Dienstag, 31. Januar 2012

PPK-Pancakes


Letzte Woche haben wir es irgendwie nicht auf die Reihe bekommen, Brot oder Brötchen im Haus zu haben, daher gab es am Freitag schon wieder Pfannkuchen zum Frühstück, das zweite Mal in einer Woche. Diesmal habe ich die Puffy Pillow Pancakes aus der Post Punk Kitchen ausprobiert. Ganz so locker-fluffig wie das Original wurden sie leider nicht, aber schon ziemlich lecker. Wichtig ist nur, sie wirklich auf niedriger Hitze zu backen. Der Pfannkuchen auf dem Bild war schon fast zu braun, die helleren schmeckten besser.

Zutaten (für 6 große Pfannkuchen):
1 1/2 Cups Mehl
3 1/2 TL Backpulver
2 EL Zucker
1/2 TL Salz
1 Cup Pflanzenmilch
2 TL Apfelessig
1 EL gemahlene Leinsamen
1/2 Cup Wasser
3 EL Rapsöl
1/2 TL Vanilleextrakt
etwas Rapsöl zu Backen

Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in eine Schüssel sieben und eine Vertiefung in die Mitte machen.
Die Milch in einem Messbecker abmessen. Apfelessig und Leinsamen zugeben und etwa eine Minute lang kräftig mit einer Gabel schlagen, bis die Mischung schäumt.
Die Milchmischung zur Mehlmischung geben. Wasser, Rapsöl und Vanilleextrakt ebenfalls hinzugießen und mit einer Gabel ca. eine Minute lang zu einem dicken, klumpigen Teig verrühren. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Pfannkuchen hinterher nicht so schön locker. Es dürfen ruhig ein paar Mehlklumpen bleiben.
Die Pfanne 10 Minuten auf niedriger bis mittlerer Hitze vorheizen und den Teig währenddessen ruhen lassen.
Etwas Rapsöl in eine kleine Schüssel geben, ein Küchentuch (Zewa-Tuch) hineintunken und die Pfanne damit ausstreichen. Etwa 1/3 Cup Teig (bei mir hat das ungefähr einer großen Schöpfkelle entsprochen) in die Pfanne geben und etwa 4 Minuten backen. Dann wenden und noch einmal 3 Minuten backen. Am Ende sollen die Cupcakes ungefähr 2,5 cm hoch sein.

Montag, 30. Januar 2012

Linsen mit zweierlei Chutney


Im Sommer hatte ich fließig Chutney gekocht: ein eher rustikales Zwetschenchutney mit Zwiebeln und ein schärferes Zwetschen-Mango-Chutney. Eine Mischung aus beiden gab es dann Freitag Mittag zu einem Teller Linsen (60 g, einfach in Salzwasser gekocht). Schnell, lecker und gesund, eine gute Mischung.

Allerdings habe ich noch so viele Gläser Chutney übrig, so viele Linsen kann ich gar nicht essen... Was stellt ihr alles mit Chutney an?

Sonntag, 29. Januar 2012

Sonntagssüß #3: Schokoladensirup


Diesen Schokoladensirup aus dem Kleinen Kuriositätenladen habe ich gestern Abend spontan ausprobiert, als mich die Schokolust gepackt hat. Und was soll ich sagen: Er schmeckt einfach phantastisch! Gelernt habe ich allerdings, dass man davon nicht zu viel pur probieren sollte, weil einem sonst schlecht werden kann... Aber das war es definitiv wert! Mal sehen, was wir heute damit anstellen. Vielleicht Waffeln? Oder Eis?


Zutaten:
300 g brauner Zucker
1 TL Instant-Kaffeepulver (oder 125 ml frisch gekochter Kaffee, dann einfach nur 50 ml Wasser nehmen)
50 g Kakaopulver
1/2 TL Salz
25 g Zartbitterschokolade
175 ml Wasser
1 TL Vanilleextrakt

Zucker, Kaffeepulver, gesiebten Kakao, Salz und zerbröckelte Schokolade in einem kleinen Topf gut mischen. Dann das Wasser unterrühren und alles zusammen auf mittlerer Hitze einmal aufkochen lassen, dabei die ganze Zeit umrühren, damit nichts anbrennt. Vanilleextrakt unterrühren. Zum Aufbewahren direkt in eine vorher vorbereitete Flasche füllen, angeblich hält der Sirup sich dann einige Wochen. Ich fürchte aber, diesen Test wird er hier nicht bestehen müssen.

Die Rezept-PDF zum Herunterladen (einfach auf das Bild klicken):



Das Originalrezept stammt übrigens von hier.


Samstag, 28. Januar 2012

Das Gemüsekisten-Experiment #1

Schon lange liebäugele ich mit einer Gemüsekiste. Vor zwei oder drei Jahren hatte ich schon mal eine, und das war wirklich toll. Man ist einfach gezwungen, auch mal mit Gemüse zu kochen, das man sich sonst vielleicht nicht kaufen würde, und kann viele tolle Dinge kennen lernen. Allerdings sind uns 15 Euro pro Woche einfach zu teuer und die Portionen auch zu groß. Zumindest vermute ich, dass wir sowieso nicht alles verkochen könnten. Daher haben wir uns überlegt, jede Woche bei dem Anbieter, bei dem wir sonst bestellen würden, nach dem Inhalt "unserer" Kiste zu schauen. Die Regionalkiste für zwei Personen wäre unser Favorit, und in der kommenden Woche wäre Folgendes enthalten:



Wir haben vor, uns immer am Wochenende Gedanken zu machen, was wir mit diesem Kisteninhalt anstellen könnten, und dann das Gemüse, das uns gefällt, nicht als Kiste zu beziehen, sondern von einem regionalen Gemüsebauern (allerdings nicht bio) zu kaufen.

Bisher haben wir folgende Ideen:
Knollensellerie: Selleriesticks von My vegan way of life
Grünkohl: Grünkohlchips von Totally Veg!
Schwarzwurzeln: Schwarzwurzeln mit weißer Soße zu Kartoffelbrei und Würstchen
Rote Bete: Rote-Bete-Bohnen-Eintopf von Gourmandises végétariennes
Möhren: mal wieder Pasta tofunese, ebenfalls von Gourmandises végétariennes

Habt ihr noch tolle Ideen für den restlichen Kisteninhalt oder auch für das Genannte? Ich freue mich sehr über Kommentare mit Links zu leckeren Rezepten auf euren eigenen oder anderen Blogs!

Freitag, 27. Januar 2012

Vollkorn-Pancakes


Jetzt hätte ich den Post fast mit "Vollcorn-Pancakes" betitelt... Denglisch ist manchmal wirklich schwer zu handhaben! "Pfannkuchen" möchte ich aber auch nicht schreiben, denn das Rezept ist original amerikanisch: Es stammt aus dem "Happy Herbivore"-Kochbuch. Hier die Webseite zum Kochbuch, und hier ein fast identisches Rezept. Ganz so fettfrei waren die Pancakes bei mir allerdings nicht, da ich sie in Rapsöl ausgebacken habe. Die amerikanischen Cooking Sprays sind mir irgendwie suspekt und vor allem auch viel zu teuer. Empfehlenswert war das Ganze aber auf jeden Fall!

Donnerstag, 26. Januar 2012

Curry in a Hurry II: Nicht mehr so grünes Thai-Curry


Ein ähnliches Curry hatte ich vor eineinhalb Jahren schon einmal gepostet. Mittlerweile habe ich aber ein bisschen was am Rezept geändert, sodass mir der Titel "grünes Curry" nicht mehr ganz passend scheint. Daher jetzt das Rezeptupdate in einem neuen Post.

Das Tolle an diesem Curry ist, dass man zuerst den Reis aufsetzen und dann mit der Zubereitung beginnen kann. Am Ende ist alles gemeinsam fertig.

Zutaten (für 3 Personen):
200 g Naturreis (Kochzeit 25 bis 30 Minuten)
2 EL Rapsöl
1 kleine Zwiebel
3 TL grüne Thai-Curry-Paste (oder etwas mehr, je nach Geschmack)
200 ml Kokosmilch
200 ml Wasser
1 Cup grüne Bohnen, tiefgekühlt
1 Cup Tiefkühlerbsen
1 große Möhre
evtl. noch etwas Gemüsebrühepulver

1, 5 l Wasser zum Kochen bringen. Den Reis hineingeben und weiterkochen.
Zwiebel sehr fein hacken, fast schon musen (geht super in der Küchenmaschine). Etwa 3 Minuten auf niedriger Hitze im Rapsöl braten, damit sie ihre Süße entfalten können. Die Currypaste etwa 2 Minuten mitschmoren, dann Kokosmilch, Waasser und Bohnen dazugeben. Die Hitze etwas höher drehen und 10 Minuten kochen lassen. Die Möhre in feine Stifte schneiden und zusammen mit den Erbsen dazugeben. Noch einmal 4 bis 5 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Ggf. mit etwas Gemüsebrühepulver nachwürzen.
Den Reis abgießen und alles zusammen servieren.

Mein Freund hatte Nudeln als Beilage, weil er Reis nicht so gern isst, und fand das auch sehr lecker.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Grissini - mit Salz und mediterran


Das Rezept für diese Grissini habe ich auf Evis Küchenzaubereien gefunden. Ich habe nur die Hefemenge auf die Hälfte reduziert, das schien mir für die Mehlmenge passend. Das Ergebnis war nicht nur lecker, sondern auch sehr hübsch; vielleicht eine gute Idee für ein Mitbringsel?

Dienstag, 24. Januar 2012

Gastpost: Rice Krispies Treats

I proudly present: einen Gastpost von Nicole von Vegan Nom Noms! Eine Amerikanerin mit einem so tollen Blog in Deutschland - da konnte ich gar nicht anders, als sie nach einem Gastpost zu fragen. Hier ist er jetzt, extra für uns auf Deutsch.


Als Carola mich fragte, ob ich einen Gastpost schreiben könnte, dachte ich mir...na ja, schreib ich gerne! Es wäre eine echt gute persönliche Herausforderung, dieses Gramm-Maßsystem und Koch-Wörter auf Deutsch zu lernen! Als ich fragte, was für einen Post ich schreiben sollte, bat Carola um was Amerikanisches. Ich dachte mir...naja, leicht! Später erkannte ich, dass es eigentlich schwierig ist, an „was Amerikanisches“ zu denken, wenn ich schon amerikanisch bin! Also musste ich wirklich nachdenken, welches Essen eigentlich amerikanisch ist. Wir haben Apple Pie, aber das ist fast wie Apfelstrudel. Langweilig. Wir haben McDonald’s, aber...das ist McDonald’s (eklig!). Dann gibt es natürlich Kürbis-Pie, aber Thanksgiving ist schon vorbei. Welches Essen vermisse ich aus Amerika und welche Gerichte finde ich hier in Deutschland nicht so oft?

Ach! Erdnussbutter! Erdnussbutter in süßen Dingen! Schoko-Erdnuss ist eine sehr beliebte Geschmacksrichtung in Amerika und Rice Krispies Treats sind Renner bei amerikanischen Kindern. Normalerweise machen wir Rice Krispies Treats mit Marshmallows, aber es gibt nur einen Laden in Berlin, der vegane Marshmallows hat (Veganz! Veganer Supermarkt!), und ein Paket kostet über 6 EUR!!! Dann dachte ich mir, ich könnte vielleicht Marshmallows selbst machen, aber ich schlug vegane Marshmallow-Rezepte nach und erkannte, dass sie wirklich eine Chemiebombe wären. Oh nein! Ich wollte etwas machen, das ein bisschen billiger und leichter zu bekommen ist ist... also mit Erdnussbutter!

Zutaten:
100 g brauner Zucker
200 g heller Sirup
250 g cremige Erdnussbutter (z.B.  Panda Kaas aus dem Asiamarkt)
1 Esslöffel Margarine
150 g Rice Krispies (oder was Ähnliches)

200 g Schokolade
1 gehäufter Esslöffel cremige Erdnussbutter extra

Eine große Auflaufform einfetten oder mit Backpapier bedecken.

In einem Kochtopf auf mittlerer Flamme Zucker, hellen Sirup, Erdnussbutter und Margarine erhitzen. Dabei ständig rühren, bis der braune Zucker geschmolzen wird und die Mischung dicklich wird. Dabei aufpassen, dass nichts anbrennt! Wenn alles gut gemischt ist, vom Herd nehmen. Die Rice Krispies hinzufügen und alles noch einmal gut verrühren. Die Mischung in die Auflaufform gießen und glatt streichen.

Schokolade und den Esslöffel Erdnussbutter im Wasserbad schmelzen und zu einer homogenen Masse verrühren. Die Schoko-Erdnussbutter-Mischung über die Rice-Krispies-Mischung gießen und zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Lecker!

Montag, 23. Januar 2012

Nusskuchen

Ein phänomenal leckerer Nusskuchen von Veganpassion!

Vor dem Anschneiden:


Und hinterher:


Das Rezept brauche ich hier nicht zu posten, ihr könnt es auf der Seite der Küchenfee nachschauen. Ich habe eigentlich nichts geändert, nur aus Zutatenmangel die Orangenschale weggelassen und den Ahornsirup durch Agavendicksaft ersetzt.

Sonntag, 22. Januar 2012

Sonntagssüß #2: Giant Bakery Style Double Chocolate Chip Cookies

Zum zweiten Mal dabei bei der


Bakery Style Double Chocolate Chip Cookies. Hier der Teig:


Und hier die fertigen Cookies (ca. 10 cm im Durchmesser!):


So frustriert muss man erst mal sein, dass man eine solche Ladung Schokolade nötig hat! Oder aber nicht frustriert, sondern einfach nur schokoladensüchtig. Irgendwie hatte ich das Rezept eine ganze Weile vergessen. Die Initiative Sonntagssüß ist super, um solche alten Rezepte wieder auszugraben und auch mal ein Fotoupdate zu machen. Danke für euer Engagement!

Ich wünsche allen noch einen süßen Sonntag!

Samstag, 21. Januar 2012

Frühstück für die Uni

Vielleicht erst mal vorweg: Für mich ist alles "Frühstück", was sich in eine Brotdose packen lässt. Die Zeit, zu der ich diese Brotdose dann öffne, spielt für die Einstufung als Frühstück keinerlei Rolle! Also: Frühstück = Essen zum Mitnehmen. Und das kann das Folgende sein:

Generell habe ich immer Obst dabei, meist Äpfel, im Winter auch mal Mandarinen oder im Sommer Nektarinen und Pfirsiche. Dabei schneide ich mir das Obst immer klein bzw. schäle die Mandarinen zu Hause. Dann muss ich nicht einen ganzen Apfel auf einmal essen, sondern kann mir über den Tag verteilt immer mal wieder ein paar Schnitzen nehmen. Außerdem findet sich in meiner Tasche auch jeden Tag ein (zugegebenermaßen gekaufter, also von der Müllmenge her eher zu verurteilender) Smoothie und auch gerne mal etwas wie rote Grütze, Obstsalat oder Außerdem findet sich in meiner Tasche auch jeden Tag ein (zugegebenermaßen gekaufter, also von der Müllmenge her eher zu verurteilender) Smoothie und auch gerne mal etwas wie rote Grütze, Obstsalat oder Obst-Mandel-Mus.




Etwas Herzhaftes, was satt macht, muss natürlich auch immer mit, zum Beispiel das Fladenbrot von gestern, Lauchcrostini, Pizzareste, Brote mit Senf oder Zwiebelschmelz oder einfach ein trockenes Brötchen mit einem Würstchen. Kartoffel- oder Nudelsalat machen wir selten, aber auch hier bieten sich die Reste natürlich zum Mitnehmen an.




Und etwas Süßes darf natürlich auch nicht fehlen. Ich habe eigentlich immer Cookies, Schokolade, Kuchen oder irgendetwas anderes dabei, was mir den Tag versüßt und mich im Mittagstief wach hält. Ebenfalls lecker als kleiner Snack zum Knabbern: Nüsse! Natürlich vorher geknackt.

 


Zusätzlich gibt es immer eine kleine Flasche mit Leitungswasser, die ich jederzeit nachfüllen kann, und jetzt im Winter einen Liter Kräutertee. Ab und zu fülle ich auch alte Smoothieflaschen mit Saft auf; das zählt dann für mich aber eher zum Obst und zu den Süßigkeiten als zu den Getränken.

--------------------------------

Und was nehmt ihr für unterwegs mit?

Freitag, 20. Januar 2012

Fladenbrot


"Was nimmst du eigentlich immer mit zur Uni?" - Nun, zum Beispiel das hier. Einfach ein großes Fladenbrot aus dem Supermarkt geviertelt, aufgebacken und gefüllt. Drin sind dünne Tofuscheiben, scharf angebraten und mit Sojasoße abgelöscht, Salat und Zwiebeln. Tomaten oder Krautsalat gehen natürlich auch! Und wenn man dann als Omni oder Vegetarier noch etwas Tzaziki dazutut (oder veganes Tzaziki, falls man das mag), schmeckt es fast wie Döner. Ist dann nur zum Mitnehmen schwierig.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Coffeehouse Hermits


Und gleich noch ein Rezept von Isa Chandra Moskowitz hinterher, diesmal aus "Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar" (bald bin ich mit dem Backen durch!). Mein erster Versuch mit diesen Cookies, die eigentlich keine sind, endete in einem Kaffee-Gewürzkuchen. Ein Tippfehler, wie ich hinterher herausfand! Diesmal habe ich nur eine halbe Tasse Kaffee statt zwei genommen, und tadaaaa - hat funktioniert. Mir persönlich haben die Cookies durch den Ingwer zu sehr nach Weihnachten geschmeckt, aber mein Freund und viele der Studenten aus meinem Statistiktutorium fanden sie sehr lecker.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Black Beans in Red Velvet Mole


Vor ein paar Monaten schon habe ich mir "Appetite for Reduction" von Isa Chandra Moskowitz zugelegt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bisher noch nicht allzu viel daraus nachgekocht habe. Diese Bohnen hier schienen mir interessant, wo ich doch sowieso so ein großer Fan von Hülsenfrüchten bin. Das Rezept war allerdings eher ein Reinfall. Die Tortilla-Chips, die man dort zehn Minuten mitkochen soll, habe ich direkt weggelassen, um Matsch zu vermeiden. Vielleicht war das das Problem; die ganze Sache wurde durch den Kakao, der ebenfalls dazu gehört, jedenfalls sehr bitter und war kaum essbar. Wer es trotzdem nachkochen will: Das Rezept gibt es auf Google Books.

Dienstag, 17. Januar 2012

Nussschnecken



Diese Nussschnecken wollte ich schon eeewig mal wieder machen, um endlich mal das Rezept posten zu können. Am Samstag haben wir uns dann bei Bekannten zum Kaffee eingeladen und sie als Mitbringsel gebacken. Seid allerdings gewarnt: Sie machen sehr, sehr satt! Für den kleinen Hunger reicht eine halbe Schnecke vollkommen aus. Dementsprechend haben wir die Reste einfach eingefroren. Gourmande von Gourmandises végétariennes, von der ich die Inspiration für das Rezept habe, empfiehlt sogar, die Hälfte der Schnecken nicht gar zu backen, sondern zum Fertigbacken einzufrieren.
Der Hefeteig ist übrigens derselbe wie bei den Mohnbuchteln, die es sich definitiv auch auszuprobieren lohnt!

Zutaten (für 12 Schnecken):

Für den Hefeteig:
500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1/2 TL Salz
35 g Zucker
250 ml Hafermilch
60 g Margarine

Mehl mit Trockenhefe, Salz und Zucker mischen. Die Margarine bei niedriger Temperatur schmelzen und mit der Hafermilch aufgießen. Dann die Milch-Margarine-Mischung unter die Mehlmischung rühren und kneten. Die Teigschüssel abdecken und für eine Stunde in ein warmes Wasserbad stellen.

Für die Füllung:
150 g ganze Haselnüsse (oder auch Mandeln)
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
1/2 TL Zimt
etwas gemahlene Vanille
150 ml Pflanzenmilch

Die ganzen Haselnüsse in der Küchenmaschine hacken (oder einfach gehackte kaufen). Die Stückchen ergeben hinterher einen schönen Biss. Zusammen mit den gemahlenen Nüssen in einer Pfanne anrösten. Etwas abkühlen lassen und mit Zucker, Zimt und Vanille vermischen. Dann die Pflanzenmilch unterrühren.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche zu einem ca. 30x40 cm großen Rechteck ausrollen. Mit der Füllung bestreichen, von der langen Seite her aufrollen und in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden. Erst 15 Minuten bei 150 °C, dann noch mal 15 Minuten be 175 °C backen.

Zur Dekoration einen dicken Guss aus Puderzucker und warmem Wasser anrühren und auf den Schnecken verteilen.

Montag, 16. Januar 2012

Heißer Orangensaft mit Eis


Merkt ihr was? Ich bin im Saft-Fieber. Im Heißer-Saft-Fieber, um genau zu sein. Nach dem heißen Apfelsaft mit Gewürzen ist es diesmal heißer Orangensaft, der es mir angetan hat. In meiner Lieblingseisdiele, die ich leider nur noch ganz selten besuche, habe ich ihn früher oft mit einer Kugel Vanilleeis getrunken. Fehlt nur noch der Strohhalm, durch den man gleichzeitig den heißen Saft und das kühle Eis ziehen kann. Mmmmh!

Sonntag, 15. Januar 2012

Sonntagssüß #1

Letzte Woche bei fräulein von und zu amok entdeckt. Gleich begeistert gewesen. Diese Woche mitgemacht. Die


Es gibt Altbekanntes: Happy Vegan Chocolate Chip Cookies. Schokolade ist einfach das Beste!


Zeit zum Genießen fehlt leider dank zweier Referate in der nächsten Woche und einer anstehenden Hausarbeit etwas, und auch die Klausuren sind nicht mehr fern. Aber Schokolade ist ja bekanntlich auch gute Nervennahrung, daher bin ich eigentlich guter Dinge. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

Samstag, 14. Januar 2012

Schnelle Tomatensoße für den Winter


Manchmal komme ich abends nach Hause und habe keine Lust mehr auf Kochen. Also, gar keine Lust mehr, nicht mal darauf, Zwiebeln und Tomaten kleinzuschneiden. Dafür ist diese Tomatensoße optimal! Während sie köchelt, Nudeln kochen - dann steht nach 10 bis 15 Minuten eine fertige Mahlzeit auf dem Tisch! Vorteil für den Winter: frische Tomaten schmecken jetzt sowieso nicht so gut.

Zutaten
(für 300 g Nudeln, also für 3 Personen):
3 EL Olivenöl
2 Dosen gehackte Tomaten, mediterran (oder pur, dann einfach mehr würzen)
1 EL Balsamico
1 TL Zucker
1 TL Kräuter der Provence
1/4 TL Knoblauchpulver
1/2 TL Zwiebelpulver
Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Öl, Tomaten, Balsamico, Zucker, Kräuter, Knoblauch- und Zwiebelpulver aufkochen und auf niedriger Stufe eine Weile köcheln lassen. Mit Pfeffer, Salz und Chiliflocken kräftig abschmecken.

Diese Soße habe ich erst neulich in einer Spinat-Tomaten-Lasagne verarbeitet.

Freitag, 13. Januar 2012

Produktvorstellung: Byodo Grillsenf


Diesen großartigen Senf habe ich nur zufällig durch eine Verkostung in "meinem" Bioladen kennengelernt. Es gab ihn dort auf Baguette zu probieren, und ich war sofort hin und weg! Trotz des Namens bin ich hauptsächlich bei der Verwendung als Brotaufstrich geblieben. Auf Vollkornbrot schmeckt er einfach traumhaft. Sein Vorteil gegenüber Zwiebelschmelz: Er ist viel weniger fettig. Und der Vorteil gegenüber anderen Aufstrichsorten: Er hält sich nahezu ewig im Kühlschrank. Uneingeschränkte Empfehlung!



--------------------------------
Alle Produktvorstellungen gibt es hier!

Donnerstag, 12. Januar 2012

Erbseneintopf


Lange mal kochen wollen und doch nie gemacht. Zu Unrecht, Erbseneintopf schmeckt sooo gut! Die angegebene Menge reicht übrigens wirklich für vier Personen. Hätte ich am Anfang auch nicht geglaubt, aber Hülsenfrüchte machen einfach sehr, sehr satt.

Zutaten (für 4 Personen):
250 g getrocknete Erbsen
3 EL Rapsöl
1 Zwiebel
2 mittelgroße Kartoffeln
2 Karotten
1 Stück Sellerie
zwei große Zweige Petersilie
1 Würfel Gemüsebrühe
evtl. Salz und Pfeffer

Erbsen am Vorabend in Wasser einweichen.
Zwiebel fein hacken und im Rapsöl anbraten. Erbsen abschütten und zusammen mit einem Liter Wasser zugeben. Auf mittlerer Hitze ca. 45 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Die Kartoffeln schälen und wie das Gemüse (das man als Suppengrün abgepackt kaufen kann) in Würfel schneiden. Die Petersilie hacken und mit Kartoffeln und Gemüse zur Suppe geben. Noch einmal so lange kochen lassen, bis die Erbsen weich sind - das kann deutlich länger als eine Stunde dauern, sodass man auf mehr als zwei Stunden Gesamtkochzeit kommen kann! Wer die Erbsen vorher nicht einweicht, braucht noch einmal deutlich länger. Während der Kochzeit immer wieder Wasser zugeben.
Am Ende den Gemüsebrühewürfel in der Suppe auflösen und evtl. noch mit Salz und Pfeffer würzen. Wie jeder Eintopf schmeckt auch dieser aufgewärmt noch besser!

Sonntag, 1. Januar 2012

Gastpost: Vanilleeis

Ein frohes neues Jahr euch allen! Es beginnt gleich gut mit einem Gastpost: Auf Vamees Blog "Kerndlfresser" bin ich durch die Lebkuchen, die sie bei meinem Backwettbewerb eingereicht hat, aufmerksam geworden. Mal abgesehen von den einfallsreichen Rezepten sind allein schon die wunderschönen Fotos einen Besuch wert! Umso toller finde ich es, dass sie auf meine Nachfrage sofort bereit war, einen Gastpost für mich zu schreiben. Wenn ich aus dem Urlaub wieder da bin, muss ich dieses Rezept unbedingt ausprobieren! 
Als ich am 24. Dezember meine E-Mails gecheckt habe, wurde mir wahrscheinlich eines des schönsten Geschenke für einen (vor allem noch so neuen) Blogger zu Teil. CH hat mich gefragt, ob ich nicht für sie einen Gastpost schreiben würde! Ich hab' mich echt total gefreut und habe ihr natürlich sofort zugesagt.
Eigentlich ist dies "schon" mein zweiter Gastpost, jedoch war der erste bei meiner Freundin und das ist eben nicht das Gleiche, wie wenn eine Person, die nicht mich kennt, sondern meinen Blog, sich dafür entscheidet, mich um einen Gastpost zu fragen. Danke, danke, danke! 
 
Zutaten:
235 ml Soja-Sahne
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
2 El Agavendicksaft
1 EL Margarine
 
Zuerst die Magarine schmelzen lassen. Dann alle Zutaten mit samt der geschmolzenen Margarine in einer Schüssel verrühren. Nun die Schüssel ins Gefrierfach stellen und nach einer Stunde nochmals umrühren. Dies nach einer Stunde wiederholen und mindestens 4 Stunden (oder über Nacht) gefrieren lassen. Anschließend das Ganze pürieren, um die Eiskristalle zu zerkleinern, und wenn es zu weich ist, noch 30 Minuten ins Gefrierfach stellen.
Das Eis mit Früchten, etwas Zimt oder Nüssen servieren.