Freitag, 31. August 2012

Vegan Wednesday #4


Und schon wieder eine Woche rum… Unglaublich. Ohne viele Worte hier mein vergangener Mittwoch. Habt ihr noch einen Post in petto? Dann vergesst nicht, ihn bis morgen Abend bei Cara abzuladen!


Frühstück

  

Zucchini-Schoko-Kuchen von Totally Veg!

Mittagessen




Kartoffelgratin und Pflücksalat, zum Nachtisch Weinbeeren


Nachmittags: ein Apfel

Abendessen 


Noch mal Kartoffelgratin (irgendjemand, ich weiß nicht wer, hatte sich bei den Mengen vertan…) und Krautsalat. Leider mit Blitz, da es schon spät war – als die ersten Beiträge bei Cara eingingen, war ich gerade beim Abendessen…

Ich freu mich schon auf das komplette Pinterest-Board mit euren Ideen! Ihr könnt ja schon mal einen Blick darauf werfen.

Montag, 27. August 2012

Zucchini-Schoko-Kuchen


Einige von euch haben sie vielleicht schon auf Facebook gesehen: die Mega-Zucchini, die mein Schwiegervater uns vorbeigebracht hat. Zusätzlich zu den tollen Vorschlägen, die dort zur Verwertung kamen und ganz sicher noch ausprobiert werden, hat Claudia von Totally Veg! gestern noch ein Rezept für Zucchini-Schoko-Kuchen gepostet. Was soll ich sagen? Perfekt, wie von Totally Veg! gewohnt. Supereinfach in der Zubereitung, keine exotischen Zutaten, absolut lecker, tolle Konsistenz. Wow! Wer demnächst einer Zucchini habhaft werden kann: unbedingt ausprobieren!

Sonntag, 26. August 2012

Das Pinterest-Board für den Vegan Wednesday #3 ist online!


Hier findet ihr das Pinterest-Board zum vergangenen Mittwoch. Ich muss sagen, ich bin beeindruckt! Nach 12 Beiträgen vor zwei Wochen und 20 Beiträgen letzte Woche habe ich diesmal ganz 25 Posts bewundert und auf die schönsten Bilder durchsucht. Danke, danke, danke euch für so viel Mühe und Engagement! Wir haben uns besonders über die vielen “Neulinge” gefreut und hoffen, ihr seid auch nächste Woche wieder dabei! Dann sammelt Cara eure Beiträge ein.

P.S.: Die Erreichbarkeitsprobleme von twoodledrum sollten jetzt behoben sein. Es tut mir leid, wenn ihr in den letzten Tagen Schwierigkeiten hattet.

Freitag, 24. August 2012

Vegan Wednesday #3


Wie peinlich! Da bin ich das erste Mal Gastgeberin des Vegan Wednesday, und dann vergesse ich meine Kamera! Leider war mein Handy kein adäquater Ersatz. Nein, wirklich nicht. Die Fotos möchte niemand sehen. Zum Glück war ich abends dann wieder zu Hause und konnte zumindest mein Abendessen fotografieren. Vom Rest gibt es leider nur eine Auflistung.

Und bevor ich es vergesse: Ich bin wahnsinnig beeindruckt von all den tollen Posts, zu denen ihr mir hier die Links hinterlassen habt! Es hat mich vor allem gefreut, wie viele zum ersten Mal dabei sind. Bei Pinterest findet ihr alle Posts mit jeweils einem Bild in der Übersicht. Natürlich pinne ich weiterhin fleißig all eure Beiträge. Nächste Woche sammelt dann wieder Cara.
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Frühstück: Eine große Hand voll frische Weinbeeren aus dem Garten (ob die wirklich so heißen, sei dahingestellt; wir nennen sie so) und eine dicke Scheibe Brot mit einem Grünkern-Quinoa-Bratling und Rhabarberketchup.

Mittags, unterwegs: Ein Brötchen mit Grünkern-Quinoa-Bratling, Ketchup und Tomaten.

Nachmittags, unterwegs:  Zwei kleine Nussschnecken.

Abends

Pasta mit frischer Tomatensoße, gekocht vom Freund, und zum Nachtisch einen Earl-Grey-Tee mit viiiel braunem Zucker.

Nachts


Zwei Nektarinen, in weiser Voraussicht noch im Hellen fotografiert.

Dienstag, 21. August 2012

Der nächste Vegan Wednesday naht...


Entschuldigt bitte die derzeitige Flaute hier! Masterarbeit, Hitze, ein kaputter Fuß und die Ernte bei meinen Eltern fördern meine Tätigkeit in der Küche nicht gerade. Außerdem hatte ich mir ja hier und hier schon mal Gedanken zum ökologischen Fußabdruck des Bloggens gemacht und Veränderungen angekündigt, die wohl durchdacht sein wollen.

Aber bis sich wirklich etwas tut , gibt es erst noch den dritten Vegan Wednesday. Letzte Woche waren es schon 20 Teilnehmer – wow! Wir sind begeistert! Wer noch nicht hat, ist herzlich eingeladen, sich die Bilder der ersten und zweiten Runde auf Pinterest anzuschauen. Auf unserer Facebook-Seite seid ihr natürlich auch herzlich willkommen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Morgen könnt ihr hier bei mir eure Vegan-Wednesday-Posts abladen. Ich freu mich schon! Wenn ihr noch nicht wisst, wie’s geht, findet ihr nähere Infos hier. Viel Spaß beim Kochen, Essen und Fotografieren!

Edit: Leider sind durch den erneuten Umzug von twoodledrum eure Kommentare abhanden gekommen. Ihr findet aber alle Beiträge hier!

Samstag, 18. August 2012

Gastpost: Die Küchenfee von Veganpassion!


Torten hab ich ja schon als kleines Kind gern gebacken – ich hätte mir aber nie träumen lassen, dass ich mich irgendwann einmal an eine Motivtorte wie die Farmville-Torte oder diese Ostereitorte trauen würde! Das ist allein der Verdienst der Küchenfee von Veganpassion, die heute bei mir zu Gast ist, und zwar anlässlich der  Veröffentlichung ihres neuen eBooks zu Fondanttorten, das ich allen ambitionierten Hobbybäckerinnen nur empfehlen kann. Ihr findet darin neben den Rezepten für Fondant und Blütenpaste (viel unkomplizierter herzustellen als gedacht!) auch Rezepte für verschiedene Biskuits, Cremes und Ganaches sowie den ein oder anderen Tipp und Trick zum Backen und Gestalten von Fondanttorten.

Und dass es mir nicht nur um Torten geht, ist den regelmäßigen Lesern wohl auch schon aufgefallen. Rezepte von Veganpassion tauchen hier auf twoodledrum mit schöner Regelmäßigkeit auf. Zu Recht! Denn zum Glück ist bei Veganpassion Optik nicht alles.


 
Trotzdem: Sind  die  Fotos von Cupcake, Keks und Torte nicht wunderschön? Ich wünschte, ich hätte ebensolche Geduld beim Dekorieren! Die Küchenfee zieht ihre Motivation dazu aus der Überzeugungskraft, die Kulinarisches auf alle Menschen ausübt. Aber lest selbst:

Ich backe und koche für meinen Blog Veganpassion. Mit anregenden Rezepten und Fotografien möchte ich von der veganen Küche überzeugen und zeigen, dass auch Veganer kleine Naschkatzen sind. Denn neben den herzhaften Gerichten ist insbesondere die Pâtisserie mein Steckenpferd.
Zur veganen Lebensweise bin ich, ebenso wie Carola, aus Konsequenz gekommen und habe schnell (nach unzähligen zermürbenden Diskussionen zwischen Veganer und Omnivoren) festgestellt, dass meine Mitmenschen sich über vegane Küche bedeutend mehr freuen als über anklagende Streitgespräche. Also stehe ich wann immer ich Zeit finde an dem mir liebsten Ort und backe, koche, verziere, kreiere… Anschließend stelle ich alles brav auf meinen Blog, damit sich andere daran erfreuen können. So backt der eine oder andere mal einen Keks ganz ohne Ei. Dann ist mein Tag gerettet.
Ich freue mich riesig über die vielen positiven Rückmeldungen, die mich ermutigen weiterzumachen. Seitdem ich im Januar einen Backkurs gegeben habe, sind die Nachfragen noch zahlreicher. Da sich derzeit zum Kursegeben aber keine Küche finden lässt, habe ich beschlossen, ein neues eBook herauszugeben, das meinen Lesern Freude an dekorativen Torten bringt.


Das eBook könnt ihr hier bestellen. Und da schon öfter die Frage nach der Bezugsquelle für vegane Lebensmittelfarben kam: Die bekommt ihr, neben den Zutaten für das Fondant und die Blütenpaste, beim Pati-Versand. Wenn ihr der Küchenfee damit eine kleine Anerkennung für ihre fantastische Arbeit zukommen lassen möchtet, benutzt einfach diesen Link, dann profitiert Veganpassion von eurer Bestellung, ohne dass ihr draufzahlen müsst!

Donnerstag, 16. August 2012

Vegan Wednesday #2

Ein neuer veganer Mittwoch ist ins Land gegangen. Für mich war er recht aufregend, denn am Nachmittag stand die Präsentation der Ergebnisse meiner Masterarbeit an. Puuuh. Zum Glück ging alles halbwegs gut, und ich kann mich jetzt dem Schreiben widmen. Das habe ich heute auch getan, daher kommt dieser Post erst so spät. Für alle, die auch eher zu den Langsamen gehören: Bis Samstag Abend könnt ihr den Link zu eurem Vegan-Wednesday-Post noch bei Julia abladen!

Frühstück


Brötchen mit Rote-Bete-Meerrettich-Streich von Alnatura, eine Nektarine und eine große Tasse Kamillentee.

Mittagessen

Noch zwei Brötchen. Jetzt ist der Aufstrich leider alle.

Nachmittags


Zwei Nektarinen (nicht im Bild) und wahnsinnig leckere Stracci aus der Fattoria La Vialla.

Abendessen


Asiatische Bratnudeln, diesmal leider mit Spaghetti statt mit Bandnudeln, da leider auch OurGroceries keine Hilfe ist, wenn man schlichtweg vergisst, Sachen aufzuschreiben…

Später abends

Ein Bissen von den Chocolate Overload Cupcake Pies. Was ihr auf dem Bild seht, ist das Negativ von heute Morgen! Und ein Pfirsich.

Dienstag, 14. August 2012

Chocolate Overload Cupcake Pies


Puuuh. Eigentlich sollte das hier nur eine Resteverwertung werden. Von den Russischer-Zupfkuchen-Cupcakes war noch eingefrorener Mürbeteig übrig (keine Angst, das Rezept passt! Die Reste kamen vom Herumspielen mit den Mengen.), und gestern Abend habe ich für meine Ex-Mitbewohner noch einen Everyday Chocolate Cake gebacken, von dem ich noch ein bisschen Zartbitterschokolade von der Glasur übrig hatte – oder auch ein bisschen mehr, ich bin nicht sonderlich gut darin, benötige Glasurmengen abzuschätzen.

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, Resteverwertung. Genau. Jedenfalls: Herausgekommen sind ein paar Schokobomben schlechthin. Mürbeteig in eine mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform gedrückt, bei 150°C  (Ober-/Unterhitze) gut eine halbe Stunde lang gebacken, abkühlen lassen. Schokolade im Wasserbad geschmolzen, Sojamilch zugegeben – etwa im Verhältnis 2 bis 2,5 zu 1, also gut 2 Teile Schokolade auf 1 Teil Sojamilch (nach Gewicht). Gut verrührt, dann die Mürbeteigschälchen damit gefüllt und ab in den Kühlschrank. Seeehr schokoladig.



Einer dieser Pies (Sind es Pies? Sind es Cupcakes?) landet gewiss morgen auf meinem Teller für den Vegan Wednesday. Diesmal sammelt Julia auf Mixxed Greens eure Beiträge ein. Die der letzten Woche könnt ihr auf Pinterest oder auch bei Facebook bestaunen.

Montag, 13. August 2012

Wirsinglasagne



Ausprobieren wollte ich eine Wirsinglasagne schon lange, aber mein Freund hat sich immer ein wenig dagegen gesträubt, weil er sich die Kombination nicht so gut vorstellen konnte. Dann war allerdings noch so viel Wirsingbeilage von den frittierten Zwiebeln übrig, dass er es doch einfach mal ausprobiert hat. Und siehe da: lecker!

Zutaten (für 4 Portionen):
für den Wirsing:
1/4 bis 1/3 Wirsingkopf
ein paar Teelöffel Mehl
Salz, Pfeffer, Muskat
Den Wirsing klein schneiden, waschen und in kochendem Wasser garen – er muss noch nicht ganz matschig sein, sondern darf ruhig noch etwas Biss haben. Abschütten, dabei einen Teil des Kochwassers auffangen. Etwa eine kleine Tasse Kochwasser in den Topf zurückgeben. Zwei Teelöffel Mehl mit kaltem Wasser verrühren, in den Wirsingtopf geben, unterrühren und alles aufkochen. Dabei ruhig schon ein wenig würzen. Wenn die „Soße“ nicht fest genug wird, noch ein wenig angerührtes Mehl zugeben. Sollte das Gegenteil der Fall sein oder reicht die Soße nicht, etwas zusätzliches Kochwasser verwenden. Am Ende noch einmal richtig würzen.

für die Tomatensoße:
3 EL Olivenöl
2 Dosen gehackte Tomaten, mediterran (oder pur, dann einfach mehr würzen)
1 EL Balsamico
1 TL Zucker
1 TL Kräuter der Provence
Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Öl, Tomaten, Balsamico, Zucker und Kräuter aufkochen und auf niedriger Stufe eine Weile köcheln lassen. Mit Pfeffer, Salz und Chiliflocken kräftig abschmecken – ein Teil des Geschmacks geht später noch durch die Champignons und die Nudeln verloren, daher ruhig etwas kräftiger würzen!

außerdem:
Lasagneplatten
etwas Olivenöl
Paniermehl

Knapp Hälfte der Tomatensoße in die Form geben, mit Lasagneplatten überschichten. Den Wirsing darauf verteilen, dann wieder Lasagneplatten und dann den Rest der Tomatensoße – dabei ein paar Löffen zurückbehalten. Dann noch eine Lage Lasagneplatten darüberlegen, die restliche Tomatensoße daraufgeben und mit etwas Olivenöl dünn verstreichen. Mit Paniermehl bestreuen und und erst 30 Minuten bei 150 °C, dann 10 Minuten bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) in den Ofen geben.
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Und was ist mit dem Vegan Wednesday passiert? Es waren tatsächlich schon beim ersten Mal 12 Teilnehmer dabei! Eine Zusammenfassung in Bildern findet ihr auf Pinterest, und wir würden uns sehr freuen, euch auf unserer Facebookseite begrüßen zu dürfen! Diese Woche sammelt dann Julia von Mixxed Greens eure Beiträge ein.

Samstag, 11. August 2012

Paprika-Seitan - das erste Mal Seitan selbstgemacht!


Man mag es kaum glauben, aber es ist tatsächlich möglich, zweieinhalb Jahre vegan zu essen, ohne mit einem Seitangericht in Berührung zu kommen – obwohl ich seit Beginn meiner Veganerzeit zwei ungeöffnete Päckchen Gluten im Schrank hatte. Hier eine Schilderung der Umstände, die die Wende herbeigebracht haben.

Vor ein paar Wochen gab es für mich im Vollwert-S. in Gießen (Achtung, Schleichwerbung! Aber es ist sooo lecker da…) das erste Mal Seitan-Gulasch, und ich war absolut begeistert. Auf Totally Veg! postete C ein Rezept für selbstgemachten Seitan, das im Original aus der Post Punk Kitchen stammt. Totally Veg! + PPK = geballte Kompetenz. Allerdings: Was mit Seitan anstellen? Und dann auch noch das Rezept für Paprika-Seitan auf Totally Veg!

Da war es dann endgültig vorbei mit meinem seitanlosen Dasein. Am Wochenende habe ich mich an die Seitanherstellung gemacht. Das, was da im Topf vor sich hin siedete, sah ja auf den ersten Blick nicht sehr vertrauenserweckend aus. Und dann immer die Angst, die Hitze doch zu hoch gestellt zu haben und durch zu starkes Blubbern eine hirnmassenartige Konsistenz hervorzurufen...

Zum Glück ging alles gut. Die Hälfte des Rezepts (ich hatte die Menge sowieso schon halbiert) habe ich pur verputzt, solange der Seitan noch warm war. Mit der anderen Hälfte gab es Cs Paprika-Seitan. Der Fall meines Freundes war es nicht, aber meiner dafür umso mehr. Es wird also nicht das letzte Mal Seitan gewesen sein.

Freitag, 10. August 2012

Gastpost: Berry Cup-Pies

Immer, wenn ich auf Facebook von Kalinkas Cupcake-Päckchen lese, werde ich ganz neidisch… Dabei habe ich ja eigentlich nicht über Süßkram-Mangel zu klagen. Und trotzdem! Besonders schön finde ich, dass zum Start ihres Blogs “Let them eat Cupcakes” noch relativ viele unvegane Rezepte dabei waren. In letzter Zeit geht der Trend aber sehr in Richtung vegan. Weiter so! Vegane Cupcakes kann es nie genug geben. Alles andere Vegane postet Kalinka in Kalinka’s Kitchen. Und beim Vegan Wednesday ist sie auch dabei.

Es ist schon etwas her, dass ich die Anfrage von Carola bekommen habe, einen Gastbeitrag zu schreiben. Zunächst war ich etwas unsicher ob ich ihren Ansprüchen gerecht werden kann, denn ihr Blog ist super schön und ich war noch am Anfang. Auch war ich noch im Übergang zum Veganismus und war nicht sicher ob ich etwas Passendes backen kann. Aber alle diese Bedenken sind nun weg.

Für alle, die mich und meinen Blog noch nicht kennen: Ich bin Kalinka (27, verrückte Cupcake-Liebhaberin, Mama und vegane Backqueen) von “Let them eat Cupcakes“.  Kennst du noch nicht? Dann wird es sich hoffentlich jetzt ändern.

In den letzten Wochen hat das vegane Backen bei mir Einzug gehalten und damit auch die vegane Ernährung. Und ich fühle mich so gut wie noch nie zuvor. Und dieses Gefühl gebe ich gerne an die Menschen in meinem Umfeld weiter. Und dabei kenn ich keine Grenzen. Mit Auto, über den Postweg oder sogar mit Flugzeug. Kein Weg ist zu weit für meine veganen Köstlichkeiten.

Deswegen habe ich mir gedacht, ich stelle heute ein Paket aus Kalinka’s Kitchen vor. In dem letzten Paket waren 5 verschiedene vegane Köstlichkeiten enthalten.

Oh Lala Cookies


Watermelon Cookies


Raspberry Love Pralinés


Hugo Cupcakes


Berry Cup-Pies


Und diese Cherry Cup-Pies werde ich euch hier vorstellen. Zu allen anderen Rezepte gelangst du mit einem Klick auf das jeweilige Bild.

Zutaten (für etwa 12 Mini-Cupcakes):
75 g Weizenmehl
75 g Dinkelmehl
2,5 EL kaltes Wasser
1/2 EL Apfelessig
2 EL Agavendicksaft
Prise Salz
100g Alsan (kalt)
1/4 TL Vanille Extrakt
etwa 100g Beeren (nach Wahl und Angebot, wenn du keine frischen Beeren bekommst, kannst du auch TK Beeren nutzen)
1 EL Stärke
1 EL Agavendicksaft
etwa 1 EL Hafermilch
Zimt & Zucker (ich habe Rohrzucker genommen)

Zunächst mischst du das Wasser mit dem Apfelessig.
Dann die Mehle mischen, sowie Vanille und Salz. Die kalte Butter in Stücken schneiden und hinzufügen. Alles gut verkneten. Anschließend das Apfelessig-Wasser dazu geben. Wenn der Teig zu klebrig ist, kannst du noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig nun für etwa 30 min in den Kühlschrank stellen.
In der Zwischenzeit die Beeren waschen und wenn nötig putzen.  Den Agavendicksaft darüber geben und mit der Stärke verrühren. Ziehen lassen.
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
Teig aus dem Kühler nehmen und die Papierförmchen damit auskleiden. Die Beeren hineingeben und aus dem Rest des Teiges einen Deckel machen. Ich habe ihn in Streifen darüber gelegt.
Mit Hafermilch bestreichen und etwas Zimt & Zucker (und wenn du magst: gehackte Nüsse) darüber streuen.
Für mind. 15 min backen. Dann raus damit, wenn es leicht goldbraun ist. Alles gut abkühlen lassen.
Zum Verzehren kannst du noch etwas Sahne darüber geben oder Vanillesoße. Für das Paket ging das natürlich nicht.

Donnerstag, 9. August 2012

Vegan Wednesday #1


Habt ihr gestern fleißig fotografiert? Ich schon… Zumindest habe ich es versucht und diesmal nicht das Frühstück vergessen!

Frühstück


Cornflakes mit Sojamilch.

Vormittags
Einen Pfirsich.

Mittags



Kartoffeln mit Tofu-Dipp im Vollwert-S. in Gießen. Und meine Portion dort war viel größer! Ich war allerdings so hungrig, dass ich das Fotografieren zuerst vergessen habe. Ganz pannenfrei lief der Tag also doch nicht. Zum Glück darf man sich vom Tagesgericht so viel Nachschlag holen, wie man will.

Nachmittags
Eine Tafel Reismilchschokolade. Ich war an der Arbeit und hatte vergessen, mir Cookies mitzunehmen.

Abends


Wirsinglasagne. Rezept folgt! Außerdem: zwei Pfirsiche und noch einige Brösel der Chocolate Fudgy Oatmeal Cookies. Merke: Keine Cookies in nem gepolsterten Umschlag verschicken. Ein Bild erspare ich euch hier.

Und was gab’s bei euch? Den Link zu eurem Vegan-Wednesday-Post könnt ihr noch bis Samstag Abend bei Cara hinterlassen!

Mittwoch, 8. August 2012

Frittierte Zwiebeln in Kichererbsenteig


Frittiertes wäre mein Untergang, hätten wir eine Fritteuse. Zum Glück haben wir keine… Und zum Glück kann man diese Eiweißbomben auch in einer Pfanne mit Rapsöl braten.

Zutaten (für 3 bis 4 Personen mit Kartoffelbrei und Gemüse):
1 Gemüsezwiebel
160 g Kichererbsenmehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Chiliflocken
1 TL gerebelte Korianderblätter (getrocknet)
1 gestrichener TL Salz
150 bis 200 ml kaltes Wasser
Rapsöl zum Frittieren

Die Zwiebel schälen, vierteln und in ca. 5 mm dicke Streifen schneiden. Die restlichen Zutaten bis auf das Wasser in eine Schüssel geben und gründlich vermischen. Dann die Zwiebeln zugeben und so lange umrühren, bis alle Zwiebelstücke mit der Mehlmischung bedeckt sind. Langsam das Wasser zugießen und weiter rühren. Nur so viel Wasser verwenden, dass ein dickflüssiger Teig entsteht!

Das Rapsöl ca. 5 mm hoch in eine beschichtete Pfanne gießen und heiß werden lassen. Die Zwiebelmischung esslöffelweise hineingeben und frittieren, dabei das Wenden nicht vergessen! Auf einem mit Küchenrolle ausgelegten Teller im Ofen warmhalten, bis alles frittiert ist.

Dienstag, 7. August 2012

Ausprobiert: Soyatoo Cocos Whip


Dass ich ein großer Fan von Veganpassion bin, ist kein Geheimnis. Nach der Empfehlung durch eine Freundin hatte ich besonders ein Auge auf die Schoko-Bananentorte geworfen. Die Packung Cocos Whip von Soyatoo, die noch im Regal stand, war da wie eine Einladung.

Ausgetauscht habe ich an der Torte den Boden gegen meinen Standardbiskuit (der aber ebenfalls von Veganpassion ist), und ich habe die Ganache weggelassen und die Torte auch von außen mit Schokosahne bestrichen, alles andere kam mir sehr mächtig vor. Die Menge an Bananenmarmelade habe ich auf zwei Bananen heruntergerechnet, was für meinen 18cm-Boden sehr gut gepasst hat.


Und wie war’s jetzt?
Das Positive zuerst: Die Verarbeitungseigenschaften der Cocos Whip sind wirklich hervorragend. Beim Schneegestöber hatte ich noch mit der etwas flüssigen Rice Whip gekämpft, hier war die Festigkeit mit einem Päckchen Sahnesteif gar kein Problem mehr. Und das lag nicht nur an der untergerührten Schokolade, auch vorher war die Sahne schon sehr fest.
Leider geht es bei Torte aber vorwiegend um den Geschmack und erst danach um die Optik, und hier kommt das Negative: Ich konnte die Torte nicht essen. Schon die Rice Whip fand ich seeehr künstlich (und habe sie auch seitdem nicht wieder gekauft), aber die Cocos Whip war zumindest für meinen Geschmack ungenießbar. Selbst die Schokolade konnte den künstlichen Beigeschmack nicht übertünchen. Schade.
Fazit: Wer die Cocos Whip mag (und da soll es ja genug Leute geben), dem sei das Rezept wärmstens empfohlen, die Kombination ist fantastisch, und die Zubereitung klappt wunderbar. Alle anderen können ja mit mir weiterhin sehnsüchtig auf einen anderen Sahneersatz warten.

Und, gänzlich unzusammenhängend: Vergesst nicht den Vegan Wednesday morgen! Am besten, ihr legt euch schon mal die Kamera zurecht. Um was es geht, erklärt Cara hier.

Montag, 6. August 2012

Chocolate Fudgy Oatmeal Cookies


Meine Lieblingsperspektive für Cookies… Und diese hier sind wirklich ein Foto wert. Wieder mal aus “Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar“, erwecken sie durch die Schmelzflocken zumindest den Anschein, gesund zu sein. Und das ist ja auch schon mal was. Gleichzeitig sind sie dadurch fast eine komplette Mahlzeit. Und darin, Mahlzeiten durch Cookies zu ersetzen, bin ich ja Spezialist.
Ein Umschlag mit einigen Cookies geht übrigens gleich zur Post. Mal sehen, ob sich der Empfänger über die Überraschung freut.

Sonntag, 5. August 2012

Vegan Wednesday


 Was soll das?
Jeden Tag etwas anderes. Burger, Kartoffeln, Salat, Reispfannen, Kuchen, Smoothies, Kekse, Cupcakes, Bananen, Schokolade... Wer behauptet, dass Veganer nur Gemüse essen, könnte nicht falscher liegen. Wie vielfältig und unterschiedlich vegane Ernährung ist, möchten wir mit dieser Initiative zeigen. Dabei lehnen wir uns an "What I Ate Wednesday" an - eine Blogbewegung, die immer mehr Teilnehmer findet. Alles, was mittwochs auf dem Teller gelandet ist, wird in einem Blogpost dokumentiert.


Wie kann ich mitmachen?
Immer abwechselnd rufen wir (Cara von think. care. act., Julia von Mixxed Greens und Carola von twoodledrum) jeden Mittwoch mit unserem persönlichen "What I Ate Wednesday"-Post zum "Vegan Wednesday" auf. In den Kommentaren könnt ihr dann bis Samstag Abend die Links zu euren eigenen Posts hinterlassen. Zwei Bedingungen: Mindestens die Hauptmahlzeiten sollen fotografiert werden, und alles Gegessene soll vegan sein. Das ein oder andere Rezept könnt ihr natürlich gern gleich mit verraten! Wir sammeln dann die schönsten Bilder (aus jedem Post mindestens eins) auf tumblr/Pinterest ein, sodass ihr euch anschließend durch alle Posts klicken könnt.

Muss mein Blog vegan sein?
Nein. Nur dein Vegan-Wednesday-Post.

Gibt es was zu gewinnen?
Nein. Es geht einfach darum, die Vielfalt auf veganen Tellern zu zeigen.
Wir freuen uns, wenn ihr das Vegan-Wednesday-Logo mitnehmt und auf uns verlinkt - je mehr Teilnehmer, desto bunter und besser.


 


Freitag, 3. August 2012

Gebackener Mandelfeta



Mein neuer Liebling: gebackener Mandelfeta! In Stücke schneiden kann man ihn zwar nicht, aber er war schon vor dem Backen von Geschmack und “Stückigkeit” her so täuschend echt, dass selbst die Mutter meines Freundes zugeben musste, dass man keinen Unterschied bemerken würde. Der Praxistest kam dann gestern, und siehe da: Mein Herzallerliebster, der Feta nicht besonders mag, mochte auch diesen nicht. “Zu echt”, sagte er. Wenn das mal kein Gütesiegel ist…

Bisher gab es den Mandelfeta bei uns nur heiß aus dem Backofen mit Baguette und Salat. Ich gehe aber stark davon aus, dass er sich wie normaler Feta auch in anderen Gerichten prima verarbeiten lässt. Ein paar Rezeptinspirationen findet ihr beim Originalrezept auf Debbies wundervollem englischsprachigen Blog Maple Spice, den ihr euch unbedingt ansehen solltet, wenn ihr ihn noch nicht kennt. Allein die Fotos sind schon ein Gedicht, und die Rezepte klingen durchweg fantastisch und kreativ.

Natürlich soll niemand, der sich aus unglücklichen Gründen nicht zutraut, ein in englischer Sprache verfasstes Rezept nachzukochen, von diesem Gaumenschmaus ausgeschlossen werden! Daher teile ich es hier auf Deutsch mit euch – mit Debbies Einverständnis natürlich! Bei ihr findet ihr auch noch viel mehr Fotos vom “Herstellungsprozess”.

Zutaten (Backfeta reicht für 2 Personen):
145 g Mandeln
2 Knoblauchzehen
60 ml Zitronensaft (bei mir genau der Saft einer Zitrone)
120 ml Wasser
3 EL Olivenöl
1 TL Salz

Mandeln in etwas Wasser aufkochen und abziehen. Knoblauchzehen schälen. Alles zusammen gründlich in der Küchenmaschine pürieren. Die Masse in ein Sieb geben, das mit einem Kaffeefilter, einem Geschirrtuch oder auch mit einem Küchentuch ausgelegt wurde. Abdecken und 12 Stunden (bei mir über Nacht) abtropfen lassen.




Ca. 45 Minuten backen, bis er goldbraun ist und die Oberfläche große Risse zeigt. Bei mir hat es etwas länger gedauert, habt einfach ein Auge drauf!





Mittwoch, 1. August 2012

Carob-Cupcakes


Seit den 21st Century Carob Chip Cookies bin ich angefixt von Carob. Diesmal in einer Cupcake-Variante. Sehen aus wie Muffins? Stimmt. Bei der Hitze, die derzeit hier herrscht, halte ich mich mit schnell schmelzenden Toppings lieber zurück, zumal ich auch noch keinen echten Ersatz für die Margarine gefunden habe. Ein bisschen Puderzucker tut es (zumindest für heute) auch.
Das Rezept ist übrigens dasselbe wie für die Basic Chocolate Cupcakes, ich habe nur den Kakao ausgetauscht. Das Original stammt aus der Post Punk Kitchen.

Zutaten (für 12 Cupcakes):
1 Cup Sojamilch
1 TL Apfelessig
3/4 Cup Zucker
1/3 Cup Rapsöl
1 TL Vanilleextrakt
1 Cup Mehl
1/3 Cup Carobpulver
3/4 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz

Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Muffinform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen (oder mit Papierförmchen auslegen).
Sojamilch und Apfelessig in einer Schüssel vermischen und ein paar Minuten stehen lassen. Die trockenen Zutaten (bis auf den Zucker) in eine zweite Schüssel sieben und gut mischen.
Zucker, Rapsöl und Vanilleextrakt zur Sojamilch-Apfelessig-Mischung geben und verrühren. Dann die trockenen Zutaten daraufgeben und verrühren, bis keine großen Klumpen mehr vorhanden sind. Ein paar kleine Klümpchen dürfen aber ruhig noch da sein. Den Teig in die Förmchen gießen (sie sind dann ca. 2/3 voll) und 18 bis 20 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Die Cupcakes ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann herausnehmen.