Samstag, 31. Dezember 2011

Lieblingsrezepte 2011

Puh, die Auswahl fiel ganz schön schwer! Hier seht ihr die zehn Rezepte, die es dieses Jahr geschafft haben, immer und immer wieder auf den Tisch zu kommen (oder, das gilt für die Dezemberrezepte, die definitiv das Potenzial dazu haben). So lecker!
Die Reihenfolge stellt übrigens keine Wertung dar.

Pesto-Pilze

Panzanella

Spaghetti mit Zitronensahne

Pasta tofunese

Enchiladas

Rührtofu / Scrambled Tofu

Vollkorn-Schokokuchen

Lebkuchenbrownies

Bananen-Vollkorn-Muffins

Heißer Apfelsaft mit Gewürzen


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Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Bratkartoffeln


Zugegebenermaßen kein sehr spektakuläres Rezept; eigentlich nicht einmal ein Rezept im engeren Sinne. Wie immer aber sehr lecker und vor allem auch sehr nötig - meine Mutter hatte sich zum Abendessen Apfelstrudel gewünscht. Nun kann ich aber Süßes zu den Hauptmahlzeiten nicht wirklich gut ab und brauchte erst mal eine Pfanne Bratkartoffeln hinterher. Total einfach: Pfanne mit Rapsöl heiß werden lassen,  gekochte Kartoffeln anbraten, etwas gehackte Zwiebel dazu, salzen und pfeffern, fertig. Der Trick ist, die Zwiebel erst am Ende zuzugeben und dann die Hitze noch einmal kurz runterzudrehen. Ich mag keine schwarz gebratenen Zwiebeln, und so enden sie leider viel zu oft, wenn man sie vor den Kartoffeln in die Pfanne tut. Wenn man sie dagegen erst am Schluss mit hineinwirft, bleiben sie schön weiß und geben noch etwas Süße ab.


Der Grund für die Rezeptearmut hier ist übrigens mein einwöchiger "Urlaub" bei meiner Mutter. Hier gibt es eher Erprobtes. Nächste Woche wird ähnlich, da besuchen wir die Mutter meines Freundes und ihren Mann. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen und euch zumindest meine Katze hier vorstellen. Gestatten: Mäk.
 

Eigentlich heißt sie Krümel, aber "Mäk" passt einfach besser zu ihren doch sehr häufigen und kräftigen Lautäußerungen. Außerdem ist "Krümel" im Winter auch keine gute Beschreibung für ihre Figur...

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Gastposts

Habt ihr schon gesehen? Ich habe für die Gastposts eine eigene Seite eingerichtet, um meine Lieblingsblogger (oder -bloggerinnen, die es ja eigentlich sind), die extra für mich einen Post geschrieben haben, noch mal besonders zu würdigen. Demnächst geht es dann mit dem nächsten Gastpost weiter.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Produktvorstellung: Schokolade und Kakao

Wie der Untertitel meines Blogs schon verrät: Ich bin schokoladensüchtig. Nicht nur ein bisschen, sondern ganz schrecklich schlimm. Wer hier mitliest, hat das aber vermutlich anhand der Schokoladenlastigkeit der Rezepte sowieso schon bemerkt...

Die ruhige Zeit zwischen den Jahren möchte ich jetzt nutzen, um einmal all die Kakao- und Schokoladenprodukte vorzustellen, die ich beim Backen regelmäßig verwende. Warum ich es wichtig finde, dabei auf Produkte aus fairem Handel zu achten, habe ich unter "Essen und ich" dargestellt und zitiere mich daher hier einfach nur selbst: 

"Ich will nicht völlig auf Produkte aus Ländern des Südens verzichten, aber ich möchte nicht, dass diese unter Ausbeutung anderer Menschen hergestellt werden. Das ist für mich auch mit dem Veganismus nicht vereinbar. Ich kann nicht einerseits keine Tiere nutzen wollen, dann aber andererseits zum Beispiel in Kauf nehmen, dass der Kakao für meine Schokolade von Kindersklaven gepflückt wurde. Insbesondere bei Kakao gilt daher für mich: fairer Handel oder Verzicht."

Allerdings gibt es hierzu eine Inkonsequenz: Nougat. Mehr dazu weiter unten.

Fair gehandelte Produkte erkennt man an diesem Siegel:


Weitere Infos zum fairen Handel (was bedeutet das überhaupt?) gibt es hier.



Hier seht ihr meinen Backkakao:


Ich verwende am liebsten die stark entölte Variante, damit das Backwerk auch schön schokoladig wird.


Und hier drei Sorten Zartbitterschokolade:


Diese Sorte gibt es bei Kaufland und im Edeka, wenn auch sicher nicht in allen Filialen.



Diese habe ich bisher nur im Weltladen gesehen, aber wenn ich einen Laden erwische, der sie führt, nehme ich gleich einen ganzen Vorrat mit. Wer sich fragt, ob wohl der Preis ausschlaggebend dafür ist, dass ich hier wie beim Kakao ohne Biosiegel kaufe: ja, auch. Der eigentlich ausschlaggebende Grund ist aber dieser: Gerade afrikanische Kleinbauern, die Kakao anbauen, bieten oft nur sehr geringe Mengen an und sind daher in Kooperativen organisiert, um ihren Kakao in den fairen (und auch konventionellen) Handel zu verkaufen. Aufgrund dieser sehr zersplitterten Struktur können die Anbauer die Bio-Zertifizierung oft nicht leisten. Jetzt nur noch fair gehandelte Schokolade aus Bio-Anbau zu kaufen, würde bedeuten, diese Kleinbauern vom fairen Handel und damit von besseren Entwicklungschancen auszuschließen.



Und diese Schokolade gibt es im Rewe. Sie ist ein bisschen teurer als die beiden anderen, ist aber toll für Chocolate Chip Cookies geeignet. Die gepa-Schokoladen bleiben da nach dem Backen oft ein bisschen weich, diese hier wird wieder richtig fest. Also eine absolute Empfehlung für Cookies!


Meine Lieblingskuvertüre von Zotter:

Schmilzt super und wird sehr schön flüssig, sodass man alles Mögliche dünn damit überziehen kann. Gut, sie ist etwas teurer, aber Qualität hat eben ihren Preis. Mittlerweile würde ich an der billigen Kuvertüre aus dem Supermarkt verzweifeln. Diese Zotter-Kuvertüre gibt es übrigens auch mit Sojamilch, auch sehr lecker! Zu kaufen gibt es sie in einigen Welt- oder Bioläden.


Und zuletzt meine Inkonsequenz, Nougat von Ruf:


Ich bin damit nicht sehr glücklich, habe allerdings bisher noch keine vegane Nougat-Variante gefunden. Könnt ihr mir da vielleicht weiterhelfen?

Update: Das Haselnussnougat von Zotter, erhältlich im Bio- und Weltladen, ist mittlerweile mein Favorit.

Montag, 26. Dezember 2011

Spinat-Champignon-Lasagne


Eine Gemüselasagne ist doch immer wieder lecker.

Zutaten (für 4 Portionen):

für die Tomatensoße:
3 EL Olivenöl
2 Dosen gehackte Tomaten, mediterran (oder pur, dann einfach mehr würzen)
1 EL Balsamico
1 TL Zucker
1 TL Kräuter der Provence
Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Öl, Tomaten, Balsamico, Zucker und Kräuter aufkochen und auf niedriger Stufe eine Weile köcheln lassen. Mit Pfeffer, Salz und Chiliflocken kräftig abschmecken - ein Teil des Geschmacks geht später noch durch die Champignons und die Nudeln verloren, daher ruhig etwas kräftiger würzen!

für die Spinatsoße:
3 EL Olivenöl
1/2 Zwiebel
400 g Tiefkühlspinat, aufgetaut.
150 ml Hafersahne
Salz, Pfeffer, Muskat

Zwiebeln hacken und im Olivenöl anschwitzen, Spinat und Hafersahne zugeben. Gut verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken.

Außerdem:
4 bis 5 mittelgroße Champignons
etwa 11 Lasagneplatten
100 ml Hafersahne
Salz und Pfeffer
Paniermehl

Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

In eine Auflaufform zunächst eine dünne Schicht Tomatensoße geben, dann eine Schicht Lasagneplatten darauflegen. Den größten Teil der Spinatsoße darauf verteilen, ein paar Esslöffel zurückbehalten. Wieder Lasagneplatten auflegen, danach die Champignonscheiben. Restliche Tomatensoße darüberstreichen und noch einmal Lasagneplatten. Erst die übrige Spinatsoße, dann die Hafersahne daraufgeben und mit eiem Esslöffel verrühren. Noch einmal salzen und pfeffern. Paniermehl zum Überbacken darüberstreuen und erst 30 Minuten bei 150 °C, dann 10 Minuten bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) in den Ofen geben. Guten Appetit!

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Und was habt ihr normalerweise in eurer Lasagne?

Sonntag, 25. Dezember 2011

Heißer Apfelsaft mit Gewürzen


Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Heiligen Abend und habt jetzt noch zwei ebenso schöne Feiertage vor euch! Mein Freund und ich gehen heute Mittag mit seiner Familie essen und sind heute Abend ganz unweihnachtlich auf einen Reinfeier-Geburtstag eingeladen. Morgen fahre ich zu meiner Familie nach Hause, und abends ist dann ein Jahrgangstreffen. Fast sieben Jahre nach dem Abi interessiert es mich wirklich, was alle jetzt so machen! Einige haben schon Kinder, andere studieren noch, so wie ich. Ich freu mich!

Jetzt aber genug des langen Geschwafels, ich wollte euch ja noch eine Idee für ein winterliches Getränk posten, das ich in den letzten Wochen öfter genossen habe.
Meine Großeltern kochen jedes Jahr mehrere hundert Liter Saft aus Falläpfeln ein, und natürlich geben sie mir immer wieder ein paar Flaschen mit. Als ich noch klein war, hat meine Oma mir oft ein Glas in der Mikrowelle warm gemacht. Da wir keine Mikrowelle haben, nehme ich unseren Herd, aber natürlich ist es genauso lecker wie früher! Diese Variante ist zusätzlich winterlich durch ein paar Gewürze. Ein wirkliches Rezept gibt es nicht: Einfach den Apfelsaft in einen kleinen Topf schütten, Gewürze nach Geschmack zugeben (ich hatte Zimt, Piment und Kardamom), umrühren, erhitzen (nicht kochen lassen), kurz ziehen lassen und durch ein Sieb abseihen. Dann genießen.

Samstag, 24. Dezember 2011

Weihnachtsgedanken


Eigentlich wollten wir es dieses Jahr so halten wie letztes: keine Geschenke innerhalb der Familie, dadurch weniger Hetzerei und weniger sinnloses Geldausgeben (man findet ja doch nie für alle etwas wirklich Passendes). Nur die Kinder bekommen etwas, und ein paar Ausnahmen gibt es natürlich. Damit war ich eigentlich ganz zufrieden und sah dem Fest geschenketechnisch entspannt entgegen.

Als wir letztes Wochenende einen ganzen Wäschekorb voll Päckchen verpackt hatten (für die Kinder von den Cousinen meines Freundes, mit denen wir am ersten Feiertag essen gehen, mein Patenkind und seine Schwester, die Enkelin vom Vater meines Freundes, seine Mutter und ihren Mann, meine Mutter, meine Schwester, meine Tante...), stellte sich die Sache schon ganz anders dar. Es ist nicht so, dass ich nicht gerne schenken würde, im Gegenteil! Wenn ich könnte, würde ich liebend gern viel öfter irgendwelche Dinge an liebe Menschen verschenken, einfach, weil ich denke, dass sie sich darüber freuen würden. Und doch: Haben wir nicht eigentlich schon genug? Ist es nötig, so viel Kram erst zu kaufen und dann zu verschenken, damit er in vielen Fällen einfach in den Schrank gestellt und vergessen wird?

Diese "Mahnung" kommt zu Weihnachten jedes Jahr vieltausendfach. Teilweise wirkt sie schon etwas ausgelutscht. Ich möchte aber eigentlich gar nicht so sehr darauf hinaus, die Geschenkepraxis zu Weihnachten zu ändern. Irgendwie gehören Geschenke ja auch dazu, und letztendlich kann das jeder halten, wie er mag. Immerhin geht es ja auch immer um andere, die den Vorschlag, sich Weihnachten nichts zu schenken, auch als Beleidigung auffassen könnten.

Wie auch immer, mich treibt ein anderer Punkt viel mehr um. Mit der Nase darauf gestoßen wurde ich durch einen Post auf wollgespinst, den ich leider nicht mehr wiederfinde. Im Gegensatz zu den Weihnachtsgeschenken, die notwendigerweise auch andere betreffen, ging es um etwas, das jeder für sich tun kann: sich an seinen Besitztümern freuen und sie tatsächlich nutzen.


Ich habe seither öfter darüber nachgedacht und an mir folgendes Muster festgestellt: Ich sehe etwas Schönes, und ich will es haben, etwa eine DVD. Wenn ich es dann habe, freue ich mich allein über den Besitz wie ein Schneekönig - und dann stelle ich die DVD ins Regal, ohne sie jemals geguckt zu haben. Ich freue mich nach wie vor jedesmal, wenn ich sie sehe, das ist es nicht. Aber dass ich sie tatsächlich anschaue, ist unwahrscheinlich.

Da twoodledrum ja ein Kochblog ist, hier etwas themenspezifischer: Dasselbe funktioniert auch hervorragend mit Koch- und Backbüchern. Gesehen, bestellt, ein oder zwei Rezepte nachgekocht, ins Regal gestellt, das nächste Buch bestellt. Oder mit speziellen Backgerätschaften wie irgendwelchen Motivformen. Oder mit der neuen Teesorte, obwohl noch zehn andere angefangen im Schrank stehen.

Ich weiß nicht, ob ihr das von euch auch kennt. Allerdings vermute ich, dass das Phänomen ein recht allgemeines ist. Wenn es also darum geht, weniger zu konsumieren, sind weniger Weihnachtsgeschenke sicher eine Lösung. Die funktioniert aber leider nur an Weihnachten. Eine andere, die rund ums Jahr Früchte trägt, ist, sich einmal bewusst zu machen, was man eigentlich alles besitzt, und es dann auch wirklich ausgiebig zu nutzen, bevor man sich das nächste Teil anschafft. Bücher lesen, DVDs schauen, aus Kochbüchern all das nachkochen, was lecker klingt, den tollen Fotoapparat zum Einsatz zu bringen. Das reduziert automatisch das Gefühl, mehr zu wollen und zu brauchen.

Glaubt mir, es macht wirklich zufriedener! Alles, von man merkt, dass man es nicht nutzt (weil es vielleicht etwas war, von dem man sich wünschen würde, man würde es gebrauchen - ich denke da an diverse Sportgeräte...), kann man dann guten Gewissens weggeben. Am Ende bleiben nur die absoluten Lieblingsstücke übrig, und das, was man neu kauft, sind potenzielle neue Lieblingsstücke.

Womit wir zum Schluss wieder bei den Weihnachtsgeschenken wären. Freut euch an dem, was ihr bekommt - und benutzt es dann auch wirklich!

Frohe Weihnachten wünscht euch eure
CH

Freitag, 23. Dezember 2011

Lebkuchen-Trinkschokolade am Stiel

Letztes Jahr habe ich den Trinkschokoladen-Hype leider verpasst, aber dieses Jahr ist er mir nicht durch die Lappen gegangen! Ein sehr hübsches kleines Weihnachtsgeschenk, wie ich finde.

Zutaten (für 3 bis 4 Stück):
1 Tafel Zartbitterschokolade
ca. 1/2 TL Lebkuchengewürz (oder nach Geschmack)

Schokolade in Stücke brechen. 2/3 im Wasserbad schmelzen, dann aus dem Wasserbad nehmen, die restlichen Stücke zugeben und so lange rühren, bis auch sie geschmolzen sind. Das verhindert, dass die Schokolade zu heiß wird, und sorgt dafür, dass sie hinterher schön glänzt. Lebkuchengewürz unterrühren, Abschmecken nicht vergessen und in drei Vertiefungen einer Minimuffinsform aus Silikon gießen. Wenn die Schokolade ein bisschen angezogen hat, die Stiele hineinstecken (ggf. mit irgendwas abstützen, damit sie nicht umfallen). Fest werden lassen.

Als Stiele habe ich Arztspatel aus Holz verwendet, die man in der Apotheke kaufen kann. Man könnte sicher auch Schaschlikspieße nehmen, mit denen wird aber vermutlich das Umrühren schwierig.
Die Schokolade löst sich in der Tasse, besser aber in heißer Milch direkt auf der Herdplatte.
Und natürlich sind auch andere Schokoladen-Gewürz-Kombinationen möglich! Leider hatte ich keine Zutaten da, aber weiße Schokolade mit Kardamom und Milchschokolade mit Marshmallows hätte ich sehr gern ausprobiert. Zartbitterschokolade mit Zimt war auch nett, aber nicht so lecker wie die Kombi mit dem Lebkuchengewürz. Was allerdings nicht funktioniert, sind Aromen, alkoholische Getränke usw. auf Wasserbasis. Ebenso darf auf keinen Fall Wasser aus dem Wasserbad in die Schokolade spritzen, denn das Wasser führt dazu, dass die Schokolade sofort klumpt.

twoodledrum goes Facebook

Abgesehen vom neuen Layout (ich hoffe, es gefällt euch!) gibt es seit gerade eben auch eine Facebook-Seite von twoodledrum. Ich würde mich freuen, euch dort zu sehen!

Dienstag, 20. Dezember 2011

Farmville-Torte

Am Sonntag habe ich das Fondant geknetet, gestern den Boden gebacken, und heute haben wir sechs Stunden lang zusammen mit meinem Ex-Mitbewohner Chris diese Torte hier gebacken. Wir, das sind Laura von Wurzelleben und ich. Allerdings war mein Beitrag eher bescheiden; wären Chris und ich alleine gewesen, hätte wohl alles so ausgesehen wie das Haus. Laura war verantwortlich für die restliche Gestaltung, und ich war so dermaßen begeistert! Kuh, Schaf, Kürbisse, Salat, Blumenkohl… Aber seht selbst:

Sonntag, 18. Dezember 2011

Schnelle Spinatnudeln

Zugegeben, das hier ist eigentlich kein echtes Rezept - aber trotzdem eine Erwähnung wert, weil schnell gemacht und lecker. Nur die Mengenangaben fehlen. Für 2 Personen 200 g Nudeln kochen. Eine halbe Zwiebel fein hacken und in etwas Öl anbraten, gehackten Tiefkühlspinat nach Belieben zugeben, mit Hafersahne aufgießen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Nudeln dazugeben und einmal umrühren. Fertig.

Samstag, 17. Dezember 2011

Grüne-Blätter-Torte mit Vanille-Buttercreme und Zartbitter-Ganache

Die tollen Torten von Veganpassion reizen mich schon lange, und da ich demnächst eine Motivtorte backen muss (was, wird noch nicht verraten, das seht ihr dann nächste Woche), habe ich gestern das erste Mal mit Fondant rumgespielt. Die Küchenfee war so nett, mir meine zahlreichen Fragen zu beantworten, und herausgekommen ist dabei diese Torte hier. Natürlich noch ein Anfängerstück, und die Platte passt auch nicht, aber es war ja auch nur ein Versuch. Ein sehr leckerer übrigens. Nur süß ist das Ganze, eine größere Form würde ich lieber nicht verwenden.

Zutaten (für eine Torte mit 18 cm Durchmesser):

1/3 dieses Fondantrezeptes und Lebensmittelfarbe nach Geschmack. Das Fondant muss schon am Tag zuvor zubereitet werden, da es mindestens 12 Stunden ziehen muss. Ich habe es einfach in einer Tupperschüssel aufbewahrt.

Für den Boden (von Veganpassion):
230 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
20 g Kakao
1 Päckchen Backpulver
40 ml Rapsöl
240 ml Mineralwasser

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben und mischen, dann Öl und Mineralwasser dazugeben und durchrühren, bis alle trockenen Zutaten feucht sind. In einer gefetteten Springform bei 160°C ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen, in drei Teile teilen und die obere Wölbung abschneiden.

Für die Vanille-Buttercreme (angepasst von Veganpassion):
200 ml Sojamilch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
3 EL Zucker
1 großzügige Messerspitze gemahlene Vanille
100 g Margarine
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3 TL Aprikosenmarmelade

Aus Sojamilch, Puddingpulver, Zucker und Vanille einen Pudding kochen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, zwischendurch immer mal wieder umrühren. Die Margarine ebenfalls auf Zimmertemperatur bringen und schaumig schlagen. Dann den Pudding zugeben und auf mit dem Rührgerät auf höchster Stufe nur so lange vermischen wie nötig. (Mit dieser Taktik ist mir die Buttercreme ausnahmsweise mal nicht geronnen.)

Auf den untersten Teil des Bodens erst die Hälfte der Aprikosenmarmelade und dann die Hälfte der Buttercreme verstreichen. Dabei darauf achten, dass die Creme nicht ganz bis zum Rand reicht. Durch das Aufsetzen des mittleren Bodenteils drückt sie sich sowieso noch ein wenig nach außen, und sie soll möglichst nicht über den Boden hinausreichen, sonst weicht am Ende das Fondant durch. Den mittleren Teil des Bodens auf den unteren aufsetzen, ebenfalls erst mit Marmelade und dann mit Buttercreme bestreichen und dann noch den obersten Teil aufsetzen.
"Überstehende" Buttercreme entfernen.

Für die Ganache:
150 g Zartbitterschokolade
3 EL Zucker
90 ml Sojamilch

Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und erst den Zucker, dann die Sojamilch unterrühren. Die Masse wird jetzt schnell fest, daher zügig die Torte damit einstreichen. Die Ganache ebnet die Oberfläche ein und lässt das Fondant besser haften.
Abkühlen lassen.

Fondantmasse mit Lebensmittelfarbe verkneten. Die Tischplatte und das Nudelholz dünn mit geschmolzenem Kokosfett einreiben und Fondant ausrollen. Die Platte soll so groß sein, dass mit einem Mal die ganze Torte damit bedeckt werden kann. Torte damit einkleiden (wie man das geschickt ohne diese "Übergangsstellen" macht, ist mir auch noch nicht klar, aber ich werde es herausfinden!). Überschüssiges Fondant für die Deko verwenden.

Die Torte über Nacht an einem kühlen Ort durchziehen lassen. Nicht in den Kühlschrank stellen, sonst weicht das Fondant auf!

And the winner is...

Vamee mit ihren Lebkuchen!


Herzlichen Glückwunsch! Liebe Vamee, bitte mail mir doch deine Adresse an twoodledrum [at] gmx [Punkt] de, damit ich dir das Buch zuschicken kann!

Freitag, 16. Dezember 2011

Adventskuchen im Glas

Noch auf der Suche nach einem kleinen kulinarischen Weihnachtsmitbringsel für die bucklige Verwandtschaft? Falls diese nicht nur bucklig ist, sondern auch Kuchen liebt, ist das hier genau das Richtige! Ein leckerer Adventskuchen mit Lebkuchengewürz, Glühwein, Nüssen und Schokolade.
Die angegebene Menge reicht für zwei 500ml-Weckgläser, wenn man sie verdoppelt, werden zwei Litergläser voll. Wichtig ist, dass die Gläser nach oben nicht schmaler werden, sonst wird es nachher schwierig, den Kuchen herauszuholen! Im kühlen Keller halten sich Kuchen im Glas problemlos einige Monate.

Zutaten (für zwei 500ml-Gläser):
2 EL gemahlene Leinsamen
6 EL Glühwein
50 g Zartbitterschokolade
25 g Haselnüsse
100 g Margarine
100 g Zucker
1 Messerspitze gemahlene Vanille
125 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 TL Kakao (ungesüßt)
1/2 TL Zimt
1/2 TL Lebkuchengewürz
65 ml Glühwein

Weckgläser fetten.
Leinsamen in Glühwein einweichen. Zartbitterschokolade fein, Haselnüsse etwas gröber hacken.
Margarine mit Zucker und Vanille schaumig schlagen und die Leinsamenmischung unterrühren. Mehl, Backpulver, Kakao, Zimt und Lebkuchengewürz daraufsieben, gut unterrühren. Dann den Glühwein und zum Schluss Schokolade und Haselnüsse unterrühren.
Teig auf die beiden Gläser verteilen und offen bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Die noch heißen Gläser nacheinander aus dem Ofen nehmen, Gummi und Deckel auflegen, mit Klammern verschließen und zum Abkühlen wieder in den (etwas ausgekühlten, damit die Gummis keinen Schaden nehmen) Ofen zurückstellen. Wenn die Gläser abgekühlt sind, können die Klammern wieder abgenommen werden. Es ist aber sicherer, nachzuprüfen, ob die Gläser auch wirklich verschlossen sind, ansonsten wird der Kuchen erst trocken und dann schlecht.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Ergebnis der Abstimmung zum Backwettbewerb

Die Abstimmung hat euren Favoriten ganz klar gezeigt: Vamees Lebkuchen! Die werde ich also in den nächsten Tagen backen, ebenso wie die Mandel-Zimt-Taler von Heldin, und dann gibt es am Sonntag das Endergebnis. Ich bin schon sehr gespannt!

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Lebkuchenbrownies II

Wie versprochen, hier sind sie: die perfekten Lebkuchenbrownies! Ein Verschnitt aus den Deluxe Cocoa Brownies aus "Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar" und den Lebkuchenbrownies von Veganpassion - was kann da noch schiefgehen? Zugegeben, man braucht Seidentofu dafür, aber glaubt mir, das ist es wirklich wert!

Zutaten (für eine 20x20cm-Form):
1 Cup Mehl
1/2 Cup Kakao (ungesüßt)
1 EL Stärke
1 TL Lebkuchengewürz
1/4 TL Salz
3/4 TL Hirschhornsalz
90 g Seidentofu
1/2 Cup Rapsöl
1/4 Cup Sojamilch
1/4 TL Vanilleextrakt
1 Cup Zucker

Form fetten und Ofen auf 160°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Mehl, Kakao, Stärke, Lebkuchengewürz, Salz und Hirschhornsalz in eine Schüssel sieben und gut mischen. Seidentofu in der Küchenmaschine gut durchpürieren. Öl und Sojamilch dazugeben, kurz mixen, dann Vanilleextrakt und Zucker ebenfalls untermixen. Das Ganze zu den trockenen Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit einer Gabel nur so lange vermischen, bis die trockenen Zutaten gerade feucht sind. Sollte ein Teil der Mehlmischung am Boden kleben bleiben, mit dem Teigschaber nachhelfen.
Den Teig in die Form geben, glatt streichen und 30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Sonntag, 11. Dezember 2011

Gastpost: "Butter"plätzchen mit Streuseln

"My vegan way of life" ist ein relativ neuer Vegan-Blog - viele von euch werden ihn trotzdem schon kennen, und das mit Recht. Ich mag die persönlichen Texte von MissZ und habe sie daher nach einem Gastpost gefragt. Zu meiner großen Freude hat sie ja gesagt! Hier ist er also jetzt, und passenderweise genau mit den "Butter"plätzchen, an die ich mich dieses Jahr (wieder) nicht herangetraut habe. Wenn ich mir das Bild so anschaue, sollte ich das dringend nachholen!


Hallo zusammen, ich bin Miss Z vom Blog "My vegan way of life" und freue mich, dass ich dem Blog "Twoodledrum" einen Gastpost widmen darf! Ich hab kürzlich mit der Weihnachtsbäckerei begonnen, und was dabei nicht fehlen darf, sind klassische "Butter"plätzchen mit Streuseln. Ich hab da ein ganz altes Rezept meiner Familie etwas abgeändert. Zunächst hab ich mir etwas Sorgen gemacht, ob das Rezept auch ohne Ei klappt, aber es war kein Problem :-)

Ich hab Polartiere gebacken - Walroß, Polarfüchse, Pinguine und Fische ^_^ die find ich total süß! Auch meinem kleiner Blogassistent Plüschmaus Robert haben die Plätzchen gefallen ;-)

Ich hoffe, dass ihr auch so viel Spaß habt mit der Weihnachtsbäckerei :-) ich wünsch euch allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit!

Zutaten:
250 g Alsan
175 g Zucker
330 g Mehl
etwas Sojamilch
Streusel zum Verzieren

Zunächst in einer Rührschüssel die Alsan mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Mehl hinzufügen und mit den Knethaken des Handrühers zu einem festen, nicht klebenden Teig kneten. Bei Bedarf mit etwas Mehl oder Wasser nachhelfen. Den Teig für mindestens 30 min in den Kühlschrank stellen. Nach dem Herausnehmen Ofen auf 175 °C vorheizen nicht vergessen ;-) Ausrollen, die Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Plätzchen mit etwas Sojamilch bepinseln und mit bunten Streuseln bestreuen. Im Ofen so lange backen, bis sie goldbraun sind.

Freitag, 9. Dezember 2011

Jamie Oliver: Rigatoni alla Trapanese (und Vichtelpäckchen)

Mal wieder ein Rezept von Jamie Oliver! Der Clou dabei: Es steht superschnell auf dem Tisch, am längsten dauert es eigentlich, die Nudeln zu kochen. Wer noch mehr Zeit sparen will, nimmt gemahlene Mandeln.

Zutaten (für 2 Personen):
200 g Rigatoni
50 g ganze Mandeln
1 Knoblauchzehe
1/2 bis 1 Chilischote
1 Bund Basilikum
250 g Kirschtomaten
Salz

Nudelwasser aufsetzen. Bis es kocht, die Mandeln für 2 bis 3 Minuten in ein wenig Wasser aufkochen lassen. Abschütten und aus der Schale drücken. Kirschtomaten und Basilikum waschen. Wenn das Nudelwasser kocht, Salz und Rigatoni zugeben.
Geschälte Mandeln, Knoblauchzehe und Chili in der Küchenmaschine pürieren. Dann 2/3 des Basilikums und der Kirschtomaten mit in die Maschine geben und ebenfalls durchpürieren. Salzen. Die restlichen Kirschtomaten halbieren, das Basilikum grob hacken.
Wenn die Nudeln fertig sind, abschütten (dabei das Kochwasser auffangen!) und in den Topf zurückgeben. Auf die heiße Herdplatte zurückstellen. Die Masse aus der Küchenmaschine dazugeben und außerdem so viel Nudelwasser, dass die Soße gut an den Nudeln haften bleibt. Zum Schluss noch den Rest des Basilikums und die halbierten Tomaten unterrühren und sofort servieren.
Guten Appetit!
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Außerdem ist vorgestern mein Vichtelpäckchen angekommen. So viele tolle Sachen, und so hübsch verpackt! Aber seht selbst:

Von links nach rechts (hinten): eine Stearinkerze, Duschgel, weißer Tee, mediterranes Gewürzsalz und der Kokosdrink von Alnatura, den ich schon lange probieren wollte! Und vorn: ein kleiner Weihnachtsengel, eine orientalische Marina und lange Streichhölzer. Ganz herzlichen Dank, lieber Wichtel, ich habe mich sehr gefreut!

Mein eigenes Päckchen ist auch bei meinem Vichtelkind angekommen. Danke an mamavegana, es war sicher nicht einfach, den Vichtelpaketaustausch mit so vielen Teilnehmern zu organisieren!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Roundup Backwettbewerb

Nachdem ich erst schon Angst hatte, dass gar niemand mitmachen würde, sind dann doch noch einige Beiträge bei mir eingetrudelt, über die ich mich sehr gefreut habe! Zu den Blogeinträgen mit Rezept kommt ihr jeweils, indem ihr auf das Bild klickt.

Nr. 1: Lebkuchen von Vamee


Nr. 2: Mandel-Zimt-Taler von Heldin


Nr. 3: Inside Out Makronen von Cara


Ich bin sehr gespannt, welches Rezept bei euch das Rennen machen wird! Ihr könnt bis zum 14. Dezember um 23.59 Uhr abstimmen, die Umfrage findet ihr rechts oben. Ich persönlich habe mich noch nicht entschieden, es klingt alles so lecker...

Montag, 5. Dezember 2011

Noch zwei Tage,...

... dann endet der Backwettbewerb zum Advent! Wer also noch mitmachen möchte, muss sich sputen!

Und, wo wir gerade schon bei Nicht-Rezepte-Angelegenheiten sind: Am Freitag ist (mit einem Tag Verspätung, Schande über mich!) mein Päckchen für mamaveganas Vegan-Wichteln mit der Post auf Reisen gegangen. Ich hoffe, dass ich den Geschmack des Beschenkten getroffen habe - zumindest hat es großen Spaß gemacht, lauter Kleinigkeiten für das Päckchen zusammenzusuchen! Leider sieht das Etikett dank Online-Frankierung bei der Post nicht ganz so schön aus, aber mein Wichtelkind freut sich hoffentlich trotzdem. Und ich warte ich gespannt auf mein eigenes Päckchen, das ja heute oder morgen eintrudeln dürfte.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Amarena-Päckchen

Diese Plätzchen hat sich mein Freund gewünscht, weil er so gerne Amarenakirschen isst. Ich muss sagen, ich mag die Kirschen ohne Plätzchen lieber, aber mit sind sie auch nicht schlecht - und er ist sowieso ganz begeistert. Die Füllung aus Amarenakirsche und Mandel macht aber auch echt was her.

Zutaten (für ca. 35 Plätzchen):
1 EL gemahlene Leinsamen
4 EL Wasser
300 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln (am besten abgezogen)
100 g Zucker
1 Msp. gemahlene Vanille
1 Prise Salz
200 g weiche Margarine
70 g ganze Mandeln
1 Glas Amarenakirschen (Abtropfgewicht 130 g)

Leinsamen mit dem Wasser verquirlen und zum Quellen beiseite stellen.
Die restlichen trockenen Zutaten vermischen. Leinsamenmischung und Margarine in Stückchen daraufgeben und gut verkneten. Für 1 Stunde abdecken und kühl stellen.
Die ganzen Mandeln in etwas Wasser aufkochen und kurz im heißen Wasser stehen lassen, dann abgießen und abziehen. Die Amarenakirschen abtropfen lassen (der Saft schmeckt toll zu Eis!) und jeweils eine Kirsche mit einer Mandeln füllen.
Den Teig ca. 3 mm dick ausrollen und mit einem Glas ca. 7 cm große Kreise ausstechen (oder etwas kleiner oder größer, das muss man ausprobieren). Je eine gefüllte Mandel darauflegen und einpacken. Bei 180 °C backen, bis die Kekse anfangen, braun zu werden.

Wer mehr Plätzchen möchte, kann einfach mehr Kirschen und Mandeln verwenden und kleinere Kreise ausstechen. Dann schaut die Füllen oben heraus, aber auch das sieht sehr schön aus. Nur die Überraschung ist dann verdorben.

Samstag, 3. Dezember 2011

Hack-Weißkohl-Kasserolle

Ein sehr leckerer Wintereintopf!

Zutaten (für 4 Personen):
250 g Weißkohl
125 g Möhren
1 kleine Zwiebel
etwas Knoblauch
1 EL Öl
180 g Sojahack (z. B. von dieses hier)*
Salz, Cayennepfeffer
1 EL Tomatenmark
200 ml Gemüsebrühe
1/2 425ml-Dose große weiße Bohnen
optional: einige Salbeibättchen

Kohl putzen, waschen und in grobe Streifen schneiden. Möhren ebenfalls putzen und waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln.
Öl in einem flachen Topf erhitzen und das Sojahack unter Wenden darin anbraten. Knoblauch und Zwiebeln kurz mitbraten, dann Kohl und Möhren zugeben und noch einmal 2 bis 3 Minuten braten. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Tomatenmark und Gemüsebrühe einrühren und ca. 25 Minuten schmoren.
Die Bohnen abspülen und zusammen mit den Salbeiblättern in den Topf geben. Evtl. noch etwas Wasser zugeben und noch einmal 20 Minuten schmoren. Abschmecken und servieren.

*Ich habe auch schon Naturtofu genommen. Schmeckt auch gut, man muss dann nur etwas stärker würzen, und die Konsistenz wird nicht ganz so toll.

Freitag, 2. Dezember 2011

Produktvorstellung: Tofu-Gehacktes von Berief

Manchmal entdecke ich auf anderen Blogs tolle Produkte, die ich bisher noch nicht kannte, und freue mich über die Hinweise. Und gerade als Neuveganerin war ich ohnehin auf jeden Tipp angewiesen. Da ich außerdem sowieso nicht jeden Tag ein neues Rezept posten kann, dachte ich mir, warum sollte ich nicht auch mal Produkte vorstellen, die wir öfter benutzen und von denen wir wirklich begeistert sind. Dazu habe ich ein neues Label angelegt: Produkte. Ihr findet es rechts unten.

Beginnen möchte ich mit etwas, das wir erst vor ein paar Monaten im real entdeckt haben: Tofu-Gehacktes von Berief. Gehacktes habe ich immer sehr gern gegessen und habe es durchaus vermisst. Natürlich sind auch Sojaschnetzel lecker, aber die Konsistenz ist einfach nicht dieselbe. Und das vegane Hack, was man im Bioladen kaufen kann, ist mir viel zu teuer. Umso mehr habe ich mich gefreut, diese Alternative im real zu finden. 180 g kosten 1,99 Euro, das finde ich halbwegs vertretbar, zumal es ansonsten bei uns selten Fleischersatz gibt. Und die Konsistenz ist super, ebenso wie der Geschmack! Selbst mein Freund findet es so gut, dass auch er von Hackfleisch auf diese Tofu-Gehackte umgestiegen ist. Und einfrieren kann man es auch. Von unserer Seite also die uneingeschränkte Empfehlung!

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Vollkorn-Haselnuss-Bananen-Kekse

Es wird wirklich Zeit für einen neuen Fotoapparat... Das Bild habe ich gestern Morgen noch schnell vor dem Aus-dem-Haus-Gehen geknipst, und ich wünschte, es wäre schöner. Aber andererseits geht es ja auch irgendwie so. Manchmal finde ich es schwierig, zu entscheiden, was "nötig" ist und was nicht.

Nicht unbedingt nötig waren diese Kekse, wieder ein Rezept aus Angelika Ecksteins "Vegane Weihnachtsbäckerei". Im Original waren sie mit Paranüssen, aber ich denke nicht, dass die Haselnüsse das eigentliche Problem sind. Mir schmecken die Kekse durch das Vollkornmehl einfach zu gesund, obwohl ich noch zusätzlich Schokolade verwendet habe. Zugute halten muss man dem Rezept aber wohl, dass explizit fein gemahlenes Mehl verlangt war, und ich benutze nur das normale aus dem Supermarkt. Von den Vollkorn-Pfeffernüssen sind diese Kekse aber so meilenweit entfernt, dass selbst ein anderes Mehl da vermutlich nichts mehr rettet.