Donnerstag, 29. September 2016

Einkochtipps für Tomaten


Tomatenschwemme im Garten? Bei uns schon irgendwie, irgendwie aber noch nicht genug, um ausreichend Vorräte anzulegen. Im August habe ich jedenfalls erst mal eine Menge Tomaten eingekauft, gehackt und eingekocht. Die Idee dahinter: Dann muss man nicht ständig die Dosen der gekauften Tomatenstücke wegwerfen. Nach dem Einfüllen in die Gläser habe ich die Tomaten noch mit gekauftem Tomatensaft übergossen und anschließend im Weckautomaten eingekocht.

Die eigenen Tomaten habe ich anschließend zu Soße und Suppe verarbeitet. Hier kann ich euch nur die ofengeröstete Tomatensuppe und die ofengeröstete Tomatensoße von Gourmandises végétariennes empfehlen. Wer Zeit sparen will, lässt die Schale einfach dran (mich stört das nicht, meinen Mann schon).

Meine Suppen koche ich in Halbliter-Weckgläsern nach Anleitung aus dem Weck-Kochbuch (60 min bei 100 °C) ein. Die Portionsgröße passt mir genau für ein Mittagessen. Einfrieren könnte ich das Ganze natürlich auch, aber dann müsste ich ja daran denken, mein Mittagessen für die Arbeit rechtzeitig aus dem Gefrierschrank zu nehmen... Die Suppe dagegen wartet im Regal im Büro auf ihren Einsatz.

Sonntag, 25. September 2016

Totgesagte leben länger: Projekt Freilandtomaten



In Ermangelung eines Gewächshauses und einer überdachten Hauswand in Südrichtung habe ich dieses Jahr das Experiment gewagt und die Tomaten einfach ohne Überdachung mit in den Gemüsegarten gepflanzt. Das hat etliche ungläubige Nachfragen ausgelöst, da Tomaten ja normalerweise vor Regen geschützt untergebracht werden sollen, um Krankheiten vorzubeugen. Aber: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Letztendlich stand da eine Reihe mit selbstgezogenen Freilandtomaten aus Samen von Bingenheimer Saatgut und mit nicht näher spezifizierten Restetomatenpflanzen von der Nachbarin, die ich adoptiert hatte.

Durch den vielen Regen bis in den Spätsommer hinein waren die Bedingungen dieses Jahr erst mal ungünstig, und ich hatte schon befürchtet, dass mir die Pflanzen wegfaulen würden, bevor ich die erste Tomate ernten konnte. Außerdem bin ich notorisch schlecht in der Tomatenpflege. Diesmal habe ich es zwar immerhin geschafft, die Tomatenpflanzen an alten Weidezaunpfählen anzubinden, aber eigentlich soll man im Freiland zusätzlich immer wieder die unteren Blätter entfernen, damit bei Regen keine Krankheitserreger aus der Erde hochspritzen und die Pflanze infizieren können. Hier geht es insbesondere um die Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans) - dieselbe Krankheit übrigens, die bei der Kartoffel die gefürchtete Kraut- und Knollenfäule auslöst.

Jedenfalls: Zunächst alle Pflanzen total gesund, Carola glücklich. Mitte August dann der Schock: Braunfäule! Die Pflanzen ließen allerhand Tomaten fallen und sahen selbst arg mitgenommen aus. Ich erntete etliche Tomaten grün, in der Hoffnung, dass sie noch nicht infiziert waren und gut nachreifen würden. Teilweise funktionierte das zwar, aber ich musste doch etliche Früchte wegwerfen, weil sich nach einigen Tagen doch die Braunfäuleflecken zeigten. (Entsorgt gehören die dann übrigens über den Hausmüll, keinesfalls auf den Kompost oder in die Biotonne. Die kranken Pflanzen ebenso.)

Ich war schon kurz davor, die Pflanzen komplett auszureißen, wurde dann aber von dringenderen Arbeiten daran gehindert. Und es hat sich gelohnt! Die Pflanzen haben sich anscheinend wieder halbwegs erholt. Einige Zweige sind zwar immer noch schwarz, aber ich habe jetzt schon eine Menge gesunde Tomaten geerntet, zu Soße und Suppe verarbeitet und eingekocht. Gestern habe ich dann die Pflanzen entfernt und die restlichen Tomaten zum Nachreifen auf die Terrasse gelegt. Der Ertrag war insgesamt sicher geringer als bei gut umhegten Balkontomaten, aber das ist bei meinem investierten Pflegeaufwand absolut vertretbar, zumal ich ja auch noch die Blumenerde gespart habe. Die habe ich vorletztes Jahr säckeweise für die Tomaten verbraten, was mir schon irgendwie gegen den Strich gegangen ist.

Für das nächste Jahr liegen schon verschiedene Freiland- und Wildtomatensamen zum Ausprobieren bereit. Wiederholt wird das Experiment auf jeden Fall!

Welche Erfahrungen habt ihr mit Freilandtomaten gemacht?

Donnerstag, 15. September 2016

Ein letzter Sommertag: Veganer Eiskaffee


Endlich geht der Sommer zu Ende! Mein Mann und ich sind ja sowieso keine großen Hitzefans, aber diese lange Trockenperiode ist viel mehr als einfach nur nervig. Bis zum 20. August musste der Raps gesät sein, war er auch - aber er keimt nicht! Wie lange er jetzt schon im Verzug ist, könnt ihr euch selbst ausrechnen, und ich befürchte, dass das richtig Geld kosten wird. Das Saatgut ist schließlich gekauft und ausgebracht, in den konventionellen Betrieben wurde eventuell auch schon kurz nach der Saat gespritzt... Das kann teuer werden.

Da wir aber am Wetter sowieso nichts ändern können, haben wir die warmen Tage genutzt, um noch mal auf der Terrasse zu sitzen und abends Federweißer zu trinken. Tagsüber gab es was anderes: Eiskaffee! Jetzt auch in vegan, nachdem ich vor ein paar Tagen bei Rewe ein bio-veganes Sojaeis entdeckt habe, das auch noch einigermaßen schmeckt. Der Sommer 2017 kann kommen!

Zutaten (für ein großes Glas Eiskaffee):
250 m gut gekühlter Kaffee
1 TL Zucker (gern Rohrohrzucker)
mehrere Esslöffel Vanilleeis

Kaffee und Zucker verrühren, Eis drauf, Strohhalm rein, fertig!

Die Glasstrohhalme gibt es übrigens bei everstraw. Wir stecken sie nach Gebrauch einfach in die Spülmaschine.

Dienstag, 13. September 2016

CETA & TTIP stoppen! Demo in 7 deutschen Städten am 17. September



Ich lasse euch einfach mal ein Video von Campact hier, das erklärt, warum es so unglaublich wichtig ist, am kommenden Samstag in einer von sieben deutschen Städten (Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart) mit auf die Straße zu gehen. CETA steht kurz davor, durchgewunken zu werden und dann vorläufig in Kraft zu treten. Das lohnt es sich, zu verhindern! Und wenn ihr denkt, ihr macht keinen Unterschied: Wenn ihr das grundsätzlich denken würdet, wärt ihr nicht hier, denn dieses Totschlagargument könnte man für jegliches Engagement, ob vegan, plastikfrei oder selbstversorgend, anführen. Jede/r zählt!

Falls ihr das Gefühl habt, noch nicht ausreichend informiert zu sein: Foodwatch hilft weiter.

Sonntag, 11. September 2016

twoodledrum ist wieder da!

In den letzten Monaten habe ich immer wieder hin und her überlegt: Was spricht für twoodledrum, was dagegen? Dafür auf jeden Fall einiges: Ich blogge gerne, habe dabei eine Menge nette Leute kennengelernt und denke, dass ich auch das ein oder andere Interessante zu erzählen haben. Dagegen spricht aber auch etwas Gewichtiges: Bloggen kostet Zeit und Kraft, die dann an anderer Stelle fehlen, unter anderem für die Umsetzung verschiedener Projekte und für eine vegane Ernährung, die bei mir ja immer an ausreichend mentale Ressouren gekoppelt ist (sprich: Wenn's mir nicht gut geht und ich total platt bin, fehlt mir die Kraft, vegan zu essen).

Die Überlegung hier: Während mein Blog ja sowieso von Leuten wie euch gelesen wird, die sich schon für Nachhaltigkeitsthemen interessieren, erreiche ich durch das Umsetzen meiner Überzeugungen im "richtigen" Leben andere Leute - und zwar gerade die, die ansonsten mit vielen Themen, die mir wichtig sind, gar nicht erst in Berührung kommen. Wäre mein Impact da nicht viel größer?

Also habe ich die blogfreie Zeit genutzt und
  • plastikfreie Blogs gelesen,
  • entrümpelt,
  • den Haushalt gemacht,
  • an meiner Capsule Wardrobe gearbeitet,
  • mich mit nachhaltiger Kleidung beschäftigt,
  • Ausstellungen angeschaut,
  • Suppen eingekocht, 
  • Freunde besucht,
  • geglückte und erfolglose Versuche im Garten gemacht (Stecklinge ziehen, Obstbäume veredeln, Blumenerde selbst machen, Saatgut produzieren, Mischkultur nach Gertrud Franck, Schnittblumen ziehen, Samentütchen basteln...),
  • demonstriert
  • Seife gekocht,
  • Roggenmehl als Shampoo ausprobiert,
  • die Free School Weilburg gegründet,
  • mit den Nachbarskindern gespielt
und noch viel, viel mehr.


Und am Ende bin ich zu einem Entschluss gekommen: twoodledrum fehlt mir, und es soll hier weitergehen. Allerdings nicht mehr (nur) vegan. Das bin leider nicht mehr ich, auch wenn ich es gerne wäre. Daher werde ich demnächst den Header und die "Über mich"-Seite entsprechend anpassen und ab jetzt über das bloggen, was mich so bewegt: Gartenarbeit, Selbstversorgung, Gutes Leben und (auch) vegane Rezepte.

Donnerstag, 31. März 2016

Blogpause.

Niko Paech verwendet in seinen Vorträgen zur Postwachstumsökonomie gern die Formulierung "Konsumverstopfung". Gemeint ist, dass wir so viele Dinge anhäufen, dass wir sie gar nicht alle nutzen können und sie letztendlich zur Last für uns werden.

Seit sechs Jahren entrümpele ich jetzt unsere Wohnung. Faszinierend, wie sich immer noch etwas zum Wegwerfen findet! Und jedes Mal wird mein Leben ein bisschen leichter. Im letzten Herbst habe ich jetzt auch angefangen, meine Zeit systematisch zu decluttern. Schon lange befreie ich mich regelmäßig in einem Rundumschlag von der Last zu vieler Termine, aber in den vergangenen Monaten sind auch Dinge auf dem Prüfstand gelandet, die ich bisher für unverzichtbar gehalten hatte.Und auch hier bewahrheitet sich: Nach einer kurzen Phase der Trauer überwiegt deutlich die Erleichterung. Dafür habe jetzt andere Dinge (mehr) Platz.

Zu den Dingen, die gehen müssen, gehört auch dieser Blog. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, habe ich doch über das Bloggen sehr viele nette Kontakte knüpfen können. Daher lege ich twoodledrum erst mal testweise bis zum Herbst still. Und dann mal weitersehen. Vielleicht bis dann! Vielleicht auch nicht.

Dienstag, 22. März 2016

Linktipps

Ab und zu läuft mir so einiges über den Weg, was ich gern mit euch teilen möchte. Daher heute mal wieder ein Post aus der Kategorie "Linktipps" oder auch "Gesammelte Werke".

Zuallererst möchte ich euch einen neuen Blog vorstellen. Auf "Nachhaltäglich" bloggt Miriam seit Beginn der Fastenzeit über ihren Verzicht auf Plastik. Ich finde den Blog toll zu lesen; der Schreibstil sagt mir zu, und ich mag die Mischung aus persönlichen Erfahrungen und Hintergrundinformationen.

Ebenfalls im Sinne der Nachhaltigkeit war Shia auf Wasteland Rebel unterwegs und hat die CO2-Bilanzen verschiedener Verkehrsmittel zusammengetragen - inklusiver mehrerer Rechner, um den eigenen Verbrauch zu ermitteln.

Außerdem möchte ich euch auf zwei Gewinnspiele aufmerksam machen:

Jessis Blog "Be veggie - going vegan" wird drei Jahre alt, und das wird gefeiert! Zu gewinnen gibt es ein Kochbuch und mehrere Produktpäckchen, u.a. ein Set für Smoothies und ein Probierpaket von "Vegan leben". Schaut rein! Das Gewinnspiel läuft noch bis zum 31. März.

Frau Schulz verlost bei ihrem Osterspecial noch bis zum 29. März drei Koch- bzw. Backbücher.

Freitag, 18. März 2016

Ein neuer Film: Cowspiracy - Das Geheimnis der Nachhaltigkeit


Die meisten Filme sind mir ja mittlerweile viel zu aufregend. "Türkisch für Anfänger" konnte ich nach der für mich haarsträubenden Szene, in dem das Auto vor der roten Ampel gerade noch so bremst, nicht mehr weiterschauen... Dokus gehen aber eigentlich immer.

Eine amerikanische Dokumentation, die es seit heute auf DVD gibt und die ich vorab anschauen durfte, ist "Cowspiracy". Der Titel verrät schon, dass ein bisschen Verschwörungstheorie dabei ist. Je nachdem, welche Studie man liest, ist die Nutztierhaltung für 18 bis 51 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich, während es beim Transportsektor etwa 13 Prozent sind. Was diese Spannweite über die Aussagekraft der Werte sagt, ist noch einmal eine andere Frage, aber jedenfalls ist das eine Menge!

Weitere Fakten gefällig? Ich zitiere einfach mal die Pressemitteilung:
Ein Burger verbraucht 2500 Liter Wasser. Dafür kann man zwei Monate lang duschen! Oder ein Kilo Reis essen.
91 % der Rodung des Amazonas-Regenwalds geht auf das Konto der Nutztierhaltung.
30 % der anbaufähigen Bodens weltweit werden als Weideland und für die Futterproduktion verwendet.

Im Wesentlichen macht sich der Protagonist Kip Andersen auf die Socken, um herauszufinden, warum sich alle Umweltverbände etc. am Wassersparen, an öffentlichen Verkehrsmitteln und am Recyclingpapier abarbeiten, wo doch die industrielle Tierhaltung ganz offensichtlich eins unserer größten Umweltprobleme ist. Warum wird das nicht offen angesprochen? Darauf liefert der Film teils erschreckende Antworten und ist damit auch für diejenigen wie mich, die sich schon seit Jahren mit dem Thema beschäftigen, sehenswert.

Ein wenig lahm fand ich am Ende allerdings das Plädoyer Andersens für eine vegane Ernährung. Dass ein älterer Mann auf die Frage, ob vegane Ernährung gesund sei, lacht und antwortet, das könne man an ihm ja sehen, er esse schon lange vegan, finde ich... naja, fragwürdig und wenig ernstzunehmen. Ebenso wie die Tränen in den Augen des Autors, nachdem er das erste Mal bei der Schlachtung eines Huhns dabei war. Ja, Töten ist gemein. Aber was dachte er denn vorher, wie das Fleisch auf seinen Teller kommt?

Fazit: Sehenswert. Auch, um die vegane und sonstige Motivation mal wieder ein wenig zu stärken.

Dauer: 86 Minuten
Trailer: s. oben
Webseite zum Film
Webseite von polyband Medien, dem deutschen - ja, wie heißt das? Filmverlag? Sowas jedenfalls.

Ein netter Hinweis eines anonymen Kommentators: Der Film ist auch auf Netflix verfügbar.

Mittwoch, 9. März 2016

Foto- und Rezeptupdates

Ab und zu blättere ich meinen Blog durch und stelle dabei fest, dass etliche der Fotos eine echte Katastrophe sind. Daher habe ich angefangen, Rezepte noch einmal nachzukochen oder nachzubacken und dann bei (ganz wichtig!) Tageslicht zu fotografieren. Ein wirkliches Talent in dem Bereich werde ich wohl nie werden, dazu fehlt mir das Interesse, aber ein bisschen besser als uralte Smartphonebilder sind die neuen Fotos doch. Und da es sich bei vielen Rezepten um echte Lieblinge von mir handelt, möchte ich sie mit euch teilen:








Freitag, 4. März 2016

Lauter vegane Produkte...

In den letzten Monaten ist mein veganer Entdeckergeist wieder erwacht, und ich habe etliche vegane Produkte zum ersten Mal ausprobiert - zum Leidwesen unseres Lebensmittelbudgets...

Mich würde zu all den gezeigten Dingen auch eure Meinung interessieren!


Die Suppe gab es lange nur im tegut, mittlerweile auch im Edeka. Wenn ich mich recht entsinne, liegt der Preis bei 2 Euro pro Dose. War ok, wenn auch kein Renner.



Eine meiner liebsten veganen Eissorten, wenn leider auch nicht bio oder fair. Bei uns im Edeka erhältlich.



Darüber, dass Edeka sein veganes Sortiment stark erweitert hat, hatte ich ja neulich gebloggt. Die Steaks habe ich im Endeffekt nicht ausprobiert, die Lyoner fand ich sehr lecker, die Leberwurst total bröselig, fettig und ungenießbar.



Schokolade! Auf dem veganen Schokoladenmarkt hat sich in den letzten zwei Jahren eine Menge getan. Die Vivani-Riegel kennt wohl mittlerweile jeder, die Rapunzel-Schokolade auch. Aber auch die gepa hat seit einer Weile mehrere vegane Schokoladensorten im Angebot. Sonderlich milchig sind sie allerdings nicht, finde ich, sondern eher dunkel.
Positiv überrascht waren wir vom Soßenpulver rechts im Bild. Hat zwar mit einer echten Sauce hollandaise wenig gemeinsam, war aber zu Blumenkohl sehr, sehr lecker.



Das Bild ist nun schon etwas älter. Von links nach rechts: Harvest Moon Kokosjoghurt. Seltsame Konsistenz (s.u.), ganz lecker, viel zu teuer (2 Euro für den kleinen Becher) und evtl. dafür verantwortlich, dass mir ziemlich übel wurde. Habe ich nicht wieder gekauft.
Das Nussmus-Dessert wurde mir als Probe von Rapunzel zur Verfügung gestellt. Als das Glas leer war, habe ich es direkt im Bioladen nachgekauft, weil es mir echt gut geschmeckt hat: Mandeln, Cashews und Vanille sind hier vermixt worden. Schmeckt mir am besten pur.
Auch die Hafersahne von Alnatura gibt es schon eine Weile, wir haben sie aber nur einmal gekauft, wegen ihrer grauen Farbe und der schleimigen Konsistenz. Wir bleiben lieber bei Oatly. Schade, wäre schön gewesen, Hafersahne auch außerhalb des Bioladens kaufen zu können.




Die Pfannkuchenbackmischung habe ich von nu3 zur Verfügung gestellt bekommen. War wirklich lecker, was ich von glutenfreien Pfannkuchen nicht erwartet hätte. Nach dem Preis habe ich mich aber vorsichtshalber nicht erkundigt, die Govinda-Sachen sind ja üblicherweise nicht gerade günstig. Jedenfalls sind die Pfannkuchen auch für Nicht-Kastanienliebhaber geeignet. Mein Mann und ich sind nämlich beide keine Fans.
Sofort begeistert waren wir dagegen von der veganen Nuss-Nougat-Creme (ohne Zartbitter!) von Rapunzel. Das Palmöl lässt sich leider nicht vermeiden, der hohe Preis von über 4 Euro auch nicht, aber das ist es uns wert - wir essen seit Wochen ein Glas pro Woche...



Den Soyananda-Frischkäse liebe ich, vom Sauerrahm war ich eher enttäuscht. War in der Salatsoße ganz ok, wie ich fand, meinem Mann hat es aber schon zu stark hervorgeschmeckt. Wird nicht mehr gekauft, ebenso wenig wie der Veganella.



Der Superfood-Drink links im Bild kam ebenfalls von nu3. Sah aus wie Froschlaich und war mit Aroma versetzt - seltsam für Superfoods, findet ihr nicht? War trinkbar, aber nicht mein Geschmack.
Die Cashewmilch von Provamel fand ich dagegen gut.



Die Apfelschorle habe ich von Alwa zum Testen zugeschickt bekommen. Normalerweise trinke ich keine, daher kann ich nicht beurteilen, wie sie im Vergleich zu Konkurrenzprodukten schmeckt, aber ich fand die Kennzeichnung als veganes Produkt positiv. Ansonsten steht man ja doch manchmal wie ein Depp vor den Säften. Also, ich zumindest.



Noch ein Produkttest: Wiefleisch-Produkte. Zur Verfügung gestellt wurden mir Hack (nicht im Bild), Rind, Bacon und Hühnchen. Das Besondere: Die Produkte enthalten weder Gluten noch Soja. Dafür leider Aroma. Der Bacon schmeckte dann auch wie Bacon-Chips, war aber in viel Öl scharf angebraten definitiv eine Bereicherung für meine Bratkartoffeln. Total begeistert war ich vom Hühnchen, das ich in einem Curry verarbeitet habe, denn die Konsistenz war echt super, auch am nächsten Tag noch. Das Hack fand ich gruselig, die Konsistenz in der Nudelsoße entsprach der von eingeweichten Goldfischpellets. Das Rindfleisch war ok, aber nichts Besonderes, im Gulasch hätte es für mich auch Seitan getan. Irgendeinen Unterschied scheint es aber doch zu geben, denn mein Mann, der Seitan verabscheut, fand dieses Gulasch sogar lecker. Immerhin.



Aufschnitt von Edeka. Fand ich furchtbar, wird nicht wieder gekauft.



Und noch ein Päckchen, diesmal vom neu eröffneten Versand veganleben. Bisher habe ich nur die Suppe probiert, für die dasselbe gilt wie für die Suppen oben: Ist essbar und macht satt.