Dienstag, 23. November 2010

Herbe Schokokugeln

Die Adventszeit hat begonnen! Für meinen ersten Versuch mit veganen Weihnachtsplätzchen habe ich mich mal wieder am Suppentopf orientiert - sicher ist sicher. Sehr lecker ist das Ganze geworden. Die Kugeln sind wirklich eher herb und nicht so süß. Einziges Manko: Sie schmecken ein wenig trocken, was aber daran liegen kann, dass ich die Margarine im Originalrezept durch Rapsöl ersetzt habe.

Zutaten (für ca. 45 Stück):
100 g gemahlene Mandeln
140 g Rapsöl
200 g Mehl
75 g Puderzucker, gesiebt
170 g Speisestärke
2 Prisen Salz
130 g Zartbitterschokolade
etwas Zartbitterkuvertüre

Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die trockenen Zutaten vermengen, dann Rapsöl und Schokolade zugeben und mit einer Gabel verrühren, dann mit den Händen verkneten. Etwas mehr als haselnussgroße Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Bei 160°C Umluft etwa 10 Minuten backen und auf dem Blech gut auskühlen lassen, damit die Kugeln hart werden. Mit einem Teelöffel Streifen aus Kuvertüre darüberziehen.

Montag, 22. November 2010

Möhren-Nuss-Kuchen

Nachdem die Möhren-Cupcakes letztes Wochenende so lecker waren und wir immer noch Möhren übrig hatten, habe ich mich noch mal an einen Möhrenkuchen herangewagt. Ursprünglich sollte es dieses Rezept aus dem Suppentopf (mit leichten Abwandlungen wegen fehlender Zutaten) werden, aber dann habe ich mich auf dem Messbecher verguckt und musste improvisieren. Daher auch der Mischmasch aus Gramm- und ml-Angaben. Der Kuchen selbst hat dann nicht enttäuscht, sondern ist sehr lecker geworden - man sollte allerdings die etwas weiche Konsistenz, die das Sojamehl verursacht, mögen.

Zutaten (für eine 26cm-Springform)
200 ml Sojajoghurt
125 ml Rapsöl
250 ml brauner Zucker
500 ml fein geriebene Möhren
125 ml Sojamilch
300 g Mehl
2 EL Sojamehl
3 TL Backpulver
1/2 TL Salz
2 1/2 TL Zimt
125 ml gemahlene Haselnüsse

Sojajoghurt, Öl, Zucker, Möhren und Sojamilch in einer Schüssel verrühren, Mehl, Sojamehl, Backpulver, Salz und Zimt in eine andere Schüssel sieben. Haselnüsse zugeben. Die nassen zu den trockenen Zutaten geben und verrühren. In eine gefettete Springform mit 26 cm Durchmesser füllen und bei 190°C ca. 35 Minuten backen (Stäbchenprobe). Auskühlen lassen.

für den Guss:
2 EL Sojajoghurt
Saft einer halben Zitrone
250 g Puderzucker (evtl. etwas mehr)

Den Puderzucker sieben und mit Sojaghurt und Zitronensaft verrühren. Wenn der Guss zu flüssig ist, noch etwas mehr Puderzucker zugeben; er soll nicht vom Kuchen laufen. Auf den Kuchen streichen und einige Stunden fest werden lassen.

Sonntag, 21. November 2010

Möhren-Cupcakes

Die Anregung für das Rezept habe ich aus "Vegan Cupcakes Take Over the World". Ein tolles Backbuch! Bisher hatte ich mich noch nicht an Möhrenkuchen herangetraut, aber jetzt schien mir die Zeit reif dafür. Unerwartet lecker! Ich würde allerdings empfehlen, die Cupcakes nicht direkt in der Muffinform, sondern in Papierförmchen zu backen, denn sie haben sich trotz eingefetteter Form sehr schlecht gelöst.

Zutaten (für 12 Cupcakes):
2/3 Cup Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1/4 TL gemahlener Zimt
2/3 Cup Zucker
1/3 Cup Rapsöl
1/3 Cup Sojajoghurt
1/4 TL gemahlene Vanille
1 Cup geriebene Möhren (bei mir waren das 3 mittelgroße Möhren)
1/3 Cup gemahlene Haselnüsse

Zucker, Öl und Joghurt verrühren. Mehl, Backpulber, Salz, Zimt und Vanille darauf sieben, verrühren. Möhren und Nüsse unterrühren. Den Teig auf die 12 Förmchen verteilen (nicht so viel pro Förmchen, er geht noch auf) und bei 180°C gut 25 Minuten backen (Stäbchenprobe). Abkühlen lassen.

Für das Frosting:
2 Cups gesiebten Puderzucker
3 EL Sojajoghurt
ein paar Spritzer Zitronensaft
warmes Wasser
Zimt

Puderzucker, Sojajoghurt und Zitronensaft verrühren, dann langsam warmes Wasser zugeben, bis das Frosting die richtige Konsistenz hat. Es soll nicht verlaufen! Dann auf den Cupcakes verteilen und mt Zimt bestäuben.

Montag, 15. November 2010

Einfache Waffeln


Nach den Bananen-Haselnuss-Waffeln und den Dark Chocolate Cake Waffles jetzt ein ganz einfaches Grundrezept ohne Schnickschnack (hier das Originalrezept). Fettarm ist es noch dazu, das lässt Raum für Schokoladencreme als Topping. Sie schmecken aber auch mit Zucker oder einfach so.

Die Waffeln sind direkt nach dem Herausnehmen aus dem Waffeleisen sehr knusprig, bekommen dann die herrliche Konsistenz von Waffeln mit reichlich Ei und werden nach dem Abkühlen etwas hart. Der richtige Zeitpunkt beim Servieren ist also mehr als wichtig.

Zutaten (für 5-6 Waffeln):
140 g Mehl
3 gehäufte EL Zucker
1,5 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1 gehäufter TL Sojamehl
etwas gemahlene Vanille
3 EL Rapsöl
200 ml Sojamilch
2 EL Wasser

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben und vermischen. Die nassen Zutaten zugeben und so lange rühren, bis alle Klümpchen verschwunden sind. Den Teig ca. 5 Minuten quellen lassen, währenddessen das Waffeleisen heiß werden lassen. Zwischen den einzelnen Waffeln mit Rapsöl einpinseln.

Samstag, 13. November 2010

Dark Chocolate Cake Waffles


Letzten Sonntag hatte ich mal wieder ein Waffeleisen zur Verfügung, was ich dann auch direkt ausgenutzt habe. Hier das Originalrezept, das ich etwas abgewandelt habe. Die Waffeln sind in der Tat sehr schokoladig, Schokocreme wäre mir hier zu viel des Guten gewesen, aber mit Zucker waren sie absolut perfekt. Einziges Manko: Die einzelnen Herzen brechen sehr schnell auseinander.

Zutaten (für ca. 12 Waffeln):
12 EL Kakao
2 1/4 Cups Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL Salz
1/4 TL gemahlene Vanille
9 EL Zucker
9 EL Rapsöl
1 Cup Sojacuisine
1 1/4 Cup Sojamilch
1 reife Banane

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben und gut vermischen. Die Banane fein zerdrücken und mit Öl, Sojacuisine und Sojamilch verrühren. Die trockenen Zutaten zu den nassen geben und verrühren. Waffeln backen, zwischen den einzelnen Waffeln jeweils das Eisen mit Rapsöl einfetten.

Freitag, 12. November 2010

Spaghetti Diavolo

Ihrem ursprünglichen Rezept nach bestand diese Tomatensoße aus angebratenen Zwiebeln und Oliven, frischen Tomaten und ein wenig Pfeffer und Salz. Da mein Freund jedoch erstens keine Oliven mag und zweitens das Würzen übernommen hat, ist sie jetzt zwar nach wie vor sehr lecker, aber auch sehr scharf *puh* Wer es weniger heß mag, kann einfach weniger Chiliflocken nehmen und vielleicht auch wieder ein paar gehackte Oliven ergänzen - einfach mit den Zwiebeln anbraten.
Im Übrigen ist das Rezept wirklich sehr einfach, aber gerade das macht ja den Reiz aus.

Zutaten (für 2 Personen):
1 EL Olivenöl
1 mittelgroße Zwiebel
5 große Tomaten
Salz, weißer Pfeffer, Chiliflocken
300 g Spaghetti

Zwiebel hacken und in Olivenöl anschwitzen. Klein geschnittene Tomaten zugeben und einkochen lassen. Währenddessen die Spaghetti kochen. Soße mit Salz, weißem Pfeffer und Chiliflocken würzen - guten Appetit!

Donnerstag, 11. November 2010

Polenta-Pfannkuchen


Am vergangenen Freitag hatte ich abends noch nicht warm gegessen und habe mir daher diese Pfannkuchen (Originalrezept) gemacht. Geschmeckt haben sie mit Zimt und Zucker prima und durch das Vollkornmehl auch gut satt gemacht. Zum Aufrollen sind sie aber nicht geeignet.



Zutaten (für 6 bis 8 kleine Pfannkuchen):
1 Cup Pflanzenmilch
1/2 Cup Mineralwasser
1/2 Cup Mehl
1/2 Cup + einige Esslöffel Vollkornmehl
1/2 Cup Polenta
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1/4 Teelöffel Salz
4 Esslöffel Zucker
etwas Rapsöl zum Backen
Zimt und Zucker zum Bestreuen

Hafermilch und Wasser in einer Schüssel verrühren. Die trockenen Zutaten (bis auf die Esslöffel Vollkornmehl) in eine weitere Schüssel sieben, gut mischen und dann zu der Wasser-Milch-Mischung geben. Die Konsistenz mit dem restlichen Vollkornmehl anpassen: Ein etwas dickerer Teig ergibt dickere Pfannkuchen, die sich besser wenden lassen. Den Teig etwa 5 Minuten quellen lassen und dann die Pfannkuchen ausbacken. Dabei darauf achten, dass sie vor dem Wenden schon durch sind; wenn der Teig noch flüssig ist, funktioniert es nicht.

Mittwoch, 10. November 2010

Linseneintopf

Linseneintopf esse ich schon immer gern, und meine Familie zu Hause zum Glück auch. Diesmal haben mein Freund und ich es selbst versucht (daheim kocht den Eintopf immer meine Mutter), und es hat alles prima geklappt.

Zutaten (für 4 Personen):
1 große Zwiebel
3 Möhren
4 mittelgroße Kartoffeln
3 EL Rapsöl
500 g Tellerlinsen
2 1/4 l Wasser
Suppengewürz
Gemüsebrühepulver
Salz und Pfeffer
etwas Balsamico

Zwiebel hacken, Möhren und Kartoffeln putzen/schälen und würfeln. Zusammen mit der Zwiebel im Öl andünsten. Linsen waschen und mit 1,5 Liter zugeben. Auf niedriger Stufe köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren und ggf. Wasser nachgießen. Wenn die Linsen weich und teilweise verkocht sind (nach ca. 45 bis 60 Minuten), mit Suppengewürz, Brühepulver, Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken.

Dienstag, 9. November 2010

Cake-Pop-Igel

Vom Schoko-Birnen-Traum ist der mittlere Teil des Tortenbodens übrig geblieben, und so habe ich mich an meinen zweiten Cake-Pop-Versuch nach der Biene gemacht - allerdings auch wieder ohne Stiel.
Einfach den Teig zerbröseln, mit etwa 60 g geschmolzenem Nougat verkneten (einen Teil der Teigbrösel für die Deko zurückbehalten), Igel formen, mit Kuvertüre überziehen und mit Kuchendekozeugs, Haselnusskrokant, Kuchenbröseln und Kuvertüre (für die schwarzen Punkte in den Augen) verzieren.

Montag, 8. November 2010

Schoko-Birnen-Traum


Ein zusammengewürfeltes Rezept mit einer Creme aus dem Suppentopf und, da ich mit dem Biskuitrezept, das dort angegeben war, nicht klar gekommen bin, einem Boden von Veganpassion. Gebacken habe ich diesmal nur eine kleine Torte, die auch vollkommen ausreichend war. Sehr lecker! Wer den Boden nicht ganz so dick mag, schneidet in drei Lagen und verarbeitet die mittlere zum Beispiel zu Cake-Pop-Igeln.

Zutaten (für eine 16cm-Springform):

für den Boden:
230 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
20 g Kakao
1 Päckchen Backpulver
40 ml Rapsöl
240 ml Mineralwasser

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben und mischen, dann Öl und Mineralwasser dazugeben und durchrühren, bis alle trockenen Zutaten feucht sind. In einer gefetteten Springform bei 160°C ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen, die Kuppe abschneiden und beiseite legen, den restlichen Boden horizontal in zwei Teile schneiden.

für die Vanillecreme:
250 ml Hafermilch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
25 g Puderzucker
125 g Margarine
250 g Birnenviertel aus Dose oder Glas
etwas gehackte Zartbitterschokolade

Aus Hafermilch und Puddingpulver einen Pudding kochen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die ebenfalls zimmerwarme Margarine mit dem Puderzucker geschmeidig rühren und den Pudding esslöffelweise unterrühren. Dass beides in etwa dieselbe Temperatur hat, ist wichtig, damit die Buttercreme nicht gerinnt!
Die Vanillecreme dünn auf den unteren Boden streichen. Birnenviertel horizontal halbieren und darauflegen, mit so viel Creme bestreichen, dass sich eine glatte Oberfläche ergibt. Den oberen Boden Torte auflegen und die übrige Creme darauf und um den Rand verteilen, mit Zartbitterschokolade garnieren.


Sonntag, 7. November 2010

Rosinen-Marzipan-Schnecken

Hier das Originalrezept, das ich nahezu unverändert übernommen habe. Großer Pluspunkt: kein Hefeteig. Und dass die Schnecken lecker sind, wurde mir allseits bestätigt.
Was das Leben leichter macht: Das Marzipan zimmerwarm verwenden und, wenn möglich, schon am Vortag mit der Sojamilch verrühren und über Nacht in den Kühlschrank stellen, dann lösen sich Marzipanklumpen besser auf. Andererseits: Wen stören schon Marzipanklumpen?

Zutaten (für ca. 12 Schnecken):
100 g Sojaghurt
4 EL Rapsöl
7 EL Sojamilch
220 g Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Zucker
1 Messerspitze gemahlene Vanille
1 Prise Salz
100 g Marzipan
80 gr Rosinen
6 EL Puderzucker
etwas Zitronensaft

Für den Teig Sojaghurt mit Öl und 3 EL der Milch glatt rühren. Mehl mit Backpulver, Zucker, Vanille und Salz mischen und mit den nassen Zutaten verkneten. Den Teig zu einem ca. 7 mm dicken Rechteck ausrollen. Das Marzipan in kleinste Stücke reißen und mit Hilfe einer Gabel mit der restlichen Sojamilch verrühren. Masse auf dem Rechteck verstreichen und Rosinen darauf verteilen. Dann das Rechteck von der Längsseite her aufrollen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf ein Backblech legen und bei 160°C etwa 20 Minuten backen. Aus Puderzucker, Zitronensaft und heißem Wasser einen Zuckerguss anrühren und über die noch heißen Schnecken streichen.
Am besten schmecken die Schnecken frisch.

Freitag, 5. November 2010

Schoko-Mandel-Blätterteig-Röllchen

Diesmal war ich auf der Suche nach Inspiration auf "have cake, will travel" unterwegs und wurde dort auch fündig. Ein paar Änderungen (hauptsächlich, weil ich keine Küchenmaschine habe, um Nüsse zu musen, und weil fertiges Nussmus so teuer ist), und fertig waren die Schoko-Mandel-Blätterteig-Röllchen. Sehr schokoladig, sehr lecker, und die Mandeln schmeckt man auch gut raus. Wer es etwas süßer mag, sollte die Puderzuckermenge erhöhen.

Zutaten (für 6 Röllchen):
1 Packung TK-Blätterteig (6 Platten)
110 g Zartbitterschokolade
60 g Puderzucker
120 ml Sojamilch
170 g gemahlene Mandeln

Zartbitterschokolade in Stücke brechen, Puderzucker und Sojamich zugeben und so lange im Wasserbad erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Mandeln unterrühren. Die Masse auf den aufgetauten Blätterteigplatten verstreichen (dabei an den Seiten etwas Rand lassen), von der kurzen Seite her aufrollen und bei 160°C Ober-/Unterhitze backen, bis sich der Blätterteig bräunt.

Donnerstag, 4. November 2010

Apfelkuchen mit Marzipanstreuseln


Ein Rezept von kraeutertopf, das ich ein wenig abgewandelt habe. Ein Jammer, dass ich von den Äpfeln solche Bauchschmerzen bekommen habe. Großer Pluspunkt: Im Hefeteig konnte man die Soja- durch Hafermilch ersetzen, sodass auch meine Mutter den Kuchen essen konnte.

Zutaten (für ein Backblech):

für den Teig:
400 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
210 ml warme Hafermilch
100 g Zucker
54 g Rapsöl
1 Prise Salz

1,7 kg Apfelkompott (aus einer Menge frischer Äpfel und etwas Zucker)

für die Streusel:
150 g Mehl
200 g Marzipan
80 ml Rapsöl
1 Messerspitze gemahlene Vanille
50 g Zucker

Mehl, Hefe, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und gut mischen. Hafermilch und Öl zugeben und verrühren. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort (ich stelle ihn immer in die mit warmem Wasser gefüllte Spüle) etwa 45 Minuten gehen lassen.
Währenddessen die Äpfel schälen und in Stücke schneiden. 3/4 der Apfelstücke in einem großen Topf zu Kompott verkochen, gegen Ende der Kochzeit die restlichen Stücke zugeben. Leicht mit Zucker süßen.
Den Teig auf einem gefetteten Backblech ausrollen und das Apfelkompott darauf verstreichen, dann noch einmal eine Stunde warm stellen und gehen lassen.
Für die Streusel das Mehl mit Vanille und Zucker in einer Schüssel mischen, das Marzipan darüberbröckeln, Öl dazugeben und alles gut verkneten. Die Streusel krümeln nicht von selbst, man kann sie aber gut auseinanderrupfen. Nach Ende der Gehzeit über dem Apfelkompott verteilen und den Kuchen bei 180°C 40 bis 50 Minuten backen.

Mittwoch, 3. November 2010

Kohlrabi-Orangen-Risotto

Mein erstes "richtiges" Risotto, ein Rezept aus dem Suppentopf. Ich habe es mit Weißwein probiert, aber entweder habe ich den falschen Wein erwischt, oder Risotto mit Wein schmeckt generell komisch. Jedenfalls waren wir beide (allein gegessen hab ich nicht) der Meinung, dass man beim nächsten Mal vielleicht besser nur Gemüsebrühe verwenden sollte. Die ist daher auch hier angegeben.

Zutaten (für 4 Portionen):
40 g Zwiebeln
2 mittelgroße Kohlrabi
40 g Rapsöl
175 gr Risottoreis
Salz, Pfeffer
1150ml heiße Gemüsebrühe
2 Orangen
etwas gehackte Petersilie

Zwiebeln fein, Kohlrabi etwas gröber würfeln und im Öl anschwitzen. Reis zugeben und mitdünsten, bis die Körner glasig sind. Salzen und pfeffern, dann mit einem Teil der Gemüsebrühe ablöschen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, dabei Brühe nach und nach dazugeben. Gegen Ende die Orangen über dem Topf filetieren, dabei den Saft in den Topf rinnen lassen. Die Filets unterrühren. Topf vom Herd nehmen, das Risotto kurz ziehen lassen und ggf. noch mal abschmecken. Mit etwas gehackter Petersilie bestreut und mit Salat als Beilage servieren.

Dienstag, 2. November 2010

Schoko-Haselnuss-Kekse

Gesucht: ein Keksrezept mit Zutaten, die man sowieso im Haus hat, möglichst ohne Soja, das schnell geht und das Schokolade enthält. Gefunden: das hier. Das Sojamehl kann man getrost weglassen. Hart waren die Kekse bei mir zwar nicht, aber dennoch wahnsinnig lecker! Im Original hießen sie "Salzige Schokokekse", ich finde sie aber nicht salziger als die amerikanischen Cookies, die ich die ganze Zeit backe.

Zutaten (für ca. 2 Bleche):
50 g Rapsöl
75 g Zucker
75 g brauner Zucker
1 Messerspitze gemahlene Vanille
100 g Mehl
1/2 TL Salz
1/2 TL Natron
40 g gemahlene Haselnusskerne
75 g gemahlene Zartbitterschokolade

Öl mit Zucker verrühren, Vanille, Mehl, Salz und Natron hineinsieben und unterrühren. Zum Schluss Haselnüsse und Schokolade untermischen. Mit zwei Teelöffeln Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und bei 180°C 10 bis 12 Minuten backen.