Donnerstag, 24. Juni 2010

Kartoffelspalten aus dem Ofen



Eigentlich kein richtiges Rezept, aber so lecker! Einfach Kartoffeln schälen und in einigermaßen gleich große Spalten schneiden, auf einen mit Backpapier belegten Backrost legen und mit Rapsöl einpinseln - ich nehme immer eine kleine Schüssel mit Öl und trage es mit den Fingerspitzen auf. Dann bei 180°C 20 bis 30 Minuten (bei dickeren Spalten auch bis zu 40 Minuten) in den Ofen schieben und danach mit Salz und süßem Paprikapulver würzen.

Reste schmecken fantastisch als Bratlartoffeln.

Sonntag, 20. Juni 2010

Badebomben


Nichts zu essen diesmal, sondern eine Anleitung für Badebomben, die ich mal irgendwo im Netz gefunden habe. Diesmal hatte meine Mutter sie bei mir "bestellt", um sie zu verschenken. Das mache ich in der Regel auch, denn die Badebomben sehen hübsch aus, sind schnell fertig und kosten nicht viel - ideal für ein kleines Mitbringsel. Die Zutaten gibt es im Supermarkt oder in der Apotheke.

Zutaten (für 4 tischtennisballgroße Badebomben):
2 EL Maismehl
2 EL Zitronensäure
60g Backpulver
3 EL Öl (ich nehme immer Rapsöl)
ein paar Tropfen ätherisches Öl
ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe

Maismehl, Zitronensäure und Backpulver in eine kleine Schüssel sieben und gut vermischen. Eine Mulde in die Mitte drücken. Öl, ätherisches Öl und Lebensmittelfarbe in die Vertiefung geben und erst mit einem Löffel, dann mit den Händen gut verkneten. Aus der Masse Badebomben formen und einzeln in Frischhaltefolie einwickeln, damit sie nicht auseinanderbröseln.

Gemüse-Nudel-Auflauf


Mal wieder ein schrecklich schlechtes Bild, das aber nichts über die Qualität des Essens aussagt! Der Auflauf war schnell zubereitet und hat uns gut satt gemacht. Vor allem die Soße mache ich immer wieder gerne; sie ist, verfeinert mit etwas Senf, auch sehr lecker für Kartoffelgratin oder (dann aber nur die halbe Menge, weil ja noch die Tomatensoße dazukommt) in einer Gemüselasagne.

Zutaten (für 4 Personen):
250g Vollkornnudeln
250g TK-Brokkoli
250g Erbsen und Möhren, ebenfalls TK
2 mittelgroße Zwiebeln
80g Margarine
4 EL Öl
50g Mehl
500ml Hafercuisine
500ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Paniermehl

Die Nudeln vorkochen.
Zwiebeln hacken und in der Margarine und dem Öl andünsten. Mehl hinzufügen und unter Rühren so lange erhitzen, bis es gelb ist. Hafercuisinee und Brühe nach und nach hinzugeben und aufpassen, dass es keine Klumpen gibt. Soße 2-3 min unter Rühren kochen lassen. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nudeln und Gemüse vermischen, in eine Auflaufform geben und die Soße darübergießen. Dabei darauf achten, dass die Soße überall hinkommt; im Zweifel noch mal rühren. Mit Paniermehl bestreuen und bei 200°C ca. 20 min backen.

Freitag, 18. Juni 2010

Mandelmuffins


Die Inspiration für diese Muffins waren die Hazelnut Cupcakes aus "Vegan Cupcakes Take Over the World". Die sind übrigens großartig, aber auch ziemlich aufwendig, sodass ich nur den Teig für die Cupcakes verwendet und ein wenig abgewandelt habe. Durch das Vollkornmehl und den Rübensirup, der den Ahornsirup ersetzt, werden sie etwas "handfester" als die Cupcakes aus dem Originalrezept.

Zutaten (für 12 Muffins):
1 Cup + 1 EL weißes Mehl
1 Cup + 1 EL Vollkornmehl
1/3 Cup gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/4 TL Zimt
2 Messerspitzen gemahlene Muskatnuss
2 Messerspitzen gemahlene Vanille
1/2 TL Salz
2/3 Cup Sojamilch
1 EL geschrotete Leinsamen
1/3 Cup Rapsöl
1 EL dunkler Rübensirup
etwas Wasser
1/2 Cup brauner Zucker

Sojamilch und Leinsamen verrühren und beiseite stellen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Mandeln, Backpulver, Natron, Gewürze und Salz gut vermischen. Den Rübensirup in einen Messbecher geben und so viel Wasser zugeben, dass 1/4 Cup daraus wird. Dann zusammen mit dem Rapsöl und dem Zucker zur Sojamilch-Leinsamen-Mischung geben und gut verrühren. Die nassen Zutaten zu den trockenen geben, verrühren, in die Muffinform füllen und bei 180°C ca. 20 min backen.

Schneller Walnusskuchen


Mal wieder ein Rezept aus dem Suppentopf. Letztes Wochenende hatte ich nicht viel Zeit zum Backen, da musste es schnell gehen, und so habe ich diesen Kuchen ausprobiert, wenn auch mit leicht veränderten Zutaten. Ich selber fand ihn nicht überragend, aber meine Mutter meinte, er sei sehr lecker, und mein nicht sehr kuchenbegeisterter Mann hat ihm glatt 4 von 4 Sternen gegeben. Daher also hier das Rezept.

Als Form habe ich eine Auflaufform verwendet, die ungefähr 20 x 30 cm groß ist.

Zutaten für den Teig:
300 g Mehl
250 ml Sojamilch
200 g brauner Zucker
150 ml Öl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
2 große Hände voll Walnüsse

Die Walnüsse grob hacken. Mehl, Zucker, Backpulver und Vanillezucker vermischen und dann die Walnüsse unterrühren. Sojamilch und Öl zugeben und gut verrühren. Den Teig in die gefettete und ausgestreute Form geben und bei 180°C ca. 25 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Zutaten für den Guss:
2 EL Margarine
2 EL Kakao
2 EL Sojamilch
Puderzucker, gesiebt

Margarine schmelzen und von der Herdplatte nehmen. Kakao und Sojamilch unterrühren. Dann portionsweise so lange Puderzucker dazugeben, bis der Guss die richtige Konsistenz hat. Wenn der Guss nicht reicht: einfach mehr Sojamilch und dementsprechende mehr Puderzucker zugeben. Dann auf den Teig geben und den Kuchen eine Weile kühl stellen.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Curry in a Hurry: Grünes Thai-Curry

Dieses Curry gibt es bei uns öfter. Das Original hatte ein Freund von mir rausgesucht, weil er den Namen so schön fand. Ich habe es dann einfach veganisiert und in der Menge ein wenig angepasst. Auf dem Foto sind Babymungs zu sehen, ich finde es aber mit Mungobohnensprossen sehr viel besser und habe daher auch das Rezept entsprechend angepasst. Alternativ kann man auch eine große Möhre in Stifte schneiden, das schmeckt auch sehr lecker.
Der Vorteil an diesem Rezept: Wie der Name schon sagt, steht das Essen schnell und ohne viel Mühe auf dem Tisch. Da dauert es sogar länger, den Vollkornreis zu kochen.

Zutaten (für 4 Personen):
2 EL Rapsöl
2 EL Frühlingszwiebeln, fein gehackt
2-3 EL grüne Thai-Curry-Paste
250 ml Kokosmilch
250 ml kochendes Wasser
1 Cup Tiefkühlerbsen
1 Cup frische Mungobohnensprossen (die aus dem Glas sind aber auch ok)
1 Cup grüne Bohnen, ebenfalls tiefgekühlt

Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Frühlingszwiebeln kurz darin anbraten. Die Currypaste für 1 bis 2 Minuten mitbraten und dann Kokosmilch, Wasser und Erbsen dazugeben. 10 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, dann die Mungobohnensprossen und die grünen Bohnen dazugeben und weitere 3 bis 5 Minuten köcheln. Evtl. mit ein wenig Gemüsebrühepulver nachwürzen.

Vanillecupcakes mit Zartbitterganache


Die Vanillecupcakes stammen aus "Vegan Cupcakes Take Over the World" von Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero. Irgendwann werde ich mich durch das komplette Buch arbeiten, aber bis es soweit ist, verwende ich die Golden Vanilla Cupcakes, wie sie im Original heißen, als Basis für alles Mögliche.

Diesmal waren sie als Geburtstagskuchen gedacht. Statt der Aromaextrakte habe ich 1,5 Teelöffel gemahlene Vanille verwendet und musste dann feststellen, dass ich den Geschmack von echter Vanille gar nicht gewöhnt bin. Das hat den Erfolg aber nicht geschmälert, auch das Geburtstagskind war sehr angetan, und auch, wenn einer seiner Freunde eine Verfeinerung mit Fleischwurst angeregt hat, hat er sie doch mit 5 (von eigentlich 4) Sternen bewertet.

Das Rezept für die Cupcakes findet sich hier.

Zutaten für die Ganache:
1 Tafel Zartbitterschokolade
10 Esslöffel Sojamilch
2 Esslöffel Zucker

Die Zartbitterschokolade in Stücke brechen. Die Sojamilch in einem kleinen Topf erhitzen. Wenn sie anfängt zu kochen, sofort von der Platte nehmen, Schokolade und Zucker hineingeben und rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Dann die Ganache sofort auf den Cupcakes verteilen.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Kidneybohnen in roter Soße


Wieder ein Rezept aus Indien Basics, das mittlerweile zu meinem Standardrepertoire gehört - ich liebe die Kombination aus Kidneybohnen, eingekochten Tomaten, Ingwer und vielen Gewürzen. Meinem Stiefvater ist es zu scharf, ich finde es mit zwei Chilischoten genau richtig. Meist esse ich einfach weiße Brötchen dazu, Naan-Brot würde aber sicherlich auch gut passen.

Zutaten (für 2 Personen):
1 Dose Kidneybohnen (etwa 480 g Abtropfgewicht)
1 Zwiebel
 1 Stück frischer Ingwer (etwa 5 cm) 
2 EL Erdnussöl (Rapsöl geht auch) 
1 Lorbeerblatt
2-3 getrocknete Chilischoten 
1 großzügiger TL Zimt 
1 Messerspitze Kardamom
1/2 TL Kurkuma 
1 TL gemahlener Kreuzkümmel 
3/4 TL gemahlener Koriander
 3/4 TL Garam Masala 
250 g passierte Tomaten
Salz 
250 ml Wasser
ein paar EL Koriandergrün zum Bestreuen (optional - auf dem Foto ist Kresse zu sehen)

Kidneybohnen in einem Sieb abtropfen lassen und waschen, Zwiebel und Ingwer fein hacken.
Erdnussöl in einem Topf erhitzen. Das Lorbeerblatt und die Chilischoten darin einige Minuten anrösten, bis die Chilischoten anfangen, sich aufzublähen. Dann Zwiebeln und Ingwer dazugeben und hellbraun anbraten. Die gemahlenen Gewürze darüberstreuen und gut verrühren. Die Tomaten untermischen, salzen. Unter Rühren 5 bis 10 Minuten zu einer dicken Soße einkochen lassen.
Die Bohnen mit dem Wasser hinzugeben, 10 Minuten abgedeckt köcheln lassen, damit der Geschmack sich entfalten kann. Dann den Deckel abnehmen und 10 bis 15 Minuten unter Rühren einkochen lassen, bis die Soße an den Bohnen haftet. Von der Herdplatte nehmen, Margarine unterrühren und zum Servieren optional mit Koriandergrün bestreuen.

Montag, 14. Juni 2010

Kokos-Zwiebel-Dal


Mal was anderes: Zwiebeln und Kokos. Und zwei große Vorteile: Das Dal ist schnell gemacht und lässt sich prima aufwärmen. Wir hatten Vollkornreis dazu. Das Rezept stammt übrigens aus "Indien Basics" von GU.

Montag, 7. Juni 2010

Maple Cupcakes with Chocolate Ganache


Wieder ein Rezept aus "Vegan Cupcakes Take Over the World". Vorgeschlagen wurde eigentlich ein anderes Frosting, aber ich konnte kein Sojamilchpulver finden, daher habe ich mich für eine Ganache aus Zartbitterschokolade und Sojamilch entschieden. Die war auch nötig, denn ohne fand ich die Cupcakes alles andere als lecker. Direkt am ersten Tag war ich allerdings auch mit Ganache nicht begeistert - am zweiten dann aber sehr wohl. Es lohnt sich also, ein wenig abzuwarten.

Samstag, 5. Juni 2010

Sahnenudeln mit gebratenen Champignons

Diese Rezeptidee stammt nicht von mir, sondern von einem Freund. Zugegeben, viel Phantasie hat sie jetzt nicht erfordert, aber sehr lecker schmeckt es trotzdem, und vor allem geht es schnell.

Zutaten:
frische Champignons
Zwiebel
Rapsöl
Sojacuisine
Nudeln
Gemüsebrühepulver
Salz, weißer Pfeffer

Die Mengen sind variabel und richten sich nach dem persönlichen Appetit.

Die Champignons putzen und kleinschneiden und zusammen mit den Zwiebeln in einer Pfanne anbraten, am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln kochen, abgießen und wieder zurück in den Topf geben, Sojasahne darübergießen und mit Brühepulver, Salz und Pfeffer würzen. Dann erst die Nudeln und danach die Pilze auf einen Teller geben.