Sonntag, 9. Dezember 2012

Adventskalendertürchen 9: Danielas Mozartbollern


TurboTofu war einer der ersten veganen Blogs, die ich verfolgt habe. Daniela hat zwar noch nie sonderlich häufig gebloggt, aber ich mag einfach die Alltagstauglichkeit ihrer Ideen und freue mich daher über jeden neuen Post. Und für neue Leser gibt es ja auch noch das Archiv!


Ich wünsche euch einen schönen Sonntag zusammen und hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende!
Da ich selbst derzeit leider kaum Zeit zum Bloggen finde, ist es bei mir auf dem Blog leider zur Zeit etwas ruhig. (Und auch weil ich selbst kaum mehr nach Rezepten koche). Ich habe aber dennoch einige Rezeptideen, die ich in Zukunft posten werde, turbotofu.de ist also mit Sicherheit nicht tot!

Um so mehr freue ich mich, hier teilzunehmen. Hätte Carola nicht wegen Beiträgen angefragt, hätte ich dieses Jahr wohl noch gar nicht gebacken. Für den Beitrag habe ich "Mozartbollern" ausgewählt. Vor einiger Zeit hab ich das Rezept im Internet als "Mozartravioli" gefunden und veganisiert. Es ist wahrscheinlich der Süßkram-Overkill und enthält alles, was das Schleckermaul-Herz begehrt. Nougat, Marzipan, Schokolade :) [Genau richtig für mich; Anm. der Autorin von twoodledrum]
Die Zubereitung braucht allerdings etwas Zeit und Geduld, backt die Mozartbollern am Besten nur dann, wenn ihr wirklich Lust zum Backen habt und auch etwas Zeit investieren könnt.


Mozartbollern

Zutaten (für ca. 36 Stück):

Für den Schokokeksteig:
300 g Mehl
30 g Backkakao
120g Zucker
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
170 ml neutrales Pflanzenöl
2 NoEggs

Für die Füllung und Verzierung:
1 Packerl Marzipan (200 g)
Nougat, ca 150 g
ggf. gemahlene Pistazien
vegane Schoki (weiß)

Für den Keksteig verrührt ihr zunächst alle trockenen Zutaten außer dem Zucker miteinander. Den Zucker verrührt ihr separat mit dem Öl und gebt dann noch die angerührten NoEggs dazu. Schlagt/Rührt das Ganze zusammen so gut wie möglich schaumig (bis sich der Zucker etwas aufgelöst hat, muss nicht komplett sein).
Gebt dann beide Teigteile zusammen und lasst es am besten vom Knethaken der Küchenmaschine zu einem gleichmäßigen Teig verkneten (kann einige Minuten geknetet werden).

Da sich der Teig kalt wesentlich einfacher verarbeiten lässt, wandert der jetzt zu einem Riesenteigklops geformt und in Alufolie gewickelt in den Kühlschrank. Falls ihr die Zeit habt, darf der Teig gerne über Nacht im Kühlschrank ruhen, ansonsten tun es auch einige Stunden Kühlzeit. Er wird leider beim Weiterverarbeiten sowieso recht schnell wieder warm.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung für die Mozartbollern vorbereiten. Kümmert euch zunächst im das Nougat. Es sollte direkt aus dem Kühlschrank kommen und in 36 kleine Würfelchen geschnitten werden.
Teilt den Marzipanblock ebenfalls 36 Teile, die ihr dann einzeln mit der Hand kurz knetet und dann flach drückt (an der Stelle ggf. etwas gemahlene Pistazie in das Marzipan kneten).
Umhüllt jetzt je einen Nougatwürfel mit dem Marzipan. Am Besten das Marzipan grob um das Nougat schlagen und dann mit den Händen zu einer Kugel formen. Diese Kugeln haben dann erstmal Pause, bis der Keksmantel bereit ist.


Jetzt wirds etwas "tricky". Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie ihr die Marzipan-Nougatkugeln in den Keksteig bekommt. Wie ihr es auf den Bildern seht, würde so funktionieren: Zunächst zwei gleich große Lagen Teig ausrollen (zwischen Backpapier). Auf der einen dann die Marzipankugeln verteilen und die andere Teighälfte oben darauf schlagen.
Da der Teig allerdings relativ leicht reißt, habt ihr so nicht wirklich viel gewonnen. Schneidet jetzt am Besten zwischen den Kugeln mit einem Messer entlang, nehmt dann jeweils den Teig und die Kugel in die Hand und formt daraus mit den Händen Kugeln.
Ihr könntet euch auch ausgerollten Teig direkt nehmen und die Kugeln damit ummanteln. So oder so: Nicht die Geduld verlieren, er lohnt sich :-)

Die fertig geformten Kugeln kommen dann auf einem Backpapier bei 200° (Ober-/Unterhitze) für maximal 15 Minuten in den Ofen.

Nach Beliegen am Ende noch mit Schokolade verzieren, anschließend mampfen... äh genießen selbstverständlich!

Wahrscheinlich bleibt eine kleine Menge Teig übrig. Daraus könnt ihr einfach Ausstechplätzchen machen (10 Minuten Backzeit), der Teig ist dafür sehr gut geeignet.

1 Kommentar:

  1. Toll, die Biderserie. Ich würde sie allerdings nur essen wollen. Beste Grüße, Jutta

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