Mittwoch, 3. Juli 2013

Sebi'n'Carola - der Polterabend ohne Poltern

So, endlich! Nachdem jetzt schon einige Nachfragen kamen, habe ich es endlich geschafft, alle Fotos zusammenzuklauben und zu einem Polterabendpost zusammenzustellen. Vorher hat es leider nicht geklappt; ihr könnt euch sicher vorstellen, wie nach zwei Feiern (am 15. Juni der Polterabend und am 22. Juni die eigentliche Trauung) unsere Wohnung aussah. Heißer Tipp: So, als hätte eine Bombe eingeschlagen... Aber das Chaos hat sich gelichtet, und außerdem bin ich sowieso seit Sonntag und bis zum nächsten Freitag auf einer Fortbildung und muss das restliche Elend nicht mehr sehen. Damit und mit der motzenden Katze ist jetzt der Strohwitwer alleine.

Gestartet sind unsere Feierlichkeiten also wie gesagt mit einem Polterabend - ohne Poltern und ohne vorhergehende Trauung. Gefeiert haben wir im Sportlerheim bei uns im Ort. Das ist nicht übermäßig schön, aber dafür praktisch gelegen, da nahezu alle be- und angetrunkenen Gäste zu Fuß nach Hause gehen konnten. Unser Motto seht ihr auf der Einladung:



Eigentlich wollten wir die Einladungskarten ganz langweilig selbst auf weißes Papier drucken, aber dann haben wir uns in Mimi's Laden ganz spontan in diese Karten verliebt und sie auch bestellt. Der Shop ist absolut empfehlenswert, mit sehr nettem Kontakt, superschneller Bearbeitung und tollem Service! Dementsprechend gab es dann auch noch ein Poster für die Eingangstür im selben Design. Auch bei der restlichen Dekoration haben wir uns am Motto orientiert:


Rechts im Bild: Fotokette mit dem Heiratsantrag



Auf dem letzten Bild seht ihr unser Gästebuch, und vielleicht könnt ihr es daran schon erkennen: Es waren eine Menge Leute da! Hier die "Futterstation":


Tut mir leid, falls ihr eine vegane Hochzeit erwartet hattet, aber da mein Mann Fleisch isst, so ziemlich alle Gäste auch und außerdem ein veganer Caterer in der Gegend fehlt, haben wir uns dafür entschieden, Fleischkäse beim örtlichen Metzger zu bestellen und dafür alle Salate komplett vegan selbst zu machen. Ob das eine gute Idee war? Im Nachhinein bin ich nicht mehr so sehr davon überzeugt, denn gemeinsam mit einer Freundin habe ich zwei Tage lang geschnippelt, was das Zeug hält... Damit am Ende dann die Hälfte übrig blieb, weil viele Gäste spontan dann doch nicht gekommen sind. Naja. Aber lecker war's! Die Rezepte kommen in den nächsten Tagen. Ihr seht auf dem Buffet:

Spaghettisalat mit rohen Tomaten und Rucola
Tabouleh
Erdnussbutter-Nudelsalat
Kartoffelsalat

Ein weiterer Nudelsalat, den eine andere Freundin mitgebracht hatte, fehlt auf dem Bild noch.

Zu trinken gab es natürlich auch genug. Hier ein Blick auf die Vorräte:


Außer dem Standardangebot gab es noch Äbbelwoi von einem Bekannten und außerdem drei Sorten Bowle, ebenfalls selbstgemacht:


Da ihr die Beschriftung vermutlich nicht lesen könnt, hier noch mal in groß: Caipirinha-Bowle,
Erdbeerbowle mit Minze und Amaretto-Kirsch-Bowle haben sich in den wunderhübschen Rumtöpfen, die meine Mutter noch von ihrer eigenen Hochzeit übrig hatte, versteckt. Rezepte für Salate und Bowlen folgen!

Und wie war jetzt die Feier? Einfach toll! Um drei Uhr nachts war Schluss, und die Zeit ist wie im Fluge vergangen. Natürlich hat sie nicht gereicht, um sich mit allen zu unterhalten. Der ganze nächste Tag war dann dem Aufräumen gewidmet, und am Sonntag Abend konnten wir nur noch platt auf der Couch liegen. Fazit: Feiern macht Spaß, aber fast ebenso viel Spaß macht es, wenn die Feier dann vorbei ist.

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