Montag, 31. Oktober 2011

Kaffeetrinken mit der Verwandtschaft: Apfelstrudel. Und Vegan-MoFo-Fazit.

Wieder zurück von einem sehr schönen Wochenende bei meiner Mutter! Nach einem Samstag voller Garten- und Waldarbeit waren gestern meine Großeltern und andere Verwandte zum Kaffeeetrinken da. Die Apfelernte war reich, daher gab es den Apfelstrudel, für den ich schon letztes Jahr das Rezept gepostet hatte und der auch in unserem Weihnachtsmenü sehr gut angekommen war. Im letzten Post des diesjährigen Vegan MoFo also eine absolute Empfehlung für dieses Rezept!

Mein "Vorsatz" für diesen Monat war es ja, zu möglichst vielen Gelegenheiten für Nicht-Veganer zu kochen und zu backen. Fazit:
2. Oktober: Kuchenverkauf zum Oktoberfest des Musikvereins: Russischer Zupfkuchen
4. Oktober: Geburtstag einer Verwandten: Apfel-Zimt-Muffins
7. - 9. Oktober: Besuch von zwei Freunden: Enchiladas und Pasta tofunese
16. Oktober: Kuchenverkauf auf der Kirmes im Ort: Russischer Zupfkuchen
18. Oktober: Faires Frühstück im Weltladen: Happy Vegan Chocolate Chip Cookies und Chocolate Bottom Macaroon Cookies
22. Oktober: veganer Brunch bei uns zu Hause
29. Oktober: Kaffeetrinken mit meiner Familie: Apfelstrudel

Und eigentlich war es nicht besonders viel Mühe. Ich sollte wohl versuchen, zumindest für mich persönlich jeden Monat zum Vegan Month of Food zu machen.

Freitag, 28. Oktober 2011

Pasta mit Erbsensahne

Unser heutiges Mittagessen. Mmmh!

Zutaten (für 2 Personen):
200 g Pasta
1 Zwiebel
1 EL Rapsöl
150 g Tiefkühlerbsen
50 ml Wasser
1/2 TL Gemüsebrühepulver
150 ml Hafersahne
1 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Pasta in Salzwasser kochen. Zwiebel fein hacken, in 1 EL Rapsöl andünsten. Erbsen, Wasser, Zitronensaft und Brühepulver zugeben und 3 Minuten kochen lassen. 2 EL der Erbsen entnehmen, den Rest mit der Hafersahne pürieren. Die ganzen Erbsen wieder zugeben, alles kurz erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit der Pasta servieren.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Kaffee-Gewürzkuchen

Ok, ich zeig das Foto doch... Eigentlich wollte ich an meinen Cookies "weiterarbeiten" (noch etwa 20 Rezepte, dann ist das Buch durch!) und die Coffeehouse Hermits backen, aber irgendwas stimmte mit diesem Rezept nicht. Aus einem total flüssigen Teig einen Laib formen? Ich habe daher noch zwei EL dunkles Kakaopulver untergemischt und das Ganze in einer 28cm-Springform gebacken. Sehr tolles Ergebnis und besonders lecker mit ein wenig Puderzucker. Meine Schwester hatte mir aus Norwegen Schablonen für die Kuchendeko geschickt, die ich dann gleich ausprobieren konnte.

Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass die Flüssigkeitsmenge im Buch wohl falsch ist, und werde die Coffeehouse Hermits dann sicher noch mal probieren, aber über dieses leckere neue Kuchenrezept bin ich sehr froh. Danke für den Druckfehler! Insgesamt habe ich das Rezept etwas angepasst, ich hatte keine Nelken und keine Melasse und habe auch die Rosinen weggelassen.

Zutaten (für eine 28cm-Springform):
1/3 Cup brauner Zucker
etwas Wasser
1/2 Cup Rapsöl
2 Cups starker Kaffee, auf Raumtemperatur abgekühlt*
2/3 Cup Zucker
2 1/4 Cups Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlener Piment
1/2 TL gemahlener Ingwer
1 Prise Pfeffer
1/2 TL Salz
Puderzucker zum Bestäuben

Braunen Zucker in ein Cupmaß füllen und mit gerade so viel Wasser aufgießen, dass er komplett nass ist. Dann mit Öl, Kaffee und dem weißen Zucker in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die restlichen Zutaten daraufsieben und güt verrühren. In die gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Springform füllen und bei 175°C ca. eine halbe Stunde backen. Stäbchenprobe machen!
Den Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

*Da ich normalerweise keinen Kaffee trinke, habe ich einfach 5 TL Instant-Kaffeepulver genommen, sie in etwas heißem Wasser gelöst und dann den Rest der Flüssigkeit mit Leitungswasser aufgegossen. So hatte ich keine Wartezeit.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Kater Vincent auf dem Wasserbett

Da ich gerade nicht wirklich etwas zum Zeigen habe (gebacken habe ich zwar, und lecker war es auch, aber ich ringe noch mit mir - das Foto ist so schlecht geworden...), hier ein Bild von unserem Kater Vincent vom Wochenende. Unsere Heizung funktioniert nicht ganz so, wie sie sollte, und während ich dicke Socken, Pantoffeln und Schal trage und mir am Schreibtisch eine Decke umhänge, soll unser Kater auch nicht frieren. Die schlaue Katze hat den Sinn des warmen Wasserbetts auch direkt verstanden und sich zufrieden darauf zusammengerollt.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Rührtofu / Scrambled Tofu

Um die Funktion dieses Blogs als Rezeptesammlung beizubehalten, hier der Vollständigkeit halber das Rezept für das (den?) Rührtofu von unserem Brunch vom Wochenende. Die Angaben sind allerdings recht vage, denn alles, was ordentlich gewürzt werden muss, koche ich normalerweise nicht selbst. Da steht dann mein Freund am Herd, und mehr als ein "Nach diesem Rezept habe ich mich gerichtet" war leider aus ihm nicht herauszubekommen. Ich weiß aber, dass er recht viel Öl verwendet und auch mit der Sojasoße nicht zu sparsam umgeht. Was ich außerdem sagen kann: Während ich den Alnatura-Tofu für Scrambled Tofu überhaupt nicht mag, weil er mir einfach zu weich ist, fand ich den vom Edeka total toll. Man kann ihn außerdem im 200g-Päckchen kaufen, was praktisch ist, wenn man nicht allzu oft Tofu isst.

Zutaten:
200 g fester Naturtofu
Rapsöl
ein paar EL Sojasoße
je ca. 1 TL mildes Currypulver und Curcuma

Tofu mit den Händen zerbröseln. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und Tofu darin braten. Sojasoße nach Geschmack dazugeben und mit Currypulver, Curcuma und Salz abschmecken.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Veganer Brunch: Premiere

Einen veganen Brunch wollte ich schon lange mal veranstalten, und gestern haben wir ihn dann endlich in die Tat umgesetzt. Versucht haben wir eine bunte Mischung aus "normalen" Dingen wie Obstspießen,


Schoko-Blätterteig-Röllchen


und Russischem Zupfkuchen


und eher "exotischen" Sachen wie einer "Wurst"platte,


Rührtofu,


Tiramisu


und Kichererbsen-Ingwer-Aufstrich.


Hier ein Eindruck von meinem Teller: Rührtofu, Lauchcrostini und im Ofen gegrillte Champignons.


Außerdem gab es natürlich noch ein große Auswahl von Marmelade und Aufstrichen.


Verhungert ist - oh Wunder - niemand, nur die Sojamilch im Kaffee war den meisten suspekt. Wie löst ihr das Sojamilch-Kaffee-Problem, wenn ihr Gäste habt? Ich trinke keinen Kaffee, daher bin ich da etwas ratlos.

Freitag, 21. Oktober 2011

Tiramisu

Vor langer Zeit schon für gut befunden und dann lange nicht mehr gemacht, steht jetzt veganes Tiramisu für unseren Brunch morgen in unserem Kühlschrank. Ich freu mich schon! Ursprünglich stammt das Rezept wohl aus dem Schmatz!-Kochbuch, ich habe es aber etwas verändert im Internet aufgeschnappt.

Zutaten (für eine Form mit 20x30 cm):
250 g Margarine (ich nehme immer Alsan)
250 g aufschlagbare Sojasahne, ggf. Sahnesteif
200 g Seidentofu
80 ml Rum oder ein paar Tropfen Rumaroma
40 ml Orangensaft
7 gehäufte EL Zucker
1 bis 2 Packungen Zwieback
200 ml Kaffee
2 EL Kakaopulver

Margarine schmelzen, dann wieder etwas abkühlen lassen*. Sojasahne nach Packungsanleitung aufschlagen (ggf. mit Sahnesteif). Die Sahne muss nicht total fest werden, sondern sollte einfach nur etwas luftig sein. Seidentofu in einem Mixer fein pürieren. Sahne, Tofu, Margarine, Rum(aroma), Orangensaft und Zucker mit einem Handrührgerät zu einer homogenen Masse verarbeiten.
Zwieback mit der Unterseite kurz in den Kaffee tunken und den Boden der Form damit auslegen. Ein Drittel der Margarine-Sahne-Tofu-Masse darübergießen und verstreichen. Noch zweimal wiederholen, sodass am Ende drei Schichten Zwieback und drei Schichten Margarine-Sahne-Tofu-Masse in der Form sind. Kakaopulver darüber sieben und mehrere Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.

*Ich gebe normalerweise die Margarine in einen Topf, stelle die Herdplatte auf die höchste Stufe und ziehe den Topf von der Platte, wenn die Margarine zu blubbern anfängt. Der Rest der Margarine schmilzt dann durch die noch vorhandene Hitze des Topfbodens, und wenn alles geschmolzen ist, ist die Margarine im Topf zwar flüssig, aber nur noch lauwarm.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Chocolate Bottom Macaroon Cookies (without Chocolate Bottom)

Zum fairen Frühstück im Weltladen gab es nicht nur die Happy Vegan Chocolate Chip Cookies, sondern auch diese hübschen Kokosberge hier. Sehen aus wie Kokosmakronen? Sind auch welche! Aber da das Rezept einfach so in "Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar" stand, habe ich beschlossen, dass es sich dabei diesmal nicht um Weihnachtsplätzchen handelt. Sonst fange ich mit der Weihnachtsbäckerei nämlich erst nach Totensonntag an... Meine zweite Entschuldigung: Das Seidentofu musste weg. Und das hier war wirklich eine gelungene Art, es zu verarbeiten. Im Original werden die Cookies übrigens noch mit der Unterseite in Schokolade getunkt, aber dafür hatte ich keine Zeit mehr. Weihnachten dann!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Happy Vegan Chocolate Chip Cookies

Dieses Rezept hatte ich schon einmal gepostet, da allerdings mit einem viel schlechteren Foto - daher jetzt hier aus gegebenem Anlass (heute war faires Frühstück im Weltladen) das Update. Das große Plus dieser Cookies ist, dass sie komplett ohne Sojamilch oder ähnliche exotische Zutaten auskommen und daher sehr gut als Einsteigerrezept für Nicht-Veganer geeignet sind, die ihren veganen Gästen etwas Selbstgebackenes anbieten möchten.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Zwiebelsuppe

Hier das am Samstag versprochene Rezept für die Zwiebelsuppe, um die Reste der Zwiebelringe zu verarbeiten. Im Winter hatte ich diese Suppe schon einmal gekocht und war total begeistert - leider war aber alles aufgegessen, bevor ich ein Foto machen konnte. Diesmal hat sie aber wieder genauso gut geschmeckt.

Zutaten (für 4 Personen):
40 g Margarine
300 g Zwiebeln (geschält)
1 EL Mehl
3/4 l Gemüsebrühe (oder 1/2 l Brühe und 1/4 l Weißwein)
optional: 1 TL Kümmel
Salz
weißer Pfeffer

Margarine in einem Topf auf niedriger Hitze schmelzen lassen. Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden, zugeben und ca. 15 Minuten bei schwacher Hitze weich schmoren. Sie sollen nicht braun werden! Mit Gemüsebrühe und ggf. Weißwein ablöschen, Kümmel zugeben, wenn gewünscht, und 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu schmeckt getoastetes Brot.

Montag, 17. Oktober 2011

Seidentofu"pudding"

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem neuen Topping für Cupcakes. Sieht auch auf dem Bild gar nicht schlecht aus, aber lasst euch nicht täuschen: Das Ganze ist viel zu flüssig für ein Topping.

Dafür ist die Ähnlichkeit zu einem Schokoladenpudding wirklich verblüffend, und das ganz ohne Kochen! Die Banane sticht nicht zu sehr hervor, sondern ergänzt den Geschmack sehr passend. Und wer mag, kann ja die Cupcakes einfach hineinkrümeln.

Zutaten (für 2 große oder 4 kleine Portionen):
200 g Seidentofu
1 reife Banane
1,5 EL Kakaopulver (das ungesüßte)
2 oder mehr EL Puderzucker

Seidentofu in der Küchenmaschine fein pürieren, dann die Banane zugeben und ebenfalls fein mixen. Zuletzt das Kakaopulver und Puderzucker nach Geschmack untermixen.

Samstag, 15. Oktober 2011

Gebackene Zwiebelringe

Zwei Kochbücher habe ich mir vor ein paar Wochen neu gekauft: The Happy Herbivore und Appetite for Reduction. Bisher habe ich erst ein Rezept daraus ausprobiert, aber die gebackenen Zwiebelringe, die in beiden Büchern zu finden sind, wollte ich von Anfang an nachkochen. Da ich mich nicht für eins der beiden Rezepte entscheiden konnte, hier eine Kombination. Ich würde empfehlen, die Zwiebeln nicht in einzelne Ringe zu trennen. Bei uns wurden sie dadurch recht trocken. Am besten geschmeckt haben uns die Ringe, die sich nicht trennen ließen und die wir daher im "Doppelpack" in den Teig getaucht haben. Beim nächsten Mal werden dann wohl die Einzelringe die Ausnahme sein, die sonst durch das Backen im Ofen ein wenig trocken werden.
Ach ja: Direkt mit den Zwiebelringen von Burger King & Co. sind diese hier nicht zu vergleichen. Wie so oft bei veganem Essen schmeckt es anders, aber wahnsinnig gut!

Zutaten (für 4 Personen):
2 Gemüsezwiebeln
8 EL Mehl
1 EL Stärke
200 ml Sojamilch
1 TL Salz
200 g Paniermehl
50 g Maisgrieß
(im Zweifel lieber etwas mehr Paniermehl und Grieß)

Den Ofen auf 220°C vorheizen, zwei oder drei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Die Zwiebeln schälen, in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden und vorsichtig in Doppelringe (d. h. immer zwei Ringe zusammen) teilen. Mehl, Stärke und Salz in einem tiefen Teller mischen und mit der Sojamilch verrühren. In einem zweiten Teller Paniermehl und Grieß mischen.
Den Rest macht man am besten zu zweit: Einer taucht die Zwiebelringe in den Teig und lässt sie dann ein wenig abtropfen, der andere übernimmt das Panieren. Der Vorteil an der Partnerarbeit ist, dass man vermeidet, mit den Teigfingern in das Paniermehl zu fassen.
Die Zwiebelringe neben- und gg.f ineinander auf die Backbleche legen und ca. 15 Minuten backen. Sofort servieren.

Falls Zwiebelreste bleiben: In den nächsten Tagen werde ich ein tolles Rezept für Zwiebelsuppe posten. Heute waren uns nur die Zwiebelringe allein schon genug.

Freitag, 14. Oktober 2011

Deluxe Cocoa Brownies

Und wieder "Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar". Hach. Fantastisches Buch, fantastische Brownies! Und nein, ich werde nicht fürs Werbungmachen bezahlt. Aber guckt doch mal! (Mehr Cookies - wenn es sein muss, auch ohne Schokolade - findet ihr hier.)


Mocha Mamas


Whole Wheat Chocolate Chip Cookies


Ooh La Las



Chocolate Snickerdoodles



Cornmeal Poppy Seed Biscotti


Oh, und wir überlegen, eine ordentliche Kamera zu kaufen, mit der man auch bei schlechtem Licht vernünftige Bilder machen kann. Irgendwelche Vorschläge oder Empfehlungen? Einschränkungen: seeehr begrenztes Budget (max. 250 Euro, dafür aber auch gerne gebraucht) und ausgeprägtes Desinteresse an Fotografie. Idealvorstellung: Fotoapparat auspacken, schönes Bild machen, auf den PC ziehen, verkleinern, online stellen.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

White Chocolate Almond Biscotti

Gleich muss ich aus dem Haus, erst arbeiten und dann eine Klausur schreiben... Doofer Tag. Trotzdem wollte ich vorher noch kurz diese White Chocolate Almond Biscotti aus "Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar" zeigen. Im Original sind sie mit Cranberries, die ich aber durch Mandelstifte ersetzt habe. Und im Original schmeckt man sicher auch die weißen Chocolate Chips heraus. Die weiße Bonvita Reismilch war hier wohl nicht die beste Wahl. Außerdem habe ich sie anscheinend zu lange gebacken, sodass sie ziemlich hart geworden sind, und wollte sie erst gar nicht posten. Da mein Freund sie aber dennoch sehr gut fand, dachte ich mir, dass Geschmäcker vielleicht einfach verschieden sind. Grundsätzlich schlecht ist das Rezept jedenfalls nicht, ich werde es sicher noch mal mit anderen Chocolate Chips versuchen. Nur wie die Autorin auf 16 Biscotti gekommen ist, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich habe ich beim Schneiden etwas falsch gemacht, jedenfalls hatte ich eine komplette Dose voll.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Vegan-Wichteln 2011

Ein bisschen Off-Topic (aber sicher nicht zu sehr, immerhin kann man auch diverse Leckereien verschicken): mamaveganas Vegan-Wichteln 2011. Die Regeln sind einfach: Man gibt seine Adresse an, bekommt jemanden zugelost und packt dann ein hübsches Päckchen für 15 Euro. Im Gegenzug bekommt man natürlich auch eins zurück.

Wer mitmachen will: Anmeldeschluss ist der 30. Oktober, weitere Infos findet ihr unter dem angegebenen Link. Ich freu mich schon!

Dienstag, 11. Oktober 2011

Gastpost: Asiatische Gemüsepfanne mit Räuchertofu und Buchweizennudeln

Wer diesen Blog öfter liest, wird festgestellt haben, dass es andere Blogs gibt, von denen ich oft "klaue". Einer der wichtigsten ist Gourmandises végétariennes - einfach immer für Inspiration gut! Daher bin ich sehr stolz, euch hier einen Gastpost von Gourmande zu präsentieren. Wer ihren Blog noch nicht kennen und lieben gelernt hat, wird hoffentlich dadurch dazu verleitet.
Als CH mich gefragt hat, ob ich einen Gastpost für ihren Blog schreiben möchte, habe ich mich sehr gefreut. Jetzt kann ich einen kleinen Betrag zum VeganMoFo, welchen ich für ein sehr tolles Projekt halte, leisten. Ich koche zwar nicht ausschließlich, aber sehr gerne und oft vegan und finde die meiste Inspiration dazu im Internet, CHs Blog ist da eine gute Anlaufstelle. (Aber das muss ich euch als ihren Lesern ja nicht erzählen! ;-))
Für dieses Gericht habe ich einfach alles zusammengeschmissen, was ich im Gemüsefach hatte- so koche ich meistens. Ihr könnt eigentlich alles an Gemüse verwenden, was ihr mögt. Ich kann mir auch frischen Spinat, Pilze, Paprika, Brokkoli,... ganz wunderbar dazu vorstellen - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und genau das ist es, was ich am Kochen so gerne mag.
Ich wünsche euch viel Spass beim Nachkochen und guten Appetit! :)

Asiatische Gemüsepfanne mit Räuchertofu und Buchweizennudeln


Zutaten (für 2 Portionen):
1 kleine Zwiebel, gehackt
1 kleine Lauchstange (nur das grün), in Scheiben
3 Karotten (rot und/oder orange), in Scheiben
150g Spitzkohl, in Streifen
100g Mungobohnenkeime, aus dem Glas, gut abgetropft
6-8 Mu Err Pilze, getrocknet, in Wasser eingelegt
150g Räuchertofu
160g Buchweizennudeln mit Süßkartoffel (von TerraSana)
¼ TL schwarze Senfsamen
¼ TL Koriander
¼ TL Fenchelsamen
¼ TL Kurkuma
1 TL Ingwer, fein gehackt
2 TL Genmai Miso Paste (z.B. von Arche)
Sesamöl
Sojasauce
Salz, Pfeffer

Senfsamen, Koriander und Fenchelsamen zerstoßen. Mit Kurkuma, Ingwer und 1-2 TL Sesamöl mischen.
In einer Pfanne (oder einem Wok) 2 EL Sesamöl erhitzen. Den Tofu scharf anbraten und dann auf einem Teller beiseite stellen. (Das überschüssige Öl in der Pfanne behalten.)
Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Abgießen und mit Hilfe einer Schere zerkleinern.
Die Zwiebel in die heiße Pfanne geben, ca. eine Minute braten, dann die Karotten und den Lauch dazu geben. Kurz weiter braten, dann die Gewürzmischung dazu geben. Nach 2-3 Minuten den Spitzkohl dazu geben und ein paar Minuten unter Wenden braten. Die Genmai Miso Paste mit dem Einweich-Wasser der Mu Err Pilze verrühren. Mit den Pilzen und Mungobohnenkeimen zum Gemüse geben. Warm werden lassen, dann die Nudeln unterrühren und mit Pfeffer und Sojasauce abschmecken.
Auf einem Teller anrichten, den Tofu darüber verteilen und genießen!

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Alle Gastposts findet ihr hier.

Montag, 10. Oktober 2011

Wochenende mit Freunden: Pasta tofunese und Enchiladas

Mein "Vorsatz" für den Vegan MoFo war ja, möglichst viele Leute mit veganem Essen in Kontakt zu bringen. Über's Wochenende hatten wir Besuch von zwei Schulfreunden von mir, Freitag Abend haben wir sie am Bahnhof abgeholt.

Die Pasta tofunese war schon halbwegs fertig, und zu viert haben wir dann 800 g Nudeln und fast zwei Rezepte Soße vernichtet. Ein voller Erfolg also. Leider war am nächsten Tag nichts mehr zum Fotografieren übrig, deswegen nur ein altes Bild von einem früheren Post. Das Rezept findet ihr bei Gourmandises végétariennes; wir verwenden nur immer Gemüsebrühe statt Wein, machen sonst aber alles wie angegeben. Sehr zu empfehlen!

Am Samstag gab es dann Enchiladas, auch diese kamen sehr gut an. Aber auch hier das Fotoproblem; abends konnte ich wegen des fehlenden Lichts nicht fotografieren, am nächsten Morgen war nichts mehr übrig.

Die Prinzregententorte ist leider, wie befürchtet, keinen Extra-Post wert. Sie ist ganz ok, aber ich werde noch ein wenig daran feilen müssen.