Sonntag, 11. März 2012

Sonntagssüß #9: Zimt-Zupfbrot


Dieses Zimt-Zupfbrot von "New Kitch On The Blog" (Originalrezept in Englisch mit wunderschönen Fotos hier) wollte ich eigentlich schon letzten Sonntag machen. Dass es dann doch die Grüntee-Cupcakes geworden sind, lag vor allem daran, dass noch Sojajoghurt aufzubrauchen war. Macht aber auch nichts, dass es erst diese Woche was geworden ist, denn das Zupfbrot ist sojafrei - eine wichtige Voraussetzung für Kuchen, den ich bei meiner Mutter backe! Ein paar Bröckchen hab ich schon probiert, denn leider habe ich das Zupfbrot etwas zu lange im Ofen gelassen, sodass es nicht richtig aus der Form gegangen ist. Den Rest nehmen wir gleich mit zur Geburtstagsfeier meines Opas.

Zutaten (für eine Kastenform von 21 cm Länge):

für den Teig:
2 EL gemahlene Leinsamen
4 EL Wasser
240 + 85 g Mehl
2 1/2 TL Trockenhefe
55 g Zucker
1/2 TL Salz
1 Messerspitze gemahlene Vanille
55 g Margarine
80 ml Pflanzenmilch
60 ml Wasser

für die Füllung:
130 g Zucker
2 TL Zimt
etwas geriebene Muskatnuss
55 g Margarine

Leinsamen und Wasser in eine kleine Schüssel geben und eine Weile quellen lassen. Währenddessen 240 g Mehl, Hefe, Zucker, Salz und Vanille in einer Tupperschüssel gut vermischen. Margarine in einem kleinen Topf schmelzen, Pflanzenmilch und Wasser dazugeben. Alles verrühren, Deckel auf die Schüssel und für 60 Minuten in das mit warmem Wasser gefüllte Spülbecken stellen (es muss natürlich keine Tupperschüssel sein, ich find das nur für's Wasserbad praktischer). Danach das restliche Mehl unterkneten, noch einige Minuten gehen lassen.

 
Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Kastenform fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Zucker, Zimt und Muskatnuss gut vermischen, die Margarine schmelzen. Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 30 x 50 cm ausrollen. Es ist wichtig, dass die Arbeitsfläche sorgfältig mit Mehl bestreut wurde, damit sich der Teig hinterher gut lösen lässt! Mit der Margarine bestreichen und mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen. Dann längs in sechs Streifen schneiden.


Die Streifen aufeinander legen (damit das gut geht, war das Mehlen wichtig) und in sechs möglichst gleich große Stapel schneiden.


Die Stapel nebeneinander in die Kastenform legen und ca. 60 Minuten backen.





Kommentare:

  1. Das hab ich jetzt schon so oft gesehen. So oder so ähnlich - muß ich demnächst auch unbedingt mal backen.
    Grüße
    Sonnenblume

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  2. Mmmm das sieht ja lecker aus und auch irgendwie ungewöhnlich, denn bisher kannte ich Zupfbrot nicht.
    Ich glaube das werde ich mal nachbacken. Vielen Dank für das Rezept!

    lg Nicole

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  3. Hach, fein, da bekomme ich glatt schon wieder Lust drauf! ;-)

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  4. Bin gerade über Deinen Bericht bei "Deutschland is(s)t vegan" auf Deinem Blog gelandet! Er ist echt toll....und dieses Zimt-Zupfbrot sieht genial aus! Ich werde jetzt noch ein wenig weiter Deine tollen Rezepte durchstöbern! :-)

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  5. Huhu,
    ich hab das Brot am Wochenende bei meinen Eltern nachgebacken und es kam sooo gut an. Besonders meine Nichten und Neffen waren begeistert. Hab mich ziemlich genau an dein Rezept gehalten (außer dass ich goldene Leinsamen verwendet hab, die mag ich einfach lieber und dass ein bisschen mehr Mehl zu Beginn nötig war, der Teig war extrem klebrig), nur die Temperatur hab ich ein bisschen herunter gedreht und den Ofen trotzdem schon 10 Minuten vor dem Ende ausgemacht. Danke für das tolle Rezept. :)

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    1. Danke für die Hinweise! Es ist ja doch jeder Ofen anders (was mir jetzt, wo ich öfter mit dem Ofenthermometer backe und dabei zwischen drei Öfen hin- und herwechsele, besonders auffällt).

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