Sonntag, 8. Dezember 2013

{Adventskalendertürchen 8} Cookies&Styles Weihnachtsrouladen mit Birnen-Blaukraut und Brezenknödel


Heute ist Sonntag, und dementsprechend gibt es auch ein fürstliches Essen! Verantwortlich dafür ist, wie sollte es anders sein, Cookies&Style vom gleichnamigen Blog. Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ich ihre liebevoll und aufwändig dekorierten Gerichte sehe. Foodporn deluxe!


Einen Beitrag für einen Adventskalender kreieren? Da muss man mich wirklich nicht lange bitten und somit habe ich gleich zugestimmt bei Carola's toller Aktion mitzumachen.
Zu Weihnachten liebe ich Rouladen. Kein sehr schnelles Rezept mit den Beilagen, aber im Winter stört es mich nicht weiter Stunden lang in der warmen Küche zu stehen, ich mag es sogar.
Die ganzen Düfte, die aus den Töpfen kommen während es draußen bitterkalt ist und die Fenster beschlagen.

Somit steuere ich für heute meine Weihnachtsrouladen mit Birnen-Blaukraut und Brezenknödel bei:



Weihnachtsrouladen mit Birnen-Blaukraut und Brezenknödel


Für die Rouladen:
1 Karotte
1/2 Zucchini
Räuchertofu in feine Streifen geschnitten
1 Schuss Rotwein
Pfeffer aus der Mühle
Seitan aus dem Glas
Preiselbeermarmelade

Für die Soße dazu:
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
3 EL frischer, gehackter Ingwer
Saft einer Zitrone
6 EL Sojasoße
4 EL Olivenöl
4 EL aAornsirup
1 El getrockneter Thymian
1 TL Zimt
Prise Cayennepfeffer oder scharfer Paprika
Muskatnuss

1. Die Seitanschnitzel aus dem glas nehmen und behutsam ausdrücken. Karotte, Zucchini und Räuchertofu in dünne Streifen schneiden und die Seitanschnitzel damit füllen.
Pfeffern, einrollen und mit einem Zahnstocher oder Rouladengarn befestigen.

2. Nun die Rouladen in etwas Olivenöl in einer tiefen Pfanne anbraten, bis sie etwas Farbe angenommen haben. Dann mit der Soße aufgießen und bei niedriger Hitze köcheln lassen.

3. Wenn die Soße noch etwas eingedickt ist, Preiselbeermarmelade (nach Belieben) einrühren und einen Schuss Rotwein zugeben, für weitere 5 Minuten köcheln lassen.


Das Blaukraut:
1/2 Blaukrautkopf
1 großer Apfel
1 rote Zwiebel
Granatapfelessig
Himbeeressig
Rohrzucker
1 großer Löffel Preiselbeermarmelade
0,25 l Rotwein
2 Lorbeerblätter
2 Birnen

1. Blaukraut raspeln, die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden. Danach alles zusammen in etwas Olivenöl anbraten und gleich mal ein bisschen Essig zugeben. Dann direkt die Apfelstücke unterheben.

2. Sobald das Blaukraut zusammengefallen ist, wird gezuckert und noch mehr Essig kommt dazu. Ich muss sagen, ich hab den Essig und den Zucker nach gefühl zugegeben, das müsst ihr einfach ausprobieren.

3. Jetzt nur noch mit dem Rotwein aufgießen und die Lorbeerblätter zugeben. Salzen und pfeffern und zugedeckt bei kleiner Hitze für etwa 25-30 Minuten köcheln lassen.

4. Ganz zum Schluss nur noch die Preiselbeeren unterrühren und die Birnen kurz in der Pfanne karamellisieren lassen.


Für die Brezenknödel:
240 g Laugenbrezeln
140 g Vollkorn-Brotwürfel (hart)
1 gelbe Zwiebel
1 Bund Petersilie
Salz und Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
375 ml Sojamilch
4 EL Sojamehl + 150 ml kaltes Wasser als Eiersatz

1. Die Brezeln in kleine Würfel schneiden und mit den Brotwürfeln vermischen. Dann beiseite stellen und die Zwiebel sehr klein hacken. In etwas Olivenöl anbraten, können gerne leicht braun werden dabei, das gibt einen feinen Geschmack.

2. Die Sojamilch aufkochen lassen und inzwischen die Petersilie sehr fein schneiden. Die Brotwürfel mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, das Sojamehl mit Wasser vermixen und dann mit der warmen Sojamilch.

3. Nun zuerst das Milchgemisch über die Brotwürfel verteilen und mit einem Löffel unterheben. Dann gesellen sich die Zwiebelstücke und die Petersilie hinzu. Alles gut vermischen, bis ihr eine klebrige Masse erhalten habt.

Auf je eine Bahn Frischhaltefolie einen Teil der Masse verteilen und zu einer etwa 5-7 cm dicken Rolle formen. Gut einschlagen und dann noch zwei Schichten Alufolie sehr fest herumwickeln, damit auch wirklich alles hält. Die Würste in siedendem Wasser für ca. 1/2 Stunde köcheln lassen. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und in Scheiben geschnitten servieren.

Ich mag es gerne, wenn man die Scheiben kur vor dem Servieren noch in einer Pfanne schwenkt, damit sie leicht knusprig werden.

Kommentare:

  1. Brezelknödel! Welch eine großartige Idee :)

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  2. Ich freue mich sehr Teil deines Kalenders sein zu dürfen, vielen Dank und schönen zweiten Adventsonntag!

    LG,
    Cookies

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  3. Mist, scheinbar hat mein erster Kommentar nicht funktioniert - also nochmal :)

    Wunderschöne Bilder und ganz festlich am zweiten Advent :)
    Eine Frage habe ich an den Keks: Ich habe noch Seitan fix daheim - dafür kenne ich Seitan im Glas leider gar nicht. Kann ich die Rouladen auch irgendwie anders als mit Seitan aus dem Glas machen und wenn ja - kannst du mir helfen? Ich sitze nämlich gerade an der Planung des Weihnachtsmenüs (wird auch dieses Jahr wieder vegan für die Familie - da müssen sie durch :D ) und würde dieses Gericht total gerne kochen!

    Liebste Grüße
    Schulzi

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    1. Naja das Ding ist, du brauchst dafür sehr 'wabbeligen' Seitan. Deswegen eignet sich der im Glas am besten. Aber hey weißt du was?! Ich schick dir welchen, ok?!

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  4. Was für ein feines Menü! An Seitan habe ich mich noch nicht heran getraut, aber schon alleine wegen der Brezenknödel sehe ich mich in der (Weihnachte-) Küche stehen. Und bitte eine Extra-Portion Birnen-Blaukraut für mich! Es grüßt die beeindruckte Billa

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