Samstag, 31. März 2012

Rotkohl-Nudel-Auflauf mit Mandeln und Sultaninen und Gemüsekisten-Experiment #10


In der Gemüsekiste der letzten Woche waren Bärlauch, Möhren, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Rotkohl, Pak Choy und Austernsaitlinge enthalten. Leider sind wir seitdem kaum zum Kochen gekommen; aber immerhin gab es diesen superleckeren Rotkohlauflauf (Original: hier)!

Zutaten (für 2 Personen):
150 g Spirelli
1/2 Zwiebel
etwas Knoblauch
etwas Öl
400 g Rotkohl (geputzt)
Mandelstifte nach Geschmack (wir hatten ca. 35 g)
Sultaninen nach Geschmack (wir hatten ca. eine Hand voll)
Salz und Pfeffer

Spirelli in Salzwasser bissfest garen.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Rotkohl in dünne Streifen schneiden und in Öl weich dünsten. Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anrösten, danach sofort aus der Pfanne nehmen, sonst werden sie schwarz. Zusammen mit den Sultaninen zum Rotkohl geben, salzen und pfeffern. Das sah bei uns dann so aus:



Mit den Nudeln vermengen, alles in eine Auflaufform geben und bei 200 °C 15 bis 20 Minuten backen.

Mein Freund war hinterher der Meinung, wir hätten mehr Sultaninen nehmen können, ich fand es so genau richtig - aber ich mag ja auch nichts Süßes im Essen.

Ach ja, den Bärlauch habe ich nicht vergessen, sondern gestern schnell noch welchen eingekauft - sodass es heute diese Bärlauch-Dünnede zum Mittagessen geben kann.

Die Gemüsekiste für nächste Woche gibt Folgendes her:


Der Wirsing kommt mir sehr gelegen, ich wollte sowieso diese lecker aussehende Wirsinglasagne ausprobieren. Habt ihr Ideen für den Rest?

Freitag, 30. März 2012

Grüne Bandnudeln mit Brokkoli und Ingwer-Sahne-Soße


Entschuldigt das schlechte Bild, das Fotografieren bei Kunstlicht muss ich noch etwas üben. Dafür war das Essen selbst umso besser!

Zutaten (für 2 Personen):
1 Kopf Brokkoli
200 g grüne Bandnudeln
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Chilischote
1 Stück (1 cm) frischer Ingwer
2 EL Olivenöl
100 ml Gemüsebrühe
50 ml Hafersahne

Für die Soße die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Knoblauchzehe hacken, Chilischote waschen, entkernen und ebenfalls hacken. Ingwer reiben. Öl in einer Pfanne erhitzen, alles hineingeben und kurz anbraten. Mit Gemüsebrühe und Hafersahne aufgießen und etwas einkochen lassen.
Brokkoli putzen, in Röschen teilen und waschen. Bei größeren Röschen die Stiele kreuzweise einschneiden. In kochendem Salzwasser bissfest garen. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
Alles zusammen auf einem Teller anrichten.

Und weil diese Woche der Blogevents so schön war, hier noch ein letzter, in den dieses Rezept gut passt:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Donnerstag, 29. März 2012

Produktvorstellung: Kokosmilch


Da ich schon lange keine Produktvorstellung mehr gemacht habe, dachte ich, es sei mal wieder an der Zeit. Was passt da besser zu den gestrigen Bountys als Kokosmilch?

Ich beziehe sie normalerweise aus dem Weltladen. Praktischerweise hat "mein" Laden zwei verschiedene Größen da: die große 400ml-Dose von Weltpartner und die kleine 200ml-Dose von der gepa, sodass ich normalerweise nicht allzu viele Reste übrig habe. Die Weltpartner-Kokosmilch stammt aus Bolivien (weitere Infos hier) und ist nicht nur nach EG-Ökoverordnung, sondern auch nach den Naturland-Richtlinien bio-zertifiziert. Bio ist auch die Kokosmilch der gepa aus Sri Lanka (Infos hier; dort ist auch zu sehen, dass die Dose mittlerweile ein neues Design hat). Eine klare Empfehlung für beide Sorten!

Mittwoch, 28. März 2012

Bounty



So einfach und sooo lecker! Das Originalrezept stammt - mal wieder - aus dem Suppentopf.

Zutaten (für 6 große oder eine Menge kleine Bountys):
60 g Zucker
150 ml Kokosmilch
2 TL Grieß
100 g grobe Kokosflocken (feine werden zu matschig)
100 g Zartbitterkuvertüre; bei kleinen Bountys wegen der größeren Oberfläche etwas mehr

Zucker in die Kokosmilch einrühren und aufkochen. Währenddessen Grieß und Kokosflocken in einer Schüssel mischen, dann in die Kokosmilch geben und so lange auf niedriger Stufe köcheln lassen, bis eine formbare Masse entsteht. Abkühlen lassen und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen*. Dann die Bountys durch Zusammendrücken formen (Rollen funktioniert nicht). Das sieht dann ein bisschen wie Sushi aus, fand ich:


Dann über Nacht in den Kühlschrank oder eine Stunde in den Gefrierschrank stellen*. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Bountys damit überziehen.

Leider hat die Kuvertüre bei mir nicht ganz gereicht, weil ich mehr Masse hatte. Sah aber auch so sehr witzig aus:


*Ich habe, damit der Kühl-/Gefrierschrank nicht vereist, alles in eine verschließbare Dose gegeben.

Dienstag, 27. März 2012

Blue-Curacao-Sirup


Nachdem ich bei Steph im Kleinen Kuriositätenladen alle möglichen Arten von Sirup bewundert habe (glaubt mir, ein Besuch lohnt sich!), habe ich mich auch einmal selbst ans Werk begeben. Anlass für die Sirupwahl war das CookBook of Colors, das in diesem Monat die Farbe blau zum Motto erhoben hat.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors


Die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach: 50 ml Blue Curacao mit 40 g Zucker (oder halt jede beliebige andere Menge, solange das Verhältnis dasselbe bleibt) in einem Topf verrühren und bei mittlerer Hitze aufkochen. Dann die Hitze ein wenig herunterdrehen und so lange köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dabei immer wieder mit einem Teelöffel ein wenig Sirup aus dem Topf nehmen und auf den Teller tropfen lassen. Das, was im Topf so flüssig aussieht, wird nämlich beim Abkühlen sehr schnell fest, also nicht zu lange kochen! Dann in eine saubere Flasche abfüllen. Der Alkoholgeschmack geht beim Kochen allerdings vollständig verloren - wer ihn erhalten will, sollte den Sirup etwas stärker einkochen lassen und vor Verwendung noch etwas frischen Curacao dazugeben.

Der Sirup schmeckt zum Beispiel auf Cupcakes, aber sicher auch hervorragend in einem Eisbecher! Zur Haltbarkeit kann ich leider keine Angaben machen, er war nach zwei Tagen weg. Ich würde aber erst einmal nicht zu viel davon herstellen, weil ich nicht weiß, ob oder wie schnell der Sirup danach auskristallisiert.

Montag, 26. März 2012

Pastinaken-Senf-Suppe


Seit dem letzten Sommer lagerten kleingeschnittene Pastinaken in meinem Gefrierschrank. In den Gemüsekisten waren sie jetzt auch schon öfter enthalten, und eigentlich hatte ich das Rezept dazu ja auch schon lange in der Schublade liegen - aber wie das so mit manchen Sachen ist, man schiebt sie wieder und wieder auf. Aber jetzt hat es endlich geklappt, und ich möchte euch diese besondere Suppe nicht vorenthalten!

Zutaten (für 3 Teller):
1/2 Zwiebel
350 g Pastinaken (geschält)
2 EL Rapsöl
1/2 TL gemahlener Koriander
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Kreuzkümmel (Cumin)
500 ml Gemüsebrühe
75 ml Hafersahne
Wasser
Salz, Pfeffer
1 Knoblauchzehe
3 TL Senfkörner
1 EL Rapsöl

Zwiebel würfeln, Pastinaken in Stücke schneiden. Im Öl andünsten. Die Gewürze kurz mit anschwitzen, dann mit Brühe ablöschen. Ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Pastinaken weich sind. Mit einem Pürierstab fein pürieren. Hafersahne und so viel Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Noch einmal erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Knoblauchzehe schälen und in feine Streifen schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Senfkörner darin anrösten, bis die Körner anfangen zu springen. Über die Suppe geben und sofort servieren.

Zur Quelle: Ich habe das Rezept aus dem wunderbaren Buch "Schwarzwurzel, Steckrübe & Pastinake" von Martina Tschirner, das viele tolle Ideen und auch Hintergrundinfos zu allen möglichen Wintergemüsearten beinhaltet. Zum ersten Mal gesehen habe ich es in der Stadtbücherei meines Heimatortes und musste dann leider feststellen, dass es bei Amazon nur zu einem horrenden Preis erhältlich ist. Nach eineinhalb Jahren des Wartens konnte ich es dann aber auf Buchticket günstig bekommen, und seitdem wird es sehr behütet und oft angeschaut. Weitere Auszüge daraus werden also sicherlich folgen!



Die Suppe kommt vom Titel her erst einmal sehr unorientalisch daher; erst beim genaueren Hinsehen erkennt man die Gewürze aus 1001 Nacht. Daher ist sie nach den Kartoffelschnecken mein zweiter Beitrag zum Kochevent bei Küchenplausch:


Einen zweiten Blogevent, in den das Rezept passt, gibt es auch noch. Das Banner ist wohl selbsterklärend:

Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - KREUZKÜMMEL - TOBIAS KOCHT! vom 1.03.2012 bis 1.04.2012


Dieser Event läuft noch bis zum 1. April.

Sonntag, 25. März 2012

Sonntagssüß #11: Krokant-Marzipan-Crossaints


Wenn das mal kein Frühstück ist für einen Morgen nach einer Nacht, in der einem eine Stunde Schlaf geklaut wurde! Das Rezept habe ich auf Indys Blog "happy vegan cooking" gefunden, und mein Freund hat es sich für das Sonntagssüß ausgesucht. Im Original fanden wir die Marzipanschicht etwas zu dick, daher jetzt hier die angepasste Version:

Zutaten (für 4 kleine Crossaints):
2 Platten TK-Blätterteig
etwa 1,5 cm von einem Marzipanblock
4 TL Haselnusskrokant

Blätterteigplatten aus dem Gefrierschrank nehmen und 10 Minuten auftauen lassen. Währenddessen den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Platten jeweils in zwei Dreiecke schneiden. Von dem Marzipanblock vier ca. 3 mm dicke Streifen abschneiden und plattdrücken - sie sollen am Ende etwas kürzer sein als die längste Seite der Blätterteigdreiecke und etwa 1,5 cm breit. An den Enden können sie ruhig etwas spitz zulaufen, damit sie auf den Blätterteig passen. Auf den Blätterteig legen. Den Haselnusskrokant auf den marzipanfreien Stellen des Blätterteigs verteilen. Den Teig dann von der kürzesten Seite her aufrollen, in Form bringen und ca. 15 bis 20 Minuten goldgelb backen.


Samstag, 24. März 2012

Das Gemüsekisten-Experiment #9

Diesmal habe ich zumindest zwei Erfolg zu vermelden! In der letzten Woche waren Bärlauch, Rucola, Möhren, Pastinaken, schwarzer Rettich, Knollensellerie und Weißkohl in der Kiste, und zumindest die Pastinaken und den Rettich habe ich ausprobiert! Die Pastinaken wurden zu einer Pastinaken-Senf-Suppe verarbeitet (Rezept folgt) - so lecker!


Und den schwarzen Rettich habe ich in Scheiben aufs Brot gegessen, auf Leberwurst. Schmeckt ziemlich nach Radieschen. Ich bin begeistert, endlich ein tolles Brotbelagsgemüse für den Winter!



Das enthält die Kiste in der kommenden Woche:


Für den Bärlauch habe ich mir die Bärlauch-Dünnede von Gourmandises végétariennes ausgeguckt, hier in der veganisierten Version aus dem Bym-Suppentopf. Danke an linnea für den Tipp, mich einmal dort nach Bärlauchrezepten umzuschauen!
Die Möhren werden hoffentlich in einer Pasta tofunese landen, und die Rote Bete ist für unseren mittlerweile sehr geliebten Rote-Bete-Rohkostsalat vorgesehen. Aus dem Rotkohl gibt es einen leckeren Auflauf, den mein Freund sich schon lange wünscht. Und dann ist die Woche vermutlich auch schon wieder rum - ich habe einen Blockkurs an der Uni, sodass wir wohl leider nicht jeden Tag zum Kochen kommen werden. Außer, ihr habt noch tolle Rezepte für Schwarzwurzeln, Pak Choy und Austernsaitlinge in petto!

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!

Freitag, 23. März 2012

Fettarmer Zitronenkuchen


ATHmango hat ihn neulich gebacken, und ich habe ihn jetzt auch ausprobiert: den Zitronen-Gugelhupf von Veganpassion. Mangels Gugelhupfform habe ich ihn in einer Springform (18 cm Durchmesser) nachgebacken. Das Besondere an diesem Kuchen ist, dass er mit Apfelmus gebacken wird und daher sehr fettarm ist. Ich fand allerdings, dass sich dadurch die Konsistenz nicht unbedingt zum Positiven verändert hat. Wer also einen fettarmen Kuchen sucht, liegt damit sicher nicht falsch, wer aber keine Kalorien zählt, ist mit einem "normalen" Rezept sicher besser beraten.

Ursprünglich gebacken habe ich den Kuchen übrigens, weil ich derzeit auf der Suche nach einem hellen Teig für ein Osterlamm bin. Könnt ihr mir da irgendwas empfehlen?

Donnerstag, 22. März 2012

Vegane Leberwurst


Da ich ja eine Abneigung gegen süße Brotaufstriche habe, nehme ich jede Art von herzhaftem Brotbelag gern an - zumal, wenn man ihn selbst machen kann und kein Vermögen dafür ausgeben muss. Daher kam mir dieses Rezept im Bym-Suppentopf gerade recht zum Ausprobieren.

Im Originalrezept ist noch Majoran angegeben, ich hatte aber keinen und fand's auch so sehr lecker. Dafür war mir die ganze Masse ein wenig zu trocken, sodass ich noch etwas Rapsöl zugegeben habe.

Zutaten (für sehr viel Leberwurst):
1 kleine Zwiebel
3 El Olivenöl
200 g Räuchertofu
1 Dose Kidneybohnen
1 TL Petersilie, gehackt
edit: 2 TL Majoran, am besten frisch
Salz und Pfeffer
ein paar EL Rapsöl

Die Zwiebel fein hacken und in Olivenöl glasig dünsten. Räuchertofu in Würfel schneiden, Kidneybohnen mit Wasser abspülen und abtropfen lassen. Alles pürieren, dann die Petersilie, Pfeffer, Salz und Öl nach Geschmack unterrühren und in saubere Gläser füllen. Im Suppentopf steht, dass sich die fertige Wurst ca. 1 Woche im Kühlschrank hält.

Mittwoch, 21. März 2012

Sirupkekse


Diese leckeren Kekse hat mir eine Freundin im Austausch gegen die Kitchen Sink Chocolate Biscotti gebacken. Sogar extra vegan! Mmmh. Das Rezept hat sie zum Glück gleich mitgeliefert.

Zutaten (für ca. 40 Stück):
125 g Zuckerrübensirup
200 g Zucker
150 g Margarine
50 g gemahlene Haselnüsse
150g Haferflocken
250 g Mehl
3 TL Backpulver

Alle Zutaten + 3 Esslöffel kaltes Wasser erst mit dem Rührgerät, dann mit den Händen zu einem Teig verkneten und 30 Minuten kalt stellen. Gut walnussgroße Kugeln daraus rollen, plattdrücken und bei 175°C ca. 15 Minuten backen.

Dienstag, 20. März 2012

Kreativwochenende

Im Sonntagssüß hatte ich es ja schon angekündigt: Mein Wochenende war diesmal sehr kreativ. Also, wirklich sehr! Ich könnte jetzt chronologisch anfangen, aber eigentlich möchte ich euch zuerst das Produkt zeigen, auf das ich am stolzesten bin:





Manchmal muss es ja auch Vorteile haben, als Veganerin mit einem Omni zusammenzuleben. Mein Freund war jedenfalls entzückt, als er diese kleinen Freunde in seiner Eierschachtel entdeckt hat! Allerdings muss ich zugeben, dass sie nicht auf meinem Mist gewachsen sind. Da ich alles andere als eine begnadete Zeichnerin bin, brauche ich für alles eine Vorlage.

Meine Mutter hatte weiße Eier für unsere Osterdeko für mich ausgepustet. Auch hier wieder das Künstlerproblem, aber das Internet bietet ja eine Lösung für alles und damit auch einfach Vorlagen für dekorative Eier:



Außerdem habe ich Eier mit Seidenpapier eingefärbt. Einfach das Seidenpapier in Schnipsel reißen, anfeuchten und auf das ausgeblasene Ei kleben - ein bis drei Schichten funktionieren gut. Trocknen lassen und das Papier abziehen. Das sieht dann so aus:



Auch die Osterkörbchen für die Kinder in der Verwandtschaft sind schon fertig. Dazu habe ich mich auf Betty's Creations bedient, einem wunderschönen Blog, auf dem es sehr viel zu gucken gibt! Hier die Anleitung für die Körbchen, und hier das tolle Hasenmotiv. 


Eher unösterlich und auch künstlerisch weniger wertvoll kommt dieser kleine Beutel daher. Wie gestern schon berichtet, kann ich eigentlich nicht nähen, aber diesmal habe ich mich doch dazu durchgerungen, die Nähmaschine auszupacken. Anlass ist das Referendariat meines Freundes. Unterrichtsbesuche (UBs) sind mehr als stressig, und so kann ich ihm an solchen Tagen zumindest morgens immer eine kleine Überraschung einpacken. Ein Lächeln ist ja schon mal viel wert! Die Maße scheinen auf den ersten Blick etwas komisch, allerdings hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass so genau eine Flasche seines Lieblingsbieres hineinpasst. Strike!


Leider war dann das Wochenende auch schon wieder um, obwohl ich noch einiges auf der Liste hatte... Nur die Bilder von unserem Kater, die ich am Freitag gemacht habe, möchte ich euch nicht vorenthalten. Vielleicht enden sie ja auch einmal in einem Kreativprojekt? Zumindest aber in unserem Fotoalbum, das ich für uns beide gestalten will. 




Montag, 19. März 2012

Tag der offenen Küche, Teil 2



So, mit einiger Verspätung hier der zweite Teil des "Tags der offenen Küche", initiiert von Steph vom Kleinen Kuriositätenladen. Meine kleine Küche bei meiner Mutter hatte ich euch ja im Februar schon gezeigt. Eigentlich bin ich aber mehr der Wohnküchen-Typ, und dementsprechend sieht es auch bei uns zu Hause aus.

Hier der Blick durch die Tür (in die Küche geht es zwei Stufen hinunter):


Ja, Tisch und Stühle sind hässlich... Wir haben sie aber zu unserem Einzug letztes Jahr umsonst von einem Bekannte bekommen, und einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntlich nichts ins Maul! Außerdem haben sie einen großen Vorteil: Unser Kater (fehlt im Bild) kann zwei davon in Besitz nehmen.


Er verliert nämlich eine rötliche Augenflüssigkeit, und bei neuen Stühlen wäre das doch sehr schade. So ist es nicht so schlimm. Die kleine Höhle steht dort übrigens, weil er nicht mehr gut springen kann.

Wenn man sich ein bisschen weiter nach rechts dreht, gelangt man hier an:


Unter dem Tisch: Katzenfressplatz mit zwei Töpfen Weizen - gerade können wir dem Kater ja schlecht Gras reinholen.

Auf dem Tisch: Backformen für kommende Osterprojekte.


Noch weiter rechts:


Sieht auf dem Bild irgendwie etwas verräuchert aus. Naja. Ist aber auch nichts besonderes. Die Kaffeemaschine steht dort zum Trocknen, mittlerweile habe ich sie eingemottet. Links oben auf dem Schrank steht das hier:


Backzutaten für besondere Anlässe und etwas Fondant für Torten. Sollte dringend verwertet werden!

Und wieder weiter rechts:


Vielleicht hat es wer erkannt: Auf dem Brett mache ich gern die Fotos, die ich hier poste. Auf den Vorhang bin ich ziemlich stolz, den habe ich nämlich mit der Hilfe einer Freundin selbst genäht. Da ich eigentlich nicht nähen kann, ist das eine ziemlich Leistung für mich. Den Gefrierschrank und den Kühlschrank nutzen wir als eine Art Pinnwand, die mich persönlich aber eher nervt. Mein Freund meint, das Durcheinander würde den Raum wohnlich machen... Wir stehen da noch in Verhandlungen.

Stirnseite:


Hinter der Tür hängen unsere Schürzen.

Kochbücher:


Nicht sonderlich eindrucksvoll, das gebe ich zu. Allerdings bin ich der Meinung, dass man das, was man hat, auch ausgiebig nutzen sollte - daher möchte ich diese Bücher erst "durchgekocht" haben, bevor ich mir neue kaufe. Und bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Man schaue sich nur die gelben Post-Its in den beiden Backbüchern an...

Überhaupt mag ich Einfachheit beim Arbeiten, wie man vielleicht auch an den Bildern erkennen kann. Was nicht regelmäßig gebraucht wird, hat auf unserer Arbeitsfläche nichts verloren. So wandert z. B. auch der Toaster wieder in den Schrank, wenn die Toastbrottüte leer ist.

Für unsere Schränke gilt Ähnliches: Was an Geschirr nicht öfter gebraucht wird, hat in der Küche nichts zu suchen, sondern steht im Wohn- oder Schlafzimmer im Schrank (z. B. Pralinenförmchen oder Kuchenplatten). Es hat sich nämlich herausgestellt, dass es immer dieselben Sachen sind, die ich dauernd brauche. Seit ich das so durchziehe, finde ich Dinge so viel leichter wieder!



Und obwohl unsere Lebensmittelschränke so chaotisch aussehen, gibt es auch hier ein System: Geöffnete Packungen in die Küche, geschlossene bleiben im Flur im Vorratsregal. Das sieht dann so aus:



Ok, zugegeben, ordnungsmäßig besteht noch etwas Optimierungsbedarf. Aber ich mag unsere Küche. Ihr eure auch?

Sonntag, 18. März 2012

Sonntagssüß #10: Kitchen Sink Chocolate Biscotti


Auch wieder eine schon mehrfach erprobte, aber noch nie gepostete Cookie-Sorte aus "Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar". Im Wesentlichen kann man in den Schokoteig kneten, was das Herz begehrt - in meinem Fall waren das Zartbitterschokolade und grob gehackte Mandeln. Die Mandeln werden dann im zweiten Backgang leicht geröstet. Mmmh!

Noch ein Wort dazu, dass es wieder nur ein Bild gibt und kein Rezept, wie so oft in letzter Zeit: Vielleicht haben sich einige von euch schon darüber geärgert, schließlich wäre es rein rechtlich (wie ich mittlerweile gelernt habe) kein Problem, die Rezepte hier zu veröffentlichen. Ich bin aber der Meinung, dass jemand, der ein tolles Koch- oder Backbuch schreibt, auch ruhig dran verdienen darf. Daher stelle ich hier nur die Rezepte online, die sowieso schon im Blog der Autorin zu finden sind. Wer sich das Buch dennoch nicht kaufen möchte (auch wenn ich das nach wie vor sehr empfehle), kann aber auch einfach mal die Google-Suche betätigen. Vieles findet sich da.

Und in den nächsten Tagen gibt es dann auch wieder einige neue Rezepte. Außerdem den Bericht von meinem Kreativwochenende und den zweiten Teil des Tags der offenen Küche. In diesem Sinne: einen schönen Sonntag!