Samstag, 5. Mai 2012

Kochkurs

Im Vorfeld des Kochkurses hatte ich ja echt gezittert: ob ich die richtigen Rezepte ausgesucht habe, ob von der Zeit her alles passt, ob die Leute nett sind... Über was man sich eben so Sorgen machen kann. Und dann wurde es einfach nur gut! Der ganze Abend hat total viel Spaß gemacht.

Der Start war eine kurze Vorstellungsrunde, in der jeder der acht Teilnehmer kurz von sich und seiner Motivation für den Kurs berichten konnte. Dabei kamen schon eine Menge interessanter Gespräche und Fragen auf: Wie ersetzt man eigentlich Käse? Was macht man, wenn man den Geschmack von Soja nicht mag (genau mein Thema!)? Wie kann man so kochen, dass auch omnivore Familienmitglieder mitessen mögen? Es ging weiter mit einer kurzen Einführung in den fairen Handel. Keine Angst, ich habe nicht den kompletten Text von gestern vorgelesen, sondern nur eine sehr verkürzte Fassung dargestellt! Und dann begann der Kochteil.


Grundlage für die Rezeptauswahl war erstens, dass Zutaten aus fairem Handel enthalten sein sollten (logisch). Außerdem wollte ich aber auch einige vegane Spezialprodukte zeigen, wie Hafersahne, Hefeschmelz oder Reismilchschokolade. So kam dieses bunte Sammelsurium zustande. Die Rezepte findet ihr hier:

Curry in a Hurry: (Nicht ganz) Grünes Thaicurry
Pasta mit Zitronensahne
Rührtofu
Lauchcrostini
Happy Vegan Chocolate Chip Cookies
Bananen-Vollkorn-Muffins
Bounty
Schokoladensirup
Kichererbsen-Ingwer-Aufstrich
Schoko-Orangen-Müsli

Da die Rezepte durchweg sehr schnell und einfach sind, stand nach ca. zwei Stunden alles fix und fertig auf dem Tisch. Leider sind die Bilder nicht ganz so gut geworden, sie geben aber hoffentlich einen kleinen Eindruck.

Bananen-Vollkorn-Muffins im Ofen

Bounty in der Vorbereitung

Rührtofu

Kichererbsen-Ingwer-Aufstrich und Muffins

Bounty fertig
Natürlich gab es auch die ein oder andere Panne. So war ich überrascht über einen der Öfen, der die Backzeit für die Bananenmuffins auf das Doppelte erhöht hat. Außerdem habe ich gelernt, dass man auf manche Dinge (wie z. B., dass für die Cookies zuerst Zucker und Öl verrührt werden müssen), noch mal extra hinweisen muss. Alles in allem waren aber wohl doch alle zufrieden; das verraten nicht nur die Bilder vom Essen, sondern auch die Feedbackbögen, auf die ich mal einen neugierigen Blick geworfen habe.




Ich hoffe sehr, dass ich demnächst noch einmal einen ähnlichen (oder auch etwas anderen) Kurs anbieten kann.

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