Sonntag, 31. Juli 2011

Krokant-Zartbitter-Pralinen (und Obstsalat mit Haselnusskrokant)

Mein Freund und ich gucken gerade mit Begeisterung Oliver's Twist - eine Kochshow mit Jamie Oliver. Etwas per se Veganes ist selten dabei, aber diese Pralinen waren eine der Ausnahmen. Einfach zu machen und wirklich lecker. Wer es nicht so süß mag, kann teilweise Milchschokolade verwenden. Und ein Tipp: Am nächsten Tag schmecken die Pralinen noch mal besser!

Zutaten (für geschätzt 25 Stück, ich habe leider nicht genau gezählt):
100 g ganze Haselnüsse
5 EL Zucker
200 g Zartbitterschokolade
ein paar EL dunkles Kakaopulver

Die Haselnüsse auf einem Backblech bei 150 °C 10 bis 15 Minuten im Ofen rösten. Sie sind fertig, wenn sie anfangen, gut zu riechen, und sich in dem braunen Häutchen Risse zeigen. Die Nüsse aus dem Ofen nehmen, auf ein Geschirrtuch legen und mit dessen Hilfe die Häutchen abrubbeln. Wenn ein paar Reste dran bleiben, ist es nicht schlimm. Die Nüsse beiseite legen.

Den Zucker in eine beschichtete Pfanne geben und auf höchster Stufe erst schmelzen und dann karamellisieren lassen. Er ist fertig, wenn er goldbraun wird und gut riecht. Jetzt schnell arbeiten: Die Pfanne von der Herdplatte nehmen, die Nüsse hineingeben, umrühren und auf einem Blatt Backpapier (ggf. ein Holzbrett unterlegen, um die Arbeitsplatte zu schonen) verteilen. Komplett abkühlen lassen. Wenn die Pfanne abgekühlt ist, einfach klares Wasser hineingeben und eine Weile stehen lassen. Der Zucker löst sich dann von selbst auf.

Das Ganze sollte jetzt so aussehen:


Die abgekühlten Karamellnüsse mit dem Stößel eines Mörsers in einem Topf ein wenig zerstoßen und dann in eine Küchenmaschine geben, bis das Ergebnis so aussieht:


Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, Haselnusskrokant hinzugeben und unterrühren. Abkühlen lassen, bis eine formbare Masse entsteht, und kleine Kugeln formen. Im Kühlschrank fest werden lassen.
Kakao in eine kleine Schüssel sieben, die Schokokugeln noch mal kurz zwischen den Händen erwärmen und im Kakao wälzen. Fertig.

Bei meinem ersten Versuch hatte ich nicht mehr genug Schokolade im Haus und dementsprechend noch etwas Haselnusskrokant übrig. Die perfekte Zugabe zu einem Obstsalat!

Vincent

Keine Angst, die Katze ist nicht für den Kochtopf gedacht. Wir haben nur seit ein paar Wochen einen neuen Mitbewohner: Vincent! Er ist mit seinen 20 Jahren schon ein recht betagter Herr, aber dafür noch ziemlich fit. Direkt nach seiner Ankunft war er noch etwas unsicher...

...aber mittlerweile hat er sich gut eingelebt. Er hat den Chefsessel in Beschlag genommen...

...und verbringt den größten Teil des Tages schlafend.

Wenn er wach ist, lässt er sich dafür ausgiebig kraulen.

Sonntag, 24. Juli 2011

Gemischter Salat mit Asiadressing

Schon mal den Asian Noodle Salad der Pioneer Woman ausprobiert? Wenn nicht, unbedingt machen! Ich hatte keine Lust, so viel verschiedenes Gemüse einzukaufen, daher habe ich einfach nur das Dressing zu einem gemischten Salat verwendet. Schmeckt super, ist für Eisbergsalat allerdings ein wenig zu kräftig. Aber besonders zu Tomaten und Gurken: toll!

Für 250 ml Dressing (Das ist ganz schön viel! Also evtl. die Hälfte oder weniger nehmen):
Saft einer Limette
8 EL Olivenöl
8 EL Sojasoße
2 EL Sesamöl
1/3 Cup brauner Zucker
3 EL frisch gehackter Ingwer
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 Chilischote, von ihren Kernen befreit und gehackt

Alles zusammenrühren bzw. -schütteln. Fertig!

Samstag, 23. Juli 2011

Enchiladas


Feeeerien! Zumindest so halb, und damit die Zeit für einen etwas aufwändigeren Post, bevor ich nachher wieder an den Schreibtisch muss.
Dieses Rezept aus einem Dr.-Oetker-Kochbuch, das es nicht mehr zu kaufen gibt, wollte ich schon seit mittlerweile acht Jahren ausprobieren, habe es aber immer wieder aufgeschoben. Die Warterei hat sich allerdings gelohnt, könnte man sagen. Oder andersrum: Ich habe acht Jahre was verpasst! Besonders die Tomatensoße ist wirklich köstlich und gibt dem Gericht eine ganz eigene Note.

Für 8 Enchiladas (für 3 bis 4 Personen):

8 kleine Tortillafladen
Paniermehl

Für die Sauce:
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
1 Dose Tomaten in Stücken (400g)
1 Knoblauchzehe
1 EL Balsamico-Essig
2 EL Tomatenmark
1 TL Agavendicksaft
Salz
Pfeffer
geriebene Muskatnuss
1 EL getrocknete Korianderblätter

Zwiebel abziehen und fein würfeln, in einem Topf im Öl andünsten. Tomaten hinzugeben und einige Minuten köcheln lassen. Knoblauch abziehen, pressen und hinzugeben. Mit Balsamico, Tomatenmark, Agavendicksaft, Salz, Pfeffer, Muskat und Koriander abschmecken. Einköcheln lassen, bis sich eine dickliche Soße ergibt.

Für die Füllung:
1 Gemüsezwiebel
2 EL Rapsöl
1 mittelgroße Dose Mais (Abtropfgewicht 280 g oder so)
1 Dose Kidneybohnen
500 g Tomaten
1 bis 1,5 TL Chiliflocken
1 EL getrockneter Oregano
1 TL süßes Paprikapulver
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
Pfeffer

Zwiebel abziehen, vierteln und in Streifen schneiden. In Öl andünsten. Mais und Kidneybohnen abschütten, waschen und hinzugeben. Tomaten waschen, Stängelansätze herausschneiden und Tomaten in Stücke schneiden. In die Pfanne geben und mit Chiliflocken, Oregano, Paprika, Cumin und Pfeffer würzen. Evtl. noch etwas Salz zugeben. Einkochen lassen, damit es am Ende nicht aus den Enchiladas heraussuppt.

Eine Auflaufform mit etwas Rapsöl einfetten. Auf jeden Fladen ca. 3 EL der Füllung geben, einrollen und nebeneinander in die Auflaufform legen. Die Form sollte nicht zu groß sein, damit sich die Enchiladas nicht wieder aufrollen können. Dann mit der Soße übergießen, eventuelle Reste der Füllung über dem Ganzen verteilen, Paniermehl darüberstreuen und etwa 15 Minuten bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) im Ofen überbacken.

Für die, die veganen Käse mögen (oder echten essen): Man kann die Tortillas auch teilweise mit geriebenem Käse füllen und damit überbacken.

Freitag, 22. Juli 2011

Ratatouille (ein erster Versuch)

Mein Freund hat gerade Ferien und probiert einiges aus, unter anderem auch dieses Ratatouille von Gourmandises végétariennes. Bis auf dass wir die Zwiebeln zu klein geschnitten haben, außerdem noch ein Rest Tomatensoße vom Vortag darin herumgeistert und das zusammen mit dem Verkochenlassen eher einen breiigen als einen ratatouilligen Eindruck macht, hat es gut geklappt und war auch wirklich sehr lecker. Aber wir werden sicher diesen Sommer noch einige Gelegenheiten zum Üben haben, sodass am Ende hoffentlich auch die Optik stimmt.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Obst-Mandel-Mus mit Obstsalat

Inspiriert von zwei Rohkostblogs (vegan&roh und Raw on $10 a Day (or Less!)) habe ich mich mal mit dem Pürierstab über unseren Obstkorb hergemacht. Ich weiß nicht mehr, wo, aber irgendwo dort hatte ich von der Kombination Obstmus + Mandel gelesen, und wollte das einfach mal ausprobieren. Auf dem Bild zu sehen: 1/3 Mango, ein geschälter Apfel und 1/2 Banane mit 2 EL gemahlenen Mandeln püriert und obendrauf noch 1/3 Mango und 1/2 Banane. Eigentlich war es als Abendessen gedacht, da gab es dann aber doch was anderes, daher wurde es am nächsten Tag zum Frühstück. Die Nacht im Kühlschrank hat dem Ganzen nicht geschadet, eher im Gegenteil! Durch die Mandeln ist das Püree nicht nur lecker, sondern auch noch ziemlich sättigend, und flexibel ja sowieso - heute hatte ich dasselbe mit Mango, Nektarine und Banane und ein bisschen Zitronensaft. Unbedingt ausprobieren!

Mittwoch, 20. Juli 2011

Schoko-Blätterteig-Hörnchen


Früher habe ich Schokocrossaints geliebt und wollte jetzt mal wissen, ob man die nicht auch selbst machen kann. Auf den Bildern sind zwei Versuche zu sehen: oben mit Chocoreale Haselnuss, unten mit Zartbitterschokolade. Beides hat etwas für sich; die Chocoreale-Hörnchen waren süßer, die Schokoladen-Hörnchen hatten abgekühlt mehr Biss. Beim nächsten Mal werde ich es wohl mit einer Mischung aus Zartbitter- und Reismilchschokolade probieren.

Zubereitung: Rechtecke aus Blätterteig schneiden, Schokolade in grobe Stücke hacken und auf jeder der beiden Längsseiten mit ca. 1 cm Abstand zum Rand ein Schokoladenband legen (oder eben Chocoreale aufstreichen). Dann von beiden Seiten her einrollen, an den Enden gut zudrücken und umgedreht auf ein Backblech setzen (sodass die durchgehende Seite oben ist). Bei 150°C backen, bis der Blätterteig goldbraun wird.

Dienstag, 19. Juli 2011

Chili tofunese

Ok, das Bild ist mal wieder nichts geworden, aber das Essen war dafür wirklich prima. Ich hatte große Lust auf Chili, und mein Freund hat daher die Tofunese-Soße einfach mit etwas Mais und einer Dose Kidneybohnen abgewandelt. Schmeckt etwas süßlich, aber gut!

Montag, 18. Juli 2011

Panzanella



Zutaten (für 2 Personen):
3 EL Olivenöl
3 EL neutrales Rapsöl
3 EL Balsamico
1,5 TL Senf
Salatkräuter, Salz und Pfeffer
Salat nach Belieben (Gurke, Eisberg, Tomate, Paprika, Mais...)
1/2 Ciabatta (idealerweise vom Vortag)
etwas Ölivenöl, ein paar Knoblauchzehen

Salatdressing anrühren und mit Salatkräutern, Salz und Pfeffer abschmacken. Salat waschen. Ciabatta in große Würfel schneiden und in einer Pfanne gemeinsam mit dem Knoblauch in etwas Ölivenöl anrösten. Dann die noch warmen Brotwürfel mit Salat und Soße vermischen.

Quelle: Suppentopf

Sonntag, 17. Juli 2011

Zucchinihummus


Kürzlich habe ich einen neuen tollen Blog entdeckt: vegan&roh. Nun wäre ausschließliche Rohkosternährung zwar nichts für mich, aber vieles sieht doch sehr lecker aus. Da ich immer noch auf der Suche nach leckeren Brotaufstrichen bin, habe ich das dort vielfach erwähnte Zucchinihummus ausprobiert. Eine Art Rezept gab es in einem Kommentar zu diesem Post. Herausgekommen ist ein grünes Mus, das ich zunächst auf Vollkornbrot probiert habe. Nicht schlecht. Wirklich gut war es dann aber in Wraps: Zucchinihummus, Gurken, Bohnen, Mais, Salat und ein wenig kalte Tomatensoße. Ein Gedicht!

Zutaten (für 2 kleine Scheiben Brot und 2 Wraps):
ca. 5 cm einer dicken Zucchini
2 EL ungeschälte Sesamsamen
1 TL Zitronensaft
ein bisschen Zwiebel
Salz und Pfeffer

Zucchini waschen, in Stücke schneiden und mit dem Rest bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Bei mir ist es nicht so fein geworden, weil ich nur einen Pürierstab und wenig Geduld habe; war aber auch ok so. Ach, und das Zutatenverhältnis kann man sicher auch noch verändern. Einfach ausprobieren.

Dienstag, 12. Juli 2011

Pasta mit Zitronensahne


Ein etwas abgewandeltes Rezept aus "Basic Cooking" von GU, das wir in letzter Zeit öfter gemacht haben. Sehr sommerlich und einfach mal was anderes.

Zutaten (für 2 Personen):
3 Frühlingszwiebeln
2 EL Rapsöl
250 ml Hafersahne
1/8 l Gemüsebrühe
3 - 4 EL Zitronensaft
Pfeffer
200 g Pasta

Frühlingszwiebeln waschen, putzen und fein hacken. In einer großen Pfanne in Öl andünsten. Mit Sahne und Gemüsebrühe ablöschen und Zitronensaft einrühren. Leise köcheln lassen, sodass die Flüssigkeit nach und nach verdampft. Währenddessen die Spaghetti kochen. Idealerweise ist beides zum selben Zeitpunkt fertig. Guten Appetit!

Chocolate Vanilla Marble Cupcakes

Wieder einmal ein absolut empfehlenswertes Rezept aus "Vegan Cupcakes Take Over the World". Mit einem Ganache-Topping sehr lecker, wie auch die Kollegen meines Freundes bestätigt haben. Und ohne Topping super zum Einfrieren, wenn man schon mal Kuchen vorbacken will für stressige Zeiten.

Ansonsten komme ich leider nicht so richtig voran beim Durchbacken durch das Buch. Und ich darf doch erst neue Backbücher kaufen, wenn ich daraus und aus "Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar" alle interessanten Rezepte nachgebacken habe...

Mayonnaise

Dass ich keine Mayonnaise mehr essen kann, nervt mich schon länger, und die Ersatzprodukte aus dem Bioladen sind nicht nur teuer, sondern auch nicht besonders lecker. Daher habe ich mal dieses Rezept ausprobiert. Schmeckt zwar nicht genau wie Mayonnaise, ist aber ziemlich gut zu Pommes und sicher auch als Grundlage für Salatsoßen. Werde ich sicher noch mal machen.

Update: Schaut mal hier. Unglaublich einfach, unglaublich lecker.

Pasta aglio olio

Sieht unspektakulär aus, schmeckt aber gar nicht so! Einfach Olivenöl erhitzen, ein oder zwei angeschnittene Knoblauchzehen darin anschwitzen, Zehen herausnehmen und das Öl über die gekochten Nudeln geben. Dann noch ein Salat dazu - perfekt!