Mittwoch, 11. Dezember 2013

{Adventskalendertürchen 11} Kates Birnenmousse mit Weihnachtsapfel


Kates Blog "Strawberries, Cherries and an Angel's Kiss in Spring" verfolge ich jetzt schon eine ganze Weile. Was mir hier besonders gefällt, ist Kates Natürlichkeit, mit der sie ihre Leser an ihrem Alltag und auch an ihren Nachhaltigkeitsüberlegungen teilhaben lässt. So gibt es z. B. des Öfteren Einblicke in ihre regionale Biokiste. Und dass Kate Fußballfan ist, ist ebenfalls schon nach kurzer Zeit klar. Heute ist sie mit einem weihnachtlichen Nachtisch dabei (wer findet den Biokisteninhalt darin wieder?).



Ein vorweihnachtliches Hallo in die Runde!

Letztes Jahr habe ich den Adventskalender hier auf Twoodledrum noch von weitem bewundert und dieses Jahr fragte mich Carola, ob ich nicht dabei sein möchte. Ich fühle mich so unglaublich geehrt, dass es natürlich überhaupt keine Frage war, ob ich auch ein gesundes Rezept beisteuern möchte. Die Frage war nur, welches! Da gesund ja nicht immer kalorienarm bedeuten muss und vermutlich viele von uns in der Weihnachtszeit mit den ganzen süßen Verlockungen zu kämpfen haben, habe ich mich für einen gesunden und natürlich auch weitestgehend (von den Weihnachtsgewürzen sehen wir jetzt mal ab) regionalen und saisonalen Nachtisch entschieden, der nicht dafür sorgen wird, dass Ihr nach dem Weihnachtsmahl aus Eurem Festkleid platzen werdet. Unglaublich lecker und weihnachtlich ist er dennoch, damit könnt Ihr ganz bestimmt auch beim Christkind punkten, wenn Ihr ihm ein Gläschen hinstellt.



Birnenmousse mit Weihnachtsapfel


Zutaten (für 4 Personen):
ca. 3 Birnen (es sollten am Ende etwa 400 g zum Verarbeiten sein und es dürfen auch gerne schon etwas weichere Exemplare sein, Euer Mixer wird es Euch danken)
200 g Seidentofu
2 mittelgroße Äpfel
etwas Zitronensaft
Mark einer Vanilleschote oder wahlweise Vanille aus der Mühle
Zimt
1 TL Mesquite

Wer einen kräftigen Mixer sein Eigen nennen darf, braucht die Birnen nicht schälen, alle anderen sollten es in Betracht ziehen. Also die Birnen waschen, ggfs. schälen und in Stücke schneiden, die Euer Mixer bewältigen kann. Dann die Stücke durch den Mixer jagen, bis ein gleichmäßiger Brei entstanden ist. Langsam, damit es nicht zu flüssig wird, 200 g Seidentofu mit unterrühren. Wenn eine gleichmäßige Masse entstanden ist, diese mit Mesquite, Vanille und Zimt abschmecken. Ihr könnt natürlich auch andere weihnachtliche Gewürze Eurer Wahl verwenden bzw. falls Ihr Mesquite nicht zur Hand habt, schmeckt es auch nur mit Vanille und Zimt sehr gut, nur fehlt dann die Karamellnote, die Ihr aber beispielsweise durch karamellisierte Mandeln ergänzen könntet, falls Ihr welche mit dazu geben möchtet, auch hier habt Ihr noch eine Variationsmöglichkeit.
Falls Ihr Mesquite habt, empfehle ich einen leicht gehäuften TL und etwa einen gestrichenen TL Zimt. Bei der Vanille aus der Mühle dürft Ihr ruhig großzügig sein. Aber das ist ja alles Geschmackssache und hängt natürlich auch ein bisschen von der Süße der Birnen ab. Probiert Euch durch.
Wenn die Birnen-Tofu-Masse fertig ist, würfelt Ihr die Äpfel und gebt etwas Zitronensaft dazu, damit sie nicht braun werden. Dann fühlt Ihr die Apfelwürfel auf den Boden der Dessertgläser, streut nach Belieben noch etwas Zimt darüber und ggfs. die karamellisierten Mandeln (oder auch Nüsse) und füllt dann mit der Birnen-Tofu-Masse auf.
Zur Verzierung könnt Ihr beispielsweise noch einen Stern aus Zimt (wie hier – ich bin zimtsüchtig), gehackten Mandeln oder Nüssen, Kakaopulver oder auch aus einem Apfel gestochen (dann aber schnell servieren, damit er Euch nicht braun wird) oben drauf geben.

Das Dessert ist sehr weihnachtlich, gesund und kommt wirklich völlig ohne zusätzlichen Zucker aus. Lasst Euch Weihnachten auf der Zunge zergehen.

Kommentare:

  1. Das klingt ja auch herrlich und Birne mag ich besonders gerne!

    LG,
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  2. Wie fein un ddann noch mit Sternchen. Ein richtiges Weihnachtsleckerli. Nur Mesquite ist mir (noch) fremd.
    Es grüßt die Billa

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