Samstag, 11. August 2012

Paprika-Seitan - das erste Mal Seitan selbstgemacht!


Man mag es kaum glauben, aber es ist tatsächlich möglich, zweieinhalb Jahre vegan zu essen, ohne mit einem Seitangericht in Berührung zu kommen – obwohl ich seit Beginn meiner Veganerzeit zwei ungeöffnete Päckchen Gluten im Schrank hatte. Hier eine Schilderung der Umstände, die die Wende herbeigebracht haben.

Vor ein paar Wochen gab es für mich im Vollwert-S. in Gießen (Achtung, Schleichwerbung! Aber es ist sooo lecker da…) das erste Mal Seitan-Gulasch, und ich war absolut begeistert. Auf Totally Veg! postete C ein Rezept für selbstgemachten Seitan, das im Original aus der Post Punk Kitchen stammt. Totally Veg! + PPK = geballte Kompetenz. Allerdings: Was mit Seitan anstellen? Und dann auch noch das Rezept für Paprika-Seitan auf Totally Veg!

Da war es dann endgültig vorbei mit meinem seitanlosen Dasein. Am Wochenende habe ich mich an die Seitanherstellung gemacht. Das, was da im Topf vor sich hin siedete, sah ja auf den ersten Blick nicht sehr vertrauenserweckend aus. Und dann immer die Angst, die Hitze doch zu hoch gestellt zu haben und durch zu starkes Blubbern eine hirnmassenartige Konsistenz hervorzurufen...

Zum Glück ging alles gut. Die Hälfte des Rezepts (ich hatte die Menge sowieso schon halbiert) habe ich pur verputzt, solange der Seitan noch warm war. Mit der anderen Hälfte gab es Cs Paprika-Seitan. Der Fall meines Freundes war es nicht, aber meiner dafür umso mehr. Es wird also nicht das letzte Mal Seitan gewesen sein.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen