Freitag, 22. Februar 2013

Der Lebenshof Fides braucht dringend Hilfe!


Normalerweise äußere ich mich hier ja selten zu anderen Themen als zu Rezepten, aber aus gegebenem Anlass möchte ich heute eine Ausnahme machen, denn der Lebenshof Fides ist unverschuldet in Not geraten.

Vorweg: Ich weiß nicht, warum mir das Konzept des Gnadenhofes so sympathisch erscheint, obwohl ich selbst noch nie einen besucht habe – vielleicht, weil es meiner erträumten Bauernhofidylle doch recht nahe kommt. Und vielleicht auch, weil ich weiß, wenn ich wirklich wollte, könnte ich vermutlich selbst einen aufmachen. Aber ich traue mich (abgesehen von objektiven äußeren Hindernissen) nicht, diesen Schritt zu tun. Umso mehr bewundere ich diejenigen, die ihr Leben und ihr Geld dem Aufbau eines Gnadenhofes widmen. Ich stelle mir das Leben dort immer sehr am Rande des Menschenmöglichen vor, und die Zukunft ist bestimmt nicht immer sicher; insbesondere dann, wenn noch ein Unglück geschieht, so wie diese Woche auf dem Lebenshof Fides in St. Margarethen an der Raab (Österreich). Bei einem Brand wurde das komplette Wohnhaus zerstört, das Obergeschoss durch das Feuer, das Untergeschoss durch das Löschwasser. Die Stallungen blieben intakt und es kam kein Tier zu Schaden, allerdings sind Hunde, Katzen und auch die Menschen nun obdachlos.

Karl und Gertraud Hofbauer, die den Hof mit der Unterstützung von Sohn Manuel und dessen Freundin Gabi betreuen, sind aktuell in einem Container, der ursprünglich als Vereinshütte diente, untergekommen. Der Platz für die Hunde ist durch den Brand mehr als nur beengt. Viele Hunde hatten schon vorab ein schlimmes Schicksal, kommen aus Tötungsstationen und schlechten Haltungen und mussten durch den Brand ein weiteres Trauma erleben. Wie es in Zukunft weitergeht, ist noch unsicher. Auf dem Lebenshof Fides leben 150 Tiere, von ehemaligen Labormäusen über Hunde aus Tötungsstationen bis hin zu Schafen, Ziegen oder Schweinen, die aus verwahrlosten Bedingungen gerettet wurden.

Hilfe ist dringend nötig, denn bis die Versicherung zahlt, müssen insbesondere die Hunde, deren Sachen und Futter verbrannt oder durch das Löschwasser zerstört sind, versorgt werden. Karl und Gertraud müssen sich natürlich ebenfalls über Wasser halten, und das Geld war bereits vor dem Brand knapp. Helfen könnt ihr durch eure Spende (Bankdaten s. unten) und natürlich auch dadurch, dass ihr den Spendenaufruf weitertragt, z. B. auf Facebook oder auf euren Blogs. 

Infos zum Fides Lebenshof sowie zu den Menschen und Tieren dort gibt es auf der Homepage des Projektes  und auf Facebook.

Spendenkonto (aus Österreich):
Kontonr.: 11866
BLZ: 38131
Kontoinhaber: Manuel Hofbauer für den Verein Fides

Für Auslandsüberweisungen (z. B. aus Deutschland):
BIC: RZSTAT2G131
IBAN: AT353813100000011866

Das Gebäude vor dem Brand

 Henne Helga aus Bodenhaltung

Esel...

...und Lamas.

Kommentare:

  1. Oh nein, wie schrecklich. Sowas ist wirklich unschön und tut mir wirklich sehr leid. Ich hab schon was gespendet, danke, dass dus geteilt hast.

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  2. Vielen Dank für diesen Post. Werde das sofort auf Facebook teilen und auch meine Geldbösre zücken!

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