Montag, 26. September 2011

Zwetschen-Mango-Chutney

Nach dem eher milden Zwetschenchutney von neulich hier ein etwas feurigeres Rezept, wieder nach Anregung von Jamie Oliver. Mir ist es etwas zu scharf, daher werde ich die beiden wohl mischen. Ausprobiert habe ich es ursprünglich, um die Tamarinde aus dem Southern Indian Red Curry aufzubrauchen. Hat sich gelohnt!

Zutaten (für 3 kleine Gläser):
7 EL brauner Zucker
1 Chilischote (oder mehr, je nach Geschmack)
3 Sternanis
6 Pfefferkörner
1/2 Block Tamarinde
375 ml Wasser
1 Mango
4 große Zwetschen
evtl. Salz

Chilischote waschen und in Ringe schneiden. 2 EL Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen, Chilischote, Gewürze und Tamarinde zugeben. Mit Wasser ablöschen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Mango schälen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden; der Kern kann auch mit in der Pfanne kochen. Die Zwetschen ebenfalls würfeln. Dann den Sud in der Pfanne durch ein Sieb in einen Topf abgießen und noch möglichst viel von der Tamarinde mit durch das Sieb streichen. Dann Mango, Zwetschen und den Rest des Zuckers zugeben und alles ein wenig einkochen lassen, bis die Masse die gewünschte Konsistenz hat. Ggf. mit etwas Salz abschmecken und sofort in vorbereitete Gläser füllen. Die geschlossenen Gläser 5 Minuten auf den Deckel stellen und dann weiter abkühlen lassen.

Sonntag, 25. September 2011

Birnen-Mandel-Tarte

Demnächst gibt es ein drittes Backbuch von Isa ChandraMoskowitz und Terry Hope Romero: „Vegan Pie in the Sky“. Tartes und Piessprechen mich jetzt nicht übermäßig an, aber diese Vorschau auf die „Pear Frangipane Tart“ aus der Post Punk Kitchen fand ich doch interessant. Ich habe das Rezept halbiert und in einer 18cm-Springform gebacken, was prima gepassthat. Allerdings würde ich das nächste Mal nur die Hälfte der angegebenenZuckermenge nehmen, die Tarte ist nämlich sehr lecker, aber auch extrem süß. Und mächtig sowieso, immerhin bestehen sowohl der Boden als auch das Innere der Tarte überwiegend aus Mandeln. Den angegebenen Überzug aus Aprikosenmarmelade habe ich weggelassen und es nicht bedauert.
Hier aber jetzt das Originalrezept mit voller Zuckermenge.

Zutaten (für eine 18cm-Springform):
für den Boden:
50 g weiße, gemahlene gemahlene Mandeln
1/2 Cup Mehl
1 EL Zucker
1 Prise Salz
3 EL Rapsöl
2 oder mehr EL kalte Mandelmilch

Die trockenen Zutaten vermischen, Öl und Mandelmilch dazugeben und verkneten. Wenn es den Anschein hat, als wäre der Teig zu trocken, noch ein wenig Mandelmilch zugeben. Er kann aber ruhig ein bisschen bröselig sein. Den Teig in eine gefettete 18cm-Springform krümeln und am Boden und den Seiten (ca. 3 cm hoch) festdrücken. Bei 175°C 15 Minuten vorbacken.

für die Füllung:
3 EL kalte Margarine
1/3 Cup Zucker
95 g weiße, gemahlene Mandeln
1 EL Stärke
1 Prise Salz
1/8 TL Zimt
1/3 Cup Mandelmilch
1 TL Vanilleextrakt (weniger würde auch reichen, er schmeckte stark durch)
1 bis 2 Birnen
evtl. etwas Aprikosenmarmelade zum Bestreichen

Alle Zutaten bis auf die Birnen und die Marmelade mit einem Handmixer verrühren und in die vorgebackene Tarte"hülle" geben. Die Birnen schälen, vierteln oder halbieren und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben nebeneinander auf die Tartfüllung legen, dabei immer ein bisschen was von der Füllung dazwischenlaufen lassen. Ich habe einfach das ganze Birnenviertel draufgepackt und dann Scheibchen für Scheibchen ein wenig bewegt. Bei 175°C ca. 40 Minuten backen. 20 Minuten abkühlen lassen, ggf. mit Aprikosenmarmelade bestreichen und mind. eine weitere Stunde abkühlen lassen.

Samstag, 24. September 2011

Sweet Wine Biscuits with Sesame

Ich arbeite mich so langsam vor in „Vegan Cookies InvadeYour Cookie Jar“. Rotwein haben wir zu Genüge, da wir öfter welchen geschenkt bekommen, ihn aber keiner trinkt. Daher habe ich diese Cookies probiert. AußerWein ist auch noch Olivenöl im Teig enthalten, was dem Ganzen einen sehr eigenen Geschmack verleiht. Leider fiel mir erst nach dem Zubereiten des Teiges abends um neun auf, dass er mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen muss, daher habe ich ihn kurzerhand bis zum nächsten Abend dringelassen. Das war allerdings anscheinend ein Fehler: Aus dem ursprünglich rötlichen Teig wurde ein grüner, und auch der Geschmack war am Ende anders (wenn auch nicht schlecht, die Cookies haben immer noch 3 von 4 Sternen verdient). Also werde ich sie wohl demnächst noch mal ausprobieren, diesmal mit einer etwas besseren Planung.

Freitag, 23. September 2011

Kartoffelbrei mit Lauchzwiebeln und Wirsing

Der Kartoffelbrei: mal wieder eine Anregung von Jamie Oliver, die wir allerdings etwas umgebaut haben. Der Wirsing: altes Rezept von meiner Oma.
Entschuldigung wegen des schlechten Fotos. Davon wird es demnächst wohl leider noch mehr geben, da wir jetzt oft erst im Dunkeln zum Kochen kommen.

Zutaten für den Kartoffelbrei (für 2 Personen):
4 mittelgroße Kartoffeln
2 Lauchzwiebeln
etwas Öl
Sojamilch
Muskat, Pfeffer, Salz

Kartoffeln schälen und Salzkartoffeln kochen. Wenn ein Messer leicht hinein- und wieder hinausgleitet, sind die Kartoffeln gar. Während der Kochzeit die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in schmale Ringe schneiden. In etwas Öl kurz andünsten, dass sie ein wenig weich werden. Beiseite stellen. Nach dem Garen die Kartoffeln stampfen, mit Sojamilch auf die richtige Konsistenz „einstellen“ und mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen. Dann die Lauchzwiebelringe samt des Bratfetts unterrühren.

Zutaten für den Wirsing (für 2 Personen):
1/4 bis 1/3 Wirsingkopf
ein paar Teelöffel Mehl
Salz, Pfeffer, Muskat

Den Wirsing klein schneiden, waschen und in kochendem Wasser garen – er muss noch nicht ganz matschig sein, sondern darf ruhig noch etwas Biss haben. Abschütten, dabei einen Teil des Kochwassers auffangen. Etwa eine kleine Tasse Kochwasser in den Topf zurückgeben. Zwei Teelöffel Mehl mit kaltem Wasser verrühren, in den Wirsingtopf geben, unterrühren und alles aufkochen. Dabei ruhig schon ein wenig würzen. Wenn die „Soße“ nicht fest genug wird, noch ein wenig angerührtes Mehl zugeben. Sollte das Gegenteil der Fall sein oder reicht die Soße nicht, etwas zusätzliches Kochwasser verwenden. Am Ende noch einmal richtig würzen.

Bei uns gab es dazu Würstchen. Vielleicht wäre eine Kombination des Wirsings mit Salzkartoffeln besser gewesen, wir mögen allerdings beide keine. Dafür hatten wir den Kartoffelbrei am Tag vorher schon einmal mit Rotkraut, und das war wirklich ein Gedicht.

Donnerstag, 22. September 2011

Kartoffelfeuer: alles aus der Glut

Am letzten Sonntag hatten wir bei meiner Mutter ein Kartoffelfeuer mit etwa 30 Gästen. Im Vorfeld gab es einiges zu tun, aber es hat sich gelohnt, es war wirklich ein schönes Fest. Übermäßig vegan war es zwar nicht, aber vieles sollte veganisierbar sein:

Die Kartoffelnschwitzen 15 Minuten auf der Glut, bevor sie noch mal für eine gute halbe Stunde darin vergraben werden.
Links in der Pfanne: Rührei, das man gut durch Scrambled Tofu ersetzen könnte.
In der Mitte: mit Pesto gefüllte Champignons, die bei allen gut ankamen. Teilweise waren sie auch mit Kräuterbutter gefüllt.

Bratäpfel aus einem großen Bratentopf, der auf der Glut stand:

In die Äpfel, deren Mitte herausgestochen war, kamen eine Marzipankartoffel und ein halber Löffel Honig – Agavendicksaft wäre hier bestimmt genauso gut. Dazu gab es Kaiserschmarrn aus der großen Pfanne, der hier aber leider nicht zu sehen ist.

Und dann das Highlight: Waffeln aus einem urig alten Waffeleisen.

Noch mal im Ganzen:


Und das Ergebnis:Der Teig war unvegan, es sollte aber auch mit einem veganen gehen, denke ich, solange er genug Sojamilch, Sojamehl usw. zum Binden enthält. Mit Banane wäre ich vorsichtig; der Teig für dieses Eisen sollte keinen Zucker enthalten, weil der trotz Einfetten leicht am Eisen anbrennt und man dann die Waffel nicht mehr entfernen kann.

Die ganze Zeit haben uns die zwei Nachbarskätzchen begleitet, was besonders für die Kinder interessant war. Am Ende waren sie ziemlich müde gespielt (die Katzen, nicht die Kinder):

Montag, 19. September 2011

Zwetschenkuchen mit Marzipanstreuseln

Den Apfelkuchen mit Marzipanstreuseln vom letzten Jahr habe ich neulich wiederholt, und wir haben mit drei Leuten in zwei Tagen ein ganzes Blech verputzt. Jetzt stand die Verwertung von Zwetschen an, und ich habe einfach mal versucht, das Rezept zu übertragen. Ein voller Erfolg!

Zutaten (für 1 Blech):

für den Teig:
400 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
100 g Zucker
1 Prise Salz
210 ml warme Pflanzenmilch
60 ml Rapsöl

1 EL Pflanzenmilch
2,5 kg entsteinte Zwetschen
2 – 3 EL Zucker

für die Streusel:
150 g Mehl
50 g Zucker
1 Messerspitze gemahlene Vanille
200 g Marzipan
80 ml Rapsöl

Mehl, Hefe, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Pflanzenmilch und Rapsöl dazugeben und alles verkneten. An einem warmen Ort (ich fülle immer die Spüle mit warmem Wasser und wechsele es öfter aus) eine gute Stunde oder auch länger gehen lassen. Auf einem gefetteten Backblech ausrollen und bei 50°C im Ofen noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
Währenddessen die Streusel zubereiten: Mehl, Zucker und Vanille in einer Schüssel mischen, Marzipan hineinbröckeln, Rapsöl dazugießen und verkneten. Die Streusel werden feuchter als die, die man üblicherweise kennt, aber das ist ok.
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit Pflanzenmilch bestreichen, dicht mit Zwetschen belegen und mit Zucker bestreuen. Dann die Streusel darüber verteilen. Bei 160°C (Umluft) backen.

Wir haben den Kuchen nach 40 Minuten aus dem Ofen genommen, da sah er so aus:


Geschmeckt hat er vorzüglich, aber er war noch sehr feucht und zum Einfrieren nicht geeignet. Daher haben wir noch mal 40 Minuten nachgebacken (30 Minuten sollten hier reichen, wenn man ihn zwischendurch nicht rausnimmt) und hatten dann dieses Ergebnis:

Die lange Backzeit kommt durch die große Menge Zwetschen zustande, aber ich finde, der Genuss macht sie absolut wett. Mit weniger Obst müssen es vermutlich keine 70 Minuten sein, und wer gleich das ganze Blech vernichten will, kommt auch mit weniger aus. Guten Appetit!

Samstag, 17. September 2011

Kartoffel-Mangold-Curry

Zum Glück haben wir dieses Jahr nicht wieder so eine Mangold-Invasion wie letztes, aber die Ernte ist dennoch ganz ordentlich. Außerdem haben wir gestern Kartoffeln ausgemacht:

vorher:

nachher:Im Gewächshaus reift außerdem noch die ein oder andere Tomate, sodass eigentlich alles für ein leckeres Curry im Garten stand. Nur die Gewürze musste ich heute Morgen noch einkaufen.

Zutaten (für 3 Personen):
900 g Kartoffeln
400 g Tomaten
3 EL Rapsöl
1 TL Garam Masala
1/2 TL Cumin
3/4 TL gemahlener Koriander
1 Lorbeerblatt
1 getrocknete Chilischote (optional)
1/2 l Gemüsebrühe
1/2 TL Curcuma
- - - - - -
1 EL Rapsöl
1 Zwiebeln
- - - - - -
125 g Mangold
- - - - -
Salz, Pfeffer

Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden, etwa so groß wie für Salzkartoffen. Ganz kleine Kartöffelchen einfach nur waschen. Tomaten würfeln. Rapsöl erhitzen und Garam Masala, Cumin, gemahlenen Koriander, das Lorbeerblatt und evtl. die Chilischote darin anrösten, dann die Kartoffeln zugeben, Hitze herunterdrehen und kurz mitbraten. Tomate dazugeben, umrühren, mit Brühe ablöschen. Curcuma unterrühren und offen bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dabei ab und zu umrühren, aber immer darauf achten, dass alle Kartoffeln in der Flüssigkeit liegen.
Die Zwiebeln im Rapsöl bei niedriger Hitze anschwitzen, bis sie glasig werden, dann mit in den Topf geben und unterrühren.
Das Ganze kocht jetzt ca. 20 Minuten lang. Währenddessen den Mangold waschen und in mundgerechte Stücke reißen. Ich habe mir den Luxus erlaubt, nur die Blätter zu nehmen. Die Mangoldblätter kurz vor Ende der Garzeit mit in den Topf geben, zusammenfallen lassen und noch etwa zwei Minuten mitkochen lassen. Die Stiele müsste man vermutlich schon etwas früher zugeben.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dienstag, 13. September 2011

Cornmeal Poppy Seed Biscotti


Endlich mal wieder ein Rezept aus "Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar"! Das Buch habe ich in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt. Zu Unrecht, wie sich herausgestellt hat. Vor dem zweiten Backdurchgang schienen sie mir etwas süß, aber jetzt sind sie wirklich perfekt. Wer die Lemon Poppy Seed Muffins mag, wird diese Biscotti lieben. Sie sind im Prinzip einfach die Knusperversion, sehr toll mohnig und zitronig. Mmmmh!

Gemüse-Dhal

Und hier direkt das Bild vom Gemüse-Dhal mit der vor zwei Tagen hergestellten Currypaste. Ich fand es fantastatisch, mein Freund war nicht so begeistert und meinte, das Curry in a Hurry sei besser. Der Grund ist vermutlich die Soße, die hier praktisch nicht vorhanden ist. Dafür kann man dieses Dhal im Prinzip auch einfach ohne Beilage essen. Eigentlich gab es bei uns dazu aber Pellkartoffeln.

Das Rezept findet ihr hier, wir haben wieder keine Änderungen gemacht - obwohl, halt, doch. Die Zutatenliste sah bei uns so aus:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Ingwer (ungefähr viermal so viel wie Knoblauch)
ca. 800 g gemischtes Gemüse (bei mir: Karotten, Blumenkohl, Wirsing, Tomate)
120 g rote Linsen
500 ml Tomatenpassata
150 ml Kokosmilch
1 EL Rapsöl
2 EL Korma-Paste
1 TL Currypulver
Salz

Von der Kokosmilch habe ich nur den flüssigen Teil verwendet, weil wir momentan etwas fettärmer essen wollen. Der Rest steht noch im Kühlschrank, mal schauen, was ich damit noch anstelle.

Oh, und mal wieder meine Bitte um Entschuldigung für das schlechte Foto, es war gestern Abend schon dunkel, und damit kommt unsere Kamera nicht klar.

Montag, 12. September 2011

Korma-Paste

Die Currypasten von Gourmandises végétariennes hatte ich schon länger im Auge. Gestern haben wir dann die Korma-Paste produziert. Wir haben uns im Wesentlichen an das Rezept gehalten, daher hier auch nicht noch mal das Rezept. Allerdings haben wir wesentlich weniger Chilis verwendet.

Edit: Die Paste ist toll, Ergebnis hier. Die Reste stehen in zwei Gläschen, gut mit Olivenöl bedeckt, im Kühlschrank und harren der Dinge, die da kommen.

Im Hintergrund des Bildes übrigens eine meiner sorgfältig gehegten Chilipflanzen mit der einzigen Chilischote dieses Sommers. Naja. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.

Freitag, 9. September 2011

Vollkorn-Schokokuchen

Ich habe mal wieder im Suppentopf gestöbert und dieses Rezept gefunden. Mit Vollkorn backe ich selten, daher dachte ich, ich probiere es einfach mal aus. Da ich kein großer Marmeladenfan bin, habe ich die Füllung kurzerhand weggelassen, und eine Glasur gibt es bei mir auch nicht. Außerdem hatte ich kein Dinkelmehl da und habe daher einfach Weizenmehl genommen. Schaden angerichtet hat das alles anscheinend nicht: Der Kuchen ist toll, nicht sehr süß, aber immer noch klar als Kuchen zu erkennen. Super!

Zutaten (für eine Mini-Kastenform, meine ist 21 cm lang):
300 g Weizenvollkornmehl
50 g Grieß
20 g Kakaopulver
3/4 EL Backpulver
1 Messerspitze gemahlene Vanille
Prise Salz
125 g brauner Zucker
55 g Rapsöl
325 ml Mineralwasser mit Kohlensäure

Die Kastenform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
Mehl, Grieß, Kakaopulver, Backpulver, Vanille und Salz in eine Schüssel sieben und gut vermischen. In eine zweite Schüssel Zucker, Öl und gut die Hälfte des Mineralwassers geben. Eine Weile rühren, sodass sich der Zucker möglichst gut auflöst. Dann die Mehlmischung und das restliche Mineralwasser zugeben, zügig verrühren und in die Kastenform füllen. Bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 40 bis 45 Minuten backen.

Montag, 5. September 2011

Zwetschen-Marzipan-Strudel

Hier das versprochene Rezept von gestern. Sehr einfach zu machen und total lecker.

Zutaten (für 4 Personen zum Nachtisch):
einen 25 cm breiten Streifen Blätterteig von einer Rolle
ca. 20 Zwetschen (einfach mal vorher probieren, wie viele drauf passen)
25 g Marzipan-Rohmasse
1 EL Zucker
1 cm frischer Ingwer
25 g Margarine
25 g Paniermehl

Zwetschen entsteinen und halbieren. Marzipan-Rohmasse in kleine Würfelchen schneiden. Mit den Zwetschen und dem Zucker in eine Schüssel geben, Ingwer darüber reiben, mischen. Paniermehl in einer Pfanne in Margarine anrösten. Die Paniermehl-Mischung auf einer der Längsseiten des Blätterteigs bis zur Mitte verstreichen, dabei etwas Rand lassen. Die Zwetschen-Mischung darauf verteilen, den Teig darüberklappen und bei 175°C ca. 20 bis 25 Minuten im Ofen backen, bis der Blätterteig sich golden färbt. Noch warm servieren, z. B. mit Eis oder Vanillesoße.

Sonntag, 4. September 2011

Zwetschenchutney

Manchmal gibt es glückliche Zufälle. Gerade hatte ich in der "top agrar" das vierseitige Zwetschen- und Pflaumen-Rezeptspecial bewundert und bedauert, dass wir hier keinen Obstgarten haben, da bekamen wir von meinem Schwiegervater und seiner Frau einen ganzen Eimer Zwetschen geschenkt. Einen Teil davon werde ich an eine Freundin weitergeben und einen Teil einfrieren, mit dem Rest habe ich Zwetschen-Marzipan-Strudel gebacken (Rezept folgt in den nächsten Tagen - Edit: hier) und dieses leckere Zwetschenchutney gekocht. Die nächsten Linsen kommen bestimmt!

Zutaten (für ca. 6 mittelgroße Gläser):
200 ml Balsamico-Essig
1 TL Piment-Körner
2 Lorbeerblätter
2 Sternanis
1 kg entsteinte Zwetschen, in kleine Stücke geschnitten
200 g säuerliche Äpfel, geschält und in feine Würfel geschnitten
400 g rote Zwiebeln, fein gewürfelt
150 ml Traubensaft
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer
250 g 2:1-Gelierzucker
Salz und Pfeffer

Essig mit Piment, Lorbeerblättern und Anis 10 Minuten köcheln lassen, dann die Gewürze abseihen. Den Essigsud zusammen mit Zwetschen, Äpfeln, Zwiebeln, Traubensaft, Zimt und Ingwer in einen großen Topf geben und mindestens 10 Minuten kochen lassen. Den Topf vom Herd ziehen, den Gelierzucker unterrühren und noch einmal 3 bis 5 Minuten sprudelnd kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken (ich habe kaum noch was gebraucht), ggf. noch etwas pürieren und in die vorbereiteten Gläser füllen. Mit Schraubdeckeln verschließen und etwa 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen.

Samstag, 3. September 2011

Kohlrabisalat im Knäckebrotschälchen

Und noch mal Kohlrabi - wir hatten einen etwa kindskopfgroßen geschenkt bekommen, der musste weg. Von irgendwoher hatte ich den Tipp mit Kohlrabisalat bekommen, und das wollte ich wenigstens mal ausprobieren. Das Originalrezept stammt von Chefkoch, ich habe es nur wenig verändert. Hat gut geschmeckt und war vor allem mal was anderes, hätte ich gar nicht gedacht.
Die Knäckebrotschälchen passten auch gut dazu. Wie die "in echt" heißen, weiß ich gar nicht, sie waren ein Mitbringsel meiner Schwiegermutter aus Schweden, und hübsch sind sie allemal.

Zutaten (für 4 Beilagenportionen):
1 Kohlrabi
1 Apfel
1 EL Zitronensaft
1 EL Rapsöl
Salz und Pfeffer
1/2 TL Zucker
1 EL gehackte oder gestiftelte Mandeln

Kohlrabi und Apfel fein raspeln. Zitronensaft, Öl, Salz, Pfeffer und Zucker dazugeben und alles vermengen (geht gut mit den Händen). Einen Teil der Mandeln ebenfalls untermengen, mit den restlichen den Salat dekorieren.

Donnerstag, 1. September 2011

Kohlrabipuffer

Puffer mal anders.

Zutaten (für ca. 12 Puffer):
1 Kohlrabi
2 große Kartoffeln
2 EL Sojamehl
1 EL Kartoffelmehl oder andere Stärke
Salz
Öl zum Braten

Kohlrabi und Kartoffeln raspeln, Sojamehl und Stärke daraufsieben, verkneten. Salzen. In heißem Öl Puffer backen - Vorsicht, das Ganze hält nicht so gut zusammen wie Kartoffelpuffer mit Ei, daher nicht zu groß machen und vorsichtig (evtl. mit zwei Pfannenwendern) wenden!

Vermutlich kann man dazu, wie zu Kartoffelpuffern auch, Apfelmus essen. Da ich aber kein Obst in meinem herzhaften Essen mag, bleibt es jedem selbst überlassen, das auszuprobieren...