Sonntag, 30. Juni 2013

Blick ins Kochbuchregal


So, schnell vor Ladenschluss (sozusagen) will ich euch auch noch schnell mein Kochbuchregal zeigen. Steph vom Kleinen Kuriositätenladen hat dazu aufgerufen, und eigentlich hatte ich das sowieso schon lange vor. Besonders spektakulär ist meine Sammlung allerdings nicht. Außer den Büchern auf dem Bild habe ich noch die "Vegane Weihnachtsbäckerei"von Angelika Eckstein, die ich wirklich mag, ein Koch- und Backbuch mit traditioneller deutscher Küche, das fast nicht mehr in Benutzung und daher auch nicht in der Küche zu finden ist, und "Vegan Guerilla", das ich allerdings nur als Anschauungsmaterial zu Kochkursen mitnehme, weil die Rezepte darin so gar nicht meinen Geschmack treffen. Hier seht ihr also das, was wir mögen und benutzen. Warum das so wenig Bücher sind? Naja, ich koche und backe vieles aus dem Internet nach, und außerdem habe ich ungern Kram rumliegen, den ich nicht brauche. Was es in unsere Küche schafft, muss also schon was Besonderes sein!

Meine Lieblinge:


Meine absoluten Favoriten hieraus: die Basic Chocolate Cupcakes, gerne auch als Chocolate Cherry Creme Cupcakes, und die Golden Vanilla Cupcakes. Aber auch sonst habe ich schon viel daraus gebacken. Viele meiner mit "Cupcakes" getagten Posts sind in Wahrheit Reviews von Rezepten aus diesem wundervollen Backbuch, das ich euch nur empfehlen kann. Ein paar Fotos:





Noch lieber als das Cupcakes-Buch mag ich allerdings dieses hier, denn Cookies sind meine Leidenschaft:


Meine ausführliche Rezension von "Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar" findet ihr hier. Sehr viele Rezepte aus diesem Buch habe ich getestet. Ihr findet sie alle unter dem Tag "Cookies", z. B. diese:




Fast alle Rezepte aus dem Buch sind fantastisch!



Neu in meiner Sammlung befindet sich "La Veganista" von Nicole Just, das ich neulich bei Claudi gewonnen habe. Auch hierzu will ich demnächst noch eine Rezension schreiben. Für's erste sei gesagt: Ich habe lange kein Kochbuch mehr in der Hand gehabt, bei dem ich nahezu jedes einzelne Rezept ausprobieren wollte.



Dieses tolle Buch habe ich einmal in der Stadtbücherei entdeckt, konnte es dann aber nicht mehr kaufen, weil es nicht mehr verlegt wird. Nach eineinhalb Jahren des Wartens half Tauschticket weiter. Hier werden, wie der Titel schon sagt, Zutaten verarbeitet, die man vielleicht normalerweise nicht jeden Tag auf den Tisch bekommt. Ausprobiert habe ich z. B. diese Pastinaken-Senf-Suppe:


Zu den restlichen Büchern möchte ich keine großen Worte mehr verlieren, die benutzen wir nämlich nur sporadisch. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Samstag, 29. Juni 2013

Vegan Wednesday #45


So, ich bin zurück auf dem Blog! So langsam lichtet sich das Chaos hier in der Wohnung, ich habe endlich mal die Fotos von der Kamera gezogen - und morgen fahre ich für zwei Wochen zu einer Summer School. Hm. Aber auch dort habe ich einen Rechner, die Daten nehme ich mit, und dann bekommt ihr hoffentlich die ganzen Posts, die ich noch im Kopf habe! Hier aber erst mal mein Vegan Wednesday, bevor die Deadline zum Sammeln abläuft. Diesmal pinnt Julia von Mixxed Greens das Board zusammen. Nächste Woche sammele dann ich!



Zum Frühstück gab es Sonam's Tsampa mit Apfelsaft und einer ausgepressten Limette.


Dann ist der Tag irgendwie in "Ich habe dauernd Hunger" gekippt. Morgens gab es eine Laugenbrezel und einen Apfel, mittags einen riesengroßen Salat in der Mensa und dazu frittierte Kartoffeln, und nachmittags zwei von diesen Muffins:



Abends dann von Sebastian gekochte Pasta tofunese. War auch nötig, ich war schon wieder am Verhungern! Abends dann noch Erdbeeren:


Donnerstag, 20. Juni 2013

Linktipps

Entschuldigt, dass es hier in Sachen Rezepte derzeit so wenig zu lesen gibt. Das liegt nicht mal daran, dass ich nichts zu posten hätte - im Gegenteil! Aber irgendwie scheint ständig etwas anderes dringender. Heute sind es einige Linktipps für euch:




Bei Frau Momo läuft auf  "Einfach - Vegan - Leben" gerade der Junikalender, bei dem ich auch schon mit einer Buchvorstellung dabei sein durfte - danke dafür! Lest mal rein, es ist ein bunter Strauß von tollen und interessanten Beiträgen zusammengekommen, und es geht noch weiter!



Der vegane Babyboom ist ausgebrochen! Frau Hase von "vegan&roh" kann man schon zur kleinen Tänzerin gratulieren, Cheesy ebenso. Birdie von "Food'n'Fotos" berichtet ausführlich von ihrer Schwangerschaft und gibt wichtige Hintergrundinfos, und auch bei Maggy von "Go vegan, be happy" hat sich Nachwuchs angekündigt. Ich freu mich schon auf die Berichte! Denn auch, wenn das Thema hier noch längst nicht akut ist, habe ich mir natürlich schon den ein oder anderen Gedanken gemacht, was wäre, wenn.



Ja, ich weiß, ich verlinke ständig auf "Blanc et Noir". Das Kuriose daran ist, dass ich selbst eigentlich überhaupt keine dekorative Kosmetik verwende. Ich habe Zahnpasta (Alverde), Shampoo (Lush/Balea), Conditioner (Lush), Seife (selbstgesiedet), Rasierseife (selbstgesiedet), Deo (Natron), Aluminiumchloridlösung (aus der Apotheke), Bodylotion (wechselnd), eine Gesichtscreme aus der Apotheke (unvegan, aber ich vertrage nichts anderes, auch kein Kokosöl), ein Gesichtspeeling (selbstgemacht), einen Lippenpflegestift (selbstgemacht), und das war's. Aber ich denke, dass viele von euch mehr Interesse an diesem Bereich haben, und so fand ich den letzten Beitrag von Erbse sehr hübsch, in dem sie verschiedene kleine Shops mit veganen Pflegeprodukten vorstellt. Überhaupt kann ich euch ihren Blog nur empfehlen, denn die Beiträge sind gut recherchiert und werden von verschiedenen Autoren geschrieben, sodass auch verschiedene Sichtweisen zum Tragen kommen und unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden. Auch für Männer!



Für eine Masterarbeit zum Einfluss der veganen Ernährung auf die Darmflora an der Uni Gießen werden noch Probanden gesucht. Melden könnt ihr euch hier.



Ricarda liefert uns zehn überzeugende Gründe, vegan zu leben.


Was zu gewinnen gibt es übrigens auch wieder:


Sören verlost auf "I am vegan" das Buch "Jung, männlich, vegan. Wie junge Männer zu Veganern werden" von Sabine Weick, das ich auch schon einmal ausführlich vorgestellt hatte. Noch bis zum 29. Juni könnt ihr mitmachen.



Auf "Baking the Law" sind eure veganen Eisbecher-Cupcake-Kreationen gefragt! Zu gewinnen gibt es einiges, schaut für die genauen Teilnahmebedingungen und die Preise einfach hier vorbei. Einsendeschluss für eure Kreation (ihr könnt auch ohne Blog teilnehmen!) ist der 30. Juni, 17 Uhr.



Auf "Cookies & Style" läuft noch bis zum 2. Juli ein Blogevent zum Thema Kaffee: Nicht ohne meine Bohne! Es darf gekocht und gebacken werden, und zwar vegan und vegetarisch. Zu gewinnen gibt es... Na, ratet mal! Auch hier braucht ihr keinen Blog für die Teilnahme.



Und zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache: Die vegane Blogliste ist wieder auf dem neuesten Stand! Zumindest, was veraltete Links oder nicht mehr aktive Blogs angeht. Ich fürchte, dass sie immer noch nicht vollständig ist (wahrscheinlich wird sie das nie sein) - wenn ihr aufgenommen werden wollt, schreibt mir einfach eine Mail an twoodledrum [ät] gmx.de.

Dienstag, 18. Juni 2013

Crazy Sexy Detox - das Fazit

So, hier jetzt also das Fazit zu meinen Crazy-Sexy-Detox-Wochen. Die Überraschungen halten sich in Grenzen, finde ich!

Was hat gut geklappt, was eher nicht?
  • Zur Glutenfreiheit habe ich ja schon genug gesagt. Klappt gar nicht.
  • Zuckerverzicht: Hat erstaunlich gut geklappt! Nicht perfekt, aber deutlich besser, als ich dachte.
  • Weißmehlverzicht: Naja. Ich habe es ja oben schon mal angesprochen, glutenfreies Brot und Nudeln scheinen mir Weißmehlprodukten ziemlich zu entsprechen. Und an einigen Tagen gab es auch Brötchen und Graubrot ohne Vollkornmehl.
  • Alkoholverzicht: Hm. Bei der Hochzeit, auf der wir eingeladen waren, gab es ein halbes Glas Sekt, am Wochenende bei unserer eigenen Feier ein paar Gläser Bowle. Natürlich ginge es auch ohne, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich auf den Alkohol dann und wann einfach nicht verzichten möchte.
  • Kaffee: Ist keine meiner großen Schwächen, für die drei Wochen habe ich aber auch am Wochenende auf meinen Frappuccino verzichtet. Bei der enthaltenen Zuckermenge fürchte ich aber sowieso, dass nicht der Kaffee das eigentliche Problem ist...
  • Vegan: Läuft.
  • Schlafdauer: Check. Aber auf meine acht Stunden achte ich eigentlich sowieso, sonst bin ich knatschig.
  • Essens- und Sportzeiten: Drei Stunden vor dem Schlafengehen soll man eigentlich weder essen noch Sport treiben. Da ich aber um sechs aufstehe, um zehn ins Bett muss und um halb sieben erst von der Arbeit nach Hause komme, ist das da Zeitfenster extrem eng. Mal abgesehen davon, dass ich während der ersten zwei Wochen ohne Gluten sowieso ständig Hunger hatte und dann wahrscheinlich über Nacht einfach verhungert wäre.
  • Darmreinigung (durch Einläufe und Colon-Hydrotherapie): Habe ich gar nicht gemacht. Das war mir dann doch etwas zu viel, allein die Ernährungsumstellung frisst ja erst mal eine Menge Zeit. Was nicht negativ ist, sondern normal, man muss sich ja erst einmal reinfinden. Aber da ich die CSD nicht in Vollzeit betreiben wollte, musste ich an dieser Stelle Abstriche machen.
  • Fastentage: Gab es bei mir auch nicht, allerdings sind diese sowieso optional. Ich muss aber zugeben, dass mich das Konzept eines Fastentags in der Woche reizt. Mal sehen.
  • Sport: Auf die empfohlene Frequenz bin ich zwar nicht gekommen, aber mindestens zweimal die Woche gut 6 km laufen sind ja auch schon mal was. Ausbaufähig.
  • Meditation: Habe ich gar nicht gemacht, obwohl sie die dritte Säule der CSD sein soll. Aber auch hier war ich nicht gewillt, die zusätzliche Zeit zu investieren. Aber bestimmt irgendwann mal.
Welche Veränderungen habe ich an mir bemerkt?
  • Mein Süßhunger ist tagsüber jetzt so gut wie weg - tagsüber. Abend ist es immer noch schlimm, allerdings mit ein, zwei Stückchen Zartbitterschokolade in den Griff zu kriegen. Deutlich besser als vorher! Die Zyklusabhängigkeit muss allerdings noch genauer beobachtet werden, fürchte ich.
  • Das extreme Mittagstief, das ist sonst hatte, ist weg. Hurra!
  • Mein Blähbauch ist ebenfalls deutlich besser.
  • Ansonsten bemerke ich keine Veränderungen, vor allem keine psychischen. Ich bin weder die ganze Zeit total gut gelaunt noch besonders energiegeladen. Auch meine Haut hat sich leider nicht verändert.
Was hat mir gefallen?
  • An erster Stelle: der Zuckerverzicht. Ich finde, dass sich damit viele Probleme auf einmal erledigen: Weißmehl fliegt an vielen Stellen mit raus, die Lebensmittelkosten sinken (zumindest für uns...), ich brauche Alternativen und kann dann direkt etwas Gesundes essen usw.
  • Ich mag die neue Lust an frischem Gemüse. Heute Mittag bin ich direkt traurig, dass es Salatreste von gestern statt einem Salatteller aus der Mensa gibt. Obwohl... vielleicht geht ja auch beides.
  • Insgesamt finde ich es schön, meinem Essen wieder mehr Mühe und Aufmerksamkeit zu widmen. Generell, mehr auf mich zu achten. Dazu gehört auch der Sport.
Was hat mir nicht gefallen?
  • Ich muss sagen, dass ich mir von den vielen Vorschriften und Ideen überwältigt vorkam. Es waren einfach zu viele Veränderungen auf einmal. Dass der Verzicht auf tierische Produkte ein Bestandteil der CSD ist, hatte ich gar nicht explizit erwähnt, aber ich möchte mir nicht vorstellen, wie es ist, wenn man diesen Punkt auch noch beachten muss und er nicht, wie bei mir, einfach so mitläuft.
  • Entweder habe ich die CSD schlecht umgesetzt, oder aber das Problem ist systemimmanent: Ich hatte permanent das Gefühl, zu wenig Ballaststoffe aufzunehmen. Hätte ich statt der Smoothies Säfte gemacht, wäre es noch schlimmer gewesen. Und nein, ich habe mir das nicht eingebildet. Ich habe ja gemerkt (entschuldigt das delikate Thema), wie oft ich zur Toilette musste. Definitiv seltener als sonst.
  • Zur Glutenfreiheit muss ich auch hier nichts mehr sagen.
  • Ein anderes Thema hatte ich bereits angeschnitten: Ich frage mich, wie gut die CSD mit (regionalem) Wintergemüse umsetzbar ist. Dann fallen ja viele leckere Salate weg.
Wie geht es weiter?
  • Mit Sport und Salat! Allerdings glaube ich nicht, dass es nach wie vor täglich mittags und abends Salat geben wird.
  • Ich möchte versuchen, an der ein- oder anderen Stelle Alternativen zu Weizenprodukten zu finden. Nachteile: s. oben. Insbesondere die fehlende Regionalität und Verpackung stören mich.
  • Auch die grünen Smoothies möchte ich beibehalten, allerdings wohl nicht täglich. Banane-Apfel-Erdbeer schlägt sie einfach um Längen.

Zum Weiterlesen die Zwischenberichte:
Teil 1
Teil 2 
Teil 3 
Teil 4

Montag, 17. Juni 2013

Tagebuch Crazy Sexy Detox, Teil 4

So, da bin ich wieder! Für alle, die nach dem Hochzeitszeitplan gefragt haben: Die standesamtliche Trauung findet am kommenden Samstag statt, Kirche wird es nicht geben. Allerdings wird die Feier sehr klein gehalten sein, ausschließlich mit der Familie, keine 30 Personen. Mit Freunden haben wir am Samstag schon einmal größer "vorgefeiert", was deutlich mehr Arbeit war als gedacht - aber es hat sich gelohnt! Der ausführlichere Bericht kommt dann demnächst. Aber erst mal ist jetzt der Abschlussbericht zur CSD dran.

Erst einmal danke für eure vielen hilfreichen und aufmunternden Kommentare zu meinem Experiment! Es ist schön, zu lesen, dass andere ähnliche Schwierigkeiten hatten und insbesondere die Glutenfreiheit ebenfalls als große Einschränkung empfanden. Das ein oder andere habe ich auch direkt versucht, umzusetzen. Dennoch ist die CSD wohl nur teilweise etwas für mich - lest selbst.

Tag 15 (Montag) war mal wieder Tag der Ausnahmen. Sebastian hatte nämlich Geburtstag, und so gab es nachmittags Bananenmuffins und außerdem abends, als ein paar Gäste da waren, belegte Brote und keinen Salat. Alkohol allerdings nicht - nicht aus programmatischen Gründen, ich hatte nur einfach keine Lust drauf.

An Tag 16 (Dienstag) gab es dann auch noch mal einen Muffin - immerhin aber auch wieder mehr Salat und abends noch eine Stunde Sport. Die Glutenfreiheit ist jetzt aber endgültig dahin. Am glutenfreien Leben stört mich übrigens Folgendes:
  • Auswärts zu essen ist noch nerviger als nur vegan, nämlich nahezu unmöglich.
  • So ziemlich jedes glutenfreie Ersatzlebensmittel ist in Plastik verpackt, oft auch in mehreren Schichten. Bei "normalen" Lebensmitteln ist das zwar auch ein großes Problem, aber die Auswahl ist zumindest etwas größer.
  • Die Ersatzprodukte, die ich probiert habe, schmeckten im besten Fall wie eine schlechte Ausgabe des Originals. Genuss sieht für mich anders aus.
  • Ersatzlebensmittel sind sehr teuer.
  • Die Zutatenlisten liest man besser nicht. Ich bin bei Fertigprodukten wahrhaftig nicht empfindlich, ich esse Dosenfutter und Supermarktsüßigkeiten und arbeite mit Lebensmittelfarbe, aber dass in meinem Grundnahrungsmittel Brot eine ganze Liste von seltsamen Zutaten verarbeitet ist, finde ich schon gruselig.
  • Grundnahrungsmittel wie Weizen und andere Getreide, die auch hier angebaut werden können, werden durch "exotische" (Pseudo-)Getreide wie Reis, Quinoa und Hirse ersetzt. In Sachen Regionalität etwas fragwürdig.
  • Ich habe den Eindruck, dass es glutenfrei schwerer wird, auf genug Ballaststoffe zu kommen. Klar kann man auch Vollkornreis essen, aber eben nicht dauernd, und so ein richtig vollkorniges Ersatzbrot habe ich nicht gefunden.
Versteht mich nicht falsch, ich möchte diesen Lebensmitteln keinesfalls die Existenzberechtigung absprechen! Hätte ich wirklich glutenbedingte Beschwerden oder wäre sogar zöliakiekrank, wäre ich verdammt froh darum, dass es mittlerweile auch in normalen Supermärkten glutenfreie Produktserien gibt (und die glutenfreien Nudeln von der Rewe-Eigenmarke fand ich echt nicht schlecht). Außerdem denke ich, dass man auch in ein glutenfreies Leben erst hineinwachsen muss, so wie in das vegane auch. Aber einfach so? Lieber nicht.

Wie Tag 17 (Mittwoch) aussah, könnt ihr euch hier anschauen. Ich habe den morgendlichen Smoothie mit Banane angereichert und auf den Nachmittag verschoben. Morgens gab es dafür Haferflocken, und das war auch gut - so war ich bis zum Mittagessen satt. Für mich übrigens ein Novum, denn normalerweise hält bei mir keine Mahlzeit so lange vor. Dennoch möchte ich (zumindest im Sommer) auf den grünen Smoothie nicht verzichten, da er bei mir zwar immer noch keine große Begeisterung hervorruft, aber immerhin dazu führt, dass ich mehr Grünzeug zu mir nehme. Im Winter muss ich mal schauen, was sich machen lässt, da ich nicht davon ausgehe, dass mir Smoothies aus Wintergemüse schmecken werden. Ich frage mich nämlich, inwiefern es sinnvoll ist, dann noch haufenweise Gurke, Zucchini usw. zu verarbeiten.
Zucker gab es heute übrigens nur sehr wenig. Aber etwas mehr als in den ersten beiden Wochen erlaube ich mir doch.

Tag 18 (Donnerstag) fing gleich gut an. Endlich tat sich mal wieder was auf der Waage! Vielleicht, weil ich jetzt nicht mehr dauernd Nüsse knabbere, um das Hungergefühl zu dämpfen? Und von einem weiteren Sieg kann ich auch berichten: In der Frühstückspause, die wir immer donnerstags gemeinsam machen, gab es heute Schokoladentorte und Chips. Ich habe ein Stück Torte gegessen (von einer 18cm-Springform) und mich bei den Chips nicht zurückgehalten, ABER: Zum Mittagessen gab es mal wieder Salat, danach stand die Torte auf dem Tisch, und ich habe nicht mal einen Gedanken daran verschwendet, mir noch ein Stück zu nehmen. Ich hatte einfach kein Bedürfnis danach. Und auch mein Tief am frühen Nachmittag hat sich durch Gemüse und Salat in Luft aufgelöst. Hurra!

Tag 19 (Freitag) war faktisch der letzte Tag der CSD - allerdings ohne grünen Smoothie. Der ist in den Vorbereitungen für unsere Feier am Samstag untergegangen und wurde durch einen schnell gemixten Obstsmoothie aus Banane, Apfelsaft und gefrorenen Erdbeeren (Sebastians Favoriten) ersetzt. Morgens war ich einkaufen und musste zweimal in den Supermarkt, weil einfach nicht alles in einen Wagen gepasst hat. Mittags gab es gebratenen Pak Choy mit Vollkornreis, und den Rest des Tages habe ich mich so durch die Salate genascht, die eine Freundin und ich vorbereitet haben.

An Tag 20 (Samstag) und Tag 21 (Sonntag) war denn endgültig keine Zeit mehr für richtige Mahlzeiten, und insbesondere der Sonntag war auch eher dem Resteessen gewidmet. Ich muss aber sagen, dass ich schon nach den ersten zwei weißen Brötchen mit Nudelsalat eine unbändige Lust auf Gemüse entwickelt habe - irgendetwas tut sich also doch... Und vertragen habe ich das ganze Weißmehl auch nicht, ich sah direkt wieder total aufgebläht aus und habe mich nicht gut gefühlt.

Das Fazit zu den drei Wochen gibt es dann morgen - ich wünsche euch noch einen sonnigen Montag!


Zum Weiterlesen:
Teil 1
Teil 2 
Teil 3

Samstag, 15. Juni 2013

Vegan Wednesday #43





Heute muss ich meinen Vegan Wednesday auch sehr knapp halten, ich bin etwas in Eile... War ich auch am Mittwoch schon, daher habe ich leider die Kamera zu Hause liegen lassen. Passiert. Dafür gibt es ein Tortenfoto.



Morgens: Overnight Oats in a Jar, bloß nicht mehr im Glas. Kirschjoghurt, Haferflocken und Kokosraspel.

Über den Tag: ein Apfel und ein grüner Smoothie.

Mittagessen: Salat und Reste der Teufelskartoffeln aus "La Veganista".



Abends gab es Spaghetti mit rohen Tomaten und Rucola, göttlich gekocht von Sebastian. Danach noch ein Smoothie aus Banane, gefrorenen Erdbeeren und Apfelsaft.




Nach dem Essen begab ich mich dann an meinen Tortentest. Die Torte gab es dann zwar erst am Donnerstag zu essen, aber natürlich fielen Reste ab. Ihr seht einen Haselnussbisquit mit einer Sahne-Nougat-Füllung, bestrichen mit Zartbitterganache. So schön zum Glänzen kriegt man die übrigens durch Agavendicksaft.

Habt ein schönes Wochenende! Bei uns steigt heute Abend die erste Party, auch wenn wir eigentlich erst nächstes Wochenende heiraten. Ich bin dann also mal Gemüse schnippeln für die Salate.

Freitag, 14. Juni 2013

Provamel Veggie-Star (oder auch nicht...): Gewokte Ananas mit Kirschjoghurt


Toll. Ganz toll. Da hatte ich mich so gefreut, dass Regina von muc.veg mir das Stöckchen zum Provamel Veggie-Star 2013 zugeworfen hat - und dann ist keine Reis Cuisine von Provamel aufzutreiben! Gestern habe ich noch einmal die Stadt abgegrast, aber es war wirklich nichts zu machen. Daher gibt es jetzt einfach so einen gewokten Post, und vielleicht hat ja Mimi von Mimi's Fairycakes, an die ich das Stöckchen weitergeben möchte, mehr Glück! Bis Sonntag läuft die Aktion noch. Die Bedingungen:

1. Es muss ein Wokrezept sein.
2. Es muss ein vegetarisches Gericht sein.
3. Man muss das neue Provamel Reis Cuisine verwenden.
Dann nur noch woken und Rezept hochladen bis zum 16. Juni 2013.

Ich mache jetzt einfach mal außer Konkurrenz mit einem süßen Wokrezept mit, das immerhin den Provamel-Kirschjoghurt verwendet...


Zutaten (für eine Person):
eine halbe Ananas
eine Banane
1 bis 2 EL Rapsöl
2 TL brauner Zucker
1 kleiner Becher Kirschjoghurt

Ananas und Banane in Stücke schneiden. Öl im Wok heiß werden lassen, dann die Ananas darin anbraten. Sie wird dadurch tiefgelb und fängt an, an den Rändern zu bräunen. Dann noch die Bananen kurz mitschmoren (einfach nur weich werden lassen), mit braunem Zucker bestreuen und noch mal kurz durchrühren. Den Joghurt auf einen Teller geben, das gebratene Obst darauf verteilen und genießen.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Toasted Coconut Cupcakes


Cupcakes während der Crazy Sexy Detox? Mmmh, nicht ganz. Das Rezept habe ich schon vor einigen Wochen ausprobiert als Vorbereitung auf unsere Hochzeit, zu der ursprünglich Obstböden in Herzform statt einer Hochzeitstorte und Cupcakes als Ergänzung vorgesehen waren. Und wo findet man bessere Cupcakes als in "Vegan Cupcakes Take Over the World"? Ganz richtig: nirgend. Jedenfalls waren diese hier echt nicht schlecht, der Teig durch die Kokosraspel schön feucht und das Topping genau richtig, auch wenn ich erst befürchtet hatte, dass es zu süß werden würde. Aber: nein. Im Original ist das Topping übrigens weiß, aber ich hatte keinen Kaffeeextrakt und hätte auch nicht eingesehen, welchen zu kaufen. Löslicher Kaffee geht genauso gut! In diesem Sinne: viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.

Ich teste übrigens gerade schon wieder Torten, da der Erdbeerkuchenplan durch das Wetter zunichte gemacht wurde: Der Clou wären die tollen Erdbeeren aus dem Garten meiner Mutter gewesen, aber die sind noch nicht reif. Also wird es jetzt doch eine Torte geben.

Montag, 10. Juni 2013

Tagebuch Crazy Sexy Detox, Teil 3

Tag 8 (Montag) - die erste Woche ist geschafft! Zeit für ein kleines Fazit, denke ich, zumal der Tag nicht besonders außergewöhnlich war.

Positiv ist/ gut läuft:
  • Ich schaffe es tatsächlich, die Zuckerfreiheit durchzuhalten. Darauf bin ich besonders stolz.
  • Mein Bauch ist weniger aufgebläht. Das schiebe ich allerdings nicht auf die Glutenfreiheit, sondern auf die (weitgehend) flüssige Nahrung bis zum Mittag. An dem einzigen Tag, an dem ich morgens Chiapudding hatte, hatte ich nämlich dieselben Probleme wie vorher. Sprich: Spätestens ab Mittag sah ich aus wie im 6. Monat schwanger. Oder auch im 9. Monat. Je nach Tag.
  • Ich mache öfter Sport als vorher.
  • Sebastian hat einen Obstsmoothie gefunden, der ihm schmeckt, und unterstützt mich auch sonst sehr.
  • Durch die Glutenfreiheit fällt so ziemlich alles an "Kram" raus, was ich vorher gegessen habe. Allein dafür lohnt sie sich schon.
  • Ich finde Gefallen an dem Gedanken, dass ich es wert bin, Mühe und Zeit in Mahlzeitenzubereitung und Sport zu stecken. Nicht, dass wir vorher nicht gekocht hätten! Aber die Zeit für den Salat zum Essen haben wir uns nicht immer genommen.
Negativ ist/ schlecht läuft:
  • Ich habe eigentlich ständig Hunger, weil ich die Kurve mit genug Eiweiß noch nicht richtig gekriegt habe.
  • Ich trinke nicht genug - Trinken zu den Mahlzeiten soll ja nicht sein, aber wenn ich das auslasse, fällt es mir sehr schwer, genug Flüssigkeit aufzunehmen. Also habe ich mich vorerst dafür entschieden, auch weiter Wasser zum Essen zu trinken.
  • Derzeit vernachlässige ich meine Yogapraxis zugunsten des Laufengehens. Und mit der Meditation habe ich auch noch nicht angefangen.
  • Ich hasse es, den Mixer zu spülen.
  • Glutenfreies Brot schmeckt nicht wirklich toll, zumindest nicht das, was ich bisher probiert habe.
  • Überraschung: Die CSD ist, wenn man sie konsequent durchziehen will, nicht wirklich öffentlichkeitstauglich. Essengehen, Feiern an der Arbeit etc. sind noch viel nervenaufreibender als "nur" vegan.
Ansonsten:
  • Körperliche und psychische Veränderungen im Sinne von "total energiegeladen", "nicht mehr müde" oder so habe ich keine bemerkt.
  • Ich weiß jetzt, warum eine Einstiegswoche empfohlen wird, um sich langsam an die neue Lebensweise zu gewöhnen.
  • Weiter abgenommen habe ich nicht, aber immerhin trotz prämenstrueller Wassereinlagerungen (bei mir gerne mal 1 kg oder auch mehr) mein Gewicht gehalten.
  • Derzeit empfinde ich die CSD nicht als Belastung, schiebe das aber vor allem darauf, dass sie noch neu und aufregend ist. Mal sehen, wie es weitergeht. 

Tag 9 (Dienstag) lief wenig spektakulär ab, aber immerhin glutenfrei. Und wieder mit drei Stückchen Schokolade, irgendwie brauche ich derzeit einen Seelentröster... Dabei geht es ja eigentlich darum, genau diese Muster zu überwinden. Aber gut. Besser als ein Fressanfall, nicht wahr?
Sport gab es heute keinen, dafür aber zwei Stunden Gartenarbeit bei strahlendem Sonnenschein und zum Abendessen dann Rührtofu, um das leidige Eiweißproblem ein wenig in den Griff zu kriegen. Dazu Pellkartoffel mit Leinöl und für Sebastian mit Butter. Der stellte bei dieser Gelegenheit fest, dass Pellkartoffeln mit Butter ein total tolles Essen sind. Hab ich ja gesagt!

Tag 10 (Mittwoch): Aus und vorbei. Tschüss, Glutenfreiheit. Nicht nur, dass die Zutatenlisten der Ersatzprodukte gruselig sind, die Preise unverschämt hoch und die Plastikverpackung oft atemberaubend, sie schmecken auch einfach längst nicht so gut wie das glutenhaltige Original. Nützen tut mir das Ganze auch nichts, daher werden jetzt noch die Pizza-, Brot- und Nudelreste gegessen, und das war es dann auch. Also, versteht mich nicht falsch. Wenn ich einen Leidensdruck mit Gluten spüren würde, dann wäre es gewiss möglich, darauf zu verzichten. Aber ich spüre den Leidensdruck eher ohne. Sebastian hat es sehr schön in Worte gefasst: "Hier habe ich noch mehr als bei der veganen Lebensweise das Gefühl, dass mir ein Stück Lebensqualität verloren geht." Danke. Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. So viel also zum Thema "keine Belastung"...

Tag 11 (Donnerstag): Entschuldigt die negativen Gedanken von gestern. Natürlich hab ich nicht alles komplett hingeschmissen. Es gab heute weiterhin glutenfreies Essen und zwei obligatorische Salate, zum Abendessen dann aber doch etwas mehr Süßkram als sonst. Tag 12 (Freitag) verlief ähnlich. Nur der Sport kam zu kurz.

Dass Tag 13 (Samstag) nicht ganz nach Plan verlaufen würde, war vorher klar, wir waren nämlich zu einer Hochzeit eingeladen. So fiel der Salat am Mittag aus, und am Abend schlichen sich am Buffet erst eine Scheibe Brot und dann um Mitternacht noch zwei Stücke Kuchen auf meinen Teller. Ein halbes Glas Sekt gab es auch - zumindest das war eher ein Unfall, aber auf den Rest hätte ich dann doch nicht verzichten mögen. Eine Menge Gemüse gab es aber auch: Marinierte Champignons und Zucchini, Salat und frisch gebratenes Gemüse aus dem Wok, dazu Reis.

Tag 14 (Sonntag) lief dann endgültig aus dem Ruder. Die Hochzeit fand in der Nähe meiner Mutter statt, sodass aus Mixermangel der grüne Smoothie ausfallen musste. Außerdem gab es direkt zum Frühstück Brötchen. Nachmittags, wieder zu Hause, hatte ich unbändige Lust auf (glutenfreie) Schupfnudeln, allerdings mit Zimt und Zucker. Und Brötchen gab es auch noch mal, ebenso wie einige Stückchen Schokolade und drei Schluck Cola.
Das war natürlich im Plan eigentlich nicht vorgesehen, aber ich habe so einen "Ausreißertag" einfach mal gebraucht. Morgen geht es dann wieder richtig weiter. Allerdings mache ich mir schon Gedanken über die Zeit danach: Eigentlich schmecken mir grüne Smoothies nicht. Ich habe es jetzt fast zwei Wochen probiert und finde sie trinkbar, allerdings sind für mich Smoothies einfach süß, und das fehlt mir hier. Daher weiß ich noch nicht, wie ich nach Ablauf der drei Wochen weitermachen soll: weiter Smoothies trinken oder akzeptieren, dass sie wohl nichts für mich sind? 
Angenehm ist allerdings, dass die Abhängigkeit vom Süßkram sich ein wenig verliert. Würde ich wieder anfangen, wäre ich wohl innerhalb von zwei Tagen wieder "drauf", das habe ich heute gemerkt. Insgesamt ist die Lust auf Süßes aber etwas besser geworden, was sicher teilweise am Zyklus liegt, aber eben nicht nur.


Zum Weiterlesen:
Teil 1
Teil 2

Teil 4

Sonntag, 9. Juni 2013

Vegan Wednesday #42 - das Board ist online!



Hallo ihr Lieben,
hochzeitsbedingt etwas verspätet (nein, nicht unsere eigene - wir waren eingeladen) ist das Board leider jetzt erst fertig geworden. Bittesehr!


Samstag, 8. Juni 2013

Vegan Wednesday #42

Irgendwie komme ich, was die Vegan-Wednesday-Posts angeht, nie so richtig aus dem Quark... Aber die Deadline läuft ja noch bis heute Abend. Bis dahin könnt ihr mir hier noch die Links zu euren Vegan-Wednesday-Posts hinterlassen!

Übrigens: Während ich mir die bisher verlinkten Posts angeschaut habe, habe ich eine Menge Blogevents entdeckt. Ihr findet sie rechts oben auf der Seite verlinkt! Übrigens poste ich solche Links auch auf Facebook. Wenn ihr da also auf "Gefällt mir" klickt, seid ihr immer auf dem neuesten Stand.


Zum Frühstück gab es einen grünen Smoothie - hier eher rot, weil ich auch Johannisbeeren mitgemixt habe. Wie ich plötzlich auf grüne Smoothies komme? Nun, ich mache gerade drei Wochen Crazy Sexy Detox.

Da ich aber sowieso nie mit dem einen Smoothie über den Vormittag komme, gab es außerdem noch Reiscracker, Mandeln und Möhren. Mittags an der Arbeit dann einen großen Salat mit glutenfreiem Brot, auch ohne Foto. Und nachmittags noch einen Apfel.



Beim Nachhausekommen hatte ich dann endgültig einen Bärenhunger. Zuerst musste es Brot mit Avocado sein, und etwas später folgten dann noch der obligatorische zweite Salat des Tages und eine Suppe aus gelben Schälerbsen und Gemüse.



Zum Abschluss dann noch zwei Stückchen Zartbitterschokolade.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Linktipps

Bevor sich jemand verirrt: Zum Vegan Wednesday geht es hier entlang! Aber auch sonst ist auf verschiedenen Blogs so einiges los, und auf ein paar Dinge möchte ich euch besonders hinweisen.



Am dringendsten ist das Gewinnspiel, das Laura auf ATHMango derzeit am Laufen hat. Hier könnt ihr "Kein Fleisch macht glücklich" von Andreas Grabolle, "Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen" von Melanie Joy und das Skinny-Bitch-Kochbuch von Rory Freedman und Kim Barnouin gewinnen. Allerdings nur noch bis heute um Mitternacht! Also schnell noch einen Kommentar hinterlassen, auf Facebook teilen usw. Alle wichtigen Infos findet ihr in Lauras Blogbeitrag.



Nur einen Tag weniger eilig: Sörens Suche nach dem veganen Sommersalat 2013. Auch hier gibt es was zu gewinnen! Und wenn ihr es auf die Schnelle nicht mehr hinbekommt mit dem Rezept: Auch Jurymitglieder werden noch gesucht. Alle Infos und den Kontakt findet ihr auf Sörens Blog "I am vegan".



Noch eine Frist diese Woche: Noch bis Freitag sind bei Rossmann Bioprodukte und Oreokekse im Angebot. Falls ihr noch zuschlagen wollt. Gefunden habe ich dieses Angebot übrigens nicht selbst, der Dank gebührt Juli von foodsandeverything.



Ein weiteres tolles Angebot, sogar völlig umsonst: Die neue App "Kosmetik ohne Tierversuche" vom veganen Kosmetikblog "Blanc et Noir". Mehr Infos findet ihr hier, die App im Google Play Store. iPhone-Nutzer müssen sich noch ein wenig gedulden.



Ich mag vegane Blogevents - unvegane aber fast noch mehr, weil sie mir die Gelegenheit bieten, Veganismus als etwas ganz Normales dazustellen, das einem nicht nur im Zoo (oder so) begegnet. Eine schöne Gelegenheit dafür ist der Aufruf von Steph vom "Kleinen Kuriositätenladen", doch mal euer Kochbuchregal zu zeigen. Die Frist läuft noch bis Ende Juni.



Zum Schluss möchte ich euch noch auf den Frau Momos Junikalender auf "Einfach - Vegan - Leben" hinweisen. Warum soll man mit sowas auch immer bis Dezember warten? Ab morgen stellen 20 BloggerInnen interessante Themen vor, und ich verrate euch jetzt schon: Ich werde mit einer Buchvorstellung dabei sein! Zur Ankündigung geht es hier entlang.

Dienstag, 4. Juni 2013

Vegan Wednesday #42 - zückt die Kameras!


Und schon wieder ist (fast) Mittwoch... Diesmal sammele ich eure Beiträge zum Vegan Wednesday ein! Also vergesst morgen eure Kamera nicht, wenn es mal wieder gilt, die Vielfalt der veganen Ernährung einzufangen und in einem Blogpost festzuhalten. Bis Samstag Abend sammele ich dann hier eure Links in den Kommentaren und stelle am Sonntag auf Pinterest ein Board zusammen. Ich freu mich schon!

Nähere Infos und auch das Logo zum Mitnehmen findet ihr übrigens hier.

Sonntag, 2. Juni 2013

Tagebuch Crazy Sexy Detox, Teil 2

Dass Tag 5 (Freitag) eine Ausnahme bringen würde, war schon vorher klar. Ich besuchte nämlich eine Freundin in Frankfurt, und neben einem kleinen Einkauf im Veganz stand auch die Einkehr im Edelkiosk auf dem Programm. Da ich in meinen nun mehr als drei veganen Jahren nicht mehr als zwei- oder dreimal "fremdgebackenen" veganen Kuchen gegessen habe, hatte ich wirklich keine Lust, auf ein Stück Torte zu verzichten! Das war dann auch sehr lecker, allerdings habe ich nach wenigen (fast) zuckerfreien Tagen schon gemerkt, wie süß mir Kuchen auf einmal zu sein scheint.
Die Glutenfreiheit ist mit dieser kleinen Sünde nun wohl dahin, aber ich bin dennoch sehr stolz auf mich. Wenn ich sonst versucht habe, mein Essverhalten umzustellen, und dann einen "Ausrutscher" hatte, war die Jetzt-ist-es-ja-auch-egal-Haltung fast schon die logische Konsequenz. Und genau das ist mir bisher diese Woche noch nicht passiert! So gab es denn zur Torte auch nur ein stilles Wasser und keinen Latte Macchiato, und abends ging es mit Hirse und Zucchini weiter.

An Tag 6 (Samstag) beschloss Sebastian nach anfänglich kritischem Beäugen, es auch mal mit einem grünen Smoothie zum Frühstück zu versuchen. Der war zwar am Ende eher orange (Möhren, Gurke, Salat, Mairübchen und Apfelsaft waren drin), sorgte aber dennoch für zahlreiche Runzeln im Gesicht meines Liebsten, obwohl er ihn brav ausgetrunken hat. Ich muss sagen, ich kann's verstehen! Teilweise muss ich mich auch noch ganz schön schütteln, wenn ich "das Zeug" trinke. Grüne Säfte wären vermutlich eher was für mich, aber erstens widerstrebt es mir, dann die ganzen Reste wegzuschütten, und zweitens haben wir keinen Entsafter. Ich finde es aber schade, wenn immer wieder suggeriert wird, dass man ohne die richtige Küchenausstattung sowieso nichts mitmachen kann. Stichwort: Vitamix. Zeitweise konnte man auf den verschiedensten Veganblogs den Eindruck gewinnen, ein Veganer ohne Vitamix sei überhaupt nur ein halber Mensch. Genau dem möchte ich aber eigentlich ein wenig entgegentreten. Daher (und natürlich auch aus finanziellen Gründen) wird es hier vorerst keinen Entsafter geben.
Ansonsten war der Tag eher ein katastrophaler Fresstag. Den ganzen Tag habe ich Mandeln und Reiswaffeln gekaut, satt war ich eigentlich fast nie. Abends ging dann auch noch einiges schief, sodass ich zum Abendessen endgültig die Schnauze voll hatte und einfach Ofenkartoffeln mit Mayonnaise gegessen habe. Nichts mit Salat! Dafür war ich noch laufen, was aber dazu führte, dass ich einen wichtigen Anruf verpasst habe... Wieder blöd. Drei Stückchen Schokolade gab es auch, also insgesamt eher ein suboptimaler Tag. Trotzdem: keine Fressorgie. Das ist ja auch was.

Wichtigste Erkenntnis von Tag 7 (Sonntag): Chiapudding und ich werden keine Freunde. Insgesamt war dieser Tag eher verkorkst, weil ich eben nicht mit einem grünen Smoothie, sondern mit besagtem Chiapudding gestartet bin. Den grünen Smoothie gab es dann nachmittags, und für Sebastian einen obergenialen Obstsmoothie aus Banane, Apfelsaft und gefrorenen Erdbeeren, der ihn tatsächlich begesistern konnte! Mit der Glutenfreiheit war es dafür leider den dritten Tag in Folge nichts, weil wir vergessen hatten, die Frühstücksbrötchen, die der Schwiegervater uns jeden Sonntag bringt, abzubestellen (gestern waren wir mittags in eine Falle getappt, als wir unsere Senfsoße mit Weizenstärke angedickt hatten). Sei's drum. Gelernt haben wir aus der Soßengeschichte übrigens nichts, denn mir fällt gerade beim Schreiben auf, dass auch unsere Spargelcremesuppe heute Abend wieder Weizenstärke enthielt. Hach ja.
Ich merke allerdings, dass mir die (teilweise) Glutenfreiheit auf ungeahnte Weise gut tut: Da ich mich mit glutenfreien Produkten noch nicht so gut auskenne, esse ich automatisch weniger bzw. "muss" auch weniger Versuchungen nachgeben. Genauso war es auch in meiner veganen Anfangszeit - aber das hat sich recht schnell gelegt. Vielleicht sollte ich doch mal einen Schnellkurs bei Laura von "Aber bitte mit ohne" belegen.
Sportmäßig waren wir heute gut dabei: Erst spazierengehen, dann laufen. Was ich definitiv vernachlässige, ist die Meditation. Damit habe ich bisher noch nicht mal begonnen, irgendwie kriege ich die Kurve nicht. Andererseits möchte ich mich auch nicht zu zu vielen (zeitintensiven) Veränderungen auf einmal zwingen. Es kostet mich bereits ziemlich viel Kraft, wirklich bei jeder Mahlzeit für mich zu sorgen und mich dazu anzuhalten, eben nicht, wie gestern Abend,  nur schnell irgendetwas auf den Tisch zu bringen, sondern wirklich Salat zu schnippeln, einen Smoothie zu machen usw. - besonders, wenn es mir nicht gut geht oder ich müde bin. Mit dem Sport geht es mir ähnlich. Meditation würde hier nur einen zusätzlichen Zwang hinzufügen. Der kann warten; immer eins nach dem anderen.

Und jetzt geht es ins Bett; schlaft gut!


Zum Weiterlesen:
Teil 1
Teil 3 
Teil 4

Samstag, 1. Juni 2013

Ausprobiert im Mai: Soyananda, Rosmarinroulade, Nougatschokolade

Jaja, ich weiß, der Juni hat schon angefangen... Aber ich wollte euch doch noch zeigen, was ich im Mai so Neues probiert habe. Vegane alte Hasen werden die Produkte sowieso schon kennen, aber vielleicht gibt es ja den ein oder anderen Neuling, den es interessiert.


Total begeistert war ich vom Soyananda-Frischkäse. Im Internet hatte ich schon einiges Positives gelesen, sodass ich ihn dann mit großen Erwartungen auf der Veggie World in Wiesbaden probierte - wirklich fantastisch! Findet übrigens auch mein Freund. Ich würde ihn am ehesten mit Kiri vergleichen, falls das jemandem etwas sagt. Sehr rahmig, ein kleines bisschen säuerlich und total gut. Sebastian isst ihn am liebsten unter Erdbeermarmelade auf's Brötchen, ich ihn unter frischer Gurke auf Vollkornbrot. Hergestellt ist er aus Soja, Kokosöl und Leinöl. Großes Manko ist allerdings der Preis: 140 g kosten bei uns im Bioladen deutlich mehr als 3 Euro. Also nur was für besondere Tage, würde ich sagen. Übrigens gibt es auch noch weitere Sorten, die habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.




Ebenfalls schon lange auf dem Markt, jetzt endlich mal von mir ausprobiert: die Rosmarinroulade von Wheaty. Ich habe sie mit Zwiebeln und Gewürzgurken gefüllt und dann gebraten. War gut! Zwar kein Vergleich zu echter Roulade, aber doch mal was anderes. Auch hier ist allerdings der Preis recht hoch: Für 3,50 bis 3,80 Euro habe ich sie bisher im Bioladen und bei tegut gesehen.

Versteht mich übrigens nicht falsch: Ich denke schon, dass die Produkte so teuer sein müssen, damit sich die Produktion für die Firmen lohnt. Relativ gesehen ist der Preis also wohl in Ordnung, aber absolut gesehen für uns halt nicht. Daher bleiben Sonderprodukte bei uns die Ausnahme.




Die "Dunkle Nougat"von Vivani habe ich jetzt schon mehrfach zum Vegan Wednesday gezeigt, allerdings hat sie es noch nie ganz auf's Foto geschafft... Es handelt sich dabei um eine Zartbitterschokolade mit Nougatfüllung in Bioqualität. Bei uns kann man sie im Bioladen und Reformhaus kaufen, der Preis pro 100g-Tafel liegt bei ca. 1,80 Euro, was ich im Vergleich zu z. B. veganer Reismilchschokolade echt vertretbar finde. Besonders süß ist die Schokolade nicht, aber auch nicht so herb wie reine Zartbitterschokolade.