Mittwoch, 21. November 2012

Eintopf-Grundrezept


In der letzten Woche ist es ein wenig still geworden hier auf twoodledrum. Das liegt zum einen daran, dass mir am Wochenende einige Rezepte misslungen sind, die ich eigentlich posten wollte. Zum anderen habe ich das Kochen und Backen auch wieder ein wenig reduziert, aus Zeitgründen und auch, weil wir einfach nicht so viel essen können. Ich erinnere mich noch mit Grauen an unsere Mega-Kuchenwoche Ende Oktober... Außerdem trägt auch unsere neue Regionalkiste dazu bei, dass unser Speiseplan teilweise etwas eingeschränkt ist, denn so viel Gemüse will ja erst einmal verbraucht werden.Und was eignet sich zum Beispiel für Knollensellerie, Lauch und Möhren besser als ein Eintopf, zumal, wenn man sowieso etwas zum Mitnehmen für die Arbeit braucht, das sich schnell aufwärmen lässt?

Ihr könnt den Eintopf dabei natürlich auch abwandeln, zum Beispiel zum Ethiopean Stew, um eine andere Geschmacksnote einzubringen. Hier nur das Grundrezept für einen guten deutschen Eintopf. Das Gemüse könnt ihr natürlich nach Belieben weglassen!

Ich koche immer gleich einen großen Topf und friere den Rest dann portionsweise in Gläsern ein (Gläser dafür mit dem abgekühlten Eintopf füllen, nur locker zudrehen, erst im Kühlschrank runterkühlen lassen und dann im Gefrierschrank gefrieren. Am Abend vorher herausnehmen, dann könnt ihr für den Transport den Deckel noch fest zudrehen).

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen):
200 g Hülsenfrüchte (keine roten Linsen, die verkochen zu schnell, aber sonst kann alles dabei sein: grüne oder gelbe Erbsen, Tellerlinsen, Mungbohnen wie auf dem Bild...)
1 große Möhre
2 mittelgroße Kartoffeln
ein Stück Knollensellerie
1 mittelgroße Zwiebel
1/2 Stange Lauch
Kräuter nach Geschmack, z. B. Petersilie
3 EL Rapsöl
1 Liter Gemüsebrühe
Wasser
Salz und Pfeffer
ggf. ein Schuss Balsamico

Hülsenfrüchte über Nacht einweichen, das verkürzt die Kochzeit erheblich. Ihr sollte aber schon zwei Stunden Zeit einplanen, gerade grüne Erbsen können etwas bockig sein!
Gemüse putzen, ggf. waschen und würfeln. In etwas Rapsöl andünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Hülsenfrüchte dazugeben. Frische Kräuter waschen, hacken und ebenfalls unterrühren. Köcheln lassen, bis die Hülsenfrüchte zerfallen. Dabei immer mal wieder neues Wasser zugießen und gut umrühren; gerade am Ende, wenn die Suppe sämig wird, brennt sie sonst schnell an. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ich finde außerdem, dass ein Schuss Balsamico dem Ganzen erst den richtigen Pfiff gibt.

Kommentare:

  1. ohh ich liebe Eintöpfe!;) Sie sind so einfach und trotzdem lecker und so schön wärmend ♥ ;)
    Es wird Zeit für mich mal wieder einen zu machen!;)

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  2. finde das ist bild ist dir echt gelungen! eintopf ist an sich nicht sooo fotogen;) aber da kriegt man richtig lust! was bei den hülsenfrüchten zu beaten ist, ist dass sie säure brauchen! bei dir kommt die durch den balsamico. sollte man den nicht mögen geht auch jede andere form von essig oder (wie in meinem fall) am liebsten etwas zitronensaft. und noch ein kleiner einwurf.. gemüse weglassen/ersetzen ist natürlich möglich.. bis auf die kartoffeln allerdings! die sorgen ja für die bindung..
    wegen den erbsen sei noch gesagt. ich bin 2 mal fast verzweifelt und hab danach immer die tk-erbsen genommen. einfach 5-10 min vor ende der garzeit(ruhig auch gefroren) dazugeben. dann behalten sie auch ihre kanckig grüne farbe!
    liebe grüße und einen kuscheligen eintopfabend unter der warmen decke! ;)

    PS: Die etwas unangenehmen folgen der ganzen hülsenfrüchte lassen sich durch kümmel und/oder bohnenkraut reduzieren... ist natürlich geschmacksache...

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  3. Das mit dem Einfrieren in Gläsern wollte mir mein Freund ausreden. Danke, dass du mir das Gegenteil beweist! :) Und ja - man wird gewissermaßen "eingeschränkt" durch die Gemüsekiste, aber genügend Variationsmöglichkeiten gibt´s ja dennoch! :-)

    LG, Momo

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    1. Ich glaube, es wird wirklich gefährlich, wenn man nicht "vorkühlt" und die Gläser direkt fest zudreht. Aber so kann die Luft ja raus, und der Temperaturunterschied ist auch nicht mehr so groß. Man sollte allerdings erst auftauen lassen und dann zudrehen, sonst ziehen die sich ganz schön fest zu ;)

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  4. Ähm, was mache ich in puncto Einfrieren bei nem Einmachglas? Das kann ich ja nicht locker zuschrauben...

    LG und danke für die Hilfe,
    Momo

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  5. Da würd ich einfach den Deckel auflegen. Ein Gummi braucht man nicht, und dann kommt auch noch Luft durch. Die schließen ja nicht dicht.

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    1. Danke dir für die tollen Tipps! :-) Wird demnächst ausprobiert.

      LG, Momo

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