Sonntag, 5. Dezember 2010

Gewürzcupcakes mit Schokolade(nsahne)



Nachdem Baking the Law mich zur Teilnahme an ihrem Cupcakes-Wettbewerb (bitte stimmt ab Mittwoch Abend für mich ab!) aufgefordert hat, habe ich mich heute in die Küche gestellt. Der Plan: Gewürzcupcakes mit Schokoladensahne. Das Problem: Sowohl mein Freund als auch ich mögen den Soja-Eigengeschmack nicht besonders. Daher fanden wir zwar die Optik, nicht aber den Geschmack überzeugend und haben daher das Schokoladensahne-Topping gegen eine Schokoladenganache ausgetauscht.

Für die Soja-Liebhaber hier dennoch das Rezept mit Sojasahne, für alle anderen (im Hinblick auf den Cupcakes-Wettbewerb) sowohl Schokoladensahne aus "echter Sahne" (vielfach auf einem anderen Kuchen erprobt) als auch das Ganache-Topping. Das Originalrezept für den Cupcakesteig, das ich hier leicht verändert habe, stammt übrigens mal wieder aus "Vegan Cupcakes Take Over the World".
1 Cup entspricht 240 bis 250 ml.

Zutaten (für die Cupcakes, ergibt 12 Stück):
1 Cup Sojamilch
2 Beutel Chai-Tee
1 TL Apfelessig
3/4 Cup Zucker
1/3 Cup Rapsöl
1 Cup Mehl
1/3 Cup Kakaopulver
1/4 TL gemahlene Vanille
1 Prise Muskat
1 Messerspitze Zimt
1 1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz

Sojamilch zum Kochen bringen, die Teebeutel hineingeben und 10 Minuten ziehen lassen. Dann die Teebeutel ausdrücken und entfernen und den Essig zur Sojamilch geben. Ein paar Minuten stehen lassen, damit die Milch ein wenig flockig werden kann. Dann die Sojamilchmischung mit einem Schneebesen mit Zucker und Öl verrühren.
Alle anderen Zutaten in einer zweiten Schüssel vermischen und auf die feuchten Zutaten sieben. Kurz durchrühren; ein paar Klümpchen sind kein Problem. Dann den Teig in eine gefettete Muffinsform geben und bei 175°C ca. 18 bis 20 Minuten backen. Die Cupcakes sind fertig, wenn sie sich vom Rand der Form lösen und an einer hineingesteckten Stricknadel keine Teigkrümel mehr kleben bleiben. Die Form aus dem Ofen nehmen, die Cupcakes ca. 10 Minuten darin auskühlen lassen, dann herausnehmen und vollständig erkalten lassen.

Für das Sojasahne-Topping:
100 g Zartbitterschokolade
250 g aufschlagbare Sojasahne
2 EL Zucker
1 Päckchen Sahnesteif
1 Messerspitze Zimt
1 Messerspitze Muskat
1/4 TL gemahlene Vanille
1 Messerspitze Kardamom
1 Messerspitze gemahlene Nelken
noch etwas Zartbitterschokolade zur Deko

Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Die Sojasahne mit Zucker, Sahnesteif und Gewürzen aufschlagen, dann nach und nach die geschmolzene Schokolade unterrühren. Auf den Cupcakes verteilen. Den Rest Zartbitterschokolade ebenfalls im Wasserbad schmelzen und in feinen Linien auf den Cupcakes verteilen. Mit einer Gabel ein Marmormuster in die Sahne ziehen. Dabei einen Cupcake nach dem anderen bearbeiten, die Schokolade wird sehr schnell fest!

Für die Schokoladesahne (aus "echter" Sahne):
250 ml Schlagsahne
100 g Zartbitterschokolade
1 Päckchen Sahnesteif
1 Messerspitze Zimt
1 Messerspitze Muskat
1/4 TL gemahlene Vanille
1 Messerspitze Kardamom
1 Messerspitze gemahlene Nelken
noch etwas Zartbitterschokolade zur Deko

Sahne und Zartbitterschokolade in einem Topf auf den Herd setzen und erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Dann aufkochen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag mit Sahnesteif und Gewürzen aufschlagen und die Cupcakes ebenso dekorieren wie bei der Sojasahne beschrieben.

Schokoladenganache:
80 g Zartbitterschokolade
6 EL Sojamilch
2 EL Zucker

Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen, Zucker und Sojamilch zugeben und zu einer glatten Masse verrühren. Über die Cupcakes streichen.

Samstag, 4. Dezember 2010

Gewürzstangen



Meine Mutter hat das Experiment gewagt und meine absoluten Lieblingsweihnachtsplätzchen veganisiert. Am Ende war sie selbst begeistert, und ich ja sowieso.

Zutaten:

2 TL gemahlene Leinsamen
6 EL Wasser
200 g Zucker
85 g (!) Rapsöl
250 g Mehl
50 g Kakao
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Nelken
1/2 Päckchen Backpulver
125 g ganze Haselnüsse

Leinsamen mit dem Wasser verrühren und ein paar Minuten quellen lassen. Mit mit Zucker verrühren. Erst das Öl, dann die Hälfte des Mehls zusammen mit Kakao, Gewürzen und Backpulver unterrühren. Die andere Hälfte Mehl dazugeben, zum Schluss die Haselnüsse unterkneten. Der Teig sollte fest, aber nicht bröselig sein; ggf. noch etwas Wasser zugeben. Zu einem Backstein formen, mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Scheiben und dann Stangen schneiden und auf zwei mit Backpapier belegten Blechen bei 160°C Umluft (175°C Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten backen.

Dienstag, 23. November 2010

Herbe Schokokugeln

Die Adventszeit hat begonnen! Für meinen ersten Versuch mit veganen Weihnachtsplätzchen habe ich mich mal wieder am Suppentopf orientiert - sicher ist sicher. Sehr lecker ist das Ganze geworden. Die Kugeln sind wirklich eher herb und nicht so süß. Einziges Manko: Sie schmecken ein wenig trocken, was aber daran liegen kann, dass ich die Margarine im Originalrezept durch Rapsöl ersetzt habe.

Zutaten (für ca. 45 Stück):
100 g gemahlene Mandeln
140 g Rapsöl
200 g Mehl
75 g Puderzucker, gesiebt
170 g Speisestärke
2 Prisen Salz
130 g Zartbitterschokolade
etwas Zartbitterkuvertüre

Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die trockenen Zutaten vermengen, dann Rapsöl und Schokolade zugeben und mit einer Gabel verrühren, dann mit den Händen verkneten. Etwas mehr als haselnussgroße Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Bei 160°C Umluft etwa 10 Minuten backen und auf dem Blech gut auskühlen lassen, damit die Kugeln hart werden. Mit einem Teelöffel Streifen aus Kuvertüre darüberziehen.

Montag, 22. November 2010

Möhren-Nuss-Kuchen

Nachdem die Möhren-Cupcakes letztes Wochenende so lecker waren und wir immer noch Möhren übrig hatten, habe ich mich noch mal an einen Möhrenkuchen herangewagt. Ursprünglich sollte es dieses Rezept aus dem Suppentopf (mit leichten Abwandlungen wegen fehlender Zutaten) werden, aber dann habe ich mich auf dem Messbecher verguckt und musste improvisieren. Daher auch der Mischmasch aus Gramm- und ml-Angaben. Der Kuchen selbst hat dann nicht enttäuscht, sondern ist sehr lecker geworden - man sollte allerdings die etwas weiche Konsistenz, die das Sojamehl verursacht, mögen.

Zutaten (für eine 26cm-Springform)
200 ml Sojajoghurt
125 ml Rapsöl
250 ml brauner Zucker
500 ml fein geriebene Möhren
125 ml Sojamilch
300 g Mehl
2 EL Sojamehl
3 TL Backpulver
1/2 TL Salz
2 1/2 TL Zimt
125 ml gemahlene Haselnüsse

Sojajoghurt, Öl, Zucker, Möhren und Sojamilch in einer Schüssel verrühren, Mehl, Sojamehl, Backpulver, Salz und Zimt in eine andere Schüssel sieben. Haselnüsse zugeben. Die nassen zu den trockenen Zutaten geben und verrühren. In eine gefettete Springform mit 26 cm Durchmesser füllen und bei 190°C ca. 35 Minuten backen (Stäbchenprobe). Auskühlen lassen.

für den Guss:
2 EL Sojajoghurt
Saft einer halben Zitrone
250 g Puderzucker (evtl. etwas mehr)

Den Puderzucker sieben und mit Sojaghurt und Zitronensaft verrühren. Wenn der Guss zu flüssig ist, noch etwas mehr Puderzucker zugeben; er soll nicht vom Kuchen laufen. Auf den Kuchen streichen und einige Stunden fest werden lassen.

Sonntag, 21. November 2010

Möhren-Cupcakes

Die Anregung für das Rezept habe ich aus "Vegan Cupcakes Take Over the World". Ein tolles Backbuch! Bisher hatte ich mich noch nicht an Möhrenkuchen herangetraut, aber jetzt schien mir die Zeit reif dafür. Unerwartet lecker! Ich würde allerdings empfehlen, die Cupcakes nicht direkt in der Muffinform, sondern in Papierförmchen zu backen, denn sie haben sich trotz eingefetteter Form sehr schlecht gelöst.

Zutaten (für 12 Cupcakes):
2/3 Cup Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1/4 TL gemahlener Zimt
2/3 Cup Zucker
1/3 Cup Rapsöl
1/3 Cup Sojajoghurt
1/4 TL gemahlene Vanille
1 Cup geriebene Möhren (bei mir waren das 3 mittelgroße Möhren)
1/3 Cup gemahlene Haselnüsse

Zucker, Öl und Joghurt verrühren. Mehl, Backpulber, Salz, Zimt und Vanille darauf sieben, verrühren. Möhren und Nüsse unterrühren. Den Teig auf die 12 Förmchen verteilen (nicht so viel pro Förmchen, er geht noch auf) und bei 180°C gut 25 Minuten backen (Stäbchenprobe). Abkühlen lassen.

Für das Frosting:
2 Cups gesiebten Puderzucker
3 EL Sojajoghurt
ein paar Spritzer Zitronensaft
warmes Wasser
Zimt

Puderzucker, Sojajoghurt und Zitronensaft verrühren, dann langsam warmes Wasser zugeben, bis das Frosting die richtige Konsistenz hat. Es soll nicht verlaufen! Dann auf den Cupcakes verteilen und mt Zimt bestäuben.

Montag, 15. November 2010

Einfache Waffeln


Nach den Bananen-Haselnuss-Waffeln und den Dark Chocolate Cake Waffles jetzt ein ganz einfaches Grundrezept ohne Schnickschnack (hier das Originalrezept). Fettarm ist es noch dazu, das lässt Raum für Schokoladencreme als Topping. Sie schmecken aber auch mit Zucker oder einfach so.

Die Waffeln sind direkt nach dem Herausnehmen aus dem Waffeleisen sehr knusprig, bekommen dann die herrliche Konsistenz von Waffeln mit reichlich Ei und werden nach dem Abkühlen etwas hart. Der richtige Zeitpunkt beim Servieren ist also mehr als wichtig.

Zutaten (für 5-6 Waffeln):
140 g Mehl
3 gehäufte EL Zucker
1,5 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1 gehäufter TL Sojamehl
etwas gemahlene Vanille
3 EL Rapsöl
200 ml Sojamilch
2 EL Wasser

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben und vermischen. Die nassen Zutaten zugeben und so lange rühren, bis alle Klümpchen verschwunden sind. Den Teig ca. 5 Minuten quellen lassen, währenddessen das Waffeleisen heiß werden lassen. Zwischen den einzelnen Waffeln mit Rapsöl einpinseln.

Samstag, 13. November 2010

Dark Chocolate Cake Waffles


Letzten Sonntag hatte ich mal wieder ein Waffeleisen zur Verfügung, was ich dann auch direkt ausgenutzt habe. Hier das Originalrezept, das ich etwas abgewandelt habe. Die Waffeln sind in der Tat sehr schokoladig, Schokocreme wäre mir hier zu viel des Guten gewesen, aber mit Zucker waren sie absolut perfekt. Einziges Manko: Die einzelnen Herzen brechen sehr schnell auseinander.

Zutaten (für ca. 12 Waffeln):
12 EL Kakao
2 1/4 Cups Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL Salz
1/4 TL gemahlene Vanille
9 EL Zucker
9 EL Rapsöl
1 Cup Sojacuisine
1 1/4 Cup Sojamilch
1 reife Banane

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben und gut vermischen. Die Banane fein zerdrücken und mit Öl, Sojacuisine und Sojamilch verrühren. Die trockenen Zutaten zu den nassen geben und verrühren. Waffeln backen, zwischen den einzelnen Waffeln jeweils das Eisen mit Rapsöl einfetten.

Freitag, 12. November 2010

Spaghetti Diavolo

Ihrem ursprünglichen Rezept nach bestand diese Tomatensoße aus angebratenen Zwiebeln und Oliven, frischen Tomaten und ein wenig Pfeffer und Salz. Da mein Freund jedoch erstens keine Oliven mag und zweitens das Würzen übernommen hat, ist sie jetzt zwar nach wie vor sehr lecker, aber auch sehr scharf *puh* Wer es weniger heß mag, kann einfach weniger Chiliflocken nehmen und vielleicht auch wieder ein paar gehackte Oliven ergänzen - einfach mit den Zwiebeln anbraten.
Im Übrigen ist das Rezept wirklich sehr einfach, aber gerade das macht ja den Reiz aus.

Zutaten (für 2 Personen):
1 EL Olivenöl
1 mittelgroße Zwiebel
5 große Tomaten
Salz, weißer Pfeffer, Chiliflocken
300 g Spaghetti

Zwiebel hacken und in Olivenöl anschwitzen. Klein geschnittene Tomaten zugeben und einkochen lassen. Währenddessen die Spaghetti kochen. Soße mit Salz, weißem Pfeffer und Chiliflocken würzen - guten Appetit!

Donnerstag, 11. November 2010

Polenta-Pfannkuchen


Am vergangenen Freitag hatte ich abends noch nicht warm gegessen und habe mir daher diese Pfannkuchen (Originalrezept) gemacht. Geschmeckt haben sie mit Zimt und Zucker prima und durch das Vollkornmehl auch gut satt gemacht. Zum Aufrollen sind sie aber nicht geeignet.



Zutaten (für 6 bis 8 kleine Pfannkuchen):
1 Cup Pflanzenmilch
1/2 Cup Mineralwasser
1/2 Cup Mehl
1/2 Cup + einige Esslöffel Vollkornmehl
1/2 Cup Polenta
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1/4 Teelöffel Salz
4 Esslöffel Zucker
etwas Rapsöl zum Backen
Zimt und Zucker zum Bestreuen

Hafermilch und Wasser in einer Schüssel verrühren. Die trockenen Zutaten (bis auf die Esslöffel Vollkornmehl) in eine weitere Schüssel sieben, gut mischen und dann zu der Wasser-Milch-Mischung geben. Die Konsistenz mit dem restlichen Vollkornmehl anpassen: Ein etwas dickerer Teig ergibt dickere Pfannkuchen, die sich besser wenden lassen. Den Teig etwa 5 Minuten quellen lassen und dann die Pfannkuchen ausbacken. Dabei darauf achten, dass sie vor dem Wenden schon durch sind; wenn der Teig noch flüssig ist, funktioniert es nicht.

Mittwoch, 10. November 2010

Linseneintopf

Linseneintopf esse ich schon immer gern, und meine Familie zu Hause zum Glück auch. Diesmal haben mein Freund und ich es selbst versucht (daheim kocht den Eintopf immer meine Mutter), und es hat alles prima geklappt.

Zutaten (für 4 Personen):
1 große Zwiebel
3 Möhren
4 mittelgroße Kartoffeln
3 EL Rapsöl
500 g Tellerlinsen
2 1/4 l Wasser
Suppengewürz
Gemüsebrühepulver
Salz und Pfeffer
etwas Balsamico

Zwiebel hacken, Möhren und Kartoffeln putzen/schälen und würfeln. Zusammen mit der Zwiebel im Öl andünsten. Linsen waschen und mit 1,5 Liter zugeben. Auf niedriger Stufe köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren und ggf. Wasser nachgießen. Wenn die Linsen weich und teilweise verkocht sind (nach ca. 45 bis 60 Minuten), mit Suppengewürz, Brühepulver, Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken.

Dienstag, 9. November 2010

Cake-Pop-Igel

Vom Schoko-Birnen-Traum ist der mittlere Teil des Tortenbodens übrig geblieben, und so habe ich mich an meinen zweiten Cake-Pop-Versuch nach der Biene gemacht - allerdings auch wieder ohne Stiel.
Einfach den Teig zerbröseln, mit etwa 60 g geschmolzenem Nougat verkneten (einen Teil der Teigbrösel für die Deko zurückbehalten), Igel formen, mit Kuvertüre überziehen und mit Kuchendekozeugs, Haselnusskrokant, Kuchenbröseln und Kuvertüre (für die schwarzen Punkte in den Augen) verzieren.

Montag, 8. November 2010

Schoko-Birnen-Traum


Ein zusammengewürfeltes Rezept mit einer Creme aus dem Suppentopf und, da ich mit dem Biskuitrezept, das dort angegeben war, nicht klar gekommen bin, einem Boden von Veganpassion. Gebacken habe ich diesmal nur eine kleine Torte, die auch vollkommen ausreichend war. Sehr lecker! Wer den Boden nicht ganz so dick mag, schneidet in drei Lagen und verarbeitet die mittlere zum Beispiel zu Cake-Pop-Igeln.

Zutaten (für eine 16cm-Springform):

für den Boden:
230 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
20 g Kakao
1 Päckchen Backpulver
40 ml Rapsöl
240 ml Mineralwasser

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben und mischen, dann Öl und Mineralwasser dazugeben und durchrühren, bis alle trockenen Zutaten feucht sind. In einer gefetteten Springform bei 160°C ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen, die Kuppe abschneiden und beiseite legen, den restlichen Boden horizontal in zwei Teile schneiden.

für die Vanillecreme:
250 ml Hafermilch
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
25 g Puderzucker
125 g Margarine
250 g Birnenviertel aus Dose oder Glas
etwas gehackte Zartbitterschokolade

Aus Hafermilch und Puddingpulver einen Pudding kochen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die ebenfalls zimmerwarme Margarine mit dem Puderzucker geschmeidig rühren und den Pudding esslöffelweise unterrühren. Dass beides in etwa dieselbe Temperatur hat, ist wichtig, damit die Buttercreme nicht gerinnt!
Die Vanillecreme dünn auf den unteren Boden streichen. Birnenviertel horizontal halbieren und darauflegen, mit so viel Creme bestreichen, dass sich eine glatte Oberfläche ergibt. Den oberen Boden Torte auflegen und die übrige Creme darauf und um den Rand verteilen, mit Zartbitterschokolade garnieren.


Sonntag, 7. November 2010

Rosinen-Marzipan-Schnecken

Hier das Originalrezept, das ich nahezu unverändert übernommen habe. Großer Pluspunkt: kein Hefeteig. Und dass die Schnecken lecker sind, wurde mir allseits bestätigt.
Was das Leben leichter macht: Das Marzipan zimmerwarm verwenden und, wenn möglich, schon am Vortag mit der Sojamilch verrühren und über Nacht in den Kühlschrank stellen, dann lösen sich Marzipanklumpen besser auf. Andererseits: Wen stören schon Marzipanklumpen?

Zutaten (für ca. 12 Schnecken):
100 g Sojaghurt
4 EL Rapsöl
7 EL Sojamilch
220 g Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Zucker
1 Messerspitze gemahlene Vanille
1 Prise Salz
100 g Marzipan
80 gr Rosinen
6 EL Puderzucker
etwas Zitronensaft

Für den Teig Sojaghurt mit Öl und 3 EL der Milch glatt rühren. Mehl mit Backpulver, Zucker, Vanille und Salz mischen und mit den nassen Zutaten verkneten. Den Teig zu einem ca. 7 mm dicken Rechteck ausrollen. Das Marzipan in kleinste Stücke reißen und mit Hilfe einer Gabel mit der restlichen Sojamilch verrühren. Masse auf dem Rechteck verstreichen und Rosinen darauf verteilen. Dann das Rechteck von der Längsseite her aufrollen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf ein Backblech legen und bei 160°C etwa 20 Minuten backen. Aus Puderzucker, Zitronensaft und heißem Wasser einen Zuckerguss anrühren und über die noch heißen Schnecken streichen.
Am besten schmecken die Schnecken frisch.

Freitag, 5. November 2010

Schoko-Mandel-Blätterteig-Röllchen

Diesmal war ich auf der Suche nach Inspiration auf "have cake, will travel" unterwegs und wurde dort auch fündig. Ein paar Änderungen (hauptsächlich, weil ich keine Küchenmaschine habe, um Nüsse zu musen, und weil fertiges Nussmus so teuer ist), und fertig waren die Schoko-Mandel-Blätterteig-Röllchen. Sehr schokoladig, sehr lecker, und die Mandeln schmeckt man auch gut raus. Wer es etwas süßer mag, sollte die Puderzuckermenge erhöhen.

Zutaten (für 6 Röllchen):
1 Packung TK-Blätterteig (6 Platten)
110 g Zartbitterschokolade
60 g Puderzucker
120 ml Sojamilch
170 g gemahlene Mandeln

Zartbitterschokolade in Stücke brechen, Puderzucker und Sojamich zugeben und so lange im Wasserbad erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Mandeln unterrühren. Die Masse auf den aufgetauten Blätterteigplatten verstreichen (dabei an den Seiten etwas Rand lassen), von der kurzen Seite her aufrollen und bei 160°C Ober-/Unterhitze backen, bis sich der Blätterteig bräunt.

Donnerstag, 4. November 2010

Apfelkuchen mit Marzipanstreuseln


Ein Rezept von kraeutertopf, das ich ein wenig abgewandelt habe. Ein Jammer, dass ich von den Äpfeln solche Bauchschmerzen bekommen habe. Großer Pluspunkt: Im Hefeteig konnte man die Soja- durch Hafermilch ersetzen, sodass auch meine Mutter den Kuchen essen konnte.

Zutaten (für ein Backblech):

für den Teig:
400 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
210 ml warme Hafermilch
100 g Zucker
54 g Rapsöl
1 Prise Salz

1,7 kg Apfelkompott (aus einer Menge frischer Äpfel und etwas Zucker)

für die Streusel:
150 g Mehl
200 g Marzipan
80 ml Rapsöl
1 Messerspitze gemahlene Vanille
50 g Zucker

Mehl, Hefe, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und gut mischen. Hafermilch und Öl zugeben und verrühren. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort (ich stelle ihn immer in die mit warmem Wasser gefüllte Spüle) etwa 45 Minuten gehen lassen.
Währenddessen die Äpfel schälen und in Stücke schneiden. 3/4 der Apfelstücke in einem großen Topf zu Kompott verkochen, gegen Ende der Kochzeit die restlichen Stücke zugeben. Leicht mit Zucker süßen.
Den Teig auf einem gefetteten Backblech ausrollen und das Apfelkompott darauf verstreichen, dann noch einmal eine Stunde warm stellen und gehen lassen.
Für die Streusel das Mehl mit Vanille und Zucker in einer Schüssel mischen, das Marzipan darüberbröckeln, Öl dazugeben und alles gut verkneten. Die Streusel krümeln nicht von selbst, man kann sie aber gut auseinanderrupfen. Nach Ende der Gehzeit über dem Apfelkompott verteilen und den Kuchen bei 180°C 40 bis 50 Minuten backen.

Mittwoch, 3. November 2010

Kohlrabi-Orangen-Risotto

Mein erstes "richtiges" Risotto, ein Rezept aus dem Suppentopf. Ich habe es mit Weißwein probiert, aber entweder habe ich den falschen Wein erwischt, oder Risotto mit Wein schmeckt generell komisch. Jedenfalls waren wir beide (allein gegessen hab ich nicht) der Meinung, dass man beim nächsten Mal vielleicht besser nur Gemüsebrühe verwenden sollte. Die ist daher auch hier angegeben.

Zutaten (für 4 Portionen):
40 g Zwiebeln
2 mittelgroße Kohlrabi
40 g Rapsöl
175 gr Risottoreis
Salz, Pfeffer
1150ml heiße Gemüsebrühe
2 Orangen
etwas gehackte Petersilie

Zwiebeln fein, Kohlrabi etwas gröber würfeln und im Öl anschwitzen. Reis zugeben und mitdünsten, bis die Körner glasig sind. Salzen und pfeffern, dann mit einem Teil der Gemüsebrühe ablöschen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, dabei Brühe nach und nach dazugeben. Gegen Ende die Orangen über dem Topf filetieren, dabei den Saft in den Topf rinnen lassen. Die Filets unterrühren. Topf vom Herd nehmen, das Risotto kurz ziehen lassen und ggf. noch mal abschmecken. Mit etwas gehackter Petersilie bestreut und mit Salat als Beilage servieren.

Dienstag, 2. November 2010

Schoko-Haselnuss-Kekse

Gesucht: ein Keksrezept mit Zutaten, die man sowieso im Haus hat, möglichst ohne Soja, das schnell geht und das Schokolade enthält. Gefunden: das hier. Das Sojamehl kann man getrost weglassen. Hart waren die Kekse bei mir zwar nicht, aber dennoch wahnsinnig lecker! Im Original hießen sie "Salzige Schokokekse", ich finde sie aber nicht salziger als die amerikanischen Cookies, die ich die ganze Zeit backe.

Zutaten (für ca. 2 Bleche):
50 g Rapsöl
75 g Zucker
75 g brauner Zucker
1 Messerspitze gemahlene Vanille
100 g Mehl
1/2 TL Salz
1/2 TL Natron
40 g gemahlene Haselnusskerne
75 g gemahlene Zartbitterschokolade

Öl mit Zucker verrühren, Vanille, Mehl, Salz und Natron hineinsieben und unterrühren. Zum Schluss Haselnüsse und Schokolade untermischen. Mit zwei Teelöffeln Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und bei 180°C 10 bis 12 Minuten backen.

Samstag, 30. Oktober 2010

Pasta mit Fenchel-Mandel-Soße


Und wieder etwas, das ich aus dem Suppentopf nachgekocht habe; allerdings letztes Jahr schon, diesmal gab es die Wiederholung. Am Anfang war ich skeptisch, weil ich Fenchel gar nicht kannte. Die Soße ist aber wirklich unglaublich lecker (und vor allem mal was anderes), und der Fenchel dominiert nicht, sondern gibt nur ein feines Aroma. Die Verteilung war wie üblich: Mein Stiefvater und ich fanden die Soße sehr gut, meine Mutter kann darauf verzichten.
Noch besser als weiße schmeckt Vollkornpasta zu der Soße, da sie doch recht "kräftig" ist, wir hatten aber leider keine mehr da. Eine gute Kombination war allerdings Feldsalat.

Zutaten (für 4 Personen):
1 mittelgroßer Fenchel
60 g gemahlene Mandeln
60 g Margarine
Pfeffer
Salz
250 ml Gemüsebrühe
evtl. ein Schuss Hafersahne
400 g Pasta

Fenchel putzen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Margarine erhitzen, Fenchel andünsten und die Mandeln dazugeben. Nach einigen Minuten mit Brühe ablöschen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Währenddessen die Nudeln in Salzwasser bissfest garen. Fenchel pürieren, Soße mit Pfeffer und Salz abschmecken und evtl. einen Schuss Hafersahne zugeben. Mit der Pasta anrichten.

Freitag, 29. Oktober 2010

Bananen-Haselnuss-Waffeln


Mein Freund wohnt derzeit bei einem Bekannten, und in dessen Küche haben wir ein nagelneues Waffeleisen entdeckt. Ob wir es ausprobieren dürften? Klar! Das einzige Problem waren die Zutaten, sonntags kann man schlecht einkaufen. Aber mit ein wenig Inspiration war auch das schnell gelöst. Die Waffeln kamen gut aus dem Eisen, allerdings haben wir es auch immer fleißig mit Öl eingepinselt. Das Ergebnis: sehr lecker!

Zutaten (für ca. 10 Waffeln):
1 reife Banane
2 Cups Sojamilch
1/2 Cup kernige Haferflocken
1 1/2 Cups Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
3 EL Zucker
1/3 Cup gemahlene Haselnüsse
etwas Zimt

Banane gut zerdrücken, mit Sojamilch verrühren. Die trockenen Zutaten mischen und in die Bananen-Sojamilch-Mischung geben. Verrühren und quellen lassen, während das Waffeleisen aufheizt. Die Waffeln schmecken pur oder auch mit Zucker oder Nussnougatcreme.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Apfelstrudel

Endlich mal etwas, das allen geschmeckt hat und sogar schon für das Weihnachtsmenü vorgemerkt ist. Einziges Problem: Ich vertrage wohl keine Äpfel mehr. Aber egal, der Rest der Familie muss ja auch was zu essen haben. Zimt und Zucker, Vanillesoße oder Vanilleeis schmecken zu dem Strudel hervorragend. Mit Zimt und Zucker muss er nicht mal warm sein.
Das Originalrezept stammt übrigens mal wieder aus dem Suppentopf.

Zutaten (für 6 Stücke):
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
450 g Äpfel, geschält und in dünne Scheiben geschnitten; am besten eine mehlige und eine saure Sorte
1 EL Zitronensaft
Zimt
30 g Zucker
40 g Rosinen
40 g gehobelte Mandeln
1 EL Rum

40 g Margarine
50 g Paniermehl
50 g Zucker

zerlassene Margarine zum Bestreichen

Äpfel mit Zitronensaft beträufeln und mit Zimt, Zucker, Rosinen, Mandeln und Rum mischen. Margarine in einer Pfanne zerlassen und Paniermehl und Zucker darin leicht anrösten. Auf den ausgerollten Blätterteig streichen, dabei etwas Rand lassen. Apfelmasse darauf verteilen. Auf den kurzen Seiten den Blätterteig etwas über die Füllung schlagen und dann von der langen Seite her aufrollen (so gut das eben geht, ich war froh, dass ich überhaupt alles in den Blätterteig bekommen habe). Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 180°C Umluft ca. 45 Minuten backen. Währenddessen öfter mit Margarine bepinseln.
Warm servieren.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Italienische Rote-Linsen-Bällchen


Mein Stiefvater fand sie absolut essbar, meine Mutter schrecklich und ich sehr lecker, vor allem mit Salat, Mangochutney und getoastetem Graubrot.

Zutaten (für ca. 20 Bällchen):
125 ml rote Linsen
1 TL Tomatenmark
1 getrocknete Chilischote, fein gehackt
60 g Couscous
80 g Zwiebel
2 TL Olivenöl
1 TL Zitronensaft
3 getrocknete Tomaten, sehr fein gehackt
6 - 8 Oliven, sehr fein gehackt
30 g frisches Basilikum, sehr fein gehackt
10 kleine Kapern, sehr fein gehackt
Salz

Die Linsen waschen, mit 300 ml Wasser zum Kochen bringen und auf kleiner Flamme ca. 20 bis 25 Minuten köcheln lassen. Die Linsen sollten breiig sein, die Flüssigkeit aber noch nicht ganz verkocht. Linsen von der Platte nehmen, Tomatenmark und Chili unterrühren. Couscous zugeben, gut durchrühren und mindestens 30 Minuten stehen lassen. Währenddessen die Zwiebel fein hacken und in Olivenöl anschwitzen. Danach zusammen mit den restlichen Zutaten zur Linsen-Couscous-Mischung geben. Pflaumengroße Bällchen formen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 160°C Umluft ca. 30 Minuten trocknen lassen.

Die Linsenbällchen kann man kalt und warm essen, dazu passt neben Chutney und Salat auch gut ein Joghurtdipp.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Peanut Butter Oatmeal Cookies

Um die Erdnussbutter aufzubrauchen, habe ich mich wieder mit "Vegan Cookies Invade Your Cookies Jar" beschäftigt. Diesmal hat es sogar meiner Mutter geschmeckt: Die Peanut Butter Oatmeal Cookies sind mit den gesalzenen Erdnüssen etwas Besonderes. Ich habe das Rezept allerdings ein wenig verändert, indem ich einen Teil der Hafermilch durch Hafersahne und einen Teil der Erdnussbutter durch Margarine ersetzt habe.

Samstag, 18. September 2010

Schwarze-Bohnen-Burger

Ab und an überkommt mich die Lust auf Burger, und Hülsenfrüchte esse ich ja sowieso immer gern. Dieses Rezept hatten wir im Winter schon mal erprobt. Man muss aufpassen, dass man die Bohnenfrikadellen nicht zu dick macht. Ich habe neun Stück aus dem Rezept herausbekommen.
Belegen kann man die Burger dann mit allem Möglichen. Wir hatten diesmal den Salat vergessen, stattdessen gab es frische Gurke, außerdem Tomaten, Zwiebelringe, saure Gurke und Ketchup.
Mit den Mengenangaben für die Bohnen muss man es nicht allzu genau nehmen. Wichtig ist nur, dass ungefähr gleich viele schwarze und Kidneybohnen dabei sind.

Zutaten:
1 große Tasse schwarze Bohnen (gekocht)
1 große Tasse Kidneybohnen (gekocht)
2 Zwiebeln
2 EL Öl
Chilipulver
1/2 Tasse Paniermehl
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten
Burgerbrötchen
Belag und Soßen nach Wunsch

Die Bohnen mit einer Gabel zerdrücken. Die Zwiebeln fein hacken und zusammen mit dem Chilipulver im Öl andünsten. Mit den Bohnen und dem Paniermehl verkneten und mit Salz und Pfeffer würzen. Dünne Frikadellen formen und in Öl braten und die Burger nach Wunsch belegen.

Freitag, 17. September 2010

Everyday Chocolate Cake

Ein schneller Schokoladenkuchen nach einer Anregung aus dem Forum. Für mich war er in doppelter Hinsicht eine Premiere: Ich habe das erste Mal ein Rezept veganisiert und außerdem die Margarine durch Öl ersetzt, um ein wenig vom Palmöl wegzukommen (einfach 1/3 der Menge weglassen, also z. B. 100 g Öl statt 150 g Margarine). Das Ergebnis war sehr lecker, ein dichter und feuchter Kuchen. Und vor allem wirklich einer für jeden Tag, denn schnell zusammenrühren lässt er sich definitiv!

Zutaten:
80 ml Rapsöl
195 g brauner Zucker
113 g weißer Zucker
1 EL gemahlene Leinsamen
3 EL Wasser
250 ml Sojamilch
1 TL Apfelessig
1/4 TL gemahlene Vanille
191 g Mehl
74 g Kakaopulver
1/4 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz

Die Leinsamen mit dem Wasser vermischen und ein paar Minuten quellen lassen. Den Apfelessig zur Sojamilch geben und ebenfalls ein paar Minuten stehen lassen. Zucker und Öl verrühren. Dann die Leinsamen- und die Sojamilchmischung dazugeben. Vanille, Mehl, Kakaopulver, Natron, Backpulver und Salz in eine zweite Schüssel sieben und mischen. Zu den feuchten Zutaten geben und gut verrühren. In eine gefettete Kastenform füllen und bei 160°C Umluft ca. 60 Minuten backen.

Sonntag, 12. September 2010

Kartoffelgratin


Kartoffelgratin liebe ich schon immer. Dieses hier schmeckt besonders gut, wenn es wieder aufgewärmt wurde. Dann ist es auch nicht mehr flüssig.

Zutaten (für 4 Personen als Hauptgericht):
1200 g Kartoffeln
2 mittelgroße Zwiebeln
80 g Margarine
4 EL Öl
50 g Mehl
250 ml Hafercuisine
250 ml Sojamilch
500 ml Gemüsebrühe
2 EL mittelscharfer Senf
Salz, Pfeffer
Paniermehl

Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Zwiebeln hacken und in der Margarine und dem Öl andünsten. Mehl hinzufügen und unter Rühren so lange erhitzen, bis es gelb ist. Hafercuisinee und Brühe nach und nach hinzugeben und aufpassen, dass es keine Klumpen gibt. Soße 2-3 min unter Rühren kochen lassen. Senf einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kartoffeln und Soße in einer großen Auflaufform mischen, mit Paniermehl bestreuen und für ca. 50 Minuten bei 180 °C (Umluft) backen.

Samstag, 11. September 2010

Gebrannte Mandeln

Auf diese Idee hat mich mein Cousin gebracht. Die Probleme, die er hatte, sind mittlerweile gelöst, und die Mandeln schmecken besser als gekauft - vor allem, weil sie nicht ganz so hart sind. Wer gerade das mag, kann natürlich den Zucker etwas länger karamellisieren lassen.

Zutaten:
200 g Zucker
200 g ganze Mandeln
125 ml Wasser
2 Messerspitzen gemahlene Vanille

Wasser, Zucker und Mandeln in einer Pfanne mit Antihaftbeschichtung bei mittlerer Hitze so lange kochen, bis das Wasser fast verdunstet ist. Dann die Vanille unterrühren. Weiterrühren, bis zuerst der Zucker an den Mandeln klebt und dann karamellisiert. Je nachdem, wie viel Zucker karamellisiert, werden die Mandeln weicher oder härter. Die Pfanne von der Herdplatte nehmen und die Mandeln zum Abkühlen auf einem Backblech verteilen.

Freitag, 10. September 2010

Kichererbsen-Mangold-Curry

Unser Mangoldproblem ist nach wie vor ungelöst, daher diesmal ein Curry nach einer Anregung aus dem Forum. Ich musste das Rezept etwas abändern, da ich mal wieder zu planlos war, um alle Zutaten einzukaufen. Ein paar Tomaten mehr hätten der Sache sicherlich nicht geschadet, ebenso wenig wie frischer Ingwer und frische Chili. Lecker war es aber auch so, und zusammen mit dem Vollkornreis auch sehr sättigend.

Zutaten (für 5 bis 6 Portionen mit Reis):
1 EL Rapsöl
2 große Zwiebeln
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL Rosenpaprika
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Curcuma
1 TL süßes Paprikapulver
1 TL Garam Masala
1 EL mittelschafte Currypaste
3 EL Tomatenmark
300 g Tomaten
350 ml Gemüsebrühe
400 g Mangoldblätter
200 g getrocknete Kichererbsen
300 g Vollkornreis

Die Kichererbsen über Nacht einweichen und dann ca. 50 Minuten weich kochen. Abschütten. Tomaten würfeln, Mangoldblätter verlesen und in mundgerechte Stücke reißen.
Die Zwiebel in feine Ringe schneiden und ein paar Minuten im Öl andünsten. Dann die gemahlenen Gewürze, Currypaste, Tomatenmark, Tomaten und 50 ml Gemüsebrühe zugeben und für zwei bis drei Minuten kochen. Die restlichen Gemüsebrühe zugeben und 15 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Kichererbsen unterrühren und dann nach und nach die Mangoldblätter zugeben; immer warten, bis eine Portion zusammengefallen ist, bevor die nächste dazukommt. Mit dem gekochten Vollkornreis servieren.

Donnerstag, 9. September 2010

Brownies

Schokoladig, süß und klebrig. In einem Wort: perfekt! Dafür lohnen sich auch die Vanille und der Ahornsirup. Und wer es weniger süß mag, kann einfach den Zucker weglassen. Dann wird der Teig luftiger. Das Originalrezept stammt aus dem Suppentopf.

Zutaten (für eine 20x20cm-Form):
120 ml Rapsöl
155 g Ahornsirup
40 ml Sojamilch
1 Tl gemahlene Vanille
60 g Weißmehl
60 g Vollkornmehl
56 g Kakaopulver
115 g Zucker
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Salz
85 g gehackte Zartbitterschokolade
65 g grob gehackte Nüsse oder Mandeln

Öl, Ahornsirup, Sojamilch und Vanille verrühren. Mehl, Kakao, Zucker, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel vermischen und daraufsieben. So wenig wie möglich rühren! Zum Schluss Schokolade und Nüsse unterheben. In die gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Form füllen und bei 175°C Ober-/Unterhitze ca. 35 Minuten backen.

Sonntag, 5. September 2010

Amerikanische Pralinen

Und wieder ein Rezept, das meiner Mutter nicht gefallen wird: zu fettig und süß. Meinem Mann und mir schmeckt es allerdings. Gefunden haben wir die Idee auf amy's blog und das Rezept bei Shmooed Food - ursprünglich war es für Fudge gedacht, lässt sich jedoch sehr schön in Form rollen.

Zutaten (für ca. 40 Stück):
2 Cups Puderzucker
1/4 Cup Kakaopulver
1/4 TL gemahlene Vanille
1 EL Margarine
1/4 Cup Sojamilch
1/4 Cup gehackte Zartbitterschokolade (ca. 70 g)
Puderzucker, Kakaopulver, Kokosraspel, gehackte Nüsse... zum Wälzen

Puderzucker, Kakaopulver und Vanille in eine Schüssel sieben und vermischen. Margarine und Sojamilch in einem kleinen Topf erhitzen und die Margarine schmelzen lassen. Dann die gehackte Schokolade hineingeben und rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Zu der Puderzucker-Kakoa-Mischung geben und gut verrühren. Kurz fest werden lassen, dann kleine Kugeln daraus rollen und in Puderzucker usw. wälzen. Die Masse wird recht schnell fest. Kakaopulver und Puderzucker bleiben zwar auch dann noch kleben, aber für gehackte Nüsse sollte man etwas schneller sein.

Donnerstag, 2. September 2010

Dal mit Mangold


Heute Morgen war ich mal wieder Mangold ernten; er wächst uns einfach über den Kopf. Diesmal habe ich ihn in einem Dal verarbeitet. Das Rezept stammt ursprünglich aus einer "Lecker" von 2006. Mein Stiefvater war mal wieder erstaunt, wie satt Hülsenfrüchte doch machen können...

Zutaten (für 4 Personen):
150 g Mungobohnen
100 g Kichererbsen
100 g rote Linsen
400 g stückige Tomaten
2 EL Rapsöl
1/2 TL Curcuma
1/2 TL Edelsüß-Paprika
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Garam Masala
1 TL gemahlener Koriander
1 Lorbeerblatt
150 g Mangoldblätter
Salz

Die Mungobohnen und Kichererbsen waschen und über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Abtropfen lassen. Die Linsen waschen und ebenfalls abtropfen lassen.
Öl in einem Topf erhitzen. Alle Gewürze außer dem Lorbeerblatt zufügen und kurz anrösten. Kichererbsen dazugeben, kurz andünsten und mit ca. 1 Liter Wasser aufgießen. Das Lorbeerblatt zugeben und aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 5 min köcheln lassen. Mungobohnen zugeben und weitere 15 köcheln lassen. Dann die roten Linsen einrühren, 5 min köcheln, die Tomaten dazugeben und umrühren. Noch einmal 5 min kochen.
Die Mangoldblätter in mundgerechte Stücke rupfen und ca. 5 min mitgaren. Mit Salz abschmecken.
Wer dir Übersicht verloren hat: Die gesamte Kochzeit beträgt ungefähr 35 Minuten. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt, und ggf. etwas Wasser nachgießen.

Mittwoch, 1. September 2010

Mocha Mamas


Mal wieder ein Rezept aus "Vegan Cookies Invade Your Cookies Jar". Mit Kaffeegeschmack diesmal, und sehr hübsch. Der Guss soll eigentlich weiß sein und mit Kaffeeextrakt aromatisiert werden. Ich habe einfach 2 Esslöffel konzentrierten Instantkaffee angerührt, dadurch ist alles braun geworden. Instantkaffee habe ich auch statt des Kaffeeextrakts im Teig verwendet. Er schmeckt nicht sehr stark durch, gerade genug für ein feines Kaffeearoma. Lecker!

Dienstag, 31. August 2010

Zwetschenkuchen


Letztes Jahr hatten wir eine großartige Zwetschenernte, wir konnten gar nicht alle aufessen. Meine Mutter hat daher einige große Tüten eingefroren, die jetzt die Gefriertruhe blockiert haben. Daher habe ich sie aufgetaut, die meisten gedörrt und den Rest zu einem Zwetschenkuchen nach einem etwas abgewandelten Rezept aus dem Suppentopf verarbeitet.

Zutaten (für ein halbes Backblech mit dickem oder ein ganzes Blech mit dünnem Teig):
450 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
250 ml lauwarme Sojamilch
2 EL Margarine
2 TL Vanillezucker
4 El Zucker

genug Zwetschen

Mehl, Trockenhefe, Vanillezucker und Zucker in einer großen Schüssel vermischen und in die Mitte eine Kuhle drücken. Die Margarine schmelzen und etwas abkühlen lassen, dann zusammen mit der Sojamilch hineingeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. 60 Minuten zum Gehen warm stellen, nach einer halben Stunde noch einmal durchkneten.
Auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausrollen und die entsteinten Zwetschen dicht an dicht daraufsetzen.

für die Streusel:
100 g Margarine
100 g Zucker
125 g Mehl
4 TL Vanillezucker

Zucker, Mehl und Vanillezucker vermischen und die Margarine in Stückchen daraufschneiden, dann zu einem krümeligen Teig verkneten. Die Streusel auf den Zwetschen verteilen.

Im Ofen bei 160°C ca. 1 Stunde backen, bis die Streusel goldgelb werden.