Mittwoch, 31. Oktober 2012

Vegan MoFo 2012 - die Zusammenfassung

Schwupps, schon ist der Vegan Month of Food schon wieder vorbei... Und ich habe nicht mal meine eigentlich obligatorischen 20 Posts geschafft! Hoffentlich hat euch trotzdem gefallen, was ich gezeigt habe. Bevor es im November mit ganz vielen Posts weitergeht (es hat sich einiges angesammelt), hier noch einmal die Zusammenfassung, falls ihr den ein oder anderen Beitrag verpasst haben solltet. Zum jeweiligen Beitrag gelangt ihr durch einen Klick auf das Bild.

Scharfe Linsencreme

Better than Nutella

Roasted Tomato Salsa

Vegane Leberwurst

Omas Zwetschenmus

Vollkorn-Blitzbrot im Glas

Sendi von Zwergenwiese

Carob-Mandel-Aufstrich

Rote-Bete-Meerrettich-Aufstrich

Zartbitter-Aufstrich

Avocado-Chimichurri-Bruschetta

Bananen-Erdnuss-Toast

Almonnaise

Byodo-Grillsenf

Vegane Mayonnaise

Kichererbsen-Ingwer-Aufstrich

Dienstag, 30. Oktober 2012

Kichererbsen-Ingwer-Aufstrich (Vegan MoFo #16)


Entschuldigt das schlechte Foto, aber dieses Rezept ist (gemessen am Alter dieses Blogs) schon uralt. Es ist dem Kichererbsen-Ingwer-Aufstrich von Alnatura nachempfunden und steht ihm (entschuldigt das Eigenlob) in nichts nach. Finde ich zumindest. Viel Spaß beim Nachmachen!

Montag, 29. Oktober 2012

Vegane Mayonnaise (Vegan MoFo #15)


Nachdem mir in den Kommentaren zu meiner Almonnaise Birdies Mayonnaiserezept empfohlen wurde, habe ich mich direkt ans Ausprobieren begeben. Mehr als ein bisschen Sojamilch und Rapsöl hatte ich ja nicht zu verlieren. Und was soll ich sagen? Das Ergebnis übertraf (nach Zugabe von etwas Essig) alle meine Erwartungen. Fantastisch! Und ohne Sojageschmack. Hach.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Byodo Grillsenf auf Vollkornbrot (Vegan MoFo #14)


Hier hatte ich ihn schon einmal kurz vorgestellt, den Byodo Grillsenf. Ich bin niemand, der mit Begeisterung alles und jedes in Soße ertränkt, und daher hätte ich ihn wohl von mir aus gar nicht probiert. Bei einer Verkostung im Bioladen wurde er mir jedoch angeboten, und ich war sofort begeistert. Der Senf hat etwas Ähnlichkeit mit einer Cocktailsoße, ohne jedoch fettig zu sein. An "richtigen" Senf erinnert er nur entfernt und ist auch nicht wirklich scharf.

Für mich ist er der perfekte Aufstrich auf Vollkornbrot, aber auch ein toller Dipp zu Vollkorn-Brotchips. Mein Freund verwendet ihn als fettarme Alternative zu Butter gerne als Unterlage unter seinem Brotbelag. Und ich habe auch schon Leute gesehen, die das Multitalent tatsächlich auch als Grillsauce verwendet haben.


Erhältlich ist der Senf im Bioladen und kostet 2,49 Euro.

Freitag, 26. Oktober 2012

Almonnaise (Vegan MoFo #13)


Als Kind mochte ich Mayonnaise zu Pommes nie - als Erwachsene dann dafür umso lieber. Die vegane Mayo, die ich bisher probiert habe, hat mir allerdings immer gründlich den Appetit verdorben. Als ich dann auf Chefkoch von einer Almonnaise zum Selbermachen las, musste ich die natürlich sofort ausprobieren!

Natürlich schmeckt sie nicht wie echte Mayonnaise - wegen der Zutaten und sicher auch wegen der etwas gewöhnungsbedürftigen Konsistenz, die bei mir wohl küchenmaschinenbedingt ist. Sie ist ein wenig stückig geblieben, und auch das mit dem Festwerden hat nicht so ganz geklappt, weshalb ich die Ölmenge drastisch reduziert habe. Kühlen hat allerdings geholfen, dadurch wurde sie tatsächlich so etwas wie fest (s. Bild).

Geschmacklich meinte mein Freund, sie passe nicht so recht zu Pommes. Ich war allerdings sehr zufrieden und werde den Versuch sicher wiederholen. Vielleicht hat ja auch jemand von euch noch eine Idee oder ein besseres Rezept. Bis dahin poste ich einfach mal dieses hier.

Zutaten (für ein großes Glas):
75 g Mandeln, ganz
75 ml Wasser
1/2 Zehe Knoblauch
1 TL Salz
1/2 TL Senf
2 EL Zitronensaft
1 Prise Cayennepfeffer
Pfeffer nach Geschmack
bis zu 500 ml Öl (mir schien das sehr viel, ich hatte 125 ml)

Mandeln in einen kleinen Topf geben, mit Wasser übergießen und aufkochen. Wasser abgießen und die Mandeln abziehen. Mit dem Wasser in der Küchenmaschine pürieren, Knoblauch hineinpressen und alles mit den restlichen Zutaten außer dem Öl mixen. Das Öl gaaaanz langsam zugeben und immer weiter mixen. In ein sauberes Glas füllen. Hält sich im Kühlschrank einige Tage.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Vegan Wednesday #12 - Zuckerrüben und Raw Brownies

Guten Morgen, ihr Lieben! Diesmal bin ich etwas pünktlicher dran mit meinem Vegan-Wednesday-Post. Eingesammelt werden die Posts diese von Cara von think. care. act. Nähere Infos zum Projekt "Vegan Wednesday" findet ihr hier.

Leider habe ich direkt vergessen, mein Frühstück zu fotografieren. Es war aber auch mit Haferflocken, ein wenig Kakaopulver und Sojamilch eher unspektakulär. Danach gab es noch ein paar Tortillachips.


Zum Mittagessen hatte ich Lauchcrostini.



Zum Nachtisch gab es Zuckerrübe (links) und Futterrübe (rechts). Man schmeckt den Unterschied! Aber auch die Futterrübe ist ordentlich süß.




Nachmittags: Raw Brownie.

Abends dann Toast mit Margarine, Gurkensalat und ein paar Kekse.

Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Mittwoch!

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Bananen-Erdnuss-Toast (Vegan MoFo #12)


Mein Freund findet die Kombination zum Weglaufen (er mag aber auch keine Erdnussbutter), ich liebe sie. Übrigens das einzig Süße, das ich auf Toastbrot esse! Kennengelernt habe ich diese Art, seinen Toast zu bestreichen, bei meiner Gastschwester in England. Einfach eine Schicht Erdnussmus auf den Toast streichen, Bananenscheiben darauflegen und noch etwas Agavendicksaft darübergeben. Genießen.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Avocado-Chimichurri-Bruschetta (Vegan MoFo #11)


For you English-speaking guys just a short version: These were delicious, and you can find the recipe in English here. Actually, it was posted during this year's MoFo!

Chimi-was? Wie immer hilft bei Unsicherheiten die Wikipedia weiter: "Chimichurri ist eine argentinische Soße, die in der Regel zu gegrilltem Rindfleisch serviert wird [...]". Wenn man weiterliest, stellt man fest, dass dieses Rezept vermutlich nicht allzu viel mit dem Original zu tun hat. Aber wen kümmert das schon? Es schmeckt einfach toll und ist vor allem mal ganz was anderes.

Gefunden habe ich das Rezept auf "Wholly Vegan", im Original ist es von hier. Wobei - gefunden habe ich es tatsächlich auf dem Pinterest-Board zum diesjährigen MoFo von Cara.

Zutaten (für ca. 10 Baguettescheiben):
2 EL Zitronensaft
2 EL Rotweinessig
1 große Knoblauchzehe
3/4 TL Salz
1/2 TL Chiliflocken
1/2 TL getrockneter Oregano
1/4 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
60 ml Olivenöl
50 g frischer Koriander, gehackt
3 EL TK-Petersilie, gehackt
2 Avocados
Baguettebrot

Zitronensaft und Rotweinessig in eine Schüssel geben, die Knoblauchzehe schälen und hineinpressen. Die restlichen Zutaten bis auf die Avocados dazugeben und verrühren. Avocados entkernen, schälen und würfeln, dann vorsichtig unterrühren, ohne die Würfel zu zermatschen.
Ca. 1 cm dicke Baguettescheiben toasten und die Mischung auf das noch warme Brot geben. Nicht verzweifeln, wenn die Avocados aufgegessen sind: Die Soße eignet sich hervorragend, um sie mit getoastetem Brot aufzusaugen!

Montag, 22. Oktober 2012

Zartbitter-Aufstrich (Vegan MoFo #10)


Hier nach dem "Better than Nutella" ein weiterer Schokoaufstrich zum Selbermachen, allerdings mit anderer Konsistenz und anderem Geschmack. Zartbitterschokolade sollte man schon mögen und außerdem einen Platz zum Aufbewahren finden, der in der Temperatur zwischen Küche (dann wird der Aufstrich flüssig) und Kühlschrank (darin wird er zu fest) liegt. Glücklich, wer eine Speisekammer sein eigen nennt!

Zutaten (für ein kleines Aufstrichgläschen):
75 g Haselnüsse
170 g Zartbitterschokolade
1 EL Rapsöl (nicht das native!)
1,5 EL Puderzucker
1/2 EL Kakao
1 großzügige Messerspitze gemahlene Vanille
1/4 TL Salz

Die Haselnüsse auf einem Backblech ausbreiten und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 10 bis 15 Minuten auf einem Backblech rösten. Vorsicht, nicht verbrennen lassen! Sie sind gerade richtig, wenn sie anfangen, gut zu riechen. Dann in zwei Portionen auf ein Geschirrtuch schütten (das vermutlich Flecken behalten wird, also nehmt kein nagelneues), einwickeln und mit Hilfe des Tuchs die braunen Häutchen von den Nüssen rubbeln. Zwischendurch immer mal wieder die blankgerubbelten Nüsse herausnehmen. Einige Häutchen werden sich trotz aller Mühen nicht entfernen lassen, das ist aber absolut ok.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und abkühlen, aber nicht fest werden lassen. Die Nüsse mit der Küchenmaschine mahlen, bis das Öl anfängt, auszutreten. Schokolade und sonstige Zutaten zugeben und gut mixen.

Vegan Wednesday #11 - das Board ist online!



Es ist vollbracht - das neue Board ist online! Hier könnt ihr euch die Beiträge der vergangenen Woche anschauen. Diesmal haben wir mit 38 Beiträgen übrigens einen neuen Teilnehmerrekord zu verzeichnen, der uns sehr freut! Es ist jede Woche wieder toll, sich durch eure Posts zu klicken und Neues zu entdecken.

Wir freuen uns daher, wenn ihr unser Logo mitnehmt und es in eurer Sidebar anbringt, uns auf Pinterest folgt und auf Facebook "Gefällt mir" klickt. Dort fehlen uns übrigens nur noch 25 Fans bis zur 200 - vielleicht machen wir sie ja diese Woche voll?

Am kommenden Mittwoch sammelt dann Julia von Mixxed Greens eure Posts ein. Ich bin schon gespannt!

Vegan Wednesday #11


Jetzt will ich euch doch wenigstens noch schnell meinen letzten Vegan Wednesday zeigen! Irgendwie ist der durch einen Kochmarathon am Wochenende ein wenig untergegangen. Daher jetzt hier schnell nachgeholt.

Frühstück


Haferflocken mit Kakaopulver und Sojamilch


Mittagessen


Salat aus der Mensa mit Brötchen


Abendessen


Pasta tofunese

Zwischendurch gab es getrocknete Datteln, trockene Brötchen, einen Apfel und Tee.

Freitag, 19. Oktober 2012

Rote-Bete-Meerrettich-Aufstrich (Vegan MoFo #9)


Nachdem ich euch kürzlich schon den Sendi präsentiert hatte, hier mein zweitliebster Aufstrich: Rote-Bete-Meerrettich-Streichcreme. Zu kaufen gibt es sie nicht nur von Alnatura, sondern auch von Zwergenwiese. Ich finde, dass beide gleich lecker sind - für mich ist einfach der Preis ausschlaggebend, denn 1,85 Euro bei Alnatura im Vergleich zu 2,49 Euro bei Zwergenwiese sind doch ein ganz schöner Unterschied.

An den Geschmack der Streichcreme muss man sich im ersten Moment etwas gewöhnen, fand ich, denn wie beim Sendi ist er für einen Aufstrich zunächst etwas ungewöhnlich. Aber dann wird's lecker! Den Meerrettich schmeckt man übrigens kaum raus, was ich einfach mal als Pluspunkt werte. Generell ist der Aufstrich eher kraftvoll, auf weißen Brötchen mag ich ihn nicht so gerne, zumindest Graubrot muss es schon sein. Auch auf Vollkornbrot macht er sich gut, ohne unterzugehen. Und den Stiefvater-Test hat er auch bestanden, was beim doch eher konventionellen Geschmack meiner Eltern schon etwas heißen will.

In den nächsten Tagen gibt es dann auch wieder Rezepte, versprochen! Mich haben nur das letzte Wochenende, das ich nicht zu Hause verbracht habe, und die recht vollgepackte Woche etwas aus der Bahn geworfen, was das Kochen angeht.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Zum Vegan Wednesday #11 bitte hier entlang!





Mittlerweile schon der dritte Vegan Wednesday im Zeichen des Vegan MoFo 2012 - dass auch einige von euch dabei sind, haben wir freudig festgestellt! Wenn ihr euch noch mal die Beiträge der letzten Woche anschauen möchtet, nur zu! Hier sind sie alle zu finden. Und natürlich seid ihr auch auf Facebook ganz herzlich willkommen.


Heute, morgen und noch bis Samstag Abend nehme ich hier eure Links entgegen. Allerdings findet bei uns im Ort an diesem Wochenende die Kirmes statt - es kann also am Sonntag etwas länger dauern, bis ich Kommentare von Samstag Abend freischalten kann *hust* Aber keine Sorge, es geht nichts verloren!

Wenn ihr jetzt immer noch keine Ahnung habt, wovon die Rede ist, klickt doch einfach mal hier. Dort findet ihr alle wichtigen Infos und habt vielleicht auch Lust, mitzumachen? Noch ist es nicht zu spät - selbst wenn ihr das Frühstück nicht fotografiert habt, für den Rest ist ja noch Zeit.

Ich freue mich auf eure Posts und wünsche euch einen wunderschönen Vegan Wednesday!

Dienstag, 16. Oktober 2012

Carob-Mandel-Aufstrich (Vegan MoFo #8)


Oh je, so langsam muss ich mich aber sputen mit meinen MoFo-Posts... Eigentlich wollte ich die ja immer am Wochenende fertig machen, aber das letzte Wochenende habe ich samt Katze bei meinen Eltern verbracht. Und wie das immer so ist: Erst hatte meine Mutter eine Menge für mich im Garten zu tun, und dann war noch Maisernte, und ich habe viele Stunden bei unserer Biogasanlage verbracht. Beeindruckend, was dort an Mais angeliefert wurde! Bei so vielen (und so großen!) Traktoren war ich allerdings sehr froh, nicht selbst fahren zu müssen.

Heute hatte ich dann noch meine erste Mathevorlesung - mein Doktorvater hat mir freundlicherweise gestattet, diese neben meiner Promotion zu besuchen. Hurra! Nur verstanden habe ich bisher erschreckend wenig. Aber in diese Denkweise muss man sich vermutlich auch erst mal hineinfinden.

Aber jetzt genug geredet. Zum Glück hatte ich ja schon einige Rezepte vorbereitet, und dieser Aufstrich hier ist eins davon. Für mich besonders toll: Alle Zutaten kann ich ohne Plastikverpackung bekommen. Mandeln kaufe ich lose, Carob und Vanille im Pfandglas, Sojamilch in der Pfandflasche und Zucker und Salz in Papier/Pappe. Wenn das mal nichts ist!

Zutaten (für ein Zwergenwiese-Aufstrichgläschen voll):
100 g Mandeln
20 g Carob
2 EL Zucker
9 EL Sojamilch
etwas Vanille
etwas Salz

Mandeln in einen kleinen Topf geben, mit Wasser bedecken und aufkochen. Über ein Sieb abgießen und abziehen - durch das Kochen geht das ganz leicht, die Mandeln flutschen quasi aus ihren Häuten! In die Küchenmaschine geben und fein mixen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben. Mit der Sojamilch erst mal etwas sparsamer sein, 6 Esslöffel genügen für den Anfang. Den Rest nach und nach zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Samstag, 13. Oktober 2012

Vegan Wednesday #10


Wenn ich in die Kommentare bei Cara schaue, schlägt mein Herz ein wenig höher: So viele Vegan-Wednesday-Begeisterte! Auf Facebook haben wir mittlerweile über 150 Fans. Wenn ihr noch nicht dabei seid, kommt doch rüber! Und für alle die, die gerade nicht so recht wissen, worum es geht: Hier findet ihr weitere Infos.

Mein letzter Mittwoch war eher wenig spekatulär, was das Essen anging. Aber seht selbst:

Frühstück:



Haferflocken mit Sojamilch und etwas Kakao


Mittags:


Suppe aus Lauch, Kartoffeln und Möhren, dazu Vollkornbrot


Nachmittags: ein Apfel

Abends: Kartoffelbrei mit Rote-Bete-Salat, eine halbe Tafel Schokolade.

Zwischendurch gab's Leitungswasser, mit Chai-Sirup gesüßten Earl-Grey-Tee und Kräutertee.

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Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Sendi von Zwergenwiese (Vegan MoFo #7)


Bisher ging es ja immer nur um selbstgemachte Aufstriche - diesmal möchte ich euch einen gekauften vorstellen, und zwar den Senf-Dill-Aufstrich Sendi von Zwergenwiese. Da mir Aufstriche auf Tomaten- oder Paprikabasis oft zu süß sind, habe ich diesen mit großen Hoffnungen gekauft und wurde nicht enttäuscht. Das Zeug ist sowas von lecker! (Zumindest, wenn man Senf mag.) Hier die Zutatenliste (Quelle):

Rapsöl*, Wasser, Senf* 14% (Wasser, Senfkörner*, Branntweinessig*, Meersalz, Zitronensaft*, Kurkuma*), Sonnenblumenkerne*, Zitronensaft* aus Zitronensaftkonzentrat*, Apfeldicksaft*, Meersalz, Dill* 0,2%, Kurkuma*
*aus kontrolliert biologischem Anbau

Da ich ja wegen der günstigen Fettsäurezusammensetzung sowieso ein großer Rapsölfan bin, kommt mir dieser Aufstrich mehr als gelegen. Unbedingt fettarm ist der Sendi mit 39% Fett allerdings nicht! Für mich spielt dieses Kriterium allerdings keine Rolle. Oh, und was den Dillgeschmack angeht: Meiner Meinung nach ist er kaum vorhanden, bei einem Blick auf die Zutatenliste auch nicht weiter verwunderlich.

Zu guter Letzt der Preis: 2,49 Euro bezahlt man üblicherweise für ein Gläschen mit 160 g Inhalt. Nicht gerade günstig, zumindest auf den ersten Blick. Mein Freund hat allerdings mit Recht angemerkt, dass man damit ja auch einige Brote bestreichen kann und Bio-Käse und -Wurst auch nicht wirklich günstiger sind.

Fazit: Wenn ihr den Geschmack von Senf mögt, würde ich euch empfehlen, den Aufstrich auf jeden Fall zu testen - allein schon, weil er geschmacklich mal etwas ganz anderes ist als viele andere vegane Aufstriche.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Vollkorn-Blitzbrot im Glas (Vegan MoFo #6)


Zu jedem Aufstrich gehört ein gutes Brot, und dieses hier möchte ich euch nicht vorenthalten! Gefunden habe ich es (mal wieder) bei flowers on my plate und war zuerst sehr überrascht, dass überhaupt keine Zeit zum Gehen vorgesehen war. Die ist aber auch tatsächlich nicht nötig, wie ihr oben sehen könnt! Das Brot wird trotzdem schön locker und fluffig.

Allerdings muss ich zugeben, dass das nicht meine Hauptmotivation zum Backen war. Mir ging es vielmehr um die tolle Optik, die dieses Brot als Backmischung in einem Einmachglas erzeugt:


Und wem das als Ansporn immer noch nicht reicht, sei darauf hingewiesen, dass dieses Brot auch einfach hervorragend schmeckt. Ich liebe Brote mit ganzen Nüssen, und dieses hier war perfekt.

Also los an den Backofen, Leute! Das hier will nachgebacken werden.

Montag, 8. Oktober 2012

Omas Zwetschenmus (Vegan MoFo #5)


Die zweite MoFo-Woche beginnt! Und diesmal gibt es Zwetschenmus von meiner Mutter, gekocht aus eigenen Zwetschen nach einem Rezept meiner Oma. Wenn ihr wirklich diese Menge produzieren wollt, braucht ihr einen sehr großen Topf mit passender Kochplatte oder - so wie wir - einen Holzofen.
Generell esse ich ja keine süßen Aufstriche auf Brot, und das Zwetschenmus bildet hier keine Ausnahme. Ich finde es aber dermaßen lecker, dass ich es einfach so löffeln kann, und beneide alle, die Marmeladenbrote mögen!


Zutaten:
5 kg Zwetschen
1 kg Zucker
150 ml Weinessig
Pflaumenmusgewürz

Die Zwetschen aussteinen, in einen großen Topf geben und Weinessig und Zucker daraufschütten. Über Nacht stehen lassen. 2 1/2 Stunden kochen lassen, ohne umzurühren (an dieser Stelle empfiehlt es sich, alle Familienmitglieder diesbezüglich zu instruieren...). Vom Feuer nehmen und eine Viertelstunde rühren. Gewürz zugeben und in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen.

Samstag, 6. Oktober 2012

Leberwurst (Vegan MoFo #4)


Achtung, Recyclingpost! Aber schließlich geht es ja diesen Monat und Aufstriche und Dips, und da möchte ich euch die vegane Leberwurst aus Räuchertofu einfach nicht vorenthalten, die ich im März schon einmal gepostet hatte. Angeblich kann man sie sogar einkochen (was bei den Mengen, die das Rezept ergibt, durchaus überlegenswert wäre), das habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert. Erfahrungsberichte sind erwünscht!

Freitag, 5. Oktober 2012

Roasted Tomato Salsa (Vegan MoFo #3)


Ach, wie gern würde ich euch das Rezept für diese fantastische Salsa hier präsentieren, aber leider, leider stammt es nicht von mir, sondern von Homemade deliciousness. Dort lohnt sich das Umgucken sowieso, daher die doppelte Empfehlung für das Rezept und für den Blog! Wenn ihr die Salsa nachkocht, solltet ihr allerdings wissen, dass die Menge relativ groß ist (mind. drei kleine Gläschen) - wir waren etwas überrascht und essen jetzt wohl noch eine Weile Tortillachips.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Vegan Wednesday #9


 Wow, schon so viele Beiträge zum Vegan Wednesday! Meinen schiebe ich da mal schnell hinterher.

Frühstück:


Selbst gebackenes Brot mit - ihr ahnt es schon! - Sendi von Zwergenwiese.

Zum Mittagessen noch mal dasselbe und zwischendurch Earl-Grey-Tee mit Chai-Sirup.

Nachmittags:


Selbstgemachte Salsa mit Tortilla-Chips und...


ein Stück Schoko-Birnen-Traum (Resteverwertung Margarine aus dem Gefrierschrank).

Zum Abendessen gab es Kartoffelbrei, vom Freund wunderbar cremig gerührt, mit Rote-Bete-Rohkostsalat mit Apfel und Möhren. Das Bild war aber leider sehr unansehnlich.

So, und jetzt gehe ich mir eure Beiträge anschauen und pinnen!

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Better than Nutella (Vegan MoFo #2)



Meine Schokoladensucht kennt ihr ja bereits, und ganz besonders hat es mir Nutella angetan. auf Zartbitteraufstriche stehe ich nicht so, daher bin ich sonst auf Chocoreale ausgewichen - bis zu dieser Meldung von roots of compassion, dass bei Chocoreale möglicherweise nicht mal die Mindeststandards für Arbeitsbedingungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO eingehalten werden. Jetzt heißt die Devise also Selbermachen.

Ein tolles Rezept für einen Schoko-Haselnuss-Aufstrich habe ich bei Chocolate-Covered Katie gefunden, die mir netterweise gestattet hat, das Rezept ins Deutsche zu übersetzen.

Zutaten (für zwei kleine Gläschen):
240 g ganze Haselnüsse
1/4 TL gemahlene Vanille
1/4 Cup Kakao
1/4 Cup + 3 EL Zucker
1/4 + 1/8 TL Salz
1/2 Cup Pflanzenmilch

Die Haselnüsse auf einem Backblech ausbreiten und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 10 bis 15 Minuten auf einem Backblech rösten. Vorsicht, nicht verbrennen lassen! Sie sind gerade richtig, wenn sie anfangen, gut zu riechen. Dann in zwei Portionen auf ein Geschirrtuch schütten (das vermutlich Flecken behalten wird, also nehmt kein nagelneues), einwickeln und mit Hilfe des Tuchs die braunen Häutchen von den Nüssen rubbeln. Zwischendurch immer mal wieder die blankgerubbelten Nüsse herausnehmen. Einige Häutchen werden sich trotz aller Mühen nicht entfernen lassen, das ist aber absolut ok.
Die Nüsse dann mit der Küchenmaschine mahlen, bis das Öl anfängt, auszutreten. Ihr braucht dafür keine Mörder-Küchenmaschine für unglaublich viel Geld - ein 600W-Pürierstab mit Küchenmaschinenunterteil wie unserer reicht völlig aus, wenn man mit einer nicht ganz glatten Konsistenz (s. Foto) leben kann. Dann alle anderen Zutaten dazugeben und noch eine Weile mixen. In mit kochendem Wasser ausgespülte Gläschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Und alle Liebhaber von Zartbittercremes: Nicht traurig sein! Ein Zartbitter-Aufstrich steht auch noch auf meiner Liste!