themen wie Yoga oder Nachhaltigkeitsaspekte. Ihre Rezepte bloggt Romy auf "Veganes Nom" und heute hier bei mir.


Ich freue mich sehr, dass Carola mich gefragt hat, ob ich an ihrer schönen Adventskalender-Aktion teilnehmen will :)

Schon den ganzen Dezember hindurch lese ich mich jeden Tag durch die tollen Rezepte, die sich hinter den anderen Türchen versteckt haben, und freue mich schon darauf, das eine oder andere davon selbst auszuprobieren.

Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte ist Salat und heute möchte ich euch gerne zeigen, dass dieser keineswegs ein typisches Sommergericht sein muss, sondern auch im Winter wunderbar mit saisonalen und überwiegend regionalen Zutaten zubereitet werden kann.

Dieser Salat passt fabelhaft als Vorspeise in ein Weihnachtsmenü und macht auch optisch was her - also ideal zum Gäste bewirten ;)

Winterlicher Salat mit Rote-Bete-Dressing


Für zwei Portionen braucht ihr:

für den Salat:
etwa 150 g Feldsalat
einen kleinen säuerlichen Apfel
eine Orange
eine kleine Hand voll Walnüsse
ein paar Scheiben Brot oder Baguette

für das Rote-Beete-Balsamico-Dressing:
100 ml Olivenöl
gut 2 EL Balsamico
gut 2 EL Agavendicksaft
1 TL Senf
etwa 1/4 einer mittelgroßen, gekochten Rote Beete

Den Salat waschen und putzen, den Apfel entkernen und würfeln. Die Walnüsse grob hacken, die Orange filetieren und in Scheiben schneiden. Das Brot in mundgerechte Stückchen schneiden und in einer Pfanne mit ein wenig Olivenöl knusprig anrösten.

Für das Dressing alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab mixen - ein Standmixer funktioniert natürlich auch. Ich habe eine frische Rote Beete genommen und sie vorher gekocht - vorgekochte aus dem Glas oder der Packung tuts aber sicher auch, wobei frisch natürlich immer besser und leckerer ist.

Auf einem Teller den Salat verteilen, darauf Walnüsse, Äpfel, Orangen und Brotscheiben verteilen und mit dem Dressing beträufeln - fertig.

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Wintersonnenwende und ein gemütliches Weihnachts- bzw. Yulefest!

Freitag, 20. Dezember 2013

{Adventskalendertürchen 20} Polenta-Kartoffel-Ofenbratlinge mit Kräuterquark


Wie das so ist bei einer größeren Aktion wie dem twoodledrum-Adventskalender, irgendwann ist man auch selber dran. Allerdings nicht einfach so; das derzeitige Türchen ist außerdem Bestandteil des Blogger-Adventskalenders von "!She believes in Destiny", an dem unter anderem auch die Umsteiger teilnehmen. Bei mir gibt es zu diesem Anlass Ofenbratlinge mit Kräuterquark. Entschuldigt bitte die schlechte Fotoqualität! Momentan bin ich einfach nur im Dunkeln zu Hause.

Die Bratlinge stammen aus dem Suppentopf, der für mich nach wie vor eine tolle Quelle für Rezepte aller Art ist. Der Kräuterquark ist eine Kreation von Hannelore Weise, die im Raum Gießen Kochkurse veranstaltet - unter anderem auch den Kochkurs zum nachhaltigen und klimafreundlichen Kochen, den ich im Juni besucht habe. Eine Wiederholung ist an zwei Terminen im Januar geplant, falls jemand in der Gegend wohnt, an der JLU Gießen studiert und Interesse hat.

Für 4 Portionen:

für die Bratlinge:
5 mittelgroße Kartoffeln
100 g Polenta
350 ml gesalzenes Wasser
1 Zwiebel
etwas Olivenöl
1 große Möhre
1 Knoblauchzehe
2 EL gehackte TK-Petersilie (im Sommer natürlich frische)
2 TL Garam Masala
2 TL Currypulver, mild
1 Prise Chili
4 EL Tomatenmark
Salz und Pfeffer

Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, pellen und mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen. Die Polenta in das kochende Wasser rühren und ca. 10 Minuten ausquellen lassen. Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl glasig dünsten. Die Möhre raspeln, die Knoblauchzehe durch die Knoblauchpresse drücken und alle Zutaten miteinander verkneten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Acht Bratlinge formen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, mit Olivenöl einpinseln und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 30 Minuten backen.

für den Kräuterquark:
80 g Cashewnüsse
150 ml Wasser
1/4 TL Salz
1 EL Zitronensaft
2-3 EL heller Balsamicoessig (der dunkle geht auch, dann wird eben auch der Quark etwas dunkler)
1/4 TL Pfeffer
400 g Sojajoghurt natur*
1 Packung gemischte TK-Kräuter, gehackt (im Sommer natürlich frische Kräuter)

Cashewnüsse möglichst fein mahlen und mit Wasser, Salz und Zitronensaft zum Kochen bringen. 2 Minuten leicht köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen und mit einem Pürierstab in einem hohen Gefäß möglichst fein pürieren. Mit den restlichen Zutaten mischen und evtl. noch mit Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken.

*Nicht der von Alpro, der schmeckt nach Vanille.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

{Adventskalendertürchen 19} Caros Wirsingrouladen auf Rote-Bete-Creme mit Wintersalat


Wenn man bei Caros Blog "Klotzen & Kleckern" eins merkt, dann, dass sie ein Gefühl nicht nur für umwerfende Farbkombinationen und Fotos, sondern auch für tolle Zutatenkompositionen hat. Beim Durchstöbern des Archivs läuft mir immer das Wasser im Munde zusammen. Und ihr Beitrag zum Adventskalender steht den Rezepten auf dem Blog in nichts nach.


Eines schönen (ok, zugegebenermaßen trüben) Tages flatterte eine E-Mail in meinen Postkasten: die liebe Carola fragte mich, ob ich nicht Lust hätte bei ihrem Adventskalender eine Mahlzeit beizusteuern. Was für eine Frage! Und so freue ich mich diebisch über mein Debüt bei twoodledrum :)

Doch das diesjährige Thema hat’s ganz schön in sich. Gesund (kein Ding), saisonal (hmm…), regional (au weia) sollte das Rezept sein. Regional und saisonal einkaufen ist an sich ja kein Problem, auch hier in Berlin gibt’s mehr als genug schöne Märkte auf denen man sich austoben kann. Aber ein Blick in den Saisonkalender ließ mich erstmal die Stirn runzeln. Der Dezember ist ne ganz schön harte Nuss.

Aber langer Rede, kurzer Sinn: Frau Hinkebein ist fündig geworden und hat eine Brandenburger Farbexplosion gekocht :)

Zutaten (für 3 bis 4 Personen):

Wirsingrouladen:
7-8 Blätter Wirsing
500 g Champignons
1 Stange Lauch
1 Block Räuchertofu á 200 g
Pilzpesto (wer das nicht hat, tobt sich einfach so am Gewürzregal aus oder nimmt ein anderes Pesto – jeder hat da doch seinen Liebling)
Salz, Pfeffer

Rote-Bete-Creme:
4 Knollen gekochte rote Bete
4 EL Sojajoghurt (ungesüßt)
1-2 EL Senf
Salz/Pfeffer

Wintersalat:
700 g Möhren
2-3 Handvoll Feldsalat
1 rote Zwiebel
2 Handvoll gehackte Walnüsse
1 Handvoll Korinthen

1 EL Kürbiskernöl
1 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
1 TL Senf
Agavendicksaft
Messerspitze Zimt
Salz/Pfeffer



Damit der Salat noch n bisschen durchziehen kann, macht man den am besten zuerst. Dazu die Möhren grob raspeln, den Feldsalat auseinanderzupfen, die Zwiebel sehr fein hacken und zusammen mit den Nüssen und den Korinthen vermischen. Die Zutaten für das Dressing in ein kleines Schraubglas füllen und kräftig schütteln (so wird’s richtig schön cremig). Über den Salat geben und alles gut durchmischen.
Für die Rote Bete-Creme alle Zutaten pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sieht aus wie Smoothie und die Farbe macht direkt gute Laune :)
Die Creme in eine Auflaufform füllen.

In einem Topf Salzwasser erhitzen und zum Kochen bringen. Währenddessen die Champignons und den Tofu fein hacken. Den Lauch in feine Ringe schneiden und mit etwas Öl andünsten. Wenn er etwas zusammengefallen ist, Pilze und Tofu dazugeben und mitdünsten, bis alles gar ist. Mit dem Pesto und Salz und Pfeffer abschmecken. Herd ausmachen und, während die Füllung abkühlt, die Wirsingblätter waschen und den dicken Strunk herausschneiden. Die Blätter im kochenden Wasser ca. 3 Minuten blanchieren. Nach dem Blanchieren schnell mit kaltem Wasser abschrecken, so behalten sie die schöne Farbe und garen nicht nach.

Jetzt wird gebastelt. Auf jedes Wirsingblatt 1-2 Esslöffel der Füllung geben und die untere Gälte und die Seiten einschlagen. Zu einer Roulade rollen und mit einem Zahnstocher fixieren. Die Päckchen in die Auflaufform setzen.

Das Ganze kommt nun in den warmen Ofen und wird nur noch mal fix erhitzt.
Zusammen mit dem Salat anrichten und sich am kunterbunten Teller ergötzen :)

Eine wunderschöne und entspannte Adventszeit wünsche ich euch noch!

Mittwoch, 18. Dezember 2013

{Adventskalendertürchen 18} Kürbisschiffchen mit Zimtstreuseln und Apfel-Chutney von Hüpfgemüse


Was ist das Besondere an "Hüpfgemüse - Der MehrVegBlog"? Nun, hier bloggen Claudia, Emmanuel, Johannes und Stefanie gemeinsam - ein sehr schönes Projekt, wie ich finde, denn so wurschtelt man nicht einfach nur so vor sich hin. Und dass so auch eine sehr große Vielfalt an Rezepte zustande kommt, sieht man ebenfalls. Jetzt will ich auch Freunde zum Bloggen!


Liebe Adventskalender-Öffner, als wir Carolas Email gelesen haben mit der Frage, ob wir bei ihrem Adventskalender mitmachten wollen, war für uns sofort klar: da sind wir dabei!
Twoodledrum ist einer unser Lieblingsblogs und hat uns gerade bei unseren ersten veganen Backversuchen vor mehr als 2 Jahren intensiv begleitet ;) Damals hätten wir nie gedacht, dass wir uns auch irgendwann entscheiden würden, selber zu bloggen. Gerade weil wir anfangs wegen der Fülle an veganen Food-Blogs überwältigt waren. Aber Kochen ist unser gemeinsames Hobby und wenn man sich nur an den Wochenenden sieht, ist es schön ein gemeinsames, digitales Projekt zu haben, an dem man zusammen arbeiten kann. Zum Thema „Gesund durch die Adventszeit“ haben wir uns ein Kürbisgericht ausgedacht, das durch die Zugabe von Zimt etwas weihnachtliches bekommt.: Kürbisschiffchen mit Zimtstreuseln und Apfel-Chutney. Die Angaben sind für 2 Personen.

Apfel-Chutney


2 Äpfel
1 Zwiebel
Haselnuß-großes Stück Ingwer
1 El Cranberries
2 Tl Zucker
Pflanzenöl
Apfelessig
Kurkuma
Curry
Salz
Pfeffer
Gemüsebrühe-Paste
Kardamon
Ahornsirup

Die Äpfel schälen und klein würfeln, genauso die Zwiebeln. Den Ingwer schälen und hacken. Dann die Zwiebelwürfel in Öl glasig andünsten und die Apfelstücke dazu geben, kurz anbraten. Den Apfelessig, die Cranberries (stattdessen gehen natürlich auch Rosinen, getrocknete Aprikosen oder ähnliches) dazugeben, mit den restlichen Zutaten abschmecken und einige Minuten weiter köcheln lassen. Vor dem Essen abkühlen lassen.

Kürbisschiffchen mit Zimt-Streuseln


1 mittlere Hokkaido
3 El Alba-Öl
6 El Paniermehl
2 El Sesam
1 El Hefeflocken
Salz, Pfeffer
1 Tl Zimt

Den Hokkaido waschen, halbieren, den Stiel und die Kerne entfernen und dann je nach Größe in 12-16 „Schiffe schneiden“, 25 Minuten bei 180°C ohne Brösel im vorgewärmten Ofen backen. Zum Ende hin die Brösel zubereiten, dafür einfach alle Zutaten mischen. Beim Zimt kommt es natürlich darauf an, wie stark der Zimtgeschmack sein soll (bei uns war er ganz leicht) und wie intensiv eurer Zimt ist, daher ruhig probieren...). Dann die Brösel auf den Kürbisschiffchen verteilen und 5 Minuten im Ofen weiterbacken.

Dazu gab es bei uns Feldsalat und scharf angebratenen Lauch mit Majoran – der Lauch harmoniert auch sehr gut mit dem Chutney. Guten Appetit und noch eine schöne Vorweihnachtszeit euch allen!