Sonntag, 30. Mai 2010

Rotweinkuchen im Glas


Mal wieder ein Rezept aus dem Suppentopf. Vor einigen Monaten hatten wir den Kuchen bereits als einfachen Napfkuchen mit einer großartigen Glasur aus Rotwein und Puderzucker. Unbedingt ausprobieren! Diesmal war ich allerdings auf der Suche nach einem Rezept für Kuchen im Glas, da meine Mutter ab und zu mal einen Kuchen "in Reserve" braucht. Eine gute Idee, der Kuchen schmeckt im Glas fast noch besser als anders (wenn dann auch leider die Glasur fehlt).

Zutaten (für eine Napfkuchenform oder 2 bis 3 Einmachgläser):

200 gr Margarine
250 gr Vollkornmehl
4 El Sojamehl
8 El Wasser
200 gr Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Packung Backpulver
2 Tl Kakaopulver
1 Tl Zimt
100 gr Zartbitterschokolade, gehackt
50 gr Haselnüsse, gehackt
125 ml Rotwein oder Rosé

Die Form fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Dann die restlichen Zutaten ausser der Schokolade zugeben und mit dem Rührgerät verrühren, Mehl und Sojamehl evtl. vorher durchsieben. Die Schokolade bzw. Schokotropfen am Schluss unterheben und den Teig in die Form füllen. Bei 180°C 40 bis 60 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.

Samstag, 29. Mai 2010

Chocolate (Mint) Cupcakes


Cupcakes sind neben Cookies meine zweite Leidenschaft - allerdings backe ich wesentlich seltener welche, weil es einfach so viel Zeit verschlingt.

Dieses Rezept stammt aus "Vegan Cupcakes Take Over the World" von Isa Chandra Moskowitz. Ursprünglich sollte das Frosting grün sein und vor allem nach Pfefferminz schmecken. Da ich aber kein Pfefferminzaroma gefunden habe, habe ich mir mit Kaffeearoma, Geschmacksrichtung "Weiße Schokolade", beholfen. Das Ergebnis: Schokoladencupcakes mit Weiße-Schokolade-Frosting und Schokoladen-Ganache obendrauf. Hervorragend!

Donnerstag, 27. Mai 2010

Lauchcrostini


Die Crostini gibt es bei uns regelmäßig. Großer Pluspunkt: Man kann einfach das Rezept für den Hefeschmelz halbieren und die andere Hälfte mit geriebenem Käse und Schinken machen, wie im Originalrezept vorgeschlagen. So sind dann alle zufrieden.
Das Hefeschmelzrezept stammt übrigens von hier, ich habe es allerdings etwas angepasst - Rapsöl ist immerhin gesünder als Margarine, und es ist auch einfacher, erst alles zusammenzurühren und dann nur noch aufzukochen.



Zutaten (für 2 hungrige Personen):

1 Baguette
1 große Stange Lauch
etwas Öl

für den Hefeschmelz:
3 EL Rapsöl
3 TL Mehl
150 ml kaltes Wasser
4 gehäufte EL Hefeflocken
2 Messerspitzen Paprikapulver, süß
1 TL Salz
1 TL Senf

Das Baguette in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf einen mit Backpapier belegten Rost legen.
Den Lauch putzen, längs halbieren und in halbe Ringe schneiden. In ein wenig Öl andünsten, bis er anfängt, weich zu werden.
Die Zutaten für den Hefeschmelz vorsichtig verrühren; darauf achten, dass es keine Klumpen gibt. Dann kurz aufkochen, bis die Masse anfängt, dicklich zu werden. Den Hefeschmelz mit dem gedünsteten Lauch mischen und die Masse auf den Baguettescheiben verteilen. Im Ofen bei 180°C überbacken.

Sonntag, 23. Mai 2010

Vollkornwaffeln

Meine Mutter hatte die Idee, dieses Wochenende Waffeln zu backen. Zwar haben wir das nicht geschafft, ich habe aber solche Lust bekommen, dass ich es alleine ausprobiert habe.
Mehrere Brandblasen später hatte ich dann mein Abendessen auf dem Teller. Meine Grundlage war dieses Rezept, das ich etwas angepasst habe. Das Sojamehl hält den Teig zusammen, man sollte nicht weglassen, ansonsten kleben die Waffeln sehr leicht im Eisen fest und reißen auseinander - aus einem älteren Eisen muss man sie dann schlimmstenfalls herauskratzen (nervig!).
Die Waffeln sind neutral und eignen sich daher sowohl für süße als auch für herzhafte Toppings. Ich habe mich für Rübensirup entschieden - köstlich!

Zutaten
(für ca. 10 Waffeln):
1 1/2 Cups Weizenvollkornmehl
1 Cup Weizenmehl Type 405
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1 EL Sojamehl
5 EL brauner Zucker
1/4 Cup Rapsöl
1 3/4 Cups Sojamilch
1/2 Cup Mineralwasser mit Kohlensäure

Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Sojamehl und Zucker in einer Schüssel vermischen. Öl, Sojamilch und Mineralwasser daraufgießen und nur so lange rühren, bis alle trockenen Zutaten feucht sind. Im gut gefetteten Waffeleisen auf mittlerer Stufe backen.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Bakery Style Crispy Chewy Chocolate Chip Cookies


Dieses Rezept wollte ich eigentlich gar nicht posten. Ich habe es direkt nach den Giant Bakery Style Double Chocolate Chip Cookies gebacken und war, schokoladensüchtig, wie ich nun mal bin, enttäuscht. Viel zu "gewöhnlich" und nicht schokoladig genug. Ein weniger süßigkeitenabhängiger Freund war jedoch der Meinung, die Cookies wären sehr lecker. Nicht so schwer wie die anderen. Da Geschmäcker also verschieden sind, hier das Rezept. Ich werde es beim nächsten Mal allerdings wohl mit braunem Zucker versuchen.
Ein Hinweis zur Schokoladenmenge: Bei mir hat das ungefähr einer Tafel entsprochen.

Zutaten (für 12 große Cookies):
2/3 Cup Rapsöl
3/4 Cup Zucker
1/4 Cup Ahornsirup
2 Esslöffel Apfelmus
1 Teelöffel Vanilleextrakt
2 1/2 Cups Mehl
1 Teelöffel Natron
1/2 Teelöffel Salz
3/4 Cup gehackte Zartbitterschokolade

Öl, Zucker, Ahornsirup, Apfelmus und Vanilleextrakt verrühren. Mehl, Natron und Salz zugeben, zuletzt die gehackte Schokolade unterrühren. Am besten ein wenig kneten, damit sich die Schokoladenstücke gleichmäßig verteilen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und mit den Händen Cookies formen: 10 cm im Durchmesser und etwa 1,5 cm dick. Bei 180°C ca. 10 bis 15 Minuten backen, bis die Cookies goldbraun werden.

Montag, 17. Mai 2010

Linsenbolognese

Das Rezept für die Linsenbolognese stammt mal wieder aus dem Suppentopf, ich habe es allerdings für mich abgeändert. Beim ersten Mal musste ich vor dem Essen weg und hatte meine Schwester nicht richtig instruiert, sodass sie dann die Bolognese ohne Nudeln gegessen haben - war aber wohl auch sehr lecker. Ich ziehe Spaghetti und etwas Salat dazu allerdings vor.

Zutaten
(für 4 Personen):
2 mittelgroße Möhren
1 kleine Zwiebel
ca. 3 Esslöffel Rapsöl
2 Teelöffel getrockneter Oregano
1000 g stückige Tomaten (oder auch 800, dann etwas mehr Brühe)
400 ml Gemüsebrühe
100 g braune Linsen
100 g rote Linsen

Möhren in Würfel schneiden und mit dem Oregano in Rapsöl dünsten, bis die Möhrenwürfel anfangen, weich zu werden. Dann die gehackte Zwiebel dazugeben. Tomaten und Brühe dazugeben, kurz aufkochen. Die Linsen unterrühren, bei geringer Hitze ca. 40 Minuten (immer mal wieder überprüfen!) weich kochen und am Ende mit Salz abschmecken.

Sonntag, 16. Mai 2010

Happy Vegan Chocolate Chip Cookies

Dieses Rezept habe ich bei meiner Suche nach den optimalen Chocolate Chip Cookies gefunden. Ich war zuerst skeptisch, da das Rezept nicht mal Sojamilch angibt, aber jeder fand diese Cookies bisher großartig. Bonus: Viel einfacher geht's gar nicht. Man sollte sie nur weder mit weißem Zucker noch mit weniger Schokolade machen. Und sie werden recht hart, wer es weicher mag, ist mit den Whole Wheat Chocolate Chip Cookies wohl besser bedient.

Zutaten (für 24 - 30 Cookies):
2 Cups Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Salz
ein wenig Zimt
1 1/2 Tafeln gehackte Zartbitterschokolade
1 Cup brauner Zucker
1/2 Cup Rapsöl
1/4 Cup Wasser

In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und die gehackte Schokolade vermischen und eine Vertiefung in die Mitte drücken. In einer zweiten Schüssel Zucker und Öl gut verrühren, Wasser dazugeben und erneut gut verrühren. Dann die nassen Zutaten in die Vertiefung in der Mehlmischung geben und vermischen. Den Teig löffelweise auf zwei mit Backpapier ausgelegt Backbleche geben und anschließend mit den Finger flach und in Form drücken. Allerdings nicht zu flach! Ein knapper Zentimeter darf es schon sein.
Bei 180°C ca. 10 bis 12 Minuten backen, bis die Cookies ein wenig weicher sind, als sie am Ende sein sollen; sie werden beim Abkühlen noch härter. Wer sie länger im Ofen lässt, bekommt sehr knusprige Cookies. Das tut aber dem guten Geschmack definitiv keinen Abbruch!

Samstag, 15. Mai 2010

Giant Bakery Style Double Chocolate Chip Cookies


Cookies sind in letzter Zeit meine Leidenschaft. Diesmal habe ich Riesencookies (ca. 10 cm Durchmesser) gebacken, allerdings testweise auch ein paar kleinere. Die großen fand ich besser, die kleinen waren eher knusprig, aber immer noch sehr lecker.
Die Zutaten habe ich nicht abgewogen, sondern mit einem Litermaß gemessen. Die Schokoladenmenge entspricht ungefähr zweieinhalb Tafeln, das hängt aber sicher davon ab, wie groß oder klein man sie hackt.

Zutaten (für ca. 10 bis 12 sehr große Cookies):

1/2 Cup gehackte Zartbitterschokolade
1/2 Cup Sojamilch
2/3 Cup Rapsöl
2 Teelöffel Vanilleextrakt
1 1/3 Cups Zucker
2 Esslöffel Stärke
2 Cups Mehl
2/3 Cup Kakao
2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Salz
2/3 Cup gehackte Zartbitterschokolade

1/2 Cup Zartbitterschokolade in 1/3 Cup der Sojamilch im Wasserbad schmelzen. In eine große Schüssel schütten und mit dem Rest der Sojamilch, Öl, Vanille, Zucker und Stärke zu einer homogenen Masse verrühren. Mehl, Kakao, Backpulver und Salz gründlich unterrühren, dann die restliche Zartbitterschokolade untermengen; dabei einige größere Stücke zurückbehalten.

Der Teig sieht dann vermutlich irgendwie so aus:


Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und mit den Händen Cookies formen: ca. 8 cm im Durchmesser und etwa 1,5 cm dick. Mit den übrig gelassenen Schokoladenstücken dekorieren. Bei 180°C ca. 15 Minuten backen, bis der Rand fest ist, die Mitte aber beim Draufdrücken noch nachgibt. Kurz auf dem Backblech liegen lassen und dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Rocher


Die Rocher sind mittlerweile mehrfach erprobt und immer sehr gut angekommen; durchschnittliche Bewertung: **** (von 4 Sternen). Man sollte die Kugeln allerdings nicht zu groß machen, dann schmecken sie noch besser. Das Rezept stammt ursprünglich aus dem Suppentopf, ich finde aber, dass die gerösteten Haselnüsse die Krönung sind.

Zutaten (für ca. 12 Kugeln):
15 ganze Haselnusskerne
1 Handvoll Cornflakes
125 g Nougat
50 g gehackte Haselnüsse
100 g Zartbitterkuvertüre

Haselnusskerne rösten: Auf ein Backblech legen und 10 bis 15 Minuten bei 180°C (Umluft) rösten. Dann auf ein Geschirrtuch legen und mit dessen Hilfe die braunen Häutchen abrubbeln. Die Kerne beiseite legen und abkühlen lassen.

Nougatmasse im Wasserbad schmelzen, die Cornflakes zerbröseln und einrühren. Die Masse kalt stellen, damit man sie besser formen kann. Dabei ab und zu umrühren und aufpassen: Zuerst tut sich lange Zeit gar nichts, dann wird die Masse recht schnell fest.

Kugeln aus der Nougat-Cornflakes-Masse formen und je eine ganze Haselnuss hineindrücken. Kugeln in den gehackten Nüssen wälzen und wieder kalt stellen.
Kuvertüre schmelzen, Kugeln durch die Kuvertüre ziehen und dabei ringsum mit Kuvertüre überziehen.



Die Anleitung für die Pralinenschachtel findet sich hier.

Ein Rezepteblog ohne Digitalkamera?

Ja. Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten. Daher bitte ich um Verzeihung für die schlechte Qualität der Fotos. Ich glaube fest daran, dass ich irgendwann eine vernünftige Digitalkamera besitzen werde, und dann wird alles gut.